Mehr als drei Millionen Menschen in den USA haben auf der Petitionsplattform Change.org einen Appell an die Wahlmänner unterzeichnet, ihre Stimmen Hillary Clinton zu geben, damit sie Präsidentin der Vereinigten Staaten werden kann.


Kommentar: Diese Menschen fordern allen ernstes immer noch, dass diese Psychopathin des Establishments Präsidentin wird? Diese "liberalen Demokraten" haben offensichtlich nicht mehr alle Tassen im Schrank bzw. Leben in einer Märchenwelt.


Protest Trump
© REUTERS/ Andrew Kelly

Obwohl die Wahlmänner fast immer für den Kandidaten stimmen, der in ihrem Bundesstaat gesiegt hat, gab es in der Geschichte mehrere Fälle, als gegen diese Norm verstoßen wurde. Ein letztes Mal hatte ein „nichtgewissenhafter Wahlmann“ im Jahr 1972 den Kandidaten einer fremden Partei unterstützt. Dennoch sind es Einzelfälle. Trump hat 74 Wahlmänner mehr als Clinton für sich gewinnen können. Zudem verbieten 29 der 50 US-Bundesstaaten ihren Wahlmännern, die Seiten zu wechseln.

„Wir fordern die Wahlmänner auf, die Wahlergebnisse in den Staaten zu ignorieren und für Hillary Clinton zu stimmen“, heißt es in der Petition.


Kommentar: Also fordern sie offen das Gesetzt zu brechen. Soviel zur Gesetzmäßigkeit der Killary Annhänger.


Ihre Autoren meinen, Trump sei als Präsident ungeeignet. Sie behaupten, Clinton habe die Volksabstimmung gewonnen und müsse deshalb das höchste Amt im Staat bekleiden.

Die Wahl des Präsidenten erfolgt in den USA nach einem zweistufigen System. Zuerst gibt es die Volksabstimmung in allen 50 Staaten des Landes. Der Sieger in jedem Staat sammelt alle Stimmen der sogenannten Wahlmänner, deren Anzahl der der Wahlkreise im Kongress entspricht. Für den Wahlsieg sind 270 Stimmen der insgesamt 538 Wahlmänner erforderlich.

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump erkämpfte bei den Wahlen am 8. November mehr Wahlmännerstimmen als die demokratische Kandidatin Hillary Clinton, die jedoch von mehr Wählern unterstützt wurde: 59,8 Millionen (47,7 Prozent) für Clinton und 59,6 Millionen (47,5 Prozent) für Trump. Die Wahlmänner werden am 19. Dezember formal für die Präsidentschaftskandidaten stimmen, wonach der Kongress der USA die Ergebnisse am 6. Januar bestätigen wird.