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Zwei Beben in Mexiko

Zwei Beben - der Stärke 6,5 und 6,9 - ereigneten sich an der Westküste. Eines war auch in der über 300 Kilometer entfernten Hauptstadt zu spüren.
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© EPA (Alex Cruz)
Nur wenige Stunden nach einem Erdbeben der Stärke 6,5 im Westen Mexikos hat es vor der Küste des Landes einen noch stärkeren Erdstoß gegeben. Ein Beben der Stärke 6,9 habe sich vor der Pazifikküste Mexikos ereignet, teilte das US-Erdbebenzentrum am Donnerstag mit. Das Zentrum des Bebens habe etwa 140 Kilometer vor der Stadt Guerrero Negro gelegen.

Der erste Erdstoß ereignete sich in der in der Nacht auf Donnerstag, das Epizentrum lag rund 42 Kilometer von der Hafenstadt Lazaro Cardenas entfernt im Bundesstaat Michoacan. Opfer oder Schäden wurden zunächst nicht gemeldet.

Der Erdstoß war bis in die mehr als 320 Kilometer entfernte Hauptstadt Mexiko-Stadt zu spüren. Dort schwankten Hochhäuser und Hochspannungsmasten, Menschen liefen in Angst auf die Straßen. Bürgermeister Marcelo Ebrard meldete über den Kurznachrichtendienst Twitter, nach ersten Erkenntnissen gebe es keine schweren Schäden in der Hauptstadt.


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Klimawandel lässt sich nicht wegtüfteln

Künstliche Algenteppiche, CO2-Speicher im Meer oder Schwefelwolken gegen Sonnenstrahlung? Bisher funktioniert keine Technik, die Erderwärmung aufzuhalten.

Manchmal gibt es eine positive Nachricht. Die Ozonschicht wächst wieder, stellte das Atmosphären-Forschungszentrum in Athen vor wenigen Tagen fest. Aber das muss nicht viel heißen. Die Ozonschicht verändert sich ständig, mal wächst sie, mal verliert sie. Mehr verspricht dagegen die Chance auf ein neues weltweites Klimaabkommen bis 2015. Dieses Ziel ist das wichtigste Ergebnis des 17. Weltklimagipfels, der kürzlich in Durban, Südafrika, zu Ende gegangen ist. Doch dass es der Welt damit gelingen könnte, das bereits 2010 vereinbarte Ziel, die globale Erwärmung unter zwei Grad Celsius im Vergleich zum Beginn der Industrialisierung zu halten, ist zumindest ungewiss.

Wenn die globalen Treibhausgasemissionen nicht zwischen 2015 und 2020 dramatisch zu sinken beginnen, wird es mit jedem Jahr unwahrscheinlicher, dass die Vermeidung von unumkehrbaren Klimafolgen noch abgewendet werden kann. Deshalb wird vor allem in den USA und Großbritannien immer intensiver über großtechnische Lösungen für das Problem diskutiert. Mittels Technologien, die als Geo-Engineering oder Klima-Engineering bezeichnet werden, soll die Erderwärmung gebremst oder der Planet künstlich abgekühlt werden.

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Mysteriöse Seuche: Millionen Fledermäuse in Nordamerika verendet

Fledermaus
© dpaEine ausgewachsene Fledermaus kann eine Geschwindigkeit von bis zu 60 Kilometern pro Stunde erreichen.
Laut einer Studie stammt die Seuche, der Millionen Fledermäuse in den USA und Kanada zum Opfer gefallen sind, aus Europa. Allerdings sind die europäischen Fledermäuse nicht von der Seuche bedroht.


Europäische Fledermäuse leiden nicht unter dem von einem Pilz hervorgerufenen sogenannten Weißnasensyndrom, was nach Auffassung der Autoren der Studie darauf schließen lässt, dass sie sich an den Erreger gewöhnt haben.

