ErdveränderungenS


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Seltsames Geräusch über Hertfordshire, England


Hardhat

Nach Tornado in Spanien beginnen Aufräumarbeiten

Riesenrad auf Jahrmarkt vom Sturm umgerissen. Überschwemmungen und Springfluten in den Regionen Malaga, Murcia und Almería.
spanien, unwetter
© dpa
Barcelona. Nach den Unwettern in Südspanien und einem Tornado auf einem Rummelplatz bei Valencia stehen gewaltige Aufräumarbeiten an. Der Wetterdienst versprach der Region für das ausklingende Wochenende abziehenden Regen. Die Suche nach zwei Vermissten ging unterdessen weiter.

Der Tornado südlich von Valencia riss auf einem Jahrmarkt ein Riesenrad um und beschädigte weitere Fahrgeschäfte. 35 Menschen wurden dabei in der Kleinstadt Gandia verletzt, 15 von ihnen schwer. Medienberichten zufolge war die Kirmes zur Zeit des Unglücks am Freitagabend für die Öffentlichkeit geschlossen, alle Verletzten seien Mitarbeiter des Rummelplatzes.

Bizarro Earth

Schweres Erdbeben in Kolumbien

Bogotá - Ein starkes Erdbeben hat weite Teile Kolumbiens erschüttert. Nach Angaben des US-Erdbebeninstituts erreichten die Erdstöße eine Stärke von 7,1. Berichte über Schäden oder Verletzte gibt es bislang nicht. Das Beben ereignete sich im Departement Cauca im Südwesten des südamerikanischen Landes. Die Tiefe des Epizentrums wurde mit 169 Kilometern angegeben. Vorsorglich wurden Hilfstrupps nach Cauca geschickt. Erdbeben sind in der Region nicht ungewöhnlich. Oft bleibt es aber bei leichten Schäden.

dpa

Bizarro Earth

Indo-Australische Kontinentalplatte bricht auseinander und führte zum schweren Erdbeben vor Sumatra im April 2012

Kilometerlange Einrisse der äußersten Erdkruste lösten schweres Beben im Indischen Ozean aus

Die Erdkruste unter dem Indischen Ozean beginnt zu zerbrechen und bildet eine neue Plattengrenze. Davon zeugt ein schweres Beben, das im April dieses Jahres die Erde vor der Küste Sumatras mit Magnituden bis zu 8,7 erschütterte. Im Fachmagazin "Nature" berichtet ein internationales Wissenschaftlerteam, dass die unter dem Indischen Ozean liegende Indo-Australische Platte innerhalb von zweieinhalb Minuten an vier Stellen über mehrere Kilometer hinweg einriss. Dabei verschoben sich die Erdmassen südwestlich der indonesischen Insel Sumatra horizontal gegeneinander. Hätten sie sich vertikal bewegt, wäre es vermutlich zu ähnlichen Tsunamis wie nach dem Beben im Jahr 2004 gekommen, als meterhohe Wellen Teile Indonesiens und Thailands überfluteten, sagen die Forscher.

Platten, Indischer Ozean
© Keith Koper, University of UtahGrenzen und Driftrichtungen der Platten im Indischen Ozean, sowie die Epizentren zweier großer Erdbeben vom 11. April 2012
Am 11. April 2012 bebte die Erde vor der Küste Sumatras mit einer Stärke von bis zu 8,7. Das Erdbeben sei eines der schwersten der vergangenen hundert Jahre gewesen, schreiben die Forscher. Im Vergleich dazu erreichte beispielsweise das zerstörerische Beben im vergangenen Jahr in Japan nur eine geringfügig höhere Magnitude von 9,0. "Niemand hatte zu diesem Zeitpunkt ein Beben dieser Stärke im indischen Ozean erwartet", sagt Thorne Lay von der University of California. Der Geowissenschaftler ist der Leiter von einem der drei Forscherteams, die das Erdbeben im Südwesten Sumatras genauer analysierten. Ihre Ergebnisse stellten sie nun gemeinsam vor.

Bizarro Earth

Erdbeben erschüttert Inselgruppe der Salomonen

Es wurde keine Tsunami-Warnung herausgegeben

Wellington. Die Inselgruppe der Salomonen ist am Samstag von einem Erdbeben der Stärke 5,2 erschüttert worden. Berichte über Verletzte oder Schäden lagen zunächst nicht vor. Das Zentrum des Bebens lag etwa 280 Kilometer westlich der Hauptstadt Honiara in einer Tiefe von zehn Kilometern im Südpazifik, wie die US-Erdbebenwarte mitteilte.

Eine Tsunami-Warnung wurde nicht herausgegeben. Die aus fast 1.000 Inseln bestehenden Salomonen liegen im pazifischen "Feuerring" mit zahlreichen Vulkanen, in dem Verschiebungen von Erdplatten immer wieder zu Erschütterungen führen.

dapd

Bad Guys

Erdbeben in Mexiko

Cabo San Lucas. Der südliche Teil der mexikanischen Halbinsel Baja California ist am Dienstagabend von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Besonders stark war das Beben der Stärke 6,2 in La Paz zu spüren. Berichte über Verletzte oder Schäden in dem Fischerort lägen jedoch zunächst nicht vor, sagte der örtliche Direktor der Zivilschutzbehörde, Carlos Rincon.

