ErdveränderungenS


Attention

Beben der Stärke 5,1 trifft die Banda See in Indonesien

Banda sea
© Malaysian Meteorological Department.Das mittlere Beben mit einer Stärke von 5,1 ereignete sich um 13:28 Uhr an 6,3S 130,6E in einer Tiefe von 231km in der Banda See, 393km südöstlich von Ambon, Indonesien und 1794 südöstlich von Semporna, Sabah.
Nach Angaben des meteorologischen Institutes erschütterte Heute am 5 Januar 2016 ein mittleres Beben der Stärke 5,1 auf der Richterskala um 13:28 Uhr die Banda See in Indonesien.

Laut den Aussagen hatte das Beben sein Epizentrum 393km südöstlich von Ambon, Indonesien, und 1.794km südöstlich von Sempora, Sabah.

Das Beben löste keine Tsunamiwarnung aus.

Beaker

Folgen der Flutkatastrophe rund um den „Ol‘ Man River“ - Fracking- und Gülleverseuchung als Vorgeschmack zukünftiger Entwicklungen

flood mississippi
© reuters/kate munsch
Rekord-Hochwasser entlang des Mississippi, des „Ol‘ Man River“ bedroht seine Anwohner. Ölkonzerne schließen, die Landwirtschaft ist bedroht. Nach ungewöhnlich heftigen Regenfällen ist der Mississippi in den letzten Tagen auf ein Rekordhochwasser angestiegen. Der „Ol‘ Man River“ sorgt immer wieder für Überschwemmungen. Doch haben Sie sich schon einmal gefragt, was mit den Tausenden Frackingfeldern oder den großen Farmen geschieht, die sich entlang des „Ol‘ Man River“ angesiedelt haben?

Stellen Sie sich vor, eine Massentierhaltung wird von Wasserfluten getroffen: Was geschieht dann mit der vielen Gülle? Oder stellen Sie sich vor, ein Ölfeld wird überschwemmt: Was geschieht mit dem Öl? Frackingfelder erleben die schlimmste Überschwemmung des Jahrhunderts - was geschieht dann?

Wie würden Sie bei einer solchen Nachricht reagieren: „Die tödlichen Überschwemmungen im Mittleren Westen der USA behindern Öl und Landwirtschaft, zwingen Pipelines, Terminals und Getreidesilos zu schließen“ ?.

Kommentar: Es steht zu befürchten, dass die zunehmenden Naturkatastrophen auch andere Gebiete der Welt, in denen großflächig giftige Substanzen gelagerter werden, betreffen werden. In China zum Beispiel gibt es den "See der seltenen Erden" :

rare earth see
Dort wird der Abraum der Neodym-Gewinnung gelagert. Geschätzte 150 Millionen Tonnen des radioaktiven Thoriums liegen dort unter freiem Himmel und warten nur darauf, das Land großflächig auf unbestimmte Zeit zu verseuchen. Auch in der Türkei zum Beispiel gibt es ähnliche Seen, jedoch voll mit Zyanid (15 Millionen Kubikmeter), Rückstände der Goldgewinnung.

Die weltweite Wirtschaft, basierend auf dem Prinzip "Profit um jeden Preis" hat auf der ganzen Welt toxische Gebiete erschaffen, die bei einer Naturkatastrophe gewaltige Schäden an Menschen und Umwelt anrichten können, oder es aufgrund maroder Strukturen bereits tun.

Nachrichten wie diese, sollten zu denken geben:


Fire

Vulkan Soputan in Indonesien zeigt weiterhin hohe Aktivität - Alarm der Stufe zwei ausgerufen

Soputan volcano
© Adi Dwi Satrya
Ein seit Monaten aktiver Vulkan hat in Indonesien erneut eine Aschewolke in die Luft geschleudert. Die Vulkanbehörde verhängte für den 1784 Meter hohen Soputan auf der Insel Sulawesi im Osten des riesigen Inselstaates die zweithöchste Alarmstufe.

Jakarta (dpa) - Damit werden Anwohner gewarnt, sich aus der Umgebung fernzuhalten. Über dem Vulkan habe am Montagabend eine 300 Meter hohe Aschewolke gestanden, sagte der Sprecher der Behörde für Katastrophenschutz am Dienstag. Der Soputan war 2015 mehrfach aktiv. Es wurde aber niemand verletzt.

