ErdveränderungenS


Bizarro Earth

Vulkane: Wirbel im Erdmantel - Temperaturanomalie unter US-Ostküste

Vulkanismus
Das US-Projekt Earthscope war eines der größten seismologischen Vorhaben der Geschichte. Zwischen 2008 und 2013 wurde die gesamte kontinentale Landfläche der USA bis in große Tiefe seismologisch durchleuchtet.

Nach und nach werden jetzt die ersten Ergebnisse publiziert, die auf dem einzigartigen Datensatz beruhen. Zu ihnen gehört ein ungemein detailliertes Bild von Mantelaufwallungen unter den Neuenglandstaaten, das auf der Herbsttagung der US-amerikanischen Geophysikalischen Union AGU in San Francisco präsentiert wurde.

Die nordamerikanische Ostküste gehört zu den tektonisch ruhigsten Regionen der Erdoberfläche. „Es gibt keinerlei Subduktion hier und wir erwarten auch keine derartige Aktivität für eine geologisch ziemlich lange Zeit“, sagt William Menke, Geologieprofessor am Lamont-Doherty Earth Observatory der New Yorker Columbia Universität.

Bizarro Earth

Schwere Erdbeben erschüttern Papua-Neuguinea und Lateinamerika

Erdbeben weltweit
Während in Italien nach einer durch ein Erdbeben ausgelösten Lawine vor vier Tagen weiter nach Vermissten gesucht wird, erschüttert ein schweres Erdbeben auf der anderen Seite der Erdkugel Papua-Neuguinea mit der Stärke 8,0. Das Tsunami-Warnzentrum gab anfangs eine Warnung für Papua-Neuguinea sowie für die Küstenbereiche von Indonesien, Nauru, Vanuatu und die Salomonen heraus.

Wie die japanische Zeitung NHK aus Tokio bestätigte, bleibt Japan von einem Tsunami verschont. Das Erdbeben traf Papua-Neuguinea um 4:30 UTC am Sonntag. Das Zentrum des Bebens lag demnach in 130 km Tiefe in der Nähe von den Bougainville-Inseln, einer der nördlichsten Inselgruppe der Salomonen. Laut der japanischen Wetterbehörde war mit einem Tsunami zwischen 30 Zentimeter und einem Meter zu rechnen. Die Entwarnung kam dann auch gleich prompt hinterher. Wie Japan liegt auch Papua-Neuguinea auf dem Pazifischen Feuerring. Dort kommen Erdbeben und Vulkanausbrüche besonders häufig vor. Erst am 18. Dezember 2016 hatte ein schweres Erdbeben mit einer Stärke von 7,9, Papua-Neuguinea erschüttert.

Auch die Region um Mittelitalien kommt nicht zur Ruhe: Nachdem im August 2016 ein schweres Erdbeben rund 300 Menschen das Leben gekostet hatte, wurde die Apennin-Gebirgsregion erneut von heftigen Erdstößen erschüttert. Bereits am 30. Oktober 2016 folgte das seit mehr als drei Jahrzehnten stärkste Erdbeben. Zehntausende Menschen wurden obdachlos. Gleich mehrere heftige Erdstöße trafen am 18. Januar 2017 Mittelitalien erneut. Laut italienischer Erdbebenwarte hatte das Beben um 10:25 Uhr eine Stärke von 5,1, ein weiteres um 11:14 Uhr die Stärke 5,4. Auch um 11:25 Uhr bebte wieder die Erde, diesmal mit der Stärke 5,3. Am Gran-Sasso-Massiv ging eine Lawine auf ein Hotel ab. Nach vier Tagen wird in den Trümmern und Schneemassen immer noch nach Vermissten gesucht.
Grund für die Erdbeben sind riesige Spannungen, die sich im Untergrund aufbauen. Der „Adriatische Sporn“ - ein Anhängsel der afrikanischen Erdplatte - reibt sich dort an der eurasischen Platte. Auch deshalb haben sich Italiens Mittelgebirge aufgefaltet. Die enormen Energien können sich immer wieder in Beben entladen.

Cloud Lightning

Italien im Wetterchaos - Schnee, Starkregen und Sturm in Sardinien und Sizilien

Am Mittelmeer hat dieser Winter auch an diesem Wochenende seine Spuren hinterlassen. Besonders Sardinien, Korsika und Sizilien waren von einem erneuten Wintereinbruch betroffen.
blitz sizilien
Sardiniens Bergdörfer unter Schnee begraben - an den Küsten tobten Unwetter

Auf Sardinien liegen teils anderthalb Meter Schnee, so viel Schnee gab es seit 30 Jahren nicht. Dazu kamen Gewitter und sehr starker Wind, der für Schneeverwehungen sorgte, Bäume entwurzelte, und Gebäude zum Einstürzen brachte. In den Bergen waren ganze Dörfer und Gehöfte vom Schnee eingeschlossen. Der Bürgermeister von Orune, Franco Talanas äußerte sich ratlos: „Wir haben weder Mittel noch Ressourcen um die dringendsten Bedürfnisse zu erfüllen.“, so berichtet La Stampa Italia. Freiwillige aus Nachbarorten und Waldarbeiter versuchen die Zufahrt zu den abgelegenen Höfen, die seit mehreren Tagen ohne Strom und Kontakt zur Außenwelt sind, frei zu bekommen.


