ErdveränderungenS


Black Cat

Tiger zerfleischen Zoobesucher in China

Zahlreiche Zoobesucher sind ungewollt Zeugen einer schrecklichen Szene in einem chinesischen Wildpark geworden: Vor ihren Augen haben drei Tiger einen Mann angefallen und zu Tode gebissen. Wie der Besucher ins Gehege gelangen konnte, weiß niemand. Doch die „Zuschauer“ zeigten keine Hemmungen und filmten den tödlichen Vorfall bis zum Ende.
tiger tigre
© Imagen ilustrativa/Pixbay
Im chinesischen Youngor Wildlife Park in der Stadt Ningbo spielte sich dieses Drama ab: Ein Augenzeugen-Video zeigt, wie ein Mann blutverschmiert und gekrümmt am Boden liegt und von mehreren Tigern totgebissen wird.

Erst nach einiger Zeit wurden die Raubkatzen von Wärtern mit Feuerwerkskörpern von dem bereits bewegungslosen Park-Besucher vertrieben.

Kommentar: Trotz Warnungen: Frauen verließen Auto und eine wurde von Tiger zerfleischt


Wolf

Verirrtes Wildschwein rannte durch Siegen und suchte Schutz im Friseursalon

Ein verirrtes Wildschwein hat am Nachmittag für Aufregung in der Siegener Innenstadt gesorgt. Das Tier wurde in einem Friseursalon erschossen.
boar, wildschwein
© dapd/Symbolbild
Ein freilaufendes Wildschwein hat am Samstag in Siegen die Innenstadt unsicher gemacht. Das Tier habe eine stark belebte Straße voller Autos und Fußgänger überquert, teilte die Polizei mit.

Ein Streifenwagen verfolgte das Tier, das dann durch die gläserne Eingangstür eines Friseursalons sprang. In dem leeren, bereits geschlossenen Laden versteckte sich das Wildschwein in den hinteren Räumen. Zur Sicherheit verbarrikadierte die Polizei das Geschäft mit einem Streifenwagen. Da die Gefahr bestand, dass das verletzte Tier bei der Flucht Menschen verletzen könnte, erlegte ein Jäger das Wildschwein in dem Friseursalon.

(dpa)

Cloud Precipitation

Schwere Regenfälle treffen Peru: Überschwemmungen und Erdrutsche

Durch sintflutartige Regenfälle ausgelöste Erdrutsche und Überschwemmungen haben in Peru zum Tod von mindestens elf Menschen geführt. Wie die Behörden am Freitag mitteilten, erlitten mehr als 11.000 Familien Schäden. In der Region Arequipa, etwa tausend Kilometer südlich der Hauptstadt Lima, kamen laut AFP fünf Menschen durch Lawinen aus Schlamm und Geröll ums Leben.
überschwemmung peru
© dpa
Die durch die Unwetter verursachten Schäden sind erheblich. Zahlreiche Abschnitte der Straße von Lima ins Zentrum des Landes waren durch Schlamm- und Gerölllawinen blockiert. Brücken wurden zerstört, landwirtschaftliche Anbauflächen verwüstet, Häuser beschädigt oder zerstört.

Black Cat

Wildgewordener Keiler verletzt zwei Menschen in Berlin-Reinickendorf

Ein wildgewordener Keiler hat in Berlin-Reinickendorf und im Wedding mehrere Menschen angegriffen und verletzt. Das Wildschwein wurde am Samstagnachmittag von der Polizei erschossen, wie die Behörde mitteilte. Eine Wildschwein-Rotte tauchte demnach gegen 14.00 Uhr am Kurt-Schumacher-Platz, in der Nähe des Flughafens Tegel, auf.
Wildschwein, Keiler
© Sputnik/ Dmitri DebabowSymbolbild
Ein Tier habe sich abgesondert und an einem Vereinsheim am Volkspark Rehberge (Wedding) eine Frau am Oberschenkel sowie zwei Männer leicht verletzt. Um zu verhindern, dass weitere Menschen verletzt werden, sei der Keiler in dem Park mit 18 Schüssen getötet worden. Der Rest der Rotte sei da bereits wieder weg gewesen. Die B.Z. hatte zuerst über den Vorfall berichtet.

