ErdveränderungenS


Cloud Grey

Indonesischer Vulkan Sinabung bricht 7 mal in weniger als 24 Stunden aus

Der indonesische Vulkan Sinabung ist erneut ausgebrochen, er schleuderte Asche, Rauch und Gestein bis zu 5000 Meter hoch. Eine Sperrzone wurde eingerichtet, tausende Bewohner mussten ihre Dörfer verlassen.

Indonesian volcano Mount Sinabung
Der indonesische Vulkan Sinabung.
Mit einer Serie von sieben Eruptionen hat sich der indonesische Vulkan Sinabung am Sonntag zurückgemeldet. Nach Angaben des Zivilschutzes schleuderte der im Norden der Insel Sumatra gelegene Berg Asche, Rauch und Gestein bis zu 5000 Meter hoch.

Die weithin sichtbare Rauchwolke zog in Richtung der auch bei Touristen beliebten Stadt Berastegi im Hochland von Karo. Einwohner und Urlauber wurden aufgefordert, Mund- und Augenschutz zu tragen.

Die Behörden erklärten einen Radius von sieben Kilometern rund um den 2460 Meer hohen Vulkan zur Sperrzone. Tausende Bewohner mussten ihre Dörfer verlassen.


vulkaan jakarta
© AFP
jakarta vulkaan
© Reuters
(dpa)

Cloud Precipitation

Erst jahrelange Dürre und jetzt Rekord-Regenfälle in Kalifornien

Wegen einer seit fünf Jahren anhaltenden Dürre verordnete der US-Bundesstaat Kalifornien Regeln zum Wassersparen. Nun fielen so heftige Regenfälle, dass Bewohner aus ihren überfluteten Häusern gerettet werden mussten.

Ein überfluteter Weinberg in Kalifornien. Februar 2017
© dpaUngewohntes Bild
Ein überfluteter Weinberg in Kalifornien.
Sacramento - Nach heftigen Regenfällen stehen Teile des dürregeplagten US-Bundesstaats Kalifornien unter Wasser. In der Ortschaft Felton südlich von San Francisco etwa musste die Feuerwehr am Dienstag (Ortszeit) Bewohner aus ihren Häusern retten, nachdem der Fluss San Lorenzo über die Ufer getreten war. Für einige Bezirke im Norden Kaliforniens riefen die Behörden Flutwarnungen aus.

Kalifornien wurde bis vor kurzem von einer historischen Dürre heimgesucht - fünf Jahre lang war zu wenig Regen gefallen. Am Mittwoch wollen die Behörden entscheiden, ob die wegen der Dürre verordneten Regeln zum Wassersparen trotz der Regenfälle weiter in Kraft bleiben sollen, meldete der Sender NBC. Gouverneur Jerry Brown hatte 2014 einen Dürre-Notstand ausgerufen und die Kalifornier angewiesen, weniger Wasser zu verbrauchen.

Seit Wochen füllen Niederschläge die Wasserreservoirs, auch die Schneedecke in der Sierra Nevada ist so hoch wie seit Jahren nicht mehr. Im Süden Kaliforniens ist es allerdings noch immer zu trocken.

Kommentar:




Snowflake

Nach Frühlingswetter jetzt Schneestürme im Nordosten der USA

Nach kurzem Frühlingserwachen erwartet der Nordosten der USA eine Rückkehr des Winters mit voller Wucht. Temperaturen um die 20 Grad Celsius hatten die Menschen in Washington und Umgebung noch am Mittwoch in kurzärmeliger Kleidung aus ihren Häusern gelockt.

Wetter USA Februar 2017
© Jay Dabhi / Twitter
Am Donnerstagmorgen (Ortszeit) sollte nun ein gewaltiger Wintersturm die nördliche Ostküste hinauf bis nach Kanada erfassen. Seit Mittwoch wurden laut der Tracking-Seite «FlightAware» mehr als 2700 Flüge von und zu Flughäfen in den USA vorsorglich gestrichen.

Kinder freuten sich derweil auf schneefrei am Donnerstag in den Städten Boston und in New York und deren Umgebung, wo angesichts des angekündigten Wintersturms und Neuschnee von bis zu 30 Zentimetern die Schulen geschlossen wurden, wie die «New York Times» und der Lokalsender WCVB berichteten.

Für Inseln und Halbinseln wie Cape Cod und Martha's Vineyard im Bundesstaat Massachusetts gab die US-Wetterbehörde eine Blizzard-Warnung heraus. Für die gesamte Ostküste bis in den Süden von Jacksonville in North Carolina galt eine Sturmwarnung.