Tornado, Regen und Schnee in Sizilien

Auch auf Sizilien tobte sich der Winter in den letzten Tagen aus. Wind aus dem Nordosten und der Scirocco aus dem Süden haben für extreme Wetterverhältnisse gesorgt. Regen und Schnee haben die Straßen teils unpassierbar gemacht. Auch Schulen wurden geschlossen. Auch in den nächsten Tagen wird noch mit sehr starkem Niederschlag gerechnet.

Kommentar: Sämtliche südliche Staaten von Europa wurden von Unwettern getroffen.


Bizarro Earth

Unaufhörliches Massensterben von Walen und Delfinen: Hunderte Wale in Florida gestrandet

Massensterben Delfine und Wale
An Floridas Golfküste vor den Everglades sind etwa 100 Schwertwale gestrandet. 82 der „falschen Killerwale“ starben. Um die Ursache für die Massenstrandung festzustellen, wurden Experten der NOAA hinzugezogen. Das Drama spielte sich vor der Küste Hog Key, Florida, ab. Die Beamten sagten dem Miami Herald, dass dies die größte dokumentierte Strandung solcher Arten in Florida ist. Wie ihre großen Artgenossen, die echten Killerwale (Orcinus Orca) gehören sie zu der Familie der Delfine.

Die US-Küstenwache entdeckte die gestrandeten Schwertwale erst, nachdem bereits 82 von ihnen tot waren, denn diese Region ist ein Netz von vielen Inseln. Fast 300 Kilometer weit liegt die Inselkette im Südwesten Floridas. Wie die Experten von NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) berichteten, war es unmöglich, die Tiere zu retten, da sich die noch lebenden in einem sehr schlechtem Zustand befanden. Sie hatten sich in den Mangroven verfangen. Neun Tiere mussten getötet werden.

Die National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) bestätigte in einem Facebook-Post den Tod von 82 Tieren, 13 weitere gelten als vermisst.

Kommentar: Abgesehen von der Verschmutzung selbst, ist offenbar noch viel mehr am Werk:


Tornado2

Anzahl der Todesopfer steigt nach Unwettern in den USA an

Bei schweren Stürmen und heftigen Regenfällen sterben in den USA mindestens 20 Menschen. Einige Bundesstaaten rufen den Ausnahmezustand aus. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Unwetter als "teuflisch und gewaltig und stark".
unwetter usa
© dpa
Bei heftigen Unwettern in den USA sind am Wochenende mindestens 20 Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Ein Tornado im Osten des Landes tötete mindestens 14 Menschen im US-Bundesstaat Georgia und vier in Mississippi, an der Westküste in Kalifornien starben mindestens zwei weitere Menschen als Folge schwerer Regenfälle, wie der Sender CNN berichtete.

Der Gouverneur von Georgia, Nathan Deal, rief demnach für sieben Landkreise im Staat den Ausnahmezustand aus. "Diese Stürme haben zu Todesfällen, zahlreichen Verletzungen und weitreichenden Sachschäden geführt", sagte Deal und forderte die Einwohner zur Vorsicht auf, um Schlimmeres zu verhindern. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Unwetter als "teuflisch und gewaltig und stark". Er sprach dem Gouverneur von Georgia, Nathan Deal, sein Beileid aus.

Kommentar:
  • Serie von Tornados wütet im Süden der USA - Mindestens 15 Todesopfer, große Verwüstungen



Cloud Precipitation

Überschwemmungen auf Mallorca: 13 Straßen weiterhin gesperrt

Auch am Montag beeinträchtigten die Folgen des Gewitterregens den Verkehr auf der Insel. Stauseen traten über die Ufer, Deichbruch im Hafen von Cala Ratjada. In der Tramuntana bis zu 120 Liter Regen und Windböen von 112 Stundenkilometern.
mallorca damm
© DM
Nach den heftigen Regenfällen auf Mallorca vor allem am Samstag (21.1.) waren auch am Montagvormittag noch 13 Straßen wegen Überschwemmungen und Steinschlag gesperrt. Der Pass von Sóller (Ma-11A) ist wegen Steinbrocken auf der Fahrbahn nicht befahrbar, genauso wie die Straße von Montuïri nach Randa (Ma-5017) oder die Ma-1151 bei Port de Sóller. Weitere Sperrungen betreffen vor allem die Gemeinden in der Inselmitte.

Aber auch im Rest von Mallorca regnete es üppig, registriert wurden allein am Samstag in Portocolom 94 Liter pro Quadratmeter, in Santa Maria 69 Liter, in Campos und Ses Salines 63 Liter, in Manacor und Pollença jeweils 56 Liter. Zwischenzeitlich waren 34 Straßenabschnitte für den Verkehr gesperrt.

