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Black Magic

Anschlag auf Universität in Aleppo, Syrien

In der syrischen Stadt Aleppo ist ein Bombenanschlag auf die Universität verübt worden. Bei der schweren Explosion sind nach Angaben der Behörden mindestens 80 Menschen getötet, 160 verletzt worden.
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© Reuters
Bei der Explosion am Dienstag an der Universität der nordsyrischen Wirtschaftsmetropole starben nach Behördenangaben mehr als 80 Menschen getötet und 160 weitere verletzt worden. Das sagten der Gouverneur der gleichnamigen Provinz, Mohammed Wahid Akkad, und ein Arzt der Universitätsklinik der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag. Akkad sprach von einem „terroristischen Anschlag“ auf die Hochschule.

Die Fassade des Uni-Gebäudes wurde schwer beschädigt. Regimegegner veröffentlichten Bilder, auf denen Leichen vor dem Gebäude zu sehen sind. Die staatlichen Medien meldeten, „Terroristen“ hätten auf dem Universitätsgelände eine Autobombe gezündet.

Bad Guys

Das Beste aus dem Web: Die Ge-Selbstmordung des Internetvisionärs und Aktivisten Aaron Swartz

Die Liste der mysteriösen Todesfälle der letzten Tage ist um einen neuen gewachsen: Der Internet-Visionär und brillante Aktivist Aaron Swartz wurde am 11. Januar tot aufgefunden. Swartz, der nur 26 Jahre alt wurde, gehörte zu den Gründern von Reddit.com und den Entwicklern der RSS-Technologie, er war der entscheidende Aktivist, der die Gesetzesvorlagen SOPA / PIPA im US-Kongress zu Fall brachte.
Aaron Swartz
Swartz wurde am 11. Januar tot aufgefunden, offiziell heißt es, er habe Selbstmord begangen. Aber Swartz selbst hätte sicher gewollt, dass wir die offizielle Darstellung anzweifeln und der Sache auf den Grund gehen.

Schließlich stellt seine eigene Website Demand Progress das Gesetz PROTECT-IP genauso infrage wie den Wahnsinn von George Bushs Patriot Act, die Zensur der Redefreiheit durch Facebook, die Finanzbetrügereien von Goldman Sachs, den Kill Switch im Internet und vieles mehr. Er bezweifelte sogar den Wert der Nacktkörperscanner der US-Transportsicherheitsbehörde TSA, genauso wie ich es auf NaturalNews getan habe.

Wenn ich an Aaron Swartz denke, so betrachte ich ihn als die nächste Generation amerikanischer Aktivisten, die wir alle so dringend brauchen: energiegeladene, intelligente, freiheitsliebende kritische Denker, die die Wahrheit verbreiten und sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit gegen Tyrannei und Unterdrückung wenden. Es ist ziemlich sicher, dass sich Swartz, wenn er nicht ermordet (äh, ich meine »geselbstmordet«) worden wäre, zu jemandem entwickelt hätte, der den Lauf der Dinge in Richtung Freiheit verändert hätte.

Eye 1

New Yorker Polizei erwägt Einsatz von Drohnen für Überwachungsmaßnahmen bei Demonstrationen der Bürger

Der New Yorker Polizeichef Ray Kelly erklärte in dieser Woche, seine Polizeibehörde, die größte städtische Strafverfolgungsbehörde der USA, werde möglicherweise bald Drohnen zu Überwachungsmaßnahmen einsetzen.
Drohnen, Überwachung
In einem öffentlichen Gespräch zwischen dem Chefredakteur der Nachrichtenagentur Reuters, Stephen Adler, und dem New Yorker Polizeichef am vergangenen Donnerstag, bestätigte letzterer, die New Yorker Polizei lehne die Anschaffung und den Einsatz von Drohnen im Namen der Sicherheit nicht grundsätzlich ab. »Wir prüfen die Angelegenheit«, sagte Kelly Berichten zufolge dem Publikum, das sich im Bürger- und Kulturzentrum in der 92. Straße Ecke Lexington Avenue auf der Insel Manhattan am Donnerstagabend versammelt hatte. »Wir sind an allem interessiert, das uns hilft.«

