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Di, 22 Mai 2018
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Video: Putin beginnt neue Amtszeit

Wladimir Putin wurde heute in Moskau zu seiner vierten Amtszeit vereidigt. Wie er bereits in seiner historischen Rede am 1. März angekündigt hatte, werden auch in den nächsten 6 Jahren monumentale Projekte in Angriff genommen um erstens die Lebensverhältnisse der russischen Bevölkerung weiter zu verbessern (anknüpfend an die einzigartige Erfolgsgeschichte der letzten 18 Jahre), zweitens Russland in Sachen Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie an die Weltspitze zu befördern und drittens die Grundprinzipien des friedlichen Zusammenlebens und Ausstausches unter den Völkern auf globaler Ebene zu fördern.
Putin
Am 18. März wurde Präsident Putin mit einer überwältigenden Mehrheit und Rekordprozentzahl von 77 ein weiteres Mal zum Präsidenten gewählt.

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Seidenstraße: Österreich eröffnet erste Direktverbindung nach China

Im Gegensatz zu Deutschland und vielen anderen Staaten in Europa, die sich dem US-Druck beugen, hat sich Österreich dazu entschlossen, ein Teil der erfolgsversprechenden neuen Seidenstraße zu sein. Das chinesische Projekt, das Ende 2013 von dem Staatspräsident Xi Jinping zum ersten Mal präsentiert wurde, stellt für die Vorherrschaft und Kontrolle des US-Imperiums und ihrer Vasallenstaaten eine Gefahr dar.
Seidenstraße Österreich
© www.globallookpress.com
Start des ersten direkten Güterzuges, der zwischen Österreich und der Volksrepublik China verkehrt.
Österreich ist entschlossen, die umfangreichen Chancen, die aus diesem Projekt für das Land und die Beziehungen zu China und anderen östlichen Staaten wie Russland entstehen, zum gegenseitigen Nutzen zu ergreifen.

Am vergangenen Freitag traf der erste Zug aus China in Wien ein und wurde durch einen prominente Delegation aus Wirtschaft und Politik begrüßt.
Großer Bahnhof im wahrsten Sinne des Wortes: Zum Start des ersten direkten Güterzuges, der zwischen Österreich und der Volksrepublik China verkehrte, war eine prominent besetzte Delegation aus Wirtschaft und Politik der Alpenrepublik angereist - inklusive Bundespräsident Alexander van der Bellen, Bundeskanzler Sebastian Kurz und Außenministerin Karin Kneissl.

Am vergangenen Freitag traf der Zug in Wien ein - und wieder war das Staatsoberhaupt mit dabei, um ihn zu begrüßen. Zuvor waren die 44 Container, die unter anderem elektronische Bauteile, Beleuchtungen und Haushaltswaren geladen hatten, von Chengdu aus nicht weniger als 9.800 Kilometer quer durch Kasachstan, die Russische Föderation, die Ukraine und die Slowakei gereist. Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) und Infrastrukturminister Norbert Hofer wollen noch in diesem Jahr insgesamt 400 weitere Züge entlang dieser Strecke auf den Weg bringen. Künftig sollen es gar bis zu 600 sein.

Nachdem Österreich, das als neutrales Land bereits während des Kalten Krieges recht rege Wirtschaftsbeziehungen zur Sowjetunion gepflegt hatte, nach deren Zusammenbruch mit Russland und den anderen Nachfolgestaaten schnell und erfolgreich die Zusammenarbeit intensiviert hatte, will das Land auch mit Blick auf das Projekt der Neuen Seidenstraße anderen EU-Staaten einen Schritt voraus sein.

~ RT Deutsch
Mehr Informationen dazu finden Sie auf RT Deutsch.

Pi

Machtverschiebung: Iran läuft in der Wissenschaft Israel den Rang ab

Iran Wissenschaft
© Reuters Raheb Homavandi/TIMA
Einst war Israel die wissenschaftliche Supermacht im Nahen Osten. Doch mittlerweile wurde das Land vom Erzfeind Iran überholt. Nur bei Kultur, Kunst und Geisteswissenschaften führt Israel noch. Auch saudische Investitionen in die Wissenschaft haben sich ausgezahlt.

