ErdveränderungenS


Cloud Lightning

Schwerer Sturm: Ölplattformen in der Nordsee mussten evakuiert werden

Ein schwerer Sturm über der Nordsee gefährdet die Arbeiter auf mehreren Öl-Plattformen im Meer. Einige Bohrinseln wurden am Donnerstag evakuiert, die Öl-Förderung teilweise eingestellt.
Ölplattform Nordsee Statoil
© dpaEine Ölplattform des norwegischen Energiekonzerns Statoil in der Nordsee, 2001.
Besonders brenzlig war die Lage an der von BP betriebenen „Valhall“-Plattform vor Norwegen. Ein führerloser Lastkahn steuerte auf die Anlage zu und drohte mit ihr zu kollidieren. Die norwegischen Behörden gaben aber später Entwarnung. Am Mittwoch hatte eine gewaltige Welle eine Plattform in dem von Statoil betriebenen Gasfeld „Troll“ vor der norwegischen Küste getroffen. Dabei wurden ein Mensch getötet und zwei weitere verletzt.

Der Ölkonzern BP teilte mit, die „Valhall“-Platform mit mehreren hundert Arbeitern werde vollständig geräumt. Die Produktion wurde vorübergehend eingestellt, als sich der steuerlose Kahn der Bohrinsel näherte. Schließlich trieb er den Behörden zufolge in einer Entfernung von etwa zwei Kilometern an ihr vorbei. Ein Vertreter der norwegischen Schifffahrtsbehörde erklärte, nun müsse der Betreiber des Kahns davor sorgen, dass er gestoppt werde, bevor er die Küste erreiche. Auf dem Weg dorthin gebe es keine weiteren Hindernisse.

Bad Guys

Wie Schweizer Käse: Strand am Toten Meer ist mit Erdfällen durchlöchert

Am Toten Meer reißt der Boden auf. Schon reiht sich ein Krater mit bis zu 20 Meter Tiefe an den nächsten. Jeden Tag kommen neue Löcher dazu, Anwohner fallen metertief. Schuld ist der Kampf ums Wasser.
schlucklöcher
© Getty Images/Flickr RFSchlucklöcher zerstören das Naherholungsgebiet am Toten Meer. Betrachtet man Luftaufnahmen, sieht das Ufer des Salzsees wie ein Schweizer Käse aus. Krater bis zu 20 Meter Tiefe reihen sich aneinander
Es war kurz vor dem jüdischen Fest Pessach, als die Erde sich auftat. Tausende Autos aus Tel Aviv und Jerusalem drängten für die Feiertage in den Süden, zum beliebten Naherholungsgebiet ans Tote Meer. Ein bisschen auf dem warmen Salzwasser treiben, den Körper mit Mineralschlamm abrubbeln, die sauerstoffreiche Luft am tiefsten trockenen Punkt der Erde atmen. Doch aus den Urlaubsplänen wurde nichts. Die Route 90, die an dem Salzsee vorbeiführt: umgeleitet. Die beiden öffentlichen Strände: geschlossen.

Kurz zuvor hatten Satelliten ein riesiges Loch unter der Hauptstraße gemeldet. Es war nur eine Frage der Zeit, bis ein Auto oder LKW durch die Straße in den Krater kracht. Dann riss der Boden am Strand auf. Darunter: metertiefes Nichts. Wie in einem apokalyptischen Film rutschten Duschen und Umkleidekabinen in die Löcher. Schockiert drehten die Urlauber um. Keiner von ihnen wollte sein Leben riskieren.

Kommentar:


Cloud Lightning

Bohrplattform in der Nordsee von Riesenwelle getroffen - ein Toter

COSL Innovator Ölbohrplattform
© dpaLaut den Forschern des „Club of Rome“ kann sich die Menschheit die Förderung von Öl und Gas in der Zukunft nicht mehr leisten
Bei einem schweren Sturm in der Nordsee kam ein Mitarbeiter einer norwegischen Ölbohrfirma um Leben. Eine gewaltige Welle traf die Bohrplattform, auf der der Mann gearbeitet hatte. Bei dem Unfall wurden zwei weitere Personen verletzt.

Eine gewaltige Welle hat Bohrplattform "COSL Innovator" in der Nordsee vor der Küste Norwegens getroffen. Dabei sei eine Person ums Leben gekommen, teilte die Betreiberfirma Statoil am Mittwochabend mit. Zwei weitere Menschen seien laut Statoil verletzt worden. Die Verletzen wurden mit Rettungshubschraubern an Land gebracht.

Plattform war außer Betrieb

Die schwimmende Plattform wurde geräumt und konnte sich aus eigener Kraft auf den Weg ans Festland machen. Die Welle beschädigte auch die Mannschaftsunterkünfte der Bohrinsel.

Statoil hatte die sogenannte Halbtaucherbohrinsel angemietet und betrieb sie im Ölfeld Troll, westlich von Bergen. Zum Zeitpunkt des Unglücks war die Förderung den Angaben zufolge wegen schlechten Wetters eingestellt.

