Gesundheit & WohlbefindenS


Bacon

Rückschau Fehlende Fette fördern Depressionen

Fat Tax
© redOrbit
Wer sich etwas intensiver mit dem Thema Fette beschäftigt wird feststellen, dass die Informationen diesbezüglich häufig sehr einseitig dargestellt werden. Ganz nach dem Motto: Fett macht fett. Dem ist jedoch nicht zwangsläufig so, denn der Verzehr hochwertiger Fette ist für den Erhalt der körperlichen und geistigen Gesundheit unerlässlich.

Fehlendes Fett fördert Depressionen

Im Allgemeinen wird immer noch davon ausgegangen, dass der Fettverbrauch so gering wie möglich gehalten werden sollte. Dies ist jedoch falsch, denn neueste Forschungen belegen, dass extrem fettarme Diäten häufig zu Stimmungsschwankungen und Depressionen führen.

Erhöhtes Agressionspotenzial

In einer Studie, die das The British Journal of Nutrition veröffentlichte, wurde die Stimmung von 20 Personen beobachtet, die ihren Fettkonsum veränderten, ohne dabei die Menge der aufgenommenen Kalorien zu verändern. Im ersten Monat der Studie nahmen die Teilnehmer ca 40% ihrer Kalorien in Form von Fetten auf. Während des zweiten Monats wurde bei der Hälfte der Probanden die Fettaufnahme auf 25% der Gesamtkalorien reduziert. Diese Teilnehmer zeigten ein erhöhtes Aggressionspotenzial und entwickelten teilweise sogar Depressionen.

Fettmangel kann zu Suizid führen

Betrachtet man einmal die Verwendung von Fett im Körper, so stellen sich diese Ergebnisse als logisch und nachvollziehbar dar. So ist zum Beispiel die Steuerung der Hormone abhängig von einer angemessenen Aufnahme von Fett. Fettarme Diäten verursachen deshalb hormonelle Schwankungen, die sich negativ auf das Serotoningleichgewicht im Gehirn auswirken können.

Kommentar: Lesen Sie auch die folgenden Artikel über Fette:

Krebstherapie: Mit Fett gegen Tumoren

Ende des “Fettarm-Mythos”: Harvard rehabilitiert das Fett

Die Wahrheit über gesättigte Fette


Beaker

Diabetes: Überdosierung mit Stevia möglich?

stevia
© Marijan Murat/DPA
Der pflanzliche Süßstoff der Stevia sollte bei Diabetes nur in geringen Maßen konsumiert werden

Stevia ist seit Dezember 2011 als Lebensmittelzusatzstoff in der Europäischen Union zugelassen. Da es kalorienarm ist und den Blutzuckerspiegel nicht erhöht, wird es Diabetikern als Süßungsmittel empfohlen. Dennoch warnen Diabetes-Verbände jetzt vor den Folgen einer möglichen Überdosierung.

Diabetes-Verbände warnen vor unklaren Folgen einer Überdosierung

Organisation wie „diabetesDE“ und der „Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland“ (VDBD) warnen jetzt vor den unklaren Folgen einer Überdosierung von Stevia. Professor Hans-Georg Joost, Wissenschaftlicher Vorstand am Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DifE) und Leiter des Ressorts Wissenschaft von "diabetesDE" - Deutsche Diabetes-Hilfe erklärt: „Die Gefahren einer Überdosierung von Stevia sind nach wie vor ungeklärt, für den Verbraucher ist die Dosierung derzeit schwer zu kontrollieren und die Geschmacksschwelle für ‚süß’ bleibt durch den unkontrollierten Einsatz von Süßstoffen weiterhin hoch.“ Stevia wird eine bis zu 300-fache Süßkraft von Zucker nachgesagt.

Kommentar: Bis jetzt sind dies keine Argumente. Auf Gefahren des normalen Haushaltszuckers oder künstlicher Süßstoffe wird nicht hingewiesen.


