ErdveränderungenS


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Sturmtief "Egon" zog über Deutschland - Erwartete starke Schneefälle blieben aus

Das Sturmtief "Egon" ist in Teilen Nordrhein-Westfalens angekommen - allen Vorwarnungen zum Trotz zunächst aber ohne Schneemassen im Tiefland. Einige Unfälle mit Blechschäden, meldete die Polizei in NRW. Am Morgen hob der Wetterdienst die Unwetterwarnung weitgehend auf.
sturm egon
Neben Sturmböen brachte "Egon" lediglich in einigen Gebieten wie dem Münsterland Schnee, in Höhenlagen wie dem Bergischen Land und in der Eifel liegt eine geschlossene Schneedecke. Schnee gab es auch im Sauerland und im Siebengebirge. Der Deutsche Wetterdienst hob seine Unwetterwarnung vor starkem Schneefall für weite Teile von NRW am Morgen auf. Nur im Bergischen Land könne es noch ein wenig stärker schneien, sagte Meteorologe Thomas Gerwin. "Aber wo es den dicken Berufsverkehr gibt, da ist das Thema Schnee durch."

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Ice Cube

Fuchs bricht auf Eis ein und gefriert zu einem Eisblock

Eingebrochen und eingefroren: Ein Jäger fand einen Fuchs im Donaueis und stellt ihn hinter seinem Haus im Eisblock aus. Es ist nicht das erste Tier, das er im Eis der Donau entdeckte.
fuchs in eisblock
© dpa
Als Warnung vor gefährlichen Eisflächen hat ein Jäger in Fridingen bei Tuttlingen einen tiefgefrorenen Fuchs ausgestellt. Das Tier sei ins Eis der Donau eingebrochen, ertrunken und dann eingefroren, berichtete Franz Stehle am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. „Wir haben den Eisblock mit dem Fuchs am 2. Januar herausgesägt und als Mahnung auf dem Hof des Jägerhauses zur Schau gestellt.“

Dass Tiere in der Nähe in der vereisten Donau einbrechen, sei gar nicht so selten, berichtete Stehle aus seiner Jägerpraxis. „Einmal habe ich ein tiefgefrorenes Reh entdeckt, Wildschweine in den letzten 40 Jahren schon drei, vier Mal.“

Ice Cube

Extremwetter: Schnee in der Türkei, wie seit 30 Jahren nicht mehr, Papst ruft zur Kältehilfe auf

Türkei: In den vergangenen Tagen wurde nach Angaben der Zeitung Hürriyet in manchen Bezirken der Millionenmetropole mehr als ein Meter Schnee gemessen. Das Blatt sprach vom stärksten Schneefall in Istanbul seit 30 Jahren. Seit Beginn der starken Schneefälle in Istanbul in der Nacht zu Samstag wurden am Atatürk-Flughafen Hunderte Flüge gestrichen. Das Wetter-Chaos hat unschöne Konsequenzen für viele Urlauber. Wegen des Schneechaos in Istanbul sitzen weiter Hunderte Urlauber auf dem Flughafen Atatürk fest.
schnee algerien
Griechenland: Selbst in manchen Regionen Kretas brauchten die Griechen am Dienstag Schneeketten, um voranzukommen. In der nördlichen Hafenstadt Thessaloniki ging es dann erst richtig los. Dick eingeschneit sind außerdem weiter die Insel Euböa und die Sporaden-Inseln in der Ostägäis. Dort lagen bis zu zwei Meter Schnee, viele Häuser blieben ohne Strom und Wasser.

Bulgarien: Bulgarien stellte die Donau-Schifffahrt wegen Eisschollen auf dem gemeinsamen Abschnitt mit Rumänien ein. Der Fluss sei bis zu 70 Prozent mit Treibeis bedeckt, teilte die bulgarische Flussaufsicht mit. Das Verbot trat am Dienstagmittag (Ortszeit) in Kraft. Die Maßnahme sei mit Rumänien abgestimmt. Schiffe dürften nur bei Rettungsaktionen ausnahmsweise fahren. Im bulgarischen Russe sank die Lufttemperatur in der Nacht zum Dienstag auf minus 16,2 Grad. Außerdem machte den Bulgaren viel Schnee zu schaffen. Im Raum Burgas blieben Fahrzeuge in Schneeverwehungen stecken. Die Behörden riefen im mehreren Regionen die zweithöchste Alarmstufe Orange aus. In Sofia und an vielen anderen Orten wurden die Schulferien erneut verlängert: Die Klassenräume konnten nicht ausreichend beheizt werden.