Bizarro Earth

Extremwetterlagen 2015: 30 Grad wärmer am Nordpol

Über Island kreist das heftigste Tiefdruckgebiet seit zehn Jahren. Am Nordpol ist es 30 Grad wärmer als sonst. Meteorologe Andreas Friedrich erklärt, ob das schlecht ist.
eisschollen, meereis
© Sebastian Menze/AWI/dpa
Zuerst eine Warnung: In der Silvesternacht dürfte es Blitzeis geben. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet mit gefrierendem Regen in einem Gebiet von Mecklenburg-Vorpommern über Berlin bis nach Bayern. "Wir müssen aufpassen, dass der gute Rutsch ins neue Jahr nicht mit Stürzen und Unfällen endet", sagt DWD-Meteorologe Andreas Friedrich. Grund für das erwartete Blitzeis sind Ausläufer des Rekord-Tiefs Eckard. Ja, genau dasselbe, das am Nordpol gerade eine Art Hitzewelle verursacht. Ist das jetzt wieder der Klimawandel?

ZEIT ONLINE: Herr Friedrich, über Grönland hat sich ein gigantisches Tief zusammengebraut. Eckard sein Name. Es saugt warme Luft in Richtung Nordpol. Dort soll es nach Medienberichten in den kommenden Tagen bis zu 50 Grad Celsius heißer werden als um diese Jahreszeit üblich. Stimmt das?

Kommentar:


Cloud Precipitation

Nordatlantiksturm trifft auf England und Island - Stromausfälle, Straßensperrungen

Der Nordatlantik-Sturm "Frank" erfasst Großbritannien mit voller Wucht . Windböen bis zu 120 Stundenkilometer und heftiger Regen suchen vor allem Schottland und Nordirland heim.
fluten england, hochwasser england
London/Reykjavik - Der Nordatlantik-Sturm «Frank» hat Großbritannien voll erfasst. Windböen bis zu 120 Stundenkilometer und heftiger Regen haben vor allem Schottland und Nordirland heimgesucht. Tausende Häuser waren ohne Strom, Straßen und Bahnverbindungen mussten gesperrt werden. Es ist die dritte Flutwelle innerhalb eines Monats. Aber auch Island und Norwegen wurden von der Unwetterfront erfasst, die sich von Nordatlantik unaufhaltsam in Richtung Osten verlagert.

Am stärkste betroffen waren die Regionen um Aberdeen im Osten und Glasgow im Westen Schottlands. Dort mussten Straßen und teilweise Autobahnen gesperrt werden, Fährverbindungen zwischen einzelnen Inseln wurden eingestellt, berichteten die Behörden. Es wurden aber keine Toten oder Vermissten gemeldet. Zugleich blieb es vergleichsweise warm: In den meisten Regionen kletterten die Temperaturen erneut über zehn Grad.

Kommentar:
  • Wässrige Weihnachten in Großbritannien - Für manche kamen die Fluten bereits zum 3. Mal





Attention

Erdbeben der Stärke 3,0 in Lofer, Österreich, zu spüren

Östlich von Lofer in Salzburg hat sich am Dienstagabend im „Deutschen Eck“ um 21:54 Uhr ein Erdbeben der Magnitude 3.0 ereignet, wie der Österreichische Erdbebendienst meldete. Schäden an Gebäuden seien keine bekannt und bei der Magnitude nach nicht zu erwarten.

Seismograph Erdbeben
© wikimedia.org/Yamaguchi??/cc
Trotzdem sei das Beben von der Bevölkerung heftig verspürt worden, Gläser hätten geklirrt und das „Schwingen hängender Gegenstände wurde beobachtet“, heißt es in einer Aussendung des Erdbebendienstes.

Tornado2

Monstersturm im Nordatlantik bläst warme Luft bis zum Nordpol und lässt Temperaturen um 30 Grad ansteigen

Sturm Nodpol
© ECMWFVorhersagekarte des Luftdrucks für Mittwochfrüh: Ein extremes Tiefdruckgebiet im Nordatlantik saugt milde Luft aus Süden zum Nordpol
Im Nordatlantik zieht gefährliches Wetter auf: Ein extremer Tiefdruckwirbel schaufelt warme Luft zum Nordpol - dort wird es 30 Grad wärmer als üblich. Der Wind beschleunigt auf Hurrikanstärke, es droht riesiger Wellengang.

Starke Stürme sind normal im Nordatlantik, zumal im Winter. Derzeit jedoch braut sich Besonderes zusammen.

Der Luftdruck werde dort in den kommenden Stunden auf rund 920 Millibar absacken, berichten Wetterdienste - ein Extremwert, Durchschnitt sind etwa tausend. Entsprechend kräftig saugt die Region Luft an.

Zwei benachbarte riesige Tiefdruckgebiete dürften den Windvorhersagen zufolge auf Hunderten Kilometern Breite auf Hurrikanstärke beschleunigen. Besonders Island muss sich wappnen, aber auch Großbritannien muss mit kräftigem Sturm rechnen.

