ErdveränderungenS


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Nach trockenem Sommer und Herbst: Flüsse trocknen aus

Wetter-Chaos: Was ist nur mit unserem Wetter los? Den Sommer empfanden wir eher als viel zu kalt. Es war oftmals bewölkt! Zwischendurch gab es das ein oder andere Unwetter. Auf dem trockenen September folgt nun wohl der trockenste Herbst seit mehr als 100 Jahren. Kaum vorstellbar, aber unseren Flüssen geht so langsam das Wasser aus. Besonders der Westen Deutschlands leidet mal wieder, wie auch im vergangenen Sommer an niedrigen Wasserpegeln.

Mittlerweile berichtete der WDR, das der Rhein auf einen historischen Tiefststand gefallen ist. Das Wasser- und Schifffahrtsamt in Duisburg, Jan Böhme, teilte dem WDR mit, das es diese extremen niedrig Wasserstände in dieser Herbstzeit schon seit mehr als 100 Jahren nicht mehr gab.

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Mindestens sechs Tote bei Stürmen in den USA

Verwüstung Tornado Missouri
© ReutersAuch im Mai diesen Jahres gab es in den Südastaaten der USA starke Tornados, die alles verwüsteten, wie hier in Joplin (Missouri).

Rock Hill - Heftige Stürme haben im Südosten der USA mindestens sechs Menschen in den Tod gerissen, Dutzende weitere Menschen wurden verletzt. Betroffen waren vor allem die Staaten Louisiana, Mississippi, Alabama und South Carolina. Zahlreiche Wohnhäuser und andere Gebäude wurden beschädigt, Tausende Haushalte waren ohne Strom. In Alabama war es das schwerste Unwetter seit einer Tornadoserie im April, bei der rund 250 Menschen getötet wurden. Eine Augenzeugin aus Rock Hill sagte der Zeitung The Herald, ein in der Nähe abgestellter Wohnwagen sei seit dem vermuteten Tornado verschwunden. 'Alles ist weg', sagte sie. 'Sogar die Kühe auf der Weide.' Meteorologen machten eine Kaltfront für die Stürme verantwortlich, die vom Golf von Mexiko bis zum Nordosten der USA reichte.

dapd

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Leichtes Erdbeben in Salzburg

Gegen 04.24 rüttelte es in Saalfelden. Das Beben erreichte eine Stärke von 2,8 auf der Richterskala, richtete aber keine bisher bekannten Schäden an Gebäuden an.

Ein leichtes Erdbeben ereignete sich Sonntag früh um 04.24 Uhr bei Saalfelden in Salzburg. Das Beben, das laut dem Erdbebendienst der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik eine Magnitude von 2,8 auf der Richterskala aufwies, richtete keine bisher bekannten Schäden an Gebäuden an. Um 04.27 und um 04.30 Uhr folgten zwei Nachbeben der Stärke 2,6 und 2,3.

Laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) auf der Hohen Warte in Wien wurden im Jahr 2010 Jahr 50 spürbare Erschütterungen registriert. Und nicht nur das: In seltenen Fällen gab es sogar Gebäudeschäden zu vermelden. Das stärkste Beben wurde übrigens im Oktober in Schwaz (Tirol) mit 4,0 auf der Richter-Skala gemessen.

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Erdbeben der Stärke 5,0 im Osten der Türkei

Ankara. Im Osten der Türkei hat sich am Freitag ein leichtes Erdbeben ereignet. Geologen gaben einen Wert von 5,0 auf der Magnituden-Skala an. Diese Werte werden oft später korrigiert. Das Beben ereignete sich um 19:39 Uhr Ortszeit (18:39 deutscher Zeit) ca. 48 Kilometer entfernt von Ercis. Berichte über Schäden oder Opfer lagen zunächst nicht vor. Beben dieser Stärke können bei anfälligen Gebäuden ernste Schäden anrichten. Bei robusten Gebäuden gibt es aber in der Regel nur leichte oder gar keine Schäden.

(dts Nachrichtenagentur)

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Noch ein Erdbeben in Japan, und eines in Russland

Das Erdbeben mit der Magnitude 5,5 ereignete sich heute im Nordosten Japans. Angaben über Verletzte und Zerstörungen liegen nicht vor. Die nationale meteorologische Verwaltung hatte eine Tsunami-Gefahr erklärt, aber nach einigen Minuten sagte ihre Warnung ab.
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Das Epizentrum des Erdbebens befand sich auf dem Territorium der Präfektur Ibaraki, sein Herd - in der Tiefe von 10 Km. Unterirdische Stöße ließen sich von Einwohnern von 12 aus 47 japanischen Präfekturen, sowie auch in Tokyo fühlen.

Am heutigen Tag wurde auch ein Erdbeben mit der Magnitude 5,7 im zentralen Teil der Kurilen Inseln im Fernosten Russlands registriert. Das Epizentrum des Erdstoßes befand sich in der Meerenge Bussole am südlichen Rande der unbewohnten Insel Simuschir.

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Vulkanausbruch: Blutende Wunde im Herzen Afrikas

Einer der aktivsten Vulkane Afrikas zeigt seine Kraft: Der Nyamuragira speit feurige Lavafontänen - in der Nähe sammeln sich Touristen, um den Ausbruch zu bestaunen. Die Eruptionen sind Feuerzeichen eines berstenden Kontinents.
lava, vulkan
© NasaAusbruch im Falschfarbenbild: Frische Lava (rot), alte Lavaflüsse (dunkle Bänder)

In Ostafrika zeigen sich die Urkräfte der Erde derzeit von ihrer zahmen Seite. Touristen bestaunen das Spektakel im Virunga-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo - der Vulkan Nyamuragira bricht aus: Hunderte Meter hoch schießen Lavafontänen aus seinem Krater. Ein Satellitenbild der Nasa zeigt den Ausbruch, er wirkt wie eine blutende Wunde in der Erdkruste: Die rote Farbe auf dem Foto zeigt frische Lava, die dunklen Bänder zeigen alte Lavaflüsse.