Indonesien erstreckt sich am Äquator in Südostasien auf einer Breite etwa wie die USA von der Ost- zur Westküste. In der Region stoßen mehrere Erdplatten aneinander, deshalb sind Erdbeben und Vulkanausbrüche häufig. Indonesien hat auf 13 000 Inseln rund 500 Vulkane, 128 davon aktiv.

Tornado2

2015 brachte dreimal so viel Tote durch Naturkatastrophen wie 2014

Bei Naturkatastrophen wie Erdbeben, Überschwemmungen und Hitzewellen sind im vergangenen Jahr deutlich mehr Menschen ums Leben gekommen als im Vorjahr. Der weltgrößte Rückversicherer Munich Re zählte rund 23.000 Todesopfer bei Naturkatastrophen, das sind etwa dreimal so viele wie im Vorjahr.
ruin india
© AFP
Die schlimmsten Auswirkungen hatte das Erdbeben in Nepal im April vergangenen Jahres, bei dem alleine 9.000 Menschen starben und eine halbe Million Menschen obdachlos wurden. Es richtete Schäden von insgesamt 4,8 Milliarden US-Dollar an.

In Europa litt vor allem Großbritannien zum Jahresende unter Stürmen und starkem Regen - zuletzt sorgte Sturm „Eva“ in Yorkshire für starke Überschwemmungen. Die Gesamtschäden der Sturmserie könnten sich nach bisherigen Schätzungen auf deutlich mehr als zwei Milliarden Euro belaufen, erklärte der Rückversicherer. Zwar sei der Hochwasserschutz in den betroffenen Regionen in den vergangenen Jahren verstärkt worden, doch hätten die Maßnahmen für die Stürme nicht ausgereicht.

Kommentar: Dass es immer verrückter zugeht mit dem Wetter, dokumentieren hier jeden Monat in unserer Zusammenfassung:

Aber machen sie sich keine Sorgen:
  • Meteorologe versucht zu beruhigen: Extremes Wetter ist ganz normal!
Naja, soo normal dann auch wieder nicht, denn einmal ist es viel zu trocken:
  • Rekorddürre führt zu Wassermangel und Ernteausfällen in vielen Regionen Europas
Und dann wieder viel zu kalt: Schauen sie mal in unsere Kategorie Erdveränderungen und machen sie sich ein eigenes Bild


Fire

Vulkan Momotombo in Nicaragua bricht erneut aus

Momotombo volcano
© Alex Bogár‎Livecambild der nächtlichen Eruption.
Der Vulkan Momotombo in Nicaragua ist wieder aktiv geworden. Am Samstag wurden 2 kleiner Ascheeruptionen gemeldet. In der Nacht gab es dann eine größere explosive Eruption, die einen großen Teil des Vulkans mit glühender Tephra eindeckte. Die Vulkanologen registrierten zudem 25 Gaseruptionen und 18 Erdbeben mit Magnituden bis 3.

Der Vulkan eruptierte das letzte Mal vor einem Monat. Bei dieser Eruption handelte es sich um einen Paroxysmus, der neben einem Lavastrom eine hoch aufsteigende Aschewolke förderte.

Attention

Schweres Beben der Stärke 6,7 erschüttert Indien

Mindestens sechs Menschen sind bei den Erdstößen im indischen Bundesstaat Manipur getötet worden. Die Erschütterungen waren auch in Myanmar und Bangladesch zu spüren.
Earthquake India
© Worshon Ngashangva/APZerstörtes Haus in Imphal, der Hauptstadt des indischen Bundesstaates Manipur
Bei einem heftigen Erdbeben der Stärke 6,7 sind im Nordosten Indiens mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Rund 100 weitere wurden nach Angaben von Behörden verletzt. Mehrere Gebäude sind zerstört. Besonders betroffen war Imphal, die Hauptstadt des Bundesstaates Manipur.

Wie die indische Meteorologiebehörde mitteilte, ereignete sich das Beben kurz vor Morgengrauen. Sein Epizentrum lag 35 Kilometer nordwestlich von Imphal in der Region Tamenglong im Grenzgebiet zu Myanmar in einer Tiefe von 17 Kilometern.

Die Menschen kamen durch herabfallende Trümmerteile zu Tode, wie die Polizei mitteilte. Dort hinterließ die Erschütterung große Risse in einigen Mauern, zudem stürzte ein Teil eines beliebten Marktgebäudes ein. Auch ein sechsstöckiger Neubau sei in sich zusammengefallen, hieß es.

Ice Cube

Schneesturm trifft Syrien und Libanon: Besonders Flüchtlinge sind betroffen

Im Libanon hat ein Schneesturm am Neujahrstag weite Teile des Landes lahmgelegt. Mehrere Dörfer waren von der Außenwelt abgeschnitten. Vor allem für die zahlreichen Flüchtlinge im Land verschärfte sich die Lage.
flüchtlingskind
© BR.de
Der Wintereinbruch hat den Libanon hart getroffen: Nicht nur zahlreiche Bergstraßen mussten geschlossen werden, auch auf der Hauptstraße von Beirut in die syrische Hauptstadt Damaskus ging nichts mehr. Besonders dramatisch ist die Situation für die mehreren zehntausend Flüchtlinge aus Syrien, die in der östlichen Bekaa-Ebene leben. Die meisten von ihnen sind in Hütten und Zelten untergebracht.

Schneelast bedroht Behausungen

Unter der Last des Schnees drohten einige Hütten und Zelte zusammenzubrechen. Die Polzei rief die Bürger auf, nicht auf den Bergstraßen zu fahren.

Question

Mysteriöse Wolkenlöcher erscheinen über Louisiana, Mississippi und Alabama

hole in the clouds
Ein schönes Loch in den Wolken.
Eine Serie mysteriöser Löcher in der Wolken erschienen im Himmel über Louisiana, Mississippi und Alabama am 29 Dezember 2015.

Diese merkwürdigen Wolken bilden sich, wenn Wasserdampf von Luft unter dem Gefrierpunkt umgeben ist und der Dampf aufgrund fehlender Partikel, an die er sich binden kann, noch nicht gefroren ist.

Interesting cloud formation in Northport, Alabama.
Interessante Wolkenformation in Northport, Alabama.
Wenn Partikel hinzu kommen, beginnt der Dampf zu gefrieren und Richtung Erdboden abzusinken, während er ein Loch in der Wolkendecke hinterlässt und sich unter ihr Schleierwolken bilden.

Snowflake Cold

Schnee-Blizzard tötet mehr als 30.000 Milchkühe in Texas, New Mexiko

1966 South Dakota Blizzard
Ein schneebedeckter Stier in North Dakota nach einem Blizzard von 1966. NOAA
Ein offizieller Sprecher der Milchproduzenten in West Texas und im östlichen New Mexiko teilte mit, dass die Unternehmen immer noch dabei seinen heraus zu finden, wie viele Tiere tatsächlich im Wintersturm vom letzten Wochenende umgekommen sind, jedoch könnte die Zahl die 30.000 Marke überschreiten.

......

Der Schnee war nur ein Teil des Problems. Der Wind erzeugte Schneeverwehungen bis zu einer Höhe von 4,2 Meter in denen viele Tiere starben. Der Wind trieb die Tiere in eingezäunte Ecken ihrer Weiden, wo sie dann unter den Schneeverwehungen erstickten.

Lesen sie den den Artikel hier auf Englisch weiter:

Snow Blizzard kills more than 30,000 dairy cows in Texas, New Mexico (number could climb higher)

Attention

3 Vulkane zeigen erhöhte Aktivität in Vanatu, Neuseeland

Mount Yasur volcano on Tanna Island in Vanuatu
© Ulla Lohmann/ AFPEine riesige Aschwolke stieg am 26 Mai 2010 am Mount Yasur auf der Insel Tanna in Vanatu auf.
Katastrophenschutzbehörden in Vanatu beobachten aufmerksam 3 Vulkane des Landes, nachdem sie eine beispiellose simultane Aktivität zeigten.

Die Behörde für geologische Risiken hat Alarm der Stufe 2 für beide Vulkane, Ambrym und Tanna, ausgerufen und Anwohnern, sowie Touristen den Zugang zum Kraterrand gesperrt.

Ein Alarm der Stufe 1 wurde außerdem für den Vulkan der Ambae Insel verhängt.

Eslien Garaebiti, Sprecher der Behörde, teilte mit, dass eine erhöhte Aktivität an allen drei Vulkanen vorher noch nie beobachtet wurde und die Behörde besonders wegen den Tanna und Ambrym Kratern besorgt sei.
"Sie sind sehr unruhig, deshalb haben sie im Moment unsere besondere Aufmerksamkeit, falls die Aktivität weiter steigt und wir reagieren müssen oder unsere Beobachtungsausrüstung für diese Vulkane anpassen müssen."
Vanatus Vulkane gelten als die am besten zugänglichen Vulkane der Welt und sind eine große Attrakttion der Tourismusindustrie.