Rainbow

"Lichtsäulen" erstrahlen auch über Rostow am Don

Lichtsäule,atmosphärische Phänomene
© Flickr/Julie Falk
Die Einwohner von Rostow am Don in Südrussland haben in der Nacht auf Samstag zahlreiche Fotos von Lichtsäulen am Himmel über der Stadt in den sozialen Netzwerken veröffentlicht. Lokalen Medienberichten zufolge lösten sie bei manchen Menschen Angst aus.


Für dieses ungewöhnliche Naturschauspiel kann es laut dem Vizevorsitzenden des Südlichen Wissenschaftszentrums der Russischen Akademie der Wissenschaften, Oleg Stepanjan, zwei Gründe geben. Zum einen könne es sich bei den Lichtsäulen einfach um eine so genannte optische Täuschung handeln. „Es gibt solche Lichterscheinungen, die wir als Säulen wahrnehmen. Dies hängt mit den atmosphärischen Prozessen zusammen“, sagte Stepanjan.

Kommentar: Ein ähnliches Phänomen trat kürzlich in Kanada auf: Mehr Auskunft über atmosphärische Phänomene wie dieses gibt das bald in Deutsch erscheinende Buch "Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos-Verbindung", das derzeit als Artikelserie auf de.sott.net übersetzt wird.


Umbrella

Eine Woche Extremregen setzt Mallorca unter Wasser

Die Insel soll dafür zum Katastrophengebiet erklärt werden

Überschwemmungen nach den heftigen Regenfällen am Freitag (20.1.) auf Mallorca. Ortsweise ging auch Hagel nieder
© Bergas, Durán, ObradorÜberschwemmungen nach den heftigen Regenfällen am Freitag (20.1.) auf Mallorca. Ortsweise ging auch Hagel nieder
Die Balearen-Regierung prüft, ob sie von den Überschwemmungen betroffene Teile von Mallorca zum Katastrophengebiet deklarieren und entsprechende Soforthilfen aus Madrid beantragen soll. Umweltminister Vicenç Vidal trage zur Zeit die nötigen Informationen zusammen, um einen solchen Antrag zu prüfen, teilte er am Dienstag (24.1.) mit.

Ein fast einwöchiger Dauerregen hatte große Teile der Insel unter Wasser gesetzt. Die Vertreter der Landwirtschaftsverbände schätzen den Ernteausfall - insbesondere auf den Getreide- und Kartoffelfeldern - auf rund 8 Millionen Euro.

Mit den Rekordregen im Dezember und dem erneuten Unwetter zwischen Donnerstag (19.1.) und Sonntag (22.1.) habe die Insel schnell hintereinander zwei extreme Regenfälle erlebt. Während sich die Niederschläge im Dezember vor allem positiv auf die Grundwasserspeicher ausgewirkt hätten, konnte der Boden so viel Wasser nicht so schnell absorbieren, sodass der erneute Wolkenbruch der vergangenen Woche verheerende Überschwemmungen zur Folge hatte.

Cloud Precipitation

Ausnahmezustand wegen heftigen Überflutungen auf Südsee-Inseln

Zerstörte Häuser und verletzte Personen nach Stürmen und Überschwemmungen

Schwere Regen überflutet die Insel Tahiti
© Unbekannt
Sydney - Stürme und Überschwemmungen haben teils schwere Schäden auf den pazifischen Inseln Französisch-Polynesiens hinterlassen. Mehr als 800 Häuser seien beschädigt oder zerstört worden, berichtete Radio New Zealand am Mittwoch. Mehr als 4.000 Menschen seien betroffen, mindestens vier verletzt worden. Hunderte Häuser blieben demnach ohne Strom, Hauptstraßen und öffentliche Plätze versanken im Schlamm.

Die von besonders heftigen Überflutungen heimgesuchte Hauptinsel Tahiti hatte am Dienstag den Ausnahmezustand erklärt. Der einzige internationale Flughafen des französischen Überseegebiets, Tahiti-Faaa in der Hauptstadt Papeete, blieb wegen Überschwemmung zwischenzeitlich für mehr als 24 Stunden geschlossen. Die Südsee-Inseln haben rund 280.000 Einwohner. Jährlich besuchen zudem rund 180.000 Touristen die Region.
Die Infrastruktur Tahitis nahm schweren Schaden
© apa/afp/gregory boissyDie Infrastruktur Tahitis nahm schweren Schaden
(APA, 25.1.2017)

Kommentar: Stürme und Überschwemmungen der letzten Woche:




Better Earth

Erdbeben der Stärke 7,9 trifft die Salomonen und Papua-Neuguinea

Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,9 hat die Region um die Inselgruppe der Salomonen und Papua-Neuguinea im Südpazifik erschüttert. Eine am Sonntag zunächst herausgegebene Tsunami-Warnung wurde wenig später wieder aufgehoben.
PNG Quake
© USGS
Das Pazifische Tsunami-Warnzentrum in Hawaii hatte vor gefährlichen Wellen bis ein Meter über dem Wasserstand vor den Küsten der Salomonen-Inseln, Papua-Neuguinea, Nauru und Indonesien gewarnt, gab aber kurz darauf Entwarnung. Auch der indonesische Katastrophenschutz erklärte: «Es gibt keine Tsunami-Gefahr.»

Die US-Geologiebehörde USGS gab die Stärke mit 8,0 an, das Deutsche Geoforschungszentrum in Potsdam mit 7,8. Das Epizentrum lag den Angaben zufolge 40 Kilometer westlich von Pangua in Papua Neuguinea.

Auf den Salomonen, auf denen etwa 570'000 Menschen leben, sind Beben auch grösserer Stärke keine Seltenheit. Die Inselgruppe liegt auf dem Pazifischen Feuerring, einer hufeisenförmigen Zone entlang der Küsten des Pazifischen Ozeans.

Hier schieben sich im Erdinnern verschiedene Platten untereinander. Bereits Anfang Dezember hatten mehrere starke Beben die Inselgruppe erschüttert. Grössere Schäden waren damals ausgeblieben.

(SDA)

Kommentar:




Fire

Größtes Waldbrand-Desaster der chilenischen Geschichte - 34 Waldbrände außer Kontrolle

Die Waldbrände in Chile weiten sich aus. Inzwischen trifft Hilfe aus dem Ausland ein. Im Land selbst wird über die Ursache der Brände gestritten.

Eine Aufnahme des Feuers in Vichuquen, etwa 280 Kilometer südlich von Santiago.
© afp, MBEine Aufnahme des Feuers in Vichuquen, etwa 280 Kilometer südlich von Santiago.
Inzwischen haben die Feuer in Chile mit 161 000 Hektar zerstörtem Wald- und Wiesenland bereits eine Fläche doppelt so groß wie Hamburg verbrannt. Präsidentin Michelle Bachelet reiste am Dienstag in die am stärksten betroffene Region O'Higgins, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Nach Angaben der nationalen Forstbehörde CONAF werden aktuell 85 Brände bekämpft, 34 Feuer breiten sich unkontrolliert weiter aus.

Menschen evakuiert

Am schwersten betroffen sind die Regionen El Maule und O'Higgins.
Bachelet überflog in einem Hubschrauber die Gegend um die Gemeinde Pumanque, in der die Flammen gut 70 Prozent der Fläche zerstört hatten. Etwa 200 Menschen mussten von dort in Sicherheit gebracht werden.

Über die Ursache der Brände gibt es noch immer keine Klarheit, doch wird in Chile bereits hart debattiert. "Wir können Brandstiftung weder ausschließen noch bestätigen", erklärte Bachelet über Twitter bei ihrem Besuch in Pumanque. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dauerten an.
Chile wildfires from space
© NASADie roten Flecken repräsentieren die Hitze von Bränden in Chile und Argentinien, die von einem Satelliten am 21. Januar festgestellt wurden.

Kommentar: Im benachbarten Argentininen wurde am Sonntag der Katastrophenalarm in der Provinz La Pampa ausgerufen. Verheerende Großflächenbrände verwüsteten laut kommunalen Behörden mehr als eine Million Hektar an mehreren Orten.

Der Direktor der nationalen Managementpläne gegen Waldbrand Guillermo Barisone sagte, dass der Flächenbrand während eines trockenen Sturmes, in welchem etwa 500 Blitzeinschläge in einen vorwiegend trockenen grasbewachsenen Gelände niedergingen.




Ice Cube

Weiteres Zeichen einer Erdabkühlung? Erneuter Schnee in Wüste Algeriens

Schneefall im algerischen Wüstenort Ain Sefra

schnee algerien
Gestern fiel Schnee in dem algerischen Wüstenort Ain Sefra.

Snow in Algeria

Kommentar: Der Schnee brachte den Verkehr in Teilen Algeriens zum Stillstand.