Um ihre These zu untermauern, infizierte das Team um Craig Willis von der kanadischen Universität von Winnipeg Fledermäuse mit dem europäischen und dem nordamerikanischen Ableger des Pilzes Geomyces destructans. Die mit dem europäischen Pilz infizierten Tiere starben nach 71, die anderen nach 88 Tagen. Damit ist die Theorie widerlegt, dass die nordamerikanischen Fledermäuse Opfer eines mutierten Erregers geworden sein könnten. Dies bedeutet auch, dass die europäischen Flugsäuger nicht von der Seuche bedroht sind. Zur Sicherheit ist für kommendes Jahr ein ähnliches Experiment in Europa geplant.

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Schwere Erdbeben vor der Küste Sumatras

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© Desconocido
Etwa zwei Stunden nach dem Erdbeben der Stärke 8,6 vor Sumatra folgte ein Nachbeben der Stärke 8,2. Die Tsunami-Warnung für den Indischen Ozean wurde wieder aufgehoben.

Mindestens zwei schwere Erdbeben erschütterten am Mittwoch die indonesische Provinz Aceh auf der Insel Sumatra. Das erste Beben der Stärke 8,6 ereignete sich um 14.38 Uhr Ortszeit (10.38 Uhr MESZ) etwa 430 Kilometer von der Provinzhauptstadt Banda Aceh entfernt vor der Küste Indonesiens, teilte der Geologische Dienst der USA (USGS)mit. Über Schäden oder Opfer gab es zunächst keine Berichte. Eine Tsunamiwarnung für den gesamten Indischen Ozean wurde ausgegeben.

Etwa zwei Stunden später, um 16.43 Uhr Ortszeit, ereignete sich ein weiteres schweres Erdbeben, nach USGS-Angaben der Stärke 8,2. Daraufhin folgte eine weitere Tsunamiwarnung. Das Epizentrum lag diesmal rund 620 Kilometer von Banda Aceh entfernt.

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Tsunami-Entwarnung vor Sumatra

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© dpaVor der Küste Sumatras hat sich ein Erdbeben der Stärke 8,6 ereignet. Karte: Stepmap.de
Bangkok/Neu Delhi - Nach den schweren Erdbeben vor der indonesischen Insel Sumatra hat das Tsunami-Warnzentrum Entwarnung für die Länder rund um den Indischen Ozean gegeben. Die beiden Erdstößen mit Messwerten zwischen 8,1 und 8,6 lösten eine Flutwelle aus, die aber nur etwa 60 Zentimeter erreichte.

Es bestehe keine erhöhte Gefahr mehr für die Küstenregionen, teilte das Zentrum in Hawaii mit. Die Experten verwiesen aber darauf, dass es örtlich je nach Topographie (Bodengestalt) besondere Bedingungen geben könnte. Daher müssten letztlich die jeweiligen Behörden entscheiden, ob die Gefahr gebannt sei.

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US-Küstenwache versenkt „Geisterschiff“ vor Alaska

Die US-Küstenwache hat das „Geisterschiff“, das nach dem verheerenden Tsunami in Japan ein Jahr lang über das Meer trieb vor Alaska versenkt. Offenbar ging von dem „Geisterschiff“ eine Gefahr für andere Schiffe aus.

geisterschiff
© dpa / epaDer japanische führerlose Fischtrawler, der vermutlich beim Tsunami weggespült wurde, ist jetzt vor Alaska von der US-Küstenwache versenkt worden
Die US-Küstenwache hat nach einem Bericht des US-Nachrichtensenders CNN am Donnerstag (Ortszeit) einen führerlosen japanischen Fischtrawler vor Alaska versenkt.

David Mosley von der US-Küstenwache sagte laut CNN, das Schiff sei gesunken, nachdem die Küstenwache den Trawler Stunden zuvor in Brand geschossen hätte. Kip Wadlow von der Küstenwache hatte zuvor dem US-Sender MSNBC erklärt, dass das rund 60 Meter lange Geisterschiff den Schiffsverkehr in dem Gebiet gefährde.

Bug

Rätselhaftes Taubensterben in Berlin aufgeklärt

Sie bewegen sich unkoordiniert, taumeln oder fallen einfach um. Ganze Taubenbestände verenden innerhalb weniger Wochen an einer heimtückischen Krankheit. Der Erreger ist weltweit auf dem Vormarsch.

