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Fr, 24 Nov 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Gesundheit & Wohlbefinden
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Black Cat

Für die Psyche und Körper: Hundehalter leben länger - Auch andere Haustiere sind sehr hilfreich

Tiere können nicht nur gut sein für die Laune, sondern auch für die Gesundheit. Vor allem Singles profitieren vom Zusammenleben mit einem Tier - ob Schildkröte, Kanarienvogel oder Goldfisch.
© dpa
Wahrscheinlich liegt es auch an Hund und Katze, dass Jupp Heynckes mit 72Jahren noch so fit ist. "Das sind Tiere, die gehören zur Familie", hatte der Fußball-Lehrer bei seiner Vorstellung als neuer alter Bayern-Trainer im Oktober gesagt und nebenbei seine idealen Blutdruckwerte erwähnt, sowie einen Ruhepuls, auf den jeder Zen-Mönch neidisch sein kann. Womöglich ist auch der Koi-Karpfen, den der Erfolgscoach nach seinem letzten, mit dem Triple-Gewinn abgeschlossenen Engagement 2013 von den Spielern geschenkt bekommen hatte, nicht unbeteiligt am beachtlichen Gesundheitszustand des drahtigen Mannes vom Niederrhein.

Einzelne Fallberichte zählen zwar nicht viel in der Medizin, aber was für Heynckes gilt, ist nun auch von wissenschaftlichen Untersuchungen im großen Stil bestätigt worden: Haustiere halten gesund. Gerade haben Epidemiologen aus Schweden im Fachmagazin Scientific Reports gezeigt, dass Hundebesitzer länger leben und seltener an Herzkreislaufleiden erkranken. Die Redensart "Auf den Hund gekommen" muss umgedeutet werden.

Kommentar:


Bacon

Studie: Fleischlose Ernährung begünstigt Depressionen

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Eine vegetarische Lebensweise hat nicht nur Vorteile – Männer scheinen ohne Fleisch eher zu Depressionen zu neigen als ihre Fleisch-affinen Kollegen.
Der Verzicht auf Fleisch gilt als gesund und richtig. Tatsächlich haben Vegetarier in der Regel günstigere Blutdruckwerte, ein besseres Körpergewicht und weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Doch Ernährung ohne Fleisch kann sich auch negativ auswirken, und zwar auf die Psyche. In einer neuen Studie hat sich überraschend gezeigt, dass Männer, die sich vegetarisch ernähren, eher zu Depressionen neigen.

Gut vier von hundert Erwachsenen in Deutschland ernähren sich vegetarisch. Sie verzichten auf Fleisch oder sogar auf alle tierischen Lebensmittel. Neben ethisch-moralischen Gründen wird die Ernährung auch der Gesundheit zuliebe umgestellt. Schaut man dabei auf die körperliche Gesundheit, schneiden Vegetarier tatsächlich gut ab. Die gesundheitlichen Vorteile des Fleischverzichts sind gut dokumentiert. Wenig ist dagegen darüber bekannt, wie sich ein bestimmtes Essverhalten auf die Psyche auswirken kann. In einer aktuellen Studie über vegane Ernährung haben sich Neurowissenschaftler des National Institute on Alcohol Abuse and Alcoholism in den USA und Mediziner der University of Bristol mit dem Thema beschäftigt. Sie gingen der Frage nach, ob es einen Zusammenhang zwischen fleischloser Ernährung und Depressionen gibt.

Pills

Patienten dazu aufgerufen, verstärkt Nebenwirkungen von Medikamenten rückzumelden

© Andrzej Tokarski/fotolia.com
Die europäischen Arzneimittelbehörden rufen Patientinnen und Patienten dazu auf, ihnen verstärkt Verdachtsfälle von Nebenwirkungen zu melden. Solche Meldungen können einen wichtigen Beitrag zur Arzneimittelsicherheit darstellen.
Patienten zur Meldung von Medikamenten-Nebenwirkungen aufgerufen

Wenn Patienten den Verdacht hegen, dass Beschwerden wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel oder auch schwerwiegende Symptome durch die Einnahme eines Medikaments erfolgten, sollen sie den Verdacht melden. Solche Meldungen können einen wichtigen Beitrag zur Arzneimittelsicherheit darstellen.

Patienten sollen Nebenwirkungen melden

Eigentlich sind Medikamente dazu dar, Menschen zu heilen beziehungsweise ihre Leiden zu lindern. Doch bei der Arzneimitteltherapie kommt es häufig auch zu Wechsel- und Nebenwirkungen, in manchen Fällen erst Jahre später. Ziemlich oft treten solche unerwünschten Begleiterscheinungen bei der Antibiotika-Nutzung auf. Doch auch bei frei verkäuflichen Medikamenten besteht dieses Problem. Nun fordern alle europäischen Arzneimittelbehörden in einer gemeinsamen Kampagne Patientinnen und Patienten dazu auf, ihnen verstärkt Verdachtsfälle von Nebenwirkungen zu melden.

