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Sa, 27 Nov 2021
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Vader

Niederlande: Tote bei Amoklauf in Einkaufszenrtrum

09.04.2011 - In den Niederlanden sind bei einer Schießerei in einem Einkaufszentrum mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie Augenzeugen berichteten, habe der Täter ein Maschinengewehr bei sich getragen.

Ein bewaffneter Mann hat am Samstag in einem Einkaufszentrum in den Niederlanden das Feuer eröffnet und mindestens zwei Menschen getötet. Mehrere weitere wurden verletzt, wie der staatliche Rundfunksender NOS berichtete. Ein Augenzeuge sagte, der Täter habe ein Maschinengewehr bei sich getragen. Die Tat ereignete sich in der Ortschaft Alphen aan den Rijn, rund 20 Kilometer südwestlich von Amsterdam.

Der Sender berief sich auf Augenzeugen und einen Vertreter der Stadtverwaltung. Der Augenzeuge sagte, er habe mindesten fünf Opfer gesehen, von denen er annehme, dass sie tot seien. Die Behörden erklärten laut NOS, mindestens zwei Menschen seien getötet worden. In einer Erklärung der Stadtverwaltung hieß es, die Zahl der Opfer könne zunächst nicht bestätigt werden. Das Einkaufszentrum sei geräumt worden, die Gegend wurde abgeriegelt.

Nuke

EU hebt Grenzwerte für Einfuhren aus Japan an

Die Regierung in Tokio gibt Lebensmittel aus der Region Fukushima wieder frei, die EU beschließt höhere Grenzwerte für Einfuhren aus Japan. Die Entwicklung im Liveticker.

16:54 Uhr: Strengere Grenzwerte in EU

Nach einigem Hin und Her hat sich die EU auf schärfere Strahlengrenzwerte für japanische Lebensmittel geeinigt. Das zuständige Gremium in Brüssel stimmt einem entsprechenden Antrag der Europäischen Kommission zu. Damit hat die EU die zuletzt als zu lasch kritisierten europäischen Grenzwerte den strengeren japanischen angepasst. Die neuen Obergrenzen für radioaktive Strahlung sollen von der kommenden Woche an gelten - aber nur vorübergehend. Wissenschafter werden in den kommenden Monaten prüfen, ob die neuen Grenzwerte gerechtfertigt sind.

16:02 Uhr: Toshiba will Fukushima stilllegen

Der Kraftwerksbauer Toshiba hat ein Angebot zur Stilllegung der zerstörten Atommeiler von Fukushima vorgelegt. Innerhalb der nächsten zehn Jahre will das Unternehmen unter anderem die Brennstäbe aus den von Erdbeben und Tsunami schwer getroffenen Reaktoren entfernen.

Pistol

Amoklauf in Hamburg: Zweite Leiche nach Beziehungsdrama identifiziert

amoklauf,hamburg
© dapd/Philipp Gülland
Beamte der Spurensicherung dokumentieren im Hamburger Stadtteil Hamm nach einer Schiesserei den Tatort mit einer Spezialkamera.

Nach dem blutigen Beziehungsdrama in Hamburg ist die Identität des zweiten Toten geklärt. Es handelt sich nach Angaben eines Sprechers des Lagezentrums in Hamburg um den 30 Jahre alten Bruder der angeschossenen Frau.

Am Mittwoch hatte ein 36-jähriger Sportschütze nach einem Streit auf seine Lebensgefährtin, ihren Bruder und einen herbeieilenden Helfer geschossen und sich danach selbst mit einem Kopfschuss hingerichtet. Der Bruder ist tot, die Frau und der Helfer sind nach Notoperationen außer Lebensgefahr. Die Identität des Begleiters der Frau war anfangs unklar gewesen.

Pistol

Amoklauf in Brasilien: Viele Tote in einer Schule

Amoklauf,brasilien
© dpa
Besorgte Angehörige warten vor der Schule hinter einem Absperrband der Polizei auf Informationen.
Ein bewaffneter Mann hat in einer Schule in Rio de Janeiro mindestens 12 Kinder und Jugendliche erschossen. Der mutmaßliche Täter brachte sich nach ersten Informationen anschließend selbst um.