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© DAPD
Ganze Bestände edler Zuchttauben in Berlin sind von der heimtückischen Krankheit betroffen. Die Tiere verenden innerhalb weniger Wochen. Tierärzte der Veterinärmedizin der Freien Universität Berlin sind dem rätselhaften Sterben nun auf die Spur gekommen: Es handelt sich um einen Parasiten, der weltweit auf dem Vormarsch ist. Weitere Forschungen an den Gehirnen verendeter Tauben könnten möglicherweise bald Rückschlüsse auf andere tödliche Tierkrankheiten bringen.

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Argentinien: Unwetter legt teils Strom- und Wasserversorgung lahm

In Buenos Aires müssen tausende Haushalte ohne Strom auskommen - auch vier Tage nach einem heftigen Unwetter.

In einem Quartier westlich der argentinischen Hauptstadt seien 4000 Stromleitungen zerstört worden, erklärte ein Stromproduzent. Das Unternehmen sei dem Ausmass der Zerstörung nicht gewachsen. In einem anderen Stadtquartier haben laut den Behörden über 50'000 Menschen kein Trinkwasser mehr.

Die Regen- und Hagelstürme hatten am vergangenen Mittwoch in Buenos Aires schwer gewütet: 17 Menschen kamen ums Leben, ganze Orte wurden überflutet und zahlreiche Häuser beschädigt.

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Cloud Lightning

Muren, Überschwemmungen: Schwere Unwetter in der Steiermark

Mit sinflutartigen Regenfällen und Hagelschlag hat am Donnerstag im Süden und Osten des Landes die Unwettersaison begonnen. Davon betroffen war vor allem der Bezirk Feldbach, wo es zu starken Vermurungen kam.
Unwetter Steiermark
© LFV
Seit über als einem halben Jahr hat es im Süden und Osten der Steiermark keinen nennenswerten Niederschlag gegeben. Am Donnerstag endete die monatelange Trockenperiode mit schweren Unwettern und sturzflutartigen Regenfällen und Hagel.

20 Liter Regen pro Quadratmeter

Am heftigsten traf es den Bezirk Feldbach, so Franz Fink vom Landesfeuerwehrverband Steiermark: „Um 18.00 Uhr ist es dunkel geworden, und es gab ein Gewitter über Paldau. Binnen zehn Minuten hat es 20 Liter pro Quadratmeter geregnet.“ Für die stark ausgetrockneten Wiesen, Felder und Äcker war das zu viel, sie konnten das Wasser nicht aufnehmen.

Das vom Oberflächenwasser angespülte Erdmaterial führte in Paldau zu starken Vermurungen, sagte Fink: „Als ich in den Ort gefahren bin, habe ich gesehen, dass die Landesstraße in nördlichen Teilen des Ortsgebietes fast zehn Zentimeter hoch verschlammt und geflutet. Die Landesstraße musste gesperrt werden." 35 Mann der Feuerwehren Paldau und Axbach waren rund zwei Stunden damit beschäftigt, Schlamm und Erdreich abzupumpen und wegzuschaufeln.

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Argentinien: 14 Tote nach heftigen Stürmen

Bei heftigen Stürmen sind in Argentinien mindestens 14 Menschen getötet worden. Die meisten Opfer wurden unter einstürzenden Häusern begraben, wie die Behörden am Donnerstag mitteilten. In der Provinz Santa Fe wurde nach Angaben von Einsatzkräften ein Mann von einem abgerissenen Starkstromkabel getötet.
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Das Unwetter richtete schwere Schäden in der Region rund um die Hauptstadt Buenos Aires an. Der Sturm fegte mit rund 120 km/h über den Landstrich. Dabei wurden viele Häuser abgedeckt, in einigen Gebäuden zerbarsten die Fenster, wie Augenzeugen und örtliche Medien berichteten.

In Buenos Aires selbst knickten mehr als 110 Bäume um, Stromleitungen wurden gekappt, anschließend lagen Teile der Hauptstadt vorübergehend im Dunkeln. Ein Stadtbeamter sprach von einem wahren "Inferno". Er hatte das Gefühl, ein Tornado bräche über die Stadt herein, erzählte er gegenüber BBC.

red/AG