Erdveränderungen
Rom - Der Ätna sorgt wieder für Probleme auf Sizilien. Nachdem der größte Vulkan Europas erneut ein beeindruckendes Schauspiel vollführt, Feuerfontänen in die Luft gespuckt und Lava ausgestoßen hat, musste der Flughafen der Stadt Catania am Fuße des Berges am Donnerstag geschlossen werden, berichteten italienische Medien.
Die Asche des Vulkans sei für den Flugverkehr gefährlich, teilten die Luftfahrtbehörden mit. Glühende Gesteinsmasse war in der Nacht auf Donnerstag aus einem neu aufgebrochenen Spalt ausgetreten.
Die Aktivität des Berges wird ständig von Vulkanologen überwacht. Für Schaulustige bietet der 3.300 Meter hohe Ätna mit seinen glühenden Lavamassen immer wieder ein imposantes Spektakel. Der Ätna ist der aktivste Vulkan in Europa.
Die Einwohner haben damit Zugang zu Hilfszahlungen und Darlehen, um vor der Flut in Übergangswohnungen flüchten oder ihre bereits überschwemmten Häuser renovieren zu können, teilte das Weiße Haus am Mittwochabend (Ortszeit) in Washington mit. Auch notleidenden Unternehmen könne mit dieser Anordnung geholfen werden.
In dem Staat sind nach Medienberichten mindestens 800 Häuser von den Wassermassen zerstört worden. Das über die Ufer strömende Wasser ruinierte Tausende Quadratkilometer fruchtbaren Ackerlandes, ließ Straßen verschwinden und Kirchen versinken.
Sicher scheint zu sein, dass Magma aufsteigt, ob es allerdings zu einem Vulkanausbruch kommen wird ist weiterhin unsicher.
Bei Erdbeben in Spanien sind am Mittwochabend mindestens zehn Menschen gestorben. Das Epizentrum lag nahe der Stadt Lorca in der südostspanischen Region Murcia. Die Erdstößen erreichten eine Stärke von bis zu 5,2 auf der Richterskala. Dutzende Menschen erlitten Verletzungen.
Am stärksten betroffen war die 90.000-Einwohner-Stadt Lorca, die etwa 50 Kilometer südwestlich der Stadt Murcia liegt. Der Regierungspräfekt der Region, Rafael González Tovar, bezeichnete die dortige Lage als "völlig katastrophal". Die Telefonnetze brachen zeitweise zusammen. Allerdings blieb die Stromversorgung bestehen.
Die Zentralregierung in Madrid reagierte sofort. Verteidigungsministerin Carme Chacón entsandte eine Rettungsbrigade des Heeres. Sicherheits- und Rettungskräfte der Gegend wurden in Alarmzustand versetzt.
Im Mississippi-Delta im Süden der USA richten sich Zehntausende Menschen auf eine Evakuierung ihrer Häuser ein. Das Flusshochwasser könnte in den Staaten Louisiana und Mississippi in den nächsten Tagen den höchsten Stand seit mehr als 80 Jahren erreichen. In der Gefahrenzone liegen unter anderem die Städte Baton Rouge und New Orleans.
Vor der Pazifik-Insel Vanuatu hat es nach US-Angaben am Dienstag ein Erdbeben der Stärke 7,1 gegeben. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS lag das Epizentrum rund 135 Kilometer südwestlich der Insel. Das Beben ereignete sich in 26 Kilometer Tiefe. Das Pazifische Tsunami-Warnzentrum sprach vorerst keine Warnung aus.
Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.
Auf Einladung der nordkoreanischen Botschaft besuchte Cap-Anamur-Geschäftsführer Bernd Göken vom 26. April bis 5. Mai 2011 die ostasiatische Halbinsel. Während seiner Evaluierungsreise besichtigte er zahlreiche Krankenhäuser, Schulen, Waisenhäuser und Nahrungsmittelverteilungsstellen und sprach mit den Koordinatoren, Mitarbeitern und Anwohnern. "Unsere Reise führte durch zwei Provinzen und insgesamt vier Städte. Dabei hatten wir die Gelegenheit, uns ein genaues Bild von der Lage vor Ort zu machen. Bei jeder Besichtigung und jedem Gespräch wurde uns das enorme Ausmaß der Unterversorgung bestätigt: Die Menschen hungern. Sie haben nichts mehr zu essen. Insbesondere für die Landbevölkerung und die Waisenkinder wird die Lebensmittelknappheit in den kommenden Wochen bedrohlich", berichtet Bernd Göken. Das World Food Programm schätzt, dass fünf Millionen Nordkoreaner vom Hunger bedroht sind. Cap Anamur ruft daher dringend zu Spenden für Nahrungsmittellieferungen auf.
Harburg/Offenbach/Bonn. Mit Durchschnittstemperaturen von knapp 11,8 Grad war der April 2011 der zweitwärmste und einer der zehn trockensten seit Beginn der Aufzeichnungen 1881. Er gehört mit den Aprilmonaten 2007, 2009 und 2010 zu den sonnenreichsten seit 1951, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. "In den Stationen Neuwiedenthal und Finkenwerder wurden in der vergangenen Woche nur 0,3 Millimeter Niederschlag gemessen", sagt Rüdiger Hartig, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst in Hamburg. Ab morgen Nachmittag ist laut DWD mit gewittrigen Schauern zu rechnen.
Ist das noch normal oder ein Anzeichen des Klimawandels? "Mit solchen Mutmaßungen muss man vorsichtig sein", warnt Gerhard Lux, Pressesprecher beim DWD in Offenbach. "Das sind Zufälle, die es im Wettergeschehen gibt", erläutert Lux. Klima sei dagegen ein Trend über mehrere Jahrzehnte. "Dieser April passt zwar in das Bild vom Klimawandel, aber es wäre zu früh, hier Aussagen zu treffen." Rückschlüsse auf den bevorstehenden Sommer könne man aus der aktuellen Wetterlage nicht ziehen.
Naturkatastrophen haben den Vereinten Nationen zufolge in den ersten Monaten 2011 bereits höhere Schäden als im gesamten Vorjahr verursacht. Durch Desaster wie den Tsunami und das Erdbeben in Japan seien Verluste von mehr als 300 Milliarden Dollar entstanden, teilte die UN in einem Bericht mit.
Trotz besserer Warnsysteme stiegen die Schäden an Schulen, Krankenhäusern, Straßen und Brücken in vielen Ländern mit geringen und mittleren Einkommen. Aber auch reiche Länder seien zunehmend betroffen. Als Beispiele wurden die Überschwemmungen in Australien und Erdbeben in Neuseeland genannt. Allerdings sei weltweit betrachtet das Risiko gesunken, durch eine Naturkatastrophe ums Leben zu kommen.