Kommentar: Big-Pharma Medikamente sind tödlicher als alle Drogen und Raubtiere zusammen


Attention

Sonnencremes zerfallen zu giftigen Verbindungen

Wissenschaftler vom Institut für Organische Chemie an der Lomonossow-Universität Moskau und anderer Einrichtungen haben herausgefunden, dass der in vielen Sonnenschutzprodukten verwendete Inhaltsstoff Avobenzon schädliche chemische Verbindungen bildet, wenn er mit Chlorwasser und ultravioletter Strahlung reagiert. Die Resultate wurden in der Zeitschrift Chemosphere veröffentlicht [182:238-44].

Die Chemiker stellten reale Situationen nach, bei denen aufgetragene Sonnencreme mit dem Wasser eines Swimmingpools in Kontakt kommt.

Dabei fanden sie heraus, dass Avobenzon sich auf feuchter Haut zersetzen kann: Es löst sich im Wasser auf und formt verschiedene organische Verbindungen, die zu den Gruppen der aromatischen Säuren, Aldehyde, Phenole und Acetophenone gehören.

Dr. Albert Lebedev, ein Autor der Studie, sagte:
"Auf Grundlage der Experimente könnte man zu dem Schluss gelangen, dass eine allgemein unbedenkliche Verbindung sich im Wasser zu gefährlicheren Stoffen umwandelt.

Kommentar:


Evil Rays

Wem nutzt diese Erfindung wirklich? Neue Tablette meldet, wenn sie eingenommen und verdaut wird

Food and Drug Administration erlaubt den Einsatz von Abilify MyCite

Gibt es für Ärzte eine Möglichkeit festzustellen, ob Patienten wirklich alle verschriebenen Medikamente eingenommen haben? In den USA wurde jetzt eine Tablette zugelassen, die ihre Verdauung im Magen meldet und die Daten dann in eine Cloud weiterleitet.
© Gina Sanders/fotolia.com
Forscher haben jetzt Tabletten entwickelt, welche den Kontakt mit Magensäure melden können. Informationen werden dann über eine App in die Cloud weitergeleitet. Durch die Tabletten können beispielsweise Menschen mit psychischen Erkrankungen sicherstellen, dass sie ihre Tabletten nicht vergessen.
Die Experten der US-Arzneimittelbehörde Food and Drug Administration (FDA) haben jetzt erstmals eine Tablette plus Zubehör zugelassen. Diese Tablette enthält einen winzigen Sensor, welcher dann bei Kontakt mit der Magensäure einen elektrischen Impuls aussendet. Ein spezielles Pflaster auf dem betroffenen Patienten registriert dieses Signal und leitet die Information automatisch an eine App weiter. Von dort gelangen die Daten in die Cloud. Die FDA veröffentlichte eine Pressemitteilung zur Zulassung der Tablette.

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Pills

Schmerzpille Ibuprofen soll höheres Risiko als Morphium sein

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Unterschätzte Schmerzmittel

Die meisten Menschen gehen davon aus, dass Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol ungefährlich seien, weil sie frei verkäuflich sind. Der Palliativmediziner und Schmerzexperte Sven Gottschling betonte:
"Viele Patienten schlucken ASS, Ibuprofen oder Diclofenac so unbekümmert wie Smarties - viel zu oft und viel zu lang. Und keiner denkt an die langfristigen Schäden. Es gibt Leute, die nehmen jahrzehntelang Ibuprofen gegen chronische Gelenkschmerzen. Sie riskieren Magen- und Darmblutungen, Nierenschäden und haben ein hohes Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall", sagte der Facharzt vom Zentrum für Palliativmedizin und Kinderschmerztherapie am Universitätsklinikum des Saarlands gegenüber "Focus Online".
In seinem neuen Buch Schmerzlos werden: Warum so viele Menschen unnötig leiden und was wirklich hilft zeigt der Mediziner, warum viele Therapien ins Leere laufen und zeigt auf, was besser laufen könnte. Denn allein 4.000 Patienten sterben jährlich durch innere Blutungen infolge von Schmerzmittelgebrauch. Das seien mehr Todesopfer als durch Verkehrsunfälle.

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Life Preserver

Immer mehr Kinder in Deutschland leiden an Typ-1-Diabetes

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Immer mehr Kinder in Deutschland erkranken an Typ-1-Diabetes. Doch es gibt mittlerweile Anlass zu der Hoffnung, dass sich die Krankheit im Baby- und Kleinkindalter verhindern lässt.
Immer mehr Kinder in Deutschland erkranken an Typ-1-Diabetes

In Deutschland sind immer mehr Kinder von Diabetes Typ 1 betroffen. Die Stoffwechselerkrankung kann dramatische gesundheitliche Folgen haben. Forschungsergebnisse der letzten Jahre geben jedoch Anlass zu der Hoffnung, dass sich die Krankheit im Baby- und Kleinkindalter verhindern lässt.