Tornado2

Serie von Tornados wütet im Süden der USA - Mindestens 15 Todesopfer, große Verwüstungen

tornado südstaaten zerstörung
© APKurz nachdem Darryl McMorris sich und seine Familie in Sicherheit gebracht hat, wurde ihr Haus vom Tornado zerstört.
Im amerikanischen Süden wüten etliche Tornados. Mindestens 15 Menschen sterben. Am Montag könnte es auch das Raumfahrtzentrum Cape Canaveral und eine weltweite Touristen-Attraktion treffen.

Bei bis zu 20 Tornados sind am Wochenende im Süden der Vereinigten Staaten mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Die Unwetter am Wochenende richteten außerdem schwere Schäden an. Die Sprecherin der Nothilfebehörde EMA im Bundesstaat Georgia, Catherine Howden, bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass die verheerenden Unwetter am Sonntagmorgen (Ortszeit) in ihrem Staat elf Menschen getötet hatten. Am frühen Samstag waren bereits in Mississippi vier Einwohner bei Tornados ums Leben gekommen.

Der Nationale Wetterdienst (NWS) der Vereinigten Staaten befürchtete Sonntagmittag, dass auch die Nachbarstaaten Florida und South Carolina bis zum Montag noch von Tornados getroffen werden könnten. Demnach könnten auch die bei deutschen Touristen beliebten Attraktionen wie Disney World und das amerikanische Raumfahrtzentrum Cape Canaveral von den Unwettern betroffen sein.

Kommentar:


Fire

Colima-Vulkan in Mexiko bricht aus, sizilischer Ätna erfährt drei kleinere Erdstöße

volcán Colima México
© Sergio Velasco Garcia /AFP
Am mexikanischen Vulkan Colima gab es letzte Nacht eine starke vulcanianische Eruption. Auf LiveCam-Aufnahmen ist zu sehen, wie glühende Lavabomben den gesamten Vulkanhang eindeckten. In der Eruptionswolke zuckten zahlreiche Blitze. Seit einigen Tagen scheint sich die Aktivität dahingehend zu ändern, dass es weniger Explosionen gibt, diese aber stärker werden. Vermutlich verstopft der Förderschlot aufgrund zäherer Lava, so dass sich im System größerer Druck aufbauen kann, bis der Schlot frei gesprengt wird.


Am Ätna auf Sizilien kam es gerade zu 3 Erdbeben der Magnituden 3,1 und 2,6. Ihre Hypozentren lagen südlich des Ortes Linguaglossa in nur 1 - 3 km Tiefe. In den Jahren 2001 und 2002 kündigten Beben entlang des Pernicana-Störungssystems die Spalteneruptionen an.

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Großer Erdfall verschluckt Lastwagen samt Fahrer in USA

Kurz vor Schichtbeginn öffnete sich im US-Bundesstaat Georgia plötzlich die Straße. Ein Lkw samt seinem Fahrer stürzten mehrere Meter tief.

Excavation truck falls into sinkhole
© NBCIn den USA hat ein Sinkloch fast einen kompletten Lkw verschluckt.
Der etwa 25.000 Kilogramm schwere Truck parkte gerade vor einer Autowasch-Anlage, als sich das große Sinkloch auftat. Die Behörden beraten nun, wie das Fahrzeug, was mehrere Tausend Liter Wasser geladen hatte, befreit werden kann.

"Es besteht die Möglichkeit, dass die Außenwände des Lochs instabil sind.", meint ein Feuerwehrmann. Deswegen heißt es zunächst abwarten. "Wir wollen keinen weiteren Einbruch riskieren."

Trotzdem hievte man bereits die Wassertanks vom Truck, um das Fahrzeug leichter zu machen.

Der Fahrer konnte sich übrigens selbst aus seinem Lkw befreien. Verletzt wurde niemand. Warum das Erdloch entstand, ist noch nicht geklärt.

Bulb

Mindestens 30 Tote: Lawine stürzt auf Hotel in Italien

Infolge eines Lawinenabgangs in Mittelitalien wurde ein Gasthaus am Hang des Gran Sasso-Berges verschüttet. Nach Ankunft der Rettungskräfte wurden mindestens 30 Todesopfer innerhalb des Hotelgebäudes entdeckt, teilt die Zeitung Independent unter Berufung auf die örtlichen Medien mit. Bisher wurden keine Details der Bergungsoperation bekannt gegeben.
Lawine Hotel Italien
© TwitterLawinensturz auf Hotel in Italien – Mindestens 30 Tote bestätigt
Am Mittwoch sind in Zentralitalien ab 10:25 Ortszeit vier heftige Erdstöße registriert worden. Ihre Stärke war 5,4 bis 5,6 auf der Richterskala. Das Epizentrum lag in neun Kilometern Tiefe, meldete die Nachrichtenagentur ANSA. Schulen und die U-Bahn in Rom wurden vorsichtshalber evakuiert.