(SDA)

Tornado1

Gleich sieben Tornados fegen über Louisiana und in Kalifornien kann man sich teilweise nur mit Booten fortbewegen

Teile der der USA wurden von schweren Unwettern heimgesucht. Während in Kalifornien, nach einer langen Dürre, verheerende Regenfälle für heftige Überschwemmungen sorgen, haben in Louisiana gleich sieben Tornados ein Trümmerfeld hinterlassen.
New Orleans tornado
© AP
Verwüstung in der Region um New Orleans

Vor den Trümmern ihrer Existenz stehen heute viele Menschen in Louisiana. Ein Tornado hat rund um die Metropole New Orleans schwere Schäden angerichtet. Sieben Wirbelstürme zogen am Dienstag (Ortszeit) über den Bundesstaat Louisiana. In New Orleans wurden mindestens 31 Menschen verletzt. Mindestens 250 Häuser wurden beschädigt. Auch aus der Region um Baton Rouge wurden mehrere Verletzte gemeldet. Der Gouverneur von Louisiana rief den Notstand aus.


Kommentar: Zur Erinnerung, Baton Rouge war letztes Jahr mit Negativschlagzeilen in den Nachrichten vertreten:
  • Die Welt dreht durch: Drei weitere Polizisten in Baton Rouge erschossen



Nahe New Orleans zog ein Tornado über die Montage-Anlage der Nasa in Michoud. Mehrere Mitarbeiter seien verletzt worden, und es gebe Schäden an Gebäuden, teilte die Behörde mit. In Michoud werden Bauteile und Ausrüstung für das US-Weltraumprogramm hergestellt, etwa für die Raumkapsel 'Orion' und die Trägerrakete 'SLS'. Diese seien nicht beschädigt worden.

Kommentar:




Cloud Precipitation

Hitzerekord und Regenfälle: Heftige Unwetter in Sydneys Rekord-Sommer

Heftige Unwetter mit ungewöhnlich starken Regenfällen haben Teile der australischen Millionen-Metropole Sydney überflutet. Innerhalb von zwei Stunden regnete es mehr als im gesamten Januar. Das Verkehrssystem brach wegen der Wassermassen zum Teil zusammen, viele Häuser wurden evakuiert, ein komplettes Apartmenthaus drohte einzustürzen. Mehr als 140 Notrufe gingen bei dem Unwetter bei den Rettungsdiensten ein, um Schäden zu beheben.
unwetter australien
Sydney: Heißester Januar seit über 100 Jahren

Schon ab Donnerstag wird es wieder grenzenlos sonnig und die Temperaturen klettern am Wochenende weit über die 30-Grad-Marke. Diese Werte schließen an den heißesten Januar seit mehr als einem Jahrhundert in Sydney an. Die Durchschnitts-Temperatur im ersten Monat des Jahres lag bei 29,6 Grad Celsius. Damit wurde der bisherige Rekord von 1896 (29,5 Grad) knapp übertroffen. An elf Tagen wurden mehr als 30 Grad gemessen, an fünf Tagen sogar mehr als 35 Grad. So oft kam das seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1858 in der südaustralischen Stadt noch nie vor. Die Durchschnittstemperatur für einen Januar in Sydney liegt im langjährigen Mittel bei 21,6 Grad.

Sun

Zwei Sonnen leuchten am Himmel bei Heidelberg

Drei Sonnen Heidelberg Februar 2017
© Jürgen Scheuermann / wetteronline
Im Südwesten haben heute gleich mehrere Sonnen am Himmel geleuchtet. Bei dem hellen Fleck links im Bild handelt es sich um eine Nebensonne. Diese entstehen, wenn das Sonnenlicht auf Eiskristalle in Wolken fällt und dabei gebrochen wird. Dann ist ganz in der Nähe der eigentlichen Sonne ein leuchtender Fleck zu sehen, Teile davon leuchten oftmals in bunten Regenbogenfarben. Nebensonnen können sowohl links als auch rechts der Sonne auftreten. Besonders gut zu beobachten sind sie, wenn die Eisteilchen der Wolken plättchenförmig sind, wie beispielsweise in hohen Federwolken (Cirrostratus). Diese Wolken stellen zudem oftmals die Vorboten einer nahenden Wetterfront dar.

Kommentar:


Snowflake Cold

Rekord - Kältester Tag aller Zeiten im Wüstenstaat Katar

persischer Golf
© Unbekannt
Eigentlich sind die Vereinigten Emirate am Persischen Golf im Winter ein beliebtes Ziel für europäische Wärmeliebhaber. Am Sonntagmorgen dürften die Menschen der Arabischen Halbinsel aber gefroren haben, denn der Wüstenstaat Katar hat den kältesten Tag aller Zeiten erlebt: Lediglich 1,5 Grad zeigte ein Thermometer am frühen Morgen im Südwesten des Landes an, wie die staatliche Nachrichtenagentur QNA meldete.