Mehr als 20 Menschen seien verletzt worden, teilte die Polizei kurz nach der Tat am Donnerstag mit.

Heart - Black

Slowakei: Betrunkene Frau bringt betrunkenes Kind zur Welt

Geburt im Vollrausch: In einem slowakischen Krankenhaus hat eine Frau mit 2,4 Promille Alkohol im Blut ein Kind bekommen. Die Ärzte befürchten langfristige Schäden bei dem Jungen.

Bratislava - Die Frau sei bereits stark alkoholisiert ins Krankenhaus gekommen, teilte die Universitätsklinik Kosice am Mittwoch mit. Ein Test habe bei der werdenden Mutter 2,4 Promille Alkohol im Blut ergeben. Diesen Alkoholgehalt müsse zum Zeitpunkt der Messung auch das Baby in ihrem Bauch gehabt haben, sagten die Ärzte.

Als der Junge zur Welt kam, hatte er noch 0,12 Promille Alkohol im Blut. Er wirke auffallend unruhig und überempfindlich gegenüber Reizen von außen, erklärten die Ärzte. Sie befürchten längerfristige Schäden beim Kind, da ein hoher Alkoholgehalt für Babys hochgiftig sei.

Die Mutter behauptete, während ihrer ganzen Schwangerschaft nie Alkohol konsumiert zu haben. Nur am Abend vor der Geburt habe sie "aus Nervosität ein Glas Wein getrunken".

Che Guevara

Griechenland: Streik der Journalisten gegen Sparmaßnahmen

07.04.2011 - Bis Montag wollen die griechischen Journalisten gegen Stellenstreichungen und Sparmaßnahmen streiken. Solang werde es keine Fernseh- und Radionachrichten sowie keine aktualisierten Websites der Zeitungen geben. Das hochverschuldete Griechenland ist dabei ein umfangreiches Sparprogramm umzusetzen.

In Griechenland hat am Donnerstag ein mehrtägiger Streik der Journalisten begonnen. Sie wollen damit gegen Stellenstreichungen und Sparmaßnahmen protestieren. Der Streik soll bis Montag andauern. Fernseh- und Radionachrichten sollen nicht ausgestrahlt, die Websites von Zeitungen nicht aktualisiert werden. Die Zeitungen selbst sollen bis einschließlich Dienstag nicht erscheinen.

Das hoch verschuldete Griechenland ist im vergangenen Jahr nur knapp dem Staatsbankrott entgangen und hat umfangreiche Finanzhilfen von der Europäischen Union und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) erhalten. Dafür musste sich die sozialistische Regierung in Athen verpflichten, ein umfangreiches Sparprogramm umzusetzen. Dieses sieht unter anderem Pensions- und Gehaltskürzungen, Steuererhöhungen und die Anhebung des Renteneintrittsalters vor.

Vader

Drogenkrieg in Mexiko: Acht Gruben voller Leichen

Demonstrationen in Mexiko
© dpa
Tausende Menschen demonstrierten landesweit gegen die Drogemkriminalität und forderten den Rücktritt des Präsidenten Felipe Calderon.
Seit fünf Jahren liefern sich in Mexiko rivalisierende Drogenkartelle eine blutige Auseinandersetzung um die Schmuggelrouten in die USA. Während die Menschen gegen die zunehmende Gewalt auf die Straße gehen, machte die Polizei einen grausigen Fund.

Im mexikanischen Bundesstaat Tamaulipas wurden auf einer Ranch acht Massengräber entdeckt. Die Identitäten der Toten sind bisher nicht bekannt, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte. Ursprünglich war von 59 Opfern die Rede. Dann stellte sich heraus, dass bisher nur drei der acht Massengräber untersucht wurden, daher liegt die Zahl der Opfer wohl weit höher als zuerst vermutet.