Israel galt im Vergleich zum Iran vor 20 Jahren noch als wissenschaftliche Supermacht. Der Iran aber lief Israel den Rang ab. Heute belegt Israel den vierten Platz im nahen Osten nach Iran, Türkei und Saudi-Arabien, wenn es um den Wettbewerb um die Zahl der publizierten Wissenschaftsartikel geht. Dies ergeben die Daten des "Scimago Journal und Country Rank" bis 2016.

Kommentar: Ein weiterer Hinweis für eine massive Machtverschiebung auf der Welt, die von westlichen Medien und Eliten in ihrem blinden Wunschdenken nicht gesehen wird. Länder wie Russland, China und der Iran sind in vielen Bereichen auf der Überholspur - geopolitisch, militärisch und ja, auch wissenschaftlich.


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Hinter den Schlagzeilen: Netanjahus PowerPoint-„Kindershow“ und die Annäherung von Nord- und Südkorea

iran lied Benjamin Netanyahu
© AMIR COHEN/ REUTERS
Israels Premierminister Benjamin Netanyahu während einer Pressekonferenz im Verteidigungsministerium in Tel Aviv am 30. April 2018
Alle Jahre wieder unterhält Benjamin Netanyahu die Welt mit cartoon-mäßigen Schreckensszenarien zum Thema "Atommacht Iran", gegen die es schleunigst etwas zu unternehmen gilt, "bevor es zu spät ist". Genau wie beim Mythos "Erderwärmung" ist die Botschaft, dass wir gerettet werden könnten, wenn wir denn nur etwas unternehmen würden. Und wie mit der Mär von der Erderwärmung heißt es nie "es ist zu spät", denn dann würde der Narrativ seinen politischen Nutzen verlieren.

In dieser Show wollen wir die PowerPoint-"Kindershow" von Netanjahu, die Annäherung von Nord- und Südkorea und andere Themen aus den letzten Wochen diskutieren.

Schalten Sie wie immer live ab 16 Uhr ein - Chatten Sie mit und rufen Sie uns an.

Bulb

Vertuschung der Duma-Lüge? USA stellt Finanzierung der Weißhelme ein

roger waters, weißhelme
Die US-Finanzierung der berühmt-berüchtigten Weißhelme soll laut Angaben des US-Fernsehsenders CBS eingestellt worden sein. Die sogenannte "Zivilschutzorganisation" wurde jedoch noch nicht offiziell darüber informiert .
Das Budget der "Weißhelme" besteht zu einem Drittel aus Geldspenden aus den USA. Die Organisation sicherte zu, sie habe einen Notfallplan für weitere Monate. Der Finanzierungsmangel auf eine längere Sicht sei aber beunruhigend. "Es ist eine besorgniserregende Tendenz", sagte ein Sprecher der "Weißhelme".

Wie aufmerksame Leser von SOTT bestimmt schon erfahren haben, zeichnete sich die Organisation immer wieder durch terroristische Aktivitäten aus - unter dem Deckmantel humanitärer Hilfe.

Nicht nur SOTT, sondern auch die russische Regierung wies wiederholt auf die nebulösen Tätigkeiten dieser Organisation hin. Westliche Regierungen und ihre Medien entschieden sich jedoch wiederholt dazu, nicht auf diese erschreckenden Verstrickungen zu reagieren und sogar im Gegenteil die Berichte dieser Terroristen als Grundlage ihrer Propaganda zu benutzen.

Star of David

Der Iran lügt? Wieder schreit Netanyahu "Wolf", weil Trump überlegt den Iran-Deal platzen zu lassen

iran lied Benjamin Netanyahu
© AMIR COHEN/ REUTERS
Israels Premierminister Benjamin Netanyahu während einer Pressekonferenz im Verteidigungsministerium in Tel Aviv am 30. April 2018
Alle Jahre wieder unterhält Benjamin Netanyahu die Welt mit cartoon-mäßigen Schreckensszenarien zum Thema "Atommacht Iran", gegen die es schleunigst etwas zu unternehmen gilt, "bevor es zu spät ist". Genau wie beim Mythos "Erderwärmung" ist die Botschaft, dass wir gerettet werden könnten, wenn wir denn nur etwas unternehmen würden. Und wie mit der Mär von der Erderwärmung heißt es nie "es ist zu spät", denn dann würde der Narrativ seinen politischen Nutzen verlieren.

Während seines letzten Auftritts, der sicher tagelang die Schlagzeilen dominieren wird, setzte Netanyahu auf eine "professionelle" PowerPoint-Präsentation, die, wie er es nannte, unwiderlegbare Beweise dafür liefere, dass der Iran ein Atomprogramm betreibt und dass das Land im Geheimen Atomwaffen entwickelt. Seine Zusammenfassung lautet wie folgt:

Bulb

Facebook: Zuckerberg kündigt Auflistung von Nachrichten nach "Glaubwürdigkeit" an

Während einer Konferenz hat der Facebook-Gründer, Mark Zuckerberg, weitere Verschärfungen der Zensurmaßnahmen auf seiner Plattform angekündigt. Zukünftig sollen die Inhalte auf Facebook nach "Zuverlässigkeit" der Quelle eingeordnet werden.
Mark Zuckerberg
© Reuters Aaron P. Bernstein
Parteilichkeit und Lebensverbundenheit? Facebook reiht Nachrichtenquellen nach "Glaubwürdigkeit" (Symbolbild)
Damit wird der Dienst als eine Art Wahrheitspolizei agieren, die Inhalte anhand dieses Kriteriums vorantreibt oder im Gegenteil unterdrückt.

~ RT
Auch bei diesem Schritt gegen die Meinungsfreiheit wird die Facebook-Plattform wahrscheinlich in Zukunft noch verschärfter die Inhalte bevorzugen, die der Propaganda der westlichen Eliten in die Hände spielen. Gegenteilige Ansichten die oft der Wahrheit entsprechen, werden als unglaubwürdig gebrandmarkt und erscheinen weit unten oder erst gar nicht im Feed.
Auf der für die Entwickler bestimmten Konferenz F8 teilte Zuckerberg mit, seine Firma habe bereits die nötige Rückmeldung von den Nutzern erhalten, die verschiedene Nachrichtenquellen identifizierten und nach deren "Vertrauenswürdigkeit" sortierten. In diesem Zusammenhang wird Facebook bereits jetzt oft eine Voreingenommenheit im Bereich der Einordnungsalgorithmen vorgeworfen. Bereits während der Anhörung im Kongress bezichtigten die Republikaner Zuckerberg der absichtlichen Zensur in Bezug auf Beiträge konservativer Seiten.

~ RT

Dominoes

Unglaublich: Mob von Flüchtlingen zwingt Polizei in die Knie

Polizei Flüchtlinge Asylbewerber
© dpa
Nach Medienberichten kam es in Ellwangen zu einem bemerkenswerten Vorfall: Ein Mob von 150 - manche sprechen sogar von bis zu 200 - Flüchtlingen hat die Polizei mit Gewalt gezwungen, einen Asylbewerber freizulassen, der sich in Gewahrsam befand. Der 23-jährige Togolese sollte abgeschoben werden. Die Menschenmenge umringte anscheinend den Streifenwagen und die Beamten sahen sich gezwungen, dem Ultimatum des Mobs nachzugeben. Anschließend verschwand der Mann. Wie auf ZEIT ONLINE zu lesen ist:
Die Migranten umringten laut Darstellung von Zeugen die Streifenwagen und bedrängten die Polizisten. "Sie waren so aggressiv und drohten uns immer deutlicher, so dass wir den Mann (...) zurücklassen und uns bis zur LEA-Wache zurückziehen mussten", beschrieb ein beteiligter Polizist die Lage. Die Migranten schlugen demnach gegen die Polizeiautos, die dadurch beschädigt worden seien.

Später kam nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ein von den Migranten als Mittelsmann beauftragter Security-Mitarbeiter zu den Beamten. Die Botschaft war mit einem Ultimatum verbunden: Die Polizei müsse dem Togolesen binnen zwei Minuten die Handschließen abnehmen, andernfalls würden sie die Pforte stürmen. Daraufhin entschied die Polizei, dass der Security-Mitarbeiter einen Schlüssel mitnimmt, damit der Togolese von den Handschellen befreit wird. Der Mann soll danach untergetaucht sein.

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Britischer Sicherheitsberater: Wir wissen immer noch nicht, wer die Skripals vergiftet hat

Nachdem die angebliche Vergiftung der Skripals in den letzten Wochen für eine gigantische Propagandawelle gegen Russland gesorgt hat, in der die britische Regierung die zentrale Rolle eingenommen hat, gibt jetzt sogar der nationale Sicherheitsberater Großbritanniens offen zu, dass es immer noch keine Hinweise darauf gibt, wer die Skripals vergiftet hat.
Mark Sedwill
© AFP 2018 / Behrouz Mehri
Die Londoner Polizei hat trotz den anderslautenden Meldungen britischer Medien bisher nicht festgestellt, wer den russischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter Julia im britischen Salisbury vergiftete. Das teilte am Dienstag der Nationale Sicherheitsberater Großbritanniens, Mark Sedwill, mit.

Auf die Frage eines Mitglieds des Verteidigungsausschusses des britischen House of Commons (Unterhaus), ob die Polizei die Täter festgestellt habe, antwortete Sedwill: "Bisher nicht".
Trotz der immer noch nicht vorhandenen Beweise haben die westlichen Medien unter Federführung der britischen Regierung prompt nach dem Anschlag auf die Skripals Russland die Schuld in die Schuhe geschoben. Daraufhin verglich der russische Außenminister Sergei Lawrow diese Vorgehensweise zu Recht mit der Gerichtsszene aus Alice im Wunderland, bei der die Königin zuerst die Strafe verhängen will, bevor dass Urteil gefällt ist.

Interessant ist auch, dass die Medien inzwischen den Fall Skripal totzuschweigen scheinen. Die Sau ist durchs Dorf getrieben, das Bild des bösen KGB-Russen in den Köpfen verankert, der Schaden angerichtet - wer interessiert sich dann noch für die Wahrheit, selbst wenn diese sogar öffentlich zugegeben wird?

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Internationale Atomenergiebehörde widerspricht Netanjahus Vorwürfen gegen den Iran

Nach dem sensationell einfältigen Auftritt Netanjahus am Montag, in dem er seine "atemberaubenden Beweise" gegen den Iran in Form einer emotional manipulativen PowerPoint-Präsentation präsentierte, stellt die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) das Offensichtliche fest: Seit 2009 gibt es keine glaubwürdigen Hinweise mehr darauf, dass der Iran an der Entwicklung von Atomwaffen arbeitet.
IAEA
© Reuters
IAEA verteidigt Atomabkommen mit Iran
Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat nach den jüngsten Anschuldigungen Israels gegen den Iran das Atomabkommen von 2015 verteidigt. In einer Stellungnahme vom Dienstag verwies sie auf ihren Abschlussbericht, wonach sie seit dem Jahr 2009 keine glaubwürdigen Hinweise mehr darauf gehabt hätte, dass der Iran an der Entwicklung von Atomwaffen arbeitete.

Ein IAEA-Sprecher erklärte weiter, dass es Standardpraxis der Behörde sei, alle verfügbaren sicherheitsrelevanten Informationen auszuwerten. "Es ist jedoch nicht Praxis der IAEA, mit solchen Informationen verbundene Fragen öffentlich zu diskutierten", sagte er.

~ RT Deutsch