Alarm Clock

Wahrzeichen von Kalifornien durch Sturm umgestürzt

Durch ein Unwetter hat der Calaveras Big Trees State Park in Kalifornien sein Wahrzeichen verloren: Ein vermutlich mehr als 1000 Jahre alter Baum, durch den kleine Autos fahren hätten können, wurde entwurzelt. "Wir haben heute einen alten Freund verloren", teilte ein ehrenamtlicher Mitarbeiter des Parks über Facebook mit.
mammutbaum
© California State Parks, Associated Press
Der als "Pioneer Cabin Tree" bekannte Baum war eine Touristenattraktion in dem südöstlich von Sacramento gelegenen Park. Seit den 1880ern-Jahren befand sich in dem Mammutbaum eine Öffnung, die groß genug für die Durchfahrt eines kleinen Autos war.
mammutbaum
© California State Parks, Associated Press
Alldays Frau Joan berichtete, der größtenteils abgestorbene Baum habe sich bereits seit einigen Jahren stark zur Seite geneigt. Starke Stürme, die am Wochenende über den nördlichen Teil Kaliforniens hinwegfegten und für Überschwemmungen, Erdrutsche und Stromausfälle sorgten, wurden dem Baum schließlich zum Verhängnis.

Igloo

Stärkster Schneefall seit sieben Jahren trifft Istanbul

Seit Tagen fällt in Istanbul Schnee. An den beiden Flughäfen der türkischen Metropole fallen deshalb täglich Hunderte von Flügen aus.
flughafen istanbul
© TAV Airports Holding
110 Zentimeter, Pulver gut. Was für viele Wintersportorte in den Alpen ein Traum bleibt, ist am Bosporus Realität. In der türkischen Metropole liegt inzwischen mehr als ein Meter Schnee. Seit vier Tagen fallen fast ununterbrochen dicke Flocken vom Himmel. Bürgermeister Kadir Topbas spricht vom stärksten Schneefall seit sieben Jahren.

Das Winterwetter trifft die Flughäfen der türkischen Metropole hart. «Es ist ein intensiver Kampf gegen den Winter, der nicht aufhört», schreibt der Flughafen Istanbul Atatürk auf seiner Facebook-Seite. Mehrere Hundert Flüge fielen in den vergangenen Tagen aus. Zudem kommt es zu Verspätungen.

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Igloo

Schnee hält Griechenland weiter im Griff - Teilweise Stromversorgung auf Inseln zusammengebrochen

Der Winter hat Griechenland fest im Griff: In etlichen Ortschaften und auf einigen Ägäis-Inseln fiel so viel Schnee, dass die Stromversorgung zusammenbrach. Sogar auf Kreta waren Küstenstädte erstmals seit Jahrzehnten tief verschneit.
athen schnee
© Twitter/@TheOliveShopltd
In Griechenland hat es erneut in vielen Regionen geschneit, so dass etliche Dörfer und auch Inseln mittlerweile von der Außenwelt abgeschnitten sind. In vielen Fällen gebe es keine Stromversorgung und damit auch kein Wasser und keine Heizung mehr, weil Pumpen nicht betrieben werden könnten oder Wasserrohre zugefroren seien, berichtete am Morgen der Radiosender Athina 984. Die Schulen blieben in weiten Teilen des Landes geschlossen.

Inseln teil ohne Stromversorgung

Auf der Insel Euböa lag der Schnee selbst in Küstenorten bis zu drei Meter hoch. Auch die Inselgruppe der Sporaden in der nördlichen Ägäis ist stark betroffen: Die etwa 2800 Bewohner von Alonnisos haben seit dem Wochenende keinen Strom und kein Telefonnetz mehr, nachdem umstürzende Bäume Oberleitungen zerstörten.

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  • Äußerst selten: Athen versinkt im Schnee



Life Preserver

Auch in Thailand: Verheerende Überschwemmungen im Süden

überschwemmungen süd-thailand,thailand hochwasser
© blick.ch
Die Zahl der Todesopfer der schweren Überschwemmungen im Süden Thailands ist auf elf gestiegen. Die meisten Opfer seien ertrunken, teilte das Krisenschutzzentrum des Landes mit. Insgesamt sind mehr als 744 000 Menschen in elf Provinzen von den Überflutungen betroffen. Die Behörden erhöhten die Flutwarnstufe auf die zweithöchste Stufe. Das Hochwasser trifft auch touristische Orte. Die Polizei rettete fünf Urlauber, darunter einen aus Deutschland, aus einer überfluteten Hotelanlage in der Provinz Nahkhon Si Thammarat. Auch die beliebte Urlaubsinsel Ko Samui ist betroffen.