Damit wurde der Rekord von 1964 um mehr als zwei Grad unterschritten. Damals lag die Tiefsttemperatur bei 3,8 Grad. Verantwortlich für die niedrigen Temperaturen ist Kaltluft aus Russland, die weit nach Süden vorgedrungen ist und ein Hoch über Vorderasien. Dabei fallen die Temperaturen im Landesinneren der Arabischen Halbinsel teils in den Frostbereich

Kommentar: Katar ist nicht die einzige Gegend mit Temperaturrekorden:




Nebula

Südkorea: Rätselhafte Lichter am Nachthimmel von Busan

Ist es ein Angriff Nordkoreas oder sind es gar außerirdische Raumschiffe? Diese Frage stellten sich die verwirrten und verunsicherten Einwohner, als sie diese rätselhaften Lichter am Nachthimmel über der südkoreanischen Stadt Busan schweben sahen.
Lichter Südkorea
© Koreaboo, MBC News
Am 28. Januar erschienen am Himmel über der Küste von Busan zahlreiche Lichter, die für Aufregung unter der Bevölkerung sorgten, da sie diese Objekte nicht einordnen konnten. Entsprechend waren die Menschen beunruhigt, denn sie wussten nicht, ob sie harmlos waren oder eine Gefahr von ihnen ausging - was mit Nordkorea als Nachbarn nicht ganz abwegig gewesen wäre. Wie das koreanische Newsportal »Koreaboo« schreibt, berichteten die Augenzeugen, dass die Lichter etwa 30 Minuten lang am Himmel beobachtet werden konnten und sie über Busans Distrikt Haeundae am deutlichsten zu sehen gewesen wären.

Kommentar: "Seltsame" Geschehnisse dieser Art treten tatsächlich weltweit auf:




Ice Cube

Mehr als 20 Tote durch Lawinen in Afghanistan

Nach tagelangen Schneefällen sind in Afghanistan mehrere Lawinen abgegangen. Mehr als 20 Menschen kamen dabei ums Leben.
lawine symbolbild
© Keystone/GAETAN BALLY
Kabul - In Afghanistan sind mindestens 25 Menschen in Schnee und Kälte ums Leben gekommen. Nach drei Tagen heftigen Schneefalls seien in verschiedenen Landesteilen Lawinen abgegangen, die Häuser unter sich begraben und Straßen unpassierbar gemacht hätten, teilten die örtlichen Behörden am Samstag mit. Rettungskräfte bemühten sich, eingeschlossene Menschen unter den Schneemassen zu befreien.

In der nordöstlichen Provinz Badachschan wurden einem Provinzsprecher zufolge 18 Menschen von Lawinen getötet, die in der Nacht Häuser überrollt hatten. Unter den Toten seien drei Frauen und zwei Kinder. Mehrere dutzend Menschen seien noch eingeschlossen.

In der Provinz Sari Pul im Norden des Landes wurden den Angaben zufolge fünf Menschen durch Lawinen getötet, 70 hätten aus den Schneemassen befreit werden können. In der westlichen Provinz Badghis erfroren mindestens zwei Menschen und mehr als hundert Tiere.

Kommentar: Mindestens 30 Tote: Lawine stürzt auf Hotel in Italien


Better Earth

Erdfall in Pfullendorf? - Alter Gewölbekeller bricht ein

Ein eingestürzter Gewölbekeller verursacht ein vier Meter tiefes Loch in der Straße.
erdfall pfullendorf
© Siegfried Volk
Frühmorgens war die Welt für SÜDKURIER-Austrägerin Theresia Kustermann nicht mehr in Ordnung. Sie entdeckte in der Metzgergasse, wenige Meter von der Telefonzelle entfernt, ein großes Loch im Boden und im Erdreich einen hinabgestürzten Blümenkübel. Schnell alarmierte sie das Bürgerbüro und wenige Minuten später standen Wolfgang Braunschweig vom Tiefbauamt und Bauhofchef Klaus Hötz vor dem vier Meter tiefen Krater. Völlig unklar war, wie es zu dem plötzlichen Absacken des Bodens kommen konnte und erst die schnell mit Bagger und Lastwagen angerückten Beschäftigten der Firma Strobel lösten das Rätsel. Sie verbreiterten die Grube und gruben tiefer hinab, bis sie auf einen Gewölbekeller stießen, der teilweise eingestürzt war. Der Keller führt in das Nachbargebäude und auf der Fläche stand nach Angaben von Strobel-Geschäftsführer Siegfried Strobel vor vielen Jahren das so genannte „Muffler-Haus“. Das auf dem Sandstein errichtete Gebäude wurde irgendwann abgerissen, aber der unterirdische Keller mit seinen Gewölbegängen blieb bestehen. „Wir stehen für solche Notmaßnahmen der Stadt immer zur Verfügung“, ergänzte Strobel im SÜDKURIER-Gespräch.

Über diese Kanäle und Gänge wurde gestern eine Stahlplatte verlegt, dann die Grube mit Kies aufgefüllt und der Boden wird dann wieder gepflastert, erläuterte Stadtbaumeister Jörg-Steffen Peter das Vorgehen. Ein Befüllen der Grube ohne die Plattenabedeckung mache keinen Sinn, denn das Material könnte unbegrenzt in den Hohlräumen verschwinden. Den Eingang des Gewölbes konnte man nicht ausfindig machen, womöglich handelte es sich auch um einen Lüftungsschacht für die Keller.

Kommentar: