Britisches Parlament genehmigt Luftschläge gegen IS.

Rouhani
© Reuters / Mike Segar
Der iranische Präsident Hassan Rohani.
Islamisten aus den USA und Frankreich haben nach Angaben des irakischen Ministerpräsidenten Haider al-Abadi aus dem Irak heraus Anschläge in ihren Heimatländern geplant. Der irakische Geheimdienst habe nach der Festnahme mehrerer Männer entsprechende Informationen weitergeleitet, sagte Abadi laut Agentur Bloomberg am Donnerstag in New York.

Heute Freitag gab das auswärtige Amt aktualisierte Sicherheitshinweise bekannt. So sollen 38 Staaten in Nahost, Afrika und Asien besonders von den Anschlagsdrohungen betroffen sein. Aber auch Europa wird oft dabei in Zusammenhang gebracht.

Briten stimmen Kampfeinsatz zu

Großbritannien schließt sich einem internationalen Militärbündnis gegen die Terrorgruppe "Islamischer Staat" (IS) im Irak an. Das Unterhaus gab der Regierung von Premierminister David Cameron am Freitag mit großer Mehrheit grünes Licht für den Militäreinsatz. 524 stimmten für den Regierungsantrag, 43 stimmten dagegen.

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Gestern Islamisten festgenommen

Die aus den USA und Frankreich stammenden Islamisten hätten die U-Bahn in Paris und amerikanischen Großstädten angreifen wollen, sagte Abadi. Mehrere Verdächtige seien festgenommen worden. Abadi nannte die Informationen glaubwürdig, er warte aber noch auf Details. Es sei auch unklar, ob die Gefahr abgewendet sei.


Kommentar: Dabei handelt es sich nur um Vermutungen und keine Fakten. Diese Vermutungen werden selbstverständlich dazu genutzt, um Angst zu verbreiten und Bombardierungen zu rechtfertigen.


"Ich habe heute hier genaue Berichte aus Bagdad bekommen, dass einige Elemente festgenommen wurden und dass es Netzwerke gibt, die aus dem Irak heraus Angriffe auf die U-Bahnen in Paris und den USA planen", sagte Abadi. Vermutlich stecke die Terrormiliz "Islamischer Staat" IS dahinter, die noch nicht zerschlagen sei.


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Der Iran machte für den Bürgerkrieg in Syrien und die schweren Unruhen im Irak ausländische Kräfte verantwortlich. "Bestimmte Staaten" hätten zum Erstarken des Extremismus in der Region beigetragen, sagte der iranische Präsident Hassan Rohani (Rouhani) in der UN-Generalversammlung. Geheimdienste hätten Verrückte mit Waffen versorgt. Der Iran gehört zu den wenigen Verbündeten des syrischen Präsidenten und hat die Unterstützung der Opposition verurteilt. Vor allem aus arabischen Staaten sollen finanzielle und materielle Hilfen an die Aufständischen geflossen sein.

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