Red Flag

Nach französischen Luftangriffen in Mali: Al-Qaida droht mit Vergeltungsschlägen

Die französischen Luftangriffe haben die Offensive der Islamisten im Norden Malis vorerst nicht stoppen können. Indes droht einer der Führer mit Vergeltung. Mit der Mali-Intervention habe „Frankreich für alle Franzosen die Tore zur Hölle geöffnet“.
soldaten, bewaffnung
© Reuters
Einer der Führer der Dschihadisten, Omar Ould Hamaha, droht Frankreich wegen der militärischen Intervention in Mali mit Vergeltung. Dem Radiosender Europe 1 sagte der Islamist in sehr aggressivem Tonfall, die Französische Armee werde ihre Ziele nicht erreichen. Frankreich stehe an „den Pforten zur Hölle“.

Die Situation wäre gefährlicher als die im Irak, Afghanistan oder Somalia. Das sei alles erst der Anfang, verkündete Omar Ould Hamaha. Auch Abou Dardar, Sprecher der Bewegung für Einheit und Dschihad in Westafrika, drohte Frankreich mit Vergeltung.

Islamisten eroberen die Stadt Diabali
Frankreich hatte sich am Freitag in den Konflikt in Mali eingeschaltet. Die Islamisten, die seit April weite Teile des Nordens kontrollieren, hatten in der vergangenen Woche Konna erobert und rückten weiter vor. Malis Armee startete daraufhin eine Gegenoffensive. Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) beschloss die Entsendung von Kampftruppen.

Bullseye

Drohne "Eurohawk" wurde erfolgreich über Deutschland getestet - Ein Weg zur "besseren" Überwachung

eurohawk, drohne
© dpa
Sechs Stunden lang hat ein unbemanntes Militärflugzeug mit der Spannweite eines Airbus-Verkehrsflugzeugs am Freitag seine Runden über Deutschland gedreht. EADS zeigte sich mit dem ersten Test der Aufklärungsdrohne sehr zufrieden. Die Bundeswehr muss noch warten.

Europas größte Drohne, Eurohawk, hat am Freitag ihren ersten Testflug über Deutschland erfolgreich absolviert. Das unbemannte Militärflugzeug sei um 10.36 Uhr im oberbayerischen Manching gestartet und nach genau sechs Stunden wieder sicher gelandet, teilte der Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS mit.

Die Aufklärungsdrohne wiegt 15 Tonnen und ist mit 40 Metern Spannweite größer als ein Airbus-A320-Passagierflugzeug. Von einer Bodenstation in Manching aus wurde sie durch Piloten gesteuert.

Stormtrooper

Amsterdam wartet mit erster Schule mit eigenem Polizeiposten auf

Polizei Holland
Die multikulturelle Huygens-College-Schule in Amsterdam ist die erste europäische Schule mit einem eigenen Polizeiposten. Der war jetzt erforderlich, weil die Kriminalität der Schüler unübertroffen ist. Die Schüler fallen vor allem durch Morde, Raubüberfälle und Gewalttaten auf.

Eye 1

Behörden und Ämter überprüfen immer häufiger Konten von Privatleuten

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© dpa/Angelika WarmuthBehörden dürfen Name, Adresse und Geburtsdatum von Bankkunden abfragen.
Sozialbehörden und Finanzämter wollen Betrug aufdecken und überprüfen deshalb immer häufiger die Konten von Privatleuten. Häufig erfahren die Betroffenen noch nicht mal davon. Der oberste Bundesdatenschützer fordert strengere Regeln.

Sozialbehörden und Finanzämter fragen nach Zeitungsinformationen bei den Banken immer häufiger die Existenz von Konten privater Personen ab. Das geht aus aktuellen Zahlen des Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar hervor, die der Neuen Osnabrücker Zeitung vom Montag vorliegen. Demnach sind die Abfragen 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 15,5 Prozent auf rund 72 600 gestiegen. Seit 2008 hat sich die Zahl mehr als verdoppelt. Mit dem 2005 eingeführten automatisierten Verfahren können Stammdaten wie Name, Geburtsdatum oder Adresse der Bankkunden abgefragt werden.

