
Beirut. Mit zwei tödlichen Bombenanschlägen und vereinzelten Kämpfe in Syrien ist die zum Opferfest vereinbarte Waffenruhe am Freitag gleich zu Beginn gebrochen worden. Bei der Detonation einer Autobombe in einem Wohngebiet in der Hauptstadt Damaskus kamen laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur SANA zehn Menschen ums Leben. In der südlichen Stadt Daraa kam es laut Aktivisten unweit eines Kontrollpostens zu einem weiteren Autobombenanschlag mit drei Toten.
Regierungstruppen und Rebellen lieferten sich derweil in anderen Landesteilen trotz der vorab abgesprochenen viertägigen Feuerpause erneut Gefechte. Präsident Baschar Assad zeigte sich zum Feiertagsgebet in einer Damaszener Moschee. Unterdessen gingen Tausende Demonstranten während der kurzen Waffenruhe auf die Straße, um dessen Rücktritt zu fordern.










Kommentar: Soll die Festnahme die Luftangriffe entkräftigen?