Allerdings rief er die Bevölkerung mit Blick auf mögliche Nachbeben zur Ruhe auf. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS befand sich das Zentrum des Bebens rund 75 Kilometer nord-nordöstlich von La Paz im Bundesstaat Baja California Sur.

dapd

Cloud Lightning

Spanien: Nach den schwerwiegenden Überschwemmungen kam Tornado - Riesenrad wurde umgeweht

Ein Tornado hat in einer spanischen Kleinstadt ein Riesenrad umgeweht, 35 Personen wurden verletzt. Zuvor hatten heftige Regenfälle zu Springfluten geführt, mindestens zehn Menschen starben.
Riesenrad, Sturm
© Keystone/Ruben FrancesIn der südspanischen Kleinstadt Gandia ist ein Riesenrad umgeblasen worden. Dabei wurden 35 Menschen verletzt.
Ein Tornado riss auf einem Jahrmarktplatz in der Kleinstadt Gandia südlich von Valencia ein Riesenrad um und beschädigte mehrere Fahrgeschäfte. 35 Menschen wurden verletzt, 15 von ihnen schwer, wie die Stadtverwaltung auf ihrer Website bekannt gab. Medienberichten zufolge war die Chilbi zur Zeit des Unglücks am Freitagabend für die Öffentlichkeit geschlossen, alle Verletzten seien Mitarbeiter der Schausteller.

Cloud Lightning

Taifun in Japan fordert Verletzte, wirbelte Autos durch die Luft, führte zu Stromausfällen für über 220.000 Haushalte

Über 50 Menschen sind in Japan verletzt worden, als der Taifun «Jelawat» mit rasender Geschwindigkeit über den Süden Japans gerast ist. Bevor er Tokio erreichte, schwächte sich der Sturm glücklicherweise etwas ab.
Sturm, Philippinen
© AFP/Noel CelisEine Woche, bevor der Taifun Japan traf, wütete der sturm auf den Philippinen.
Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 234 Kilometern pro Stunde ist der Taifun «Jelawat» über die südjapanische Pazifikinsel Okinawa hinweggefegt. Mehr als 50 Menschen seien verletzt worden, berichtete der japanische Fernsehsender NHK am Samstag.

Die Behörden sprachen von mindestens sechs Verletzten. Diese Zahl könne noch steigen, hiess es.

Bizarro Earth

Überschwemmungen in Spanien - 8000 Menschen evakuiert

Bild
© Keystone
Etwa 8000 Menschen sind in der südspanischen Provinz Málaga wegen Überschwemmungsgefahr in Sicherheit gebracht worden. Der regionale Zivilschutz evakuierte am Freitag zahlreiche Häuser in sechs Dörfern, wie die Zeitung «La Opinión de Málaga» berichtete.

Málaga - Nach Angaben eines Vertreters der Regionalregierung Andalusiens ist eine Frau infolge des Sturmregens ums Leben gekommen. Seit Donnerstagabend werden im betroffenen Gebiet heftige Regenfälle registriert. In einigen Ortschaften fielen bis zu 120 Liter Wasser pro Quadratmeter in 12 Stunden.

Mindestens 5 Landstrassen mussten für den Verkehr gesperrt werden. In einigen Dörfern fiel der Strom und die Wasserversorgung aus. Der spanische Wetterdienst rief für die Provinz Málaga Alarmstufe rot aus. Für die Provinzen Granada, Sevilla, Almería und Córdoba gilt Alarmstufe Orange.

SDA

Cloud Lightning

Mutter und Tochter vom Blitz getroffen in Datteln - Beide verletzt im Krankenhaus

pappel, blitzeinschlag
© Rainer Raffalski / WAZ FotoPoolSpuren eines Blitzeinschlags sind am Freitag, 28.09.12, an einer Pappel in Datteln zu sehen. Durch den Blitz wurden zwei Frauen verletzt, die dort Schutz vor einem Gewitter gesucht hatten.
Castrop-Rauxel/Datteln. Der Donner war in der gesamten Region zu hören, in Ickern ebenso wie in Recklinghausen. Es muss unglaublich geknallt haben, als der Blitz am Donnerstagabend gegen 19 Uhr in einen Baum in Meckinghoven, unmittelbar an der Grenze zu Becklem, einschlug.

Das Tragische: Er traf eine Pappel, unter der Karin S. (42) und ihre Tochter Pia (13) Schutz gesucht hatten. Beide Castrop-Rauxelerinnen wurden erheblich verletzt ins Krankenhaus gebracht.

Das Unglück geschah auf dem Hof von Rita Hamphoff, an der Straße Zu den Höfen direkt am Bahnübergang der Eisenbahnstrecke Hamm-Osterfeld und der Ortsgrenze zu Becklem gelegen. „Frau S. und ihre Tochter haben bei uns drei Pferde stehen und sind jeden Nachmittag bei uns“, berichtete sie gestern. Gegen 19 Uhr hätten sie wie immer mit einer Schubkarre die Weide von Pferdeäpfeln gesäubert.