Brick Wall

Endgültiges Aus für Websperren gegen Kinderpornographie

Kinderpornografische Websites sollen in Deutschland gelöscht werden

Deutschland verabschiedet sich nun endgültig von den umstrittenen Websperren, die Webseiten mit Kinderpornografie für Nutzer aus Deutschland unzugänglich machen sollten. Das hat die Koalition aus CDU/CSU und FDP am Dienstag in Berlin beschlossen, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet. Seiten mit kinderpornografischen Inhalten sollen gelöscht werden.

Seit Ende 2009 ausgesetzt

Das "Zugangserschwerungsgesetz" war von der Vorgängerregierung CDU/CSU und SPD im April 2009 beschlossen worden. Vorgesehen war, dass Internet-Provider vom Bundeskriminalamt eine laufend aktualisierte Liste mit illegalen Websites erhalten. Bereits im Herbst 2009 hatten sich Union und FDP in ihrem Koalitionsvertrag allerdings darauf geeinigt, die Sperren auszusetzen und für ein Jahr lang das Löschen der Seiten zu testen. Hatten Internetnutzer aus Deutschland davor eine gesperrte Website aufgerufen wurde statt des eigentlichen Inhalts ein Warnhinweis angezeigt.

Vader

Leichenfunde auf Long Island - Polizei fahndet nach mysteriösem Serienmörder

Polizei fahndet nach Serienmörder/Long Island
© DPA
Eigentlich suchte die Polizei auf Long Island nach einer 24-jährigen Frau - sie fand acht Leichen, die Vermisste ist nicht darunter. Alle Toten lagen nah beieinander, mindestens vier von ihnen waren Prostituierte. Die Polizei geht von einem Serienmörder aus.

Hamburg - Es war der 1. Mai 2010, kurz vor fünf Uhr morgens, er habe sich gerade rasiert, als jemand vor seinem Haus schrie und gegen die Tür hämmerte. Er öffnete, vor ihm stand eine junge Frau, sie sagte immer wieder: "Helfen Sie mir."

So erzählte es Gustav Coletti, 74, später den Ermittlern. Coletti rief die Polizei, doch die Frau blieb nicht, sie rannte davon. Coletti ist der letzte, der Shannan Gilbert, 24, gesehen hat. Ein Passant will noch gehört haben, wie sie schrie: "Sie wollen mich umbringen."

Vader

Saudi-Arabien - Frauen entmannen Ehepartner

Gleich fünf Männer liegen in Saudi-Arabien im Krankenhaus, weil ihre Ehefrauen ihnen das Geschlechtsorgan abgeschnitten haben. Als Motiv vermutet eine Psychiaterin emotionale Vernachlässigung.

Die Rachegelüste müssen groß gewesen sein: Fünf Ehefrauen haben in der saudischen Handelsmetropole Dschidda ihren Männern das Geschlechtsorgan abgeschnitten. Das berichtet die arabische Tageszeitung al-Hayat.

Offenbar wurden die Opfer dieser Entmannungen im König-Fahd-Krankenhaus in Dschidda behandelt. Die Leiterin der psychiatrischen Abteilung, Mona al-Sawaf, führte die Gewalt in saudischen Schlafzimmern auf Gefühle der emotionalen Vernachlässigung und des Drangs nach Rache bei den Ehefrauen zurück, heißt es in dem Bericht. Fälle der häuslichen Gewalt gegen Männer würden jedoch selten zur Anzeige gebracht, weil sich die betroffenen Vertreter des starken Geschlechts dafür schämten, sagte die Psychiaterin.

In Saudi-Arabien dürfte allerdings das Ausmaß der häuslichen Gewalt gegen Frauen weitaus größer sein. Frauen sind in dem islamischen Königreich vor dem Hintergrund puritanischer Glaubensgesetze und bis heute fortlebender Stammestraditionen massiv diskriminiert. Selbst die ihnen formell zustehenden Rechte werden ihnen häufig verwehrt.