Bad Guys

EU plant umfangreiches Drohnen-Überwachungssystem auch für Nachbarländer

Angeblich geht es darum, auf hoher See in Not geratene Migranten zu retten. Doch tatsächlich plant die EU, mit einem umfangreichen Überwachungssystem nun auch in Staaten außerhalb der EU herumzuschnüffeln. Europäische Großkonzerne profitieren von den EU-Ausgaben für modernste Drohnen-Technik in Milliardenhöhe.

Frontex, die Behörde zur Überwachung der EU-Außengrenzen, will ihre Überwachung auch auf die Nachbarländer der EU ausweiten, zitiert EU Observer den Frontex-Chef Ilkka Laitinen. Die Behörde wolle dafür eine sogenannte „gemeinsame vorgrenzliche Aufklärung“ (CPIP) entwickeln. Diese werde sowohl auf die traditionelle Datensammlung wie Grenzpatrouillen und bemannte Flugzeuge als auch auf „verlässliche und kosten-effektive Überwachungsmittel“ zurückgreifen: Drohnen. Mithilfe von Drohnen könne man auf dem Meer zum Beispiel Migranten in Not lokalisieren, sagte Laitinen.

Die Aufgabe von Frontex besteht auch darin, die Forschung und Entwicklung von Überwachungstechnologie zu fördern, zum Beispiel von Drohnen. Dabei wird mit der Industrie eng zusammengearbeitet. Etwa 400 Drohnen werden zurzeit in 19 Mitgliedsstaaten der EU entwickelt, so EU Observer. Doch die EU hinkt auf diesem Gebiet hinterher. Der Drohnen-Sektor wird derzeit von den USA und Israel dominiert.

Water

Erst die Glühbirne und jetzt der Wasserhahn: EU plant Wasserhahn-Verbot

Nach dem Glühbirnenverbot plant die Lobby-gesteuerte Junta in Brüssel ein neues Diktat: EU will Wasser-Armaturen vom Markt nehmen. Demnach sollen künftig nur noch Wasserhähne und ähnliche Vorrichtungen zu kaufen sein, die zum Wassersparen beitragen.
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© Unbekannt
Ähnlich wie die Glühbirne will die EU auch Wasser-Armaturen vom Markt verschwinden lassen, die nicht ihren Umweltschutzanforderungen genügen. Das sieht dem Nachrichtenmagazin Focus zufolge eine so genannte "Blaupause" des EU-Umweltschutz-Kommissars Janez Potocnik zum Schutz der europäischen Wasservorkommen vor.

Kommentar: Das Komplott gegen die Glühbirne: Bulb Fiction


Heart - Black

BBC-Missbrauchsskandal: Savile missbrauchte sogar sterbenden Jungen im Krankenhaus

Jimmy Savile
© KeystoneJimmy Savile
Es ist Großbritanniens größter Missbrauchsskandal: Jahrzehntelang verging sich BBC-Kultmoderator Jimmy Savile systematisch an über 200 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Seine wohl widerlichste Tat: Unter seinen Opfern soll auch ein elfjähriger Junge sein - der in einem Krankenhaus im Sterben lag.

Die Missbrauchsfälle des pädophilen Radiomoderators Jimmy Savile erschüttern Großbritannien, immer neue Details kommen dabei heraus: Nun ist einem polizeilichen Bericht zu entnehmen, dass Savile in seinem perversen Treiben nicht einmal vor sterbenden Kindern Halt gemacht hat.

Die britische Boulevard-Zeitung The Sun berichtet in ihrer Onlineausgabe, dass Savile einen elfjährigen Jungen, der in einem Londoner Kinderkrankenhaus im Sterben lag, sexuell missbraucht haben soll. Das Opfer vertraute sich noch vor seinem Tod einem Angehörigen an, so die Zeitung weiter. Dieser Angehörige meldete sich nach der Enthüllung des Missbrauchsskandals bei der Polizei.