ErdveränderungenS


Phoenix

Vulkanausbruch lähmt Landstriche im Norden Sumatras

In Sumbul und Kabanjahe, im Norden der indonesischen Insel Sumatra, sind in einigen der Schulen der Freikirche der Siebenten- Tags-Adventisten rund 700 der 25.000 Menschen untergebracht, die aufgrund der zunehmenden Eruptionen des Vulkans Sinabang vor Asche und Dreck fliehen mussten, teilte Record, die Kirchenzeitschrift der Adventisten in Australien mit. Die Betroffenen würden medizinisch versorgt und erhielten Bettzeug, Kleidung sowie Trinkwasser, sagten lokale Mitarbeiter der Kirche.

Attention

Herabgestürzter Felsen: Zug entgleist in französischen Alpen - zwei Tote

In den französischen Alpen ist ein Zug mit Touristen auf einen Fels geprallt und entgleist: Zwei Menschen starben, als ein Waggon einen Abhang hinunterstürzte. Der Gesteinsbrocken hatte sich gelöst und war auf die Schienen gefallen.
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© AFP

Bei einem Zugunglück in den französischen Alpen sind am Samstag zwei Menschen ums Leben gekommen. Neun weitere Passagiere wurden verletzt, wie Rettungsdienste und Behörden mitteilten. Der Touristenzug verbindet die Küstenstadt Nizza mit dem Alpenort Digne-les-Bains. Ersten Erkenntnissen zufolge entgleiste der Zug nahe der Gemeinde Saint-Benoît, als er gegen einen Felsen prallte, der auf die Schienen gefallen war.

Suche mit 32 Fahrzeugen und zwei Hubschraubern

Den Angaben zufolge stürzte einer der beiden Waggons mit insgesamt 34 Insassen einen Abhang hinunter. Die Präfektur erließ einen Notfallplan. Bei den Toten handelte es sich den Angaben zufolge um eine Russin und eine Frau aus der Region. Der Feuerwehr zufolge gab es einen Schwerverletzten. Auch der Zugführer wurde verletzt.

Sheeple

Heftigste Schneefälle seit Jahrzehnten in Japan: 1.253 Verletzte, elf Tote

Die heftigsten Schneefälle seit Jahrzehnten haben in Japan zu zahlreichen Verkehrsunfällen geführt, bei denen mindestens elf Menschen ums Leben gekommen sind. Wie der TV-Sender NHK am Sonntag berichtete, wurden bei Unfällen auf glatten Straßen im ganzen Land mehr als 1.200 Menschen verletzt. Mehr als tausend Flüge wurden gestrichen, rund 20.000 Haushalte waren ohne Strom.
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© DPAWache vor weißer Kulisse: Dieser Polizeibeamte patrouilliert mit dem Fahrrad um den Kaiserpalast in Tokio.
Für die Hauptstadt Tokio wurde erstmals seit 13 Jahren eine Wetterwarnung wegen Schneefalls ausgegeben. Die Behörden riefen die Bewohner auf, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Am Samstagabend lagen in Tokio 27 Zentimeter Schnee. So viel Schnee hatte es in der Hauptstadt nach Angaben des Wetterdienstes zuletzt vor 45 Jahren gegeben. In der Stadt Sendai im Nordosten des Landes war die Schneedecke sogar 35 Zentimeter hoch. Dort hatte es zuletzt vor 78 Jahren so viel geschneit.

In der zentralen Provinz Aichi kam ein 50-jähriger Mann ums Leben, als er mit seinem Auto von der eisglatten Straße abkam und den Pfahl einer Anzeigentafel rammte, wie Rettungskräfte sagten. Die landesweit elf Verkehrstoten waren zumeist Autofahrer, die auf glatten Straßen die Kontrolle über ihre Wagen verloren; ein weiteres Opfer schwebte in Lebensgefahr. Der Fernsehsender NHK berichtete zudem von 1.253 Verletzten; viele von ihnen rutschten aus oder fielen beim Schneeräumen von Dächern.

Bizarro Earth

Lawinenabgang in Südtirol

Bei einer Lawine werden unheimliche Naturgewalten frei. Anrainer im Passeiertal filmten eine Nasschneelawine auf ihrem zerstörerischen Weg in besiedeltes Gebiet. Generell geht in Südtirol derzeit erhöhte Gefahr von Lawinen, Steinschlag und Muren aus. Die Schneemassen lösten sich am frühen Nachmittag, bahnten sich dann ihren Weg ins Tal bis an die Piller Straße. Haarscharf schrammte die Lawine am Oberpamer-Hof (im Bild) vorbei. Dessen Bewohner waren zu diesem Zeitpunkt außer Haus, doch gerade auf dem Rückweg: Als sie die Lawine kommen sahen, flohen sie vor den Schneemassen.