Immer mehr Kinder erkranken an Typ-1-Diabetes

Die Zahl der Menschen, die an Diabetes erkranken, steigt. Auch immer mehr Kinder sind betroffen. Und zwar nicht nur von Typ 2, der häufigeren Diabetes-Form, sondern auch von Typ 1. Die Autoimmunkrankheit, bei der der Körper nur noch wenig oder gar kein Insulin mehr produziert, kann dramatische gesundheitliche Folgen haben. Doch Studien liefern Anlass zur Hoffnung, dass sich die Krankheit im Baby- und Kleinkindalter verhindern lässt. Darauf weisen Gesundheitsexperten anlässlich des Weltdiabetestages am Dienstag (14. November) hin.

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Info

Luftverschmutzung schädigt nicht nur die Lunge, sie schwächt auch die Knochen

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Eine starke Luftverschmutzung führt zu gesundheitlichen Gefahren. Forscher konnten nun bei ihrer Studie feststellen, dass die Verschmutzung der Luft sogar zu einem verstärkten Risiko für Knochenbrüche führt.
Luftverschmutzung führt zu einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für Knochenbrüche

Die weltweit zunehmende Luftverschmutzung führt zu allerlei negativen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Eine typische Erkrankung als Folge der Luftverschmutzung sind Infektionen der Atemwege. Forscher fanden jetzt heraus, dass die regelmäßige Exposition gegenüber Luftverschmutzung allerdings auch das Risiko von Knochenbrüchen erhöht.

Die Wissenschaftler der Columbia University in den USA stellten jetzt bei ihrer Untersuchung fest, dass die Luftverschmutzung sich nicht nur negativ auf die Atemwege auswirkt, sondern auch die Wahrscheinlichkeit für Knochenbrüche erhöht. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der englischsprachigen Fachzeitschrift Lancet Planetary Health.

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Beer

Weitere Nachteile von Alkohol: Zerstört nicht nur Nervenzellen, sondern kann sogar ihre Neubildung hemmen

© AFP 2017/ Ben Stansall
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Alkohol nicht nur die existierenden Nervenzellen vernichten, sondern auch ihre Neubildung hemmen kann. Die Ergebnisse der Studie hat die Fachzeitschrift "Stem Cell Reports" veröffentlicht.

Laut den Forschungsergebnissen wirkt sich der Konsum alkoholischer Getränke auf die Gehirnteile unterschiedlich aus: Am meisten seien die Stammzellen der subventrikulären Zone beeinträchtigt worden, in der sich im Laufe des ganzen Erwachsenenlebens die neuen Neuronen bilden.

Die Forscher der University of Texas haben der Zeitschrift zufolge eine Methode benutzt, die es ihnen ermöglicht habe, Gehirnstammzellen zu markieren sowie zu analysieren, wie diese auf langfristige Sicht vom Alkohol beeinflusst würden.

Kommentar:


Info

Vitamin B6 hilft bei Histamin-Intoleranz

© Bernhard Schmerl – fotolia
Frische Lebensmittel enthalten generell am wenigsten Histamin, doch gibt es auch Ausnahmen.
Histamin ist grundsätzlich etwas Gutes, da es an der Abwehr körperfremder Stoffe beteiligt ist. Besteht eine Histamin-Intoleranz, eine Histamin-Unverträglichkeit, kann es aber zu teils heftigen Symptomen wie Migräne, Magen-Darm-Beschwerden oder Hauterkrankungen kommen. Ursache dafür ist, dass das Histamin im Körper nicht mehr ausreichend abgebaut werden kann. An diesem Abbauprozess ist auch das Vitamin B6 beteiligt.

Neben der Eigenproduktion von Histamin enthalten viele Lebensmittel den Botenstoff. Um eine Intoleranz zu erkennen, führen Ärzte oft einen Histamin-Provokationstest durch.

Histamin ist ein natürliches Eiweiß, das im Körper sowohl als Botenstoff als auch als Gewebshormon aktiv ist. Seine wohl bekannteste Eigenschaft ist seine Mittlerfunktion bei der Abwehr: Es ist ein Mediator bei Entzündungen, und damit an der Entstehung von Rötungen, Schwellungen, der Erwärmung von Gewebe und Entzündungsschmerzen beteiligt. Es wird zusammen mit Heparin und bestimmten Enzymen aus den Mastzellen des Immunsystems freigesetzt, sobald diese auf einen Erreger oder ein körperfremdes Eiweiß treffen.