Quelle: n-tv.de / dpa

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Kältewelle: Zahlreiche Kältetote in Polen und Lettland

Eine Kältewelle mit Temperaturen von unter minus 20 Grad hat in Lettland und Polen mehrere Todesopfer gefordert. In Lettland starben seit Silvester elf Menschen an den Folgen der eisigen Kälte, wie das staatliche forensisch-medizinische Institut am Freitag mitteilte. In Polen sind durch die seit Donnerstag herrschende Kälte an zwei Tagen mindestens zehn Menschen erfroren.
eiszapfen
Bei den Kältetoten in Lettland handelte es sich um sechs Männer und fünf Frauen. Unter den Opfern seien mehrere Obdachlose und ein 86-jähriger Mann, der tot in seinem Haus in Riga aufgefunden wurde, berichtete die Agentur Leta. Der medizinische Notfalldienst appellierte an die Menschen, verstärkt auf alleinlebende Angehörige und Nachbarn zu achten.

In Polen sind durch die seit Donnerstag herrschende Kälte an zwei Tagen mindestens zehn Menschen erfroren. Wie die Behörden am Samstag mitteilten, starben am Freitag sieben Menschen, drei weitere am Vortag. Der Freitag sei bisher “der tragischste Tag in diesem Winter”, hieß es seitens des Regierungszentrums für nationale Sicherheit. Die Zahl der Kältetoten seit 1. November stieg demnach auf 53.

In Polen liegen die Temperaturen bei minus 20 Grad und darunter. Nach Angaben der Wetterexperten dürfte sich die Kältewelle am Wochenende fortsetzen. Die Polizei bat die Bevölkerung, auf besonders gefährdete Menschen wie etwa Obdachlose zu achten. Im vergangenen Winter waren trotz der ungewöhnlich milden Temperaturen 77 Menschen an Unterkühlung gestorben.

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Muss wohl die Erderwärmung sein: Klirrende Kälte in Moskau

In der vergangenen Nacht ist die Lufttemperatur in Moskau auf -30°C gesunken. In der Umgebung der russischen Hauptstadt wurden sogar 32°C bis 33°C unter dem Gefrierpunkt gemessen. Somit war die Weihnachtsnacht die bisher kälteste Nacht seit dem Wintereinbruch.
Moskau
© SputnikKlirrende Kälte in Moskau
Dennoch ist das kein Rekord. Die niedrigste Lufttemperatur am 7. Januar in Moskau wurde im Jahr 1891 gemessen. Damals zeigten die Thermometer -34,8°C, berichtet die Nachrichtenagentur „Interfax“. Laut Wetterbericht wird das Wetter erst ab dem 10. Januar wieder etwas milder sein. Im Dezember 2016 sank die Temperatur im Autonomen Kreis der Chanten und Mansen östlich des Uralgebirges sogar auf -62°C.

Kommentar: Russland friert ein: Rekord-Frost von -62 Grad und Rekord-Schneefall in Sotschi


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Wetter der Extreme: Nach Rekorddürre in Kalifornien sollen Rekordniederschläge mit Regen und Schnee kommen

Die Bevölkerung des Bundesstaats hofft auf eine Wende nach sechs Jahren Rekorddürre. Bis zu 36 Stunden Regen und starke Schneefälle sagte der Wetterdienst für das bevorstehende Wochenende vorher.
ausgetrockneter baum, dürre
© www.natur-portrait.de
Nach jahrelanger Trockenheit bereitet sich der US-Bundesstaat Kalifornien auf das stärkste Unwetter seit mehr als zehn Jahren vor. Bis zu 36 Stunden Regen und starke Schneefälle sagte der Wetterdienst für das bevorstehende Wochenende vorher. Örtliche und Bundesbehörden bereiteten sich auf die Überwachung und Sicherung von Dämmen sowie auf Evakuierungsmaßnahmen vor.

Die Bevölkerung des Bundesstaats hofft auf eine Wende nach sechs Jahren Rekorddürre. Seit zwei Jahren ist der Wasserverbrauch beschränkt, in vielen Gärten verdorrten Rasenflächen. Nun bereiten sich die Menschen auf Hochwasser, Erdrutsche, umstürzende Bäume und Lawinen vor. Die erwarteten starken Niederschläge dürften vor allem in den Waldbrandgebieten starke Schäden hervorrufen, wo die Vegetation verschwunden ist und der Boden blank.


Kommentar: Es bleibt abzuwarten, was in den nächsten Tagen geschieht. Die Gefahr ist zudem sehr groß, dass viele Flächen einfach überspült werden, da der ausgetrocknete Boden nicht so schnell Wasser aufnehmen kann.