Am Donnerstagnachmittag ging in Moos im Passeiertal eine Lawine ab. Die Schneemassen begruben teilweise den Oberpamer-Hof und beschädigten ihn schwer. Die Bewohner erkannten die Gefahr glücklicherweise früh genug und konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Drei weitere Höfe in unmittelbarer Nachbarschaft wurden aus Sicherheitsgründen evakuiert. 15 Personen sind mit dem Auto bzw. mit dem Hubschrauber in Sicherheit gebracht worden.


Windsock

Sturmböen sorgen für Behinderungen auf den Straßen im Harz

Im Sturm umgestürzte Bäume haben am Samstag für Verkehrsbehinderungen im Harz gesorgt. Zwischen Wienrode und Thale musste die Landstraße 93 in beiden Richtungen gesperrt werden, wie ein Sprecher des Innenministeriums in Magdeburg mitteilte. Auch auf der Landstraße 88 zwischen Schauen und Stapelburg gab es Behinderungen wegen umgestürzter Bäume. Bereits am Freitag hatten Sturmböen von bis zu 90 Kilometern pro Stunde einen Lastwagen auf der B6n zwischen Wernigerode und Ilsenburg zu Fall gebracht. Die Bundesstraße blieb stundenlang gesperrt.

In Aschersleben (Salzlandkreis) wurden nach Angaben der Polizei Stromleitungen beschädigt, was am Freitag zu einem kurzzeitigen Stromausfall führte. In Diesdorf in der Altmark wehten die Böen Verkehrszeichen um. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes wurden auf dem Brocken Orkanböen von bis zu 148 Kilometern pro Stunde gemessen.

Better Earth

2 Monate Dauerregen: Großbritannien kämpft gegen die Flut

flut england
© dpaAls Inselstaat hat Großbritannien im Kampf gegen Fluten Erfahrung. Doch die herkömmlichen Maßnahmen scheinen jetzt nicht mehr zu reichen. Der Boden verträgt kein neues Wasser mehr.
Als Inselstaat hat Großbritannien im Kampf gegen Fluten Erfahrung. Doch die herkömmlichen Maßnahmen scheinen jetzt nicht mehr zu reichen. Der Boden verträgt kein neues Wasser mehr.

Als Großbritanniens Premierminister David Cameron die Hochwasserregion im Süden Englands besuchte, passte das Outfit: Regenjacke, Freizeithose, die Hosenbeine in grünen Gummistiefeln versteckt. Die Gegend, wo er am Freitag aus dem Hubschrauber ausstieg, war von seiner PR-Abteilung sorgsam ausgesucht. Das Wasser knöcheltief, damit die Fernsehbilder Authentizität vermitteln können - aber nicht zu stürmisch.

Cameron kam spät - aber er kam. Seit zwei Monaten haben heftige Stürme Großbritannien fest im Griff. Immer wieder waren Tausende Haushalte ohne Strom, weil Überlandleitungen unter der Kraft der Winde einstürzten. Bauern müssen ihr Vieh in Sicherheit bringen, Bewohner ihre Häuser verlassen. Zurzeit gibt es keine Zugverbindung zwischen Cornwall - wo neben vielen Ausländern auch der Premierminister gern Urlaub macht - und der Hauptstadt London. Die Zugstrecke wurde von Fluten unterspült.

Kommentar: Wohl eher sollte der letzte Satz heißen: "Ein typisches Beispiel dafür, was passiert, wenn die Bevölkerung die Machthaber untersützt, die durch Kriegsführung so viel Leid auf Erden erzeugt haben." Mutter Natur sendet hier ganz klar eine ihrer Warnungen.


Cloud Precipitation

Erdfall bei Heyda

Sandhasenweg zwischen Heyda und Martinroda wird nach dem Winter erneuert. Kein Landesgeld für weiteren Schaden im Gebiet der Stauwurzel.
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© Archiv: Ralf EhrlichDer Erdfall auf einem Forstweg am Veronikaberg zwischen Martinroda und Heyda entstand in Juni des Vorjahres. Vermutlich weichten lange und ergiebige Regenfälle die Erde auf.
Heyda (Ilmkreis) - Der Erdfall auf einem Forstweg am Veronikaberg zwischen Martinroda und Heyda entstand in Juni des Vorjahres. Vermutlich weichten lange und ergiebige Regenfälle die Erde auf. Der im vergangenen Frühjahr durch einen Erdrutsch abgesackte Sandhasenweg zwischen Heyda und Martinroda soll nach dem Winter wieder instand gesetzt werden. Wie Ortsteilbürgermeister Thomas Schäfer (CDU) gegenüber unserer Zeitung erklärte, ist das Vorhaben im aktuellen Haushalt der Stadt Ilmenau eingestellt.

