Rinder in Nordrhein-Westfalen sind möglicherweise an einem neuen Virus erkrankt. Dies meldet das Friedrich-Löffler-Institut nach ersten Genom-Analysen eines Erregers, der bislang nach dem Ort seines Auftretens "Schmallenberg-Virus" heißt.

Bisherigen Untersuchungen zufolge gehört der Erreger zu den Orthobunyaviren, die von Gnitzen (Steckmücken) übertragen werden und vor allem in Ozeanien, Afrika und Australien Rinder infizieren.
Stecken sich trächtige Tiere an, kann es zu Frühgeburten, Fruchtbarkeitsstörungen sowie Schäden bei den Föten kommen.