Es sind Feuerzeichen eines berstenden Kontinents: Entlang des 6000 Kilometer langen Ostafrikanischen Grabens bricht Afrika entzwei. An manchen Stellen zwischen den bis zu drei Kilometer hohen Grabenflanken ist die Erdkruste bereits aufgerissen, dort ist der Weg frei für Magma aus dem Untergrund: Vom Roten Meer bis in den Süden nach Mosambik staffeln sich Vulkane - wie der Nyamuragira.

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Indonesische Provinz Papua Neuguinea von Erdbeben erschüttert

Die Provinz Papua im Osten Indonesiens ist am Mittwoch von einem Erdbeben der Stärke 5,8 erschüttert worden. Wie die US-Erdbebenwarte USGS mitteilte, ereignete sich das Beben um 08.42 Uhr (Ortszeit, 00.42 Uhr MEZ). Demnach lag das Epizentrum 86 Kilometer nördlich von der Stadt Tanahmerah. Die indonesische Erdbebenwarte gab die Stärke des Bebens mit 6,2 an. Informationen zu Schäden oder Opfern lagen zunächst nicht vor.

Indonesien liegt am sogenannten pazifischen Feuerring, an dem das Zusammentreffen mehrere Kontinentalplatten für starke seismische Aktivität sorgt. Erdbeben in der Region sind häufig, über die Zahl der Opfer wird in der dünn besiedelten, überwiegend von Regenwald bedeckten Region nur selten etwas bekannt. Tanahmerah liegt im Zentrum der Insel Neuguinea, die zwischen Indonesien und Papua-Neuguinea geteilt ist.

(APA/AFP)

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Vulkan im Atlantik - Bekommen die Kanaren Zuwachs?

Im Atlantik vor der Insel El Hierro brodelt seit gut einem Monat ein junger Vulkan. Sein Ausbruch bestätigt Theorien von Kieler Forschern.
Asche Unterwasservulkan El Hierro
© dpaAsche färbt oberhalb des Unterwasservulkans das Meer braun. Er liegt westlich der Kanaren, vor der Südküste El Hierros

Kiel. Mehr als zehntausend Mini-Erdbeben, von denen die allerwenigsten spürbar waren, haben Geoforscher seit dem 18. Juli bei der kleinsten der Kanarischen Inseln El Hierro registriert. Solche "Schwarmbeben" sind ein Hinweis auf glutflüssiges Gestein, das sich im Erdinneren bewegt. Erreicht dieses Magma die Erdoberfläche, bricht ein Vulkan aus. Dies geschah im Oktober am Meeresgrund. Nun beobachten die Forscher, ob womöglich unweit von El Hierro eine achte Kanareninsel heranwächst.

Dr. Thor Hansteen vom Leibniz-Institut für Meeresforschung (IFM-Geomar) in Kiel und seine Mitarbeiter haben den Ausbruch erwartet. In den vergangenen Jahren untersuchten sie die Eruptionen auf den Kanarischen Inseln und entwickelten ein Modell der Vorgänge im Untergrund. Als der Vulkan am 10. Oktober wenige Kilometer vor der Südküste von El Hierro einige Hundert Meter unter dem Wasserspiegel ausbrach, hielt sich das aus der Tiefe aufquellende Magma prompt an die Theorien der Kieler Forscher.

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Israel: Sturmflut richtet Schäden an

Tel Aviv Modi'In (inn) - Starke Gewitter mit Regen- und Hagelschauern haben am Montagabend in ganz Israel Schäden angerichtet. In Modi´in wurde ein Einkaufszentrum überflutet.

In ganz Israel seien die Menschen von dem Unwetter überrascht worden, schreibt die Zeitung "Yediot Aharonot". In der Stadt Modi´in, die etwa auf halbem Wege zwischen Tel Aviv und Jerusalem liegt, wurde ein Einkaufszentrum überflutet. Das Wasser stieg bis zu zwei Meter hoch. "Es war wie ein Wasserfall, nach wenigen Sekunden war die ganze Gegend überschwemmt", berichtet ein Augenzeuge. "Uns blieb keine Zeit, irgend etwas in Sicherheit zu bringen", so der Händler aus dem Einkaufszentrum. "Jetzt versuchen alle erstmal, das Wasser wieder rauszukriegen."

Der starke Regen wird von den Israelis dennoch mehrheitlich positiv aufgenommen. Da Wasser in Israel sehr knapp ist, wird er für die Landwirtschaft dringend benötigt.

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Neues Erdbeben erschüttert Osttürkei

Istanbul - Die Erdbebenopfer im Osten der Türkei kommen nicht zur Ruhe: In der Nacht erschütterte ein schweres Nachbeben die Region in der Provinz Van. Die Istanbuler Erdbebenwarte teilte mit, die Erdstöße hätten die Stärke 5,2 erreicht. Opfer oder größere Schäden hat es Medienberichten zufolge nicht gegeben. Ungeachtet des beginnenden Winters leben in der Provinz Van weiter Tausende Menschen in Zelten. In Ercis, der am schwersten zerstörten Stadt, sind die Temperaturen auf bis zu minus 15 Grad gefallen.