Dem Ortsteil der Stadt hatten die heftigen Regengüsse im Mai und Juni 2013 gleich zweimal großen Schaden beschert. Nicht nur der Sandhasenweg sackte auf einer Länge von 80 Metern stellenweise bis zu drei Meter tief ab - auch in der Nähe der Talsperre kam die Erde ins Rutschen. Betroffen ist hier der Bereich der sogenannten Stauwurzel. Hier wurde durch die Wassermassen der Wanderweg "rund um die Talsperre" schwer in Mitleidenschaft gezogen. Auch eine Brücke wurde dabei weggespült.

Windsock

Ärmelkanal: Für Teile der Bretagne Flut-Alarmstufe Rot und weiter Stürme in England

Am Ärmelkanal tobt ein Unwetter: Flüsse treten über die Ufer, Fährverbindungen werden eingestellt, Hunderte Haushalte sind ohne Strom. In manchen Regionen besteht Lebensgefahr.

Riesenwelle
© Getty ImagesCornwall
Schwere Winterstürme haben am Samstag erneut die Südküste Großbritanniens und die Bretagne in Frankreich heimgesucht.

Heftiger Wind, hoher Wellengang und andauernde Regenfälle verursachten neue Überschwemmungen, vor allem im Südwesten Englands in den Grafschaften Cornwall und Devon. Auch in Frankreich, in der Gegend um die Stadt Quimper, schwollen die Flüsse weiter an.

Für die englische Grafschaft Somerset hat die britische Umweltschutzbehörde eine ernste Wetterwarnung herausgegeben - dies bedeutet unter Umständen Lebensgefahr für die Bewohner.

Viele Bauern brachten ihr Vieh in Sicherheit. Für Teile der Bretagne galt am Samstag ebenfalls die höchste Flut-Alarmstufe Rot. Fährverbindungen zu einigen Inseln mussten eingestellt werden.

Bizarro Earth

Zwei Todesopfer in Japan durch heftige Schneefälle

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© ap
Tokio - Heftige Schneefällen haben in Japan für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Zwei Frauen im Alter von 88 und 90 Jahren kamen bei einem Autounfall in der zentral gelegenen Stadt Ishikawa auf glatter Straße ums Leben, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Im Osten Japans wurden Medienberichten zufolge 89 Menschen bei Unfällen verletzt, 17 von ihnen schwer. Mehr als 600 Flüge wurden landesweit gestrichen. Die Flughäfen in Hiroshima und Kagawa waren wegen Schnees vorübergehend geschlossen, auch der Bahnverkehr musste teilweise eingestellt werden.

AFP

Snowflake

USA leidet weiter unter starkem Winter: Stromausfälle und Flüge gestrichen

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© AP/Register-Guard/Chris PletschEugene, OR
Der US-Winter ist weiter erbarmungslos: Etwa eine Million US-Bürger sind ohne Strom, 3000 Flüge sind gestrichen. Jetzt kommen neue Schneemassen

Washington - Der Winter bleibt in großen Teilen der USA erbarmungslos. Erneut kämpften am Mittwoch (Ortszeit) unzählige Amerikaner im mittleren Westen und an der Ostküste mit Kälte, Schneefall und eisglatten Straßen. In zahlreichen Bundesstaaten zwischen Kansas und New York seien fast 30 Zentimeter Schnee gefallen, teilte der Wetterdienst Accuweather mit. Nach Angaben des TV-Senders CNN waren rund eine Million Einwohner ohne funktionierende Stromversorgung, weil die Oberlandleitungen eingefroren und dadurch gerissen seien. Die Hälfte der Betroffenen lebe im Bundesstaat Pennsylvania. Bis zum Mittwochabend (Ortszeit) seien US-weit mehr als 3000 Flüge gestrichen worden, hieß es auf der Website flightaware.com. Mehr als 11 000 Flüge verspäteten sich. In zahlreichen Orten fiel der Schulunterricht aus.

Nach Angaben der US-Wetterbehörde könnte bis kommenden Montag weiterer Schnee an der Ostküste nachkommen. Davon könnten besonders die großen Verkehrsknotenpunkte New York, Philadelphia, Washington und Boston betroffen sein. Vor allem der mittlere Westen und der Nordosten werden seit Anfang Januar immer von Phasen mit hartem Winterwetter heimgesucht. Ein Schneepflug in Chicago traf am Mittwoch eine Krankenschwester, die von dem Fahrzeug tödlich verletzt wurde. Wegen des starken Schneefalls sei die Sicht schlecht gewesen, hieß es in einer Mitteilung der Polizei. Die 51-Jährige wurde noch auf dem Parkplatz vor dem Krankenhaus für tot erklärt.

dpa