Seefahrer sollten die Region umfahren. Im Nordatlantik seien 15 Meter hohe Wellen zu erwarten, melden die Wetterdienste. Auf hoher See drohen Monsterwellen, das sind Extremwogen, die sich doppelt so hoch aufbauen wie der mittlere Seegang.

Kommentar: Wirklich beeindruckend, aber diese Tage keine Seltenheit mehr:




Fire

70 Meter angehoben: Dramatische Veränderungen am Supervulkan

Innerhalb geologisch kurzer Zeit hat sich der Südrand der Laguna del Maule in den chilenischen Anden um mehr als 70 Meter gehoben. Geowissenschaftler zeigen sich schockiert von dieser Entwicklung und studieren das Gebiet in einer neuen Initiative seit 2014 wieder intensiv. Unter dem See befindet sich ein Riesenvulkan, der in den vergangenen 20 000 Jahren bereits 36 große Eruptionen erlebt hat. Vor wenigen Tagen wurden neue Details über diese »tickende Zeitbombe« bekannt.
Laguna del Maule Supervulkan
Gegenwärtig studiert eine internationale Gruppe von rund 30 Forschern ein riesiges Vulkanfeld in den chilenischen Anden, unter dem sich eine enormer Druck aufbaut, wodurch das Gebiet in kürzester Zeit bereits deutlich angehoben wurde.

Die Erdoberfläche an der Laguna del Maule hob sich innerhalb von nur acht Jahren in einigen Abschnitten um ganze zwei Meter.

Die Untersuchungen zeigen, dass sich hier eine anhaltende, dramatische Entwicklung fortsetzt, wie sie bereits seit mindestens rund 10 000 Jahren anhält.

Damals bildete sich um den Vulkansee eine nahezu horizontale Uferlinie, deren südliches Ende in dieser Zeitspanne um die Höhe eines 20-stöckigen Hauses nach oben stieg.

Kommentar: de.SOTT.net stellt fest: Unsere Erde verhält sich in den letzten Monaten und Jahren, gelinde gesagt, sehr auffällig. Nur ein Beispiel von vielen:

Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung fasst die Lage auf unserem Planeten zusammen und erklärt was gerade vor unseren Augen geschieht...


Cloud Grey

Mit Bisswunden: Touristin auf Gran Canaria ist Haiangriff entkommen

Vor der Küste von Gran Canaria ist eine Schwimmerin nur knapp einem Hai entkommen. Die Spanierin zeigt die Bisswunden auf Twitter.
haiangriff
© Screenshot TwitterEine Spanierin ist vor Gran Canaria von einem Hai gebissen worden.
Cristina Ojeda-Thies hat Weihnachten auf Gran Canaria verbracht und ist dort nur knapp einem Hai entkommen. Die 38 Jährige zeigt Aufnahmen der Bisswunden am linken Arm auf Twitter. "Heute habe ich mit einem Hai von Angesicht zu Angesicht gespielt", schreibt die spanische Touristin dazu. "Kann passieren, wenn man im Dezember vor den Kanaren schwimmt".

Zu dem Angriff kam es an der Ostküste. "Etwas zog an meinem linken Arm, ich beachtete es zunächst nicht, denn es fühlte sich an wie ein Hund der spielt", zitiert telegraph.co.uk die Frau aus Madrid. Sie habe ein starkes Ziehen verspürt und die Flosse des Hais entdeckt. "Alles passierte in Sekunden. Wie ernst es war realisierte ich erst, als ich aus dem Wasser stieg." In der Notaufnahme war das Interesse an der Bisswunde sehr groß, wie die Frau in einem weiteren Tweet schreibt und durch ein Foto zeigt.

Fire

Japans neue Insel Nishinoshima im Kampf gegen das Meer

Nishinoshima Insel
© AP/ The Yomiuri Shimbun
Seit zwei Jahren schießen vor Japan Lava und Asche aus dem Meer. Das Eiland ist knapp vier Quadratkilometer groß und hundert Meter hoch, die Nachbarinsel hat es sich bereits einverleibt. Doch die See macht dem Neuland zu schaffen.

Vor zwei Jahren spuckte der Pazifik tausend Kilometer südöstlich von Tokio eine dampfende Insel aus, das neueste Stück Land der Erde. Das japanische Eiland hat seine Nachbarinsel einverleibt, die sich 1973 aus den Fluten erhoben hatte, 500 Meter nebenan.

Die neue Insel heißt nun Nishinoshima - nach der Vereinigung trägt sie den Namen der einstigen Nachbarinsel. Zunächst war sie Niijima getauft worden.

Auf der neuen Insel würde mittlerweile eine Siedlung Platz finden: Sie messe 1,9 Kilometer von Ost nach West und nahezu zwei Kilometer von Nord nach Süd, berichtet die US-Weltraumbehörde Nasa unter Berufung auf die japanische Küstenwache