Das Kind der GesellschaftS


Heart - Black

Flüchtling mit Messer erstochen worden in einer besetzten Schule in Berlin

In einer von Flüchtlingen und Roma besetzten Schule in Berlin ist ein Mann erstochen worden. Das Opfer war zuvor in einen Streit mit einer anderen Person geraten - nicht die erste Messerstecherei auf dem Gelände.
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© dpaIn der Gerhart-Hauptmann-Schule ist ein Mann erstochen worden
Bei einem Streit auf dem Gelände einer von Flüchtlingen besetzten Berliner Schule ist am Freitag ein 29-jähriger Mann aus Marokko erstochen worden. Ein Tatverdächtiger wurde in der Nähe der Gerhart-Hauptmann-Schule festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Der 40-Jährige aus Gambia habe ein Messer voller Blut bei sich gehabt. Laut Polizei hatten Wachschützer den Mann gestellt.

Laut Polizei war es in der Dusche eines Flachbaus vor der Schule zu der Auseinandersetzung zwischen beiden Bewohnern gekommen. Eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen. Der Verdächtige sollte vernommen und seine Kleidung untersucht werden. Auch Bewohner sollten als Zeugen befragt werden.

Cult

Symbolisch vor Heiligsprechung? Pilger von Johannes-Paul-II.-Denkmal erschlagen

In einem italienischen Pilgerdorf ist ein junger Mann von einem Kruzifix erschlagen worden. Das Denkmal war für Papst Johannes Paul II. errichtet worden, der am Sonntag heiliggesprochen werden soll. Italienische Medien sprechen von einem schlechten Omen.
kruzifix
Rom - Ein 30 Meter hohes Kruzifix hat einen jungen Italiener erschlagen, als es am Donnerstag in Cevo, einem Pilgerort in Norditalien, plötzlich umfiel. Der 21-Jährige, der leicht körperlich behindert gewesen sein soll, konnte nicht rechtzeitig ausweichen. Andere Jugendliche, die sich ebenfalls in der Nähe aufhielten, retteten sich mit einem Sprung zur Seite. Das Holzkreuz war ein Denkmal für Papst Johannes Paul II., der am Sonntag heiliggesprochen werden soll.

Der junge Mann war mit einer Jugendgruppe zu dem Pilgerort bei Brescia gereist. Dort wurde das Kreuz 2005 zu Ehren von Papst Johannes Paul II. errichtet und sollte an einen Besuch des Papstes in der Provinz erinnern. Als die Jugendlichen unter dem Denkmal Rast machten, fiel das nach vorne gebogene Kreuz, an dem eine etwa sechs Meter hohe Jesusfigur angebracht war, vorne über. Medien zitierten Augenzeugen, denen zufolge es kurz zuvor zu knarren begonnen hatte.

Heart - Black

Mann gibt sich als Babysitter aus und missbraucht Kind

Babysitter-Opfer: "Warum hat man dem vertraut?!"

Es ist eine schockierende Geschichte. Ein Mann gibt sich als Babysitter aus, erschleicht sich das Vertrauen junger Mütter und missbraucht ihre Kinder. SAT.1 BAYERN hat die Mutter eines Opfers getroffen.

“Als ich ihn das erste Mal im Gericht sah, hatte ich nur noch Hass und Wut. Und man macht sich Vorwürfe. Warum hat man das nicht gemerkt, warum sieht man das nicht, warum hat man dem vertraut?”

Post-It Note

Kleine Bio-Betriebe vor allem im Allgäu geben ökologischen Anbau auf

Schärfere Auflagen für Bioprodukte machen kleinen Betrieben zu schaffen

Bioprodukte sind sehr beliebt, doch nach mehreren Fällen von Betrug will die EU-Kommission strengere Vorschriften und Kontrollen. Die
machen jedoch vor allem den kleinen Öko-Betrieben zu schaffen.

Immer mehr Biobauern haben die ökologische Landwirtschaft aufgegeben. Als Gründe geben sie die strengere EU-Verordnungen und schärfere Auflagen für Bio-Produkte an. Gerade kleinere Höfe seien nicht dazu in der Lage, alle Anforderungen der EU umzusetzen - so der bayerische Bauernverband.

Handcuffs

Vor einer Münchner Gaststätte: 19-Jähriger sticht mit Messer auf Studenten ein

Drei junge Männer sind am Mittwoch vor einer Münchner Gaststätte in Streit geraten. Plötzlich zückte einer von ihnen ein Messer - und stach einem anderen damit in den Bauch.

Ein 27-jähriger Student ist am Mittwoch gegen 3 Uhr Opfer einer Messerattacke geworden. Er war vor einer Münchner Gaststätte auf zwei 19-Jährige getroffen. Aus bislang ungeklärter Ursache gerieten die jungen Männer in Streit. Wie die Polizei mitteilt, zückte dabei einer der Beteiligten ein Messer und stach dem 27-Jährigen damit in den Bauch.

Butterfly

Studie: Artenschutz begünstigt Artensterben

Riesenalk
© corbisRiesenalk: Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ausgestorben
Zum Artenschutz sammeln Forscher Tiere und Pflanzen - und hinterlegen die Exemplare. Das Vorgehen ist riskant: Seltene Arten sind durch die Sammelaktionen ausgestorben.
Mit dem Sammeln unbekannter Arten für zoologische oder botanische Sammlungen riskieren Forscher das Aussterben ebendieser Spezies. Deshalb plädieren Forscher aus den USA und Großbritannien dafür, neuentdeckte Arten zukünftig anders zu dokumentieren, etwa durch Fotos, Tonaufnahmen oder DNA-Proben. Das Einsammeln von Exemplaren steigere gerade bei kleinen und isoliert lebenden Populationen das Risiko des Aussterbens und sei heutzutage nicht mehr notwendig.

Als bekanntestes Beispiel für fatale Folgen von Forschertätigkeit nennen die Biologen um Ben Minteer von der Arizona State University in Tempe im Fachmagazin Science die Ausrottung des Riesenalks (Pinguinus impennis). Als die Bestände dieser Art schon schwanden, entsandten Museen Expeditionen, um sich noch Exemplare der Vögel und der Eier für ihre Sammlungen zu sichern. Das letzte Riesenalk-Brutpaar wurde Mitte des 19. Jahrhunderts bei Island erlegt, ihre inneren Organe sind dem Artikel zufolge im Zoologischen Museum von Kopenhagen konserviert.

Handcuffs

Großer Polizeieinsatz wegen Kindesmissbrauchs in Berliner Flüchtlingsheim

Polizei, Polizist
© imago stock&people
Mehr als 30 Polizeibeamte waren nötig, um in der Nacht zum Mittwoch einen Streit in einem Flüchtlingsheim in Lichtenberg zu schlichten. Ein Bewohner soll dort zwei Kinder sexuell missbraucht haben.

Gegen 0.30 Uhr wurde die Polizei zu dem Heim in der Max-Brunow-Straße in Fennpfuhl alarmiert. Mehrere Bewohner waren auf einen Zimmernachbarn losgegangen. Sie warfen ihm vor, zwei Kinder einer aus Syrien stammenden Familie sexuell missbraucht zu haben.

Blackbox

Nigeria: 234 Mädchen vermisst, mehr als zuerst zugegeben

Laut neuen offiziellen Angaben vom Montag werden in Nigeria 234 Mädchen nach einer Massenentführung in der Nacht vom 14. auf den 15. April vermisst. Bisher ging man von 85 Entführungsopfern aus. Die neuen Zahlen wurden bekanntgegeben, nachdem der Gouverneur des betroffenen Bundesstaates Borno erstmals mit den Eltern der Mädchen sprechen konnte.

Das nigerianische Militär hatte Gouverneur Kashim Shettima bisher de facto verboten, in die Stadt Chibok zu fahren, wo die Entführung stattgefunden hatte. Der Bundesstaat Borno ist das Machtzentrum der radikalislamischen Sekte Boko Haram, die hinter der Entführung vermutet wird. Aus Shettimas Umkreis hieß es, die Eltern hätten sich bei ihm beschwert, dass die örtlichen Behörden die Entführung seit einer Woche kleinzureden versuchten.

Nuke

Klimawandel: Atommüll wird bald ins Meer gespült

atomreaktor kraftwerk atomkraftwerk
© imago/McPhoto/PatersonEin bisschen wie ein Fliegenpilz, dieses Sellafield: sieht hübsch aus, ist aber giftig.
Radioaktiver Abfall aus dem Lager Drigg bei Sellafield wird künftig in den Ozean gespült. Der Klimawandel verstärkt die Küstenerosion.

Das Atommüll-Lager Drigg bei Sellafield wird unweigerlich im Meer versinken und die Küste im Westen Großbritanniens verseuchen. Das geht aus einem internen Bericht hervor, den die britische Umweltbehörde am Montag veröffentlichte. Das Lager enthält eine Million Kubikmeter radioaktiven Mülls, der sich im Lauf von 55 Jahren angesammelt hat. Die Erosion durch den Klimawandel, der schwere Stürme und einen steigendem Meeresspiegel mit sich bringt, werde den Müll in die Irische See spülen, heißt es in dem Bericht.

Wenn der Name „Sellafield“ fällt, zuckt man unwillkürlich zusammen. Seit die Atomanlage an der britischen Westküste 1950 in Betrieb genommen wurde, gab es regelmäßig Meldungen über Zwischenfälle und Katastrophen. Zuletzt musste die Plutoniumschleuder im Januar wegen „erhöhter Radioaktivität“ teilweise geschlossen worden. Ein Sprecher des Unternehmens erklärte das mit „natürlich auftretender Hintergrundstrahlung“, aber nach all den Lügen und Vertuschungsversuchen der vergangenen 60 Jahre gibt es keinen Grund, das zu glauben.

Snakes in Suits

Lehrer unter Verdacht der Kinderpornografie: Missbrauchsopfer wollen Schließung der hessischen Odenwaldschule

Ein Lehrer der Odenwaldschule steht unter dem Verdacht, im Internet Kinderpornos erworben zu haben. Ihm wurde fristlos gekündigt. Der Vorstand eines Hilfsvereins für ehemalige Missbrauchsopfer plädiert dafür, die Schule nun zu schließen.
Odenwaldschule Hessen
© DPA
An der reformpädagogischen Odenwaldschule in Südhessen steht ein Lehrer im Verdacht, Kinderpornos gesammelt zu haben. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt habe bei der Durchsuchung seiner Wohnung auf dem Internatsgelände entsprechendes Material sichergestellt, hatte die Schule am Samstag bestätigt. Der Lehrer sei zunächst freigestellt worden, inzwischen sei ihm fristlos gekündigt worden.

Nach einem Bericht der Zeitung Mannheimer Morgen waren die Ermittler durch einen Hinweis der australischen Polizei auf den Mann aufmerksam geworden. Demnach soll seine Internet-Adresse dort im Zuge von Ermittlungen gegen einen internationalen Kinderporno-Ring aufgetaucht sein. Bei der Durchsuchung auf dem Gelände des Internats in Ober-Hambach bei Heppenheim wurden unter anderem ein PC, ein Laptop, das Smartphone des Beschuldigten, eine externe Festplatte sowie mehrere CDs beschlagnahmt. Derzeit werden die Daten ausgewertet.