Bell

Das Beste aus dem Web: Die Cholesterin-Lüge

Die Zivilisationskrankheiten traten, zusammen mit den Krankheiten die ihre Ursachen in Umwelteinflüssen und in der Lebensweise haben, an die Stelle der früheren seuchenhaften Infektionen wie Pest, Cholera oder Tuberkulose. Diese Krankheiten spielen heute kaum mehr eine Rolle, dafür steigen die Zivilisationskrankheiten seit etwa einhundert Jahren kontinuierlich an...

Verzerrte Darstellung über Cholesterin

Bild
Auch spiegelt die statistisch höhere Lebenserwartung ein falsches Bild der heutigen "Volksgesundheit" wieder. Durch die verminderte Säuglingssterblichkeit erreichen Männer und Frauen heute ein Durchschnittsalter jenseits der Siebzig. Dass dies allerdings auch in früheren Zeiten nicht unüblich war, zeigt ein Blick in die römische Geschichte. Dort lag das Mindestalter, um in den Senat gewählt zu werden, bei sechzig Jahren.

Die ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten haben jedoch immer den Verstoß gegen die Grundgesetze der Natur gemein. Zu diesen Verstößen gehören eindeutig die Erzeugung künstlicher Nahrungsmittel in der Fabrik: Fabrikzuckerarten, Auszugsmehle, Fabrikfette - "Substanzen, die so isoliert in der Natur nicht vorkommen", stellt der Autor fest.

Kommentar: Statine können Menschen, die diese Medikamente einnehmen aggressiv machen, neben anderen negativen Begleiterscheinungen. Es wird auch vermutet, dass geringes Serumcholesterin Psychopathie verursachen kann und mit Gewalttaten in Verbindung steht. Hat es dann eine Bewandtnis, das Cholesterin 'verfolgt' wird, um eventuell Psychoapthie zu fördern? Vielleicht.


Bell

Rückschau Das Beste aus dem Web: Ist Diesel als Ursache für Lungenkrebs gefährlicher als Zigaretten?

Coffee and Cigarettes 2
© Jim Jarmusch
Einführung

Bisher wurde das meiste Geld, das der Krebs-Industrie zur Verfügung gestellt wurde, dafür verwendet, nach einer Heilung für Krebs zu suchen. Doch es scheint, dass Krebs eine Krankheit ist, die keine Heilung hat. Traditionell bestand bei massiven Tumoren die einzige Option darin, sie herauszuschneiden - und so ist es noch immer. Wäre es angesichts dieser Tatsache nicht besser, sich auf die Prävention zu konzentrieren?

Oxfords Krebsexperte Sir Richard Doll schreibt in The American Journal of Public Health, dass eine ansteigende Krebs-Mortalität "in allen industriellen Ländern mit der Verbreitung vom Zigaretten rauchen begründet werden kann". Leider tendiert man dazu, diese Aussage zu glauben, trotz der Beweise, die dagegen sprechen.

Wenn das Rauchen die Ursache für irgendeine Art von Krebs wäre, so ist Lungenkrebs die wahrscheinlichste. Es war Richard Dole, der das Rauchen in einer Studie aus dem Jahr 1964 anklagte - ungeachtet seiner von ihm selbst veröffentlichten Daten in eben jener Studie, die zeigten, dass Menschen, die Zigarettenrauch inhalierten weniger Lungenkrebs hatten als jene, die das nicht taten!

Laut einer anderen Forschungswissenschaftlerin von Oxford, Dr. Kitty Little, besteht die wahre Ursache für Lungenkrebs in Diesel-Abgasen. Und die Beweise hierfür sind sehr viel überzeugender. Sie beinhalten die folgenden Fakten:

Kommentar: Lesen Sie auch die folgenden Artikel zum Thema Rauchen:

Jenseits der Propaganda: Nikotin und Rauchen - Ein erster Blick hinter den Schleier

Nikotin stärkt Nervenverbindungen bis zu 200 Prozent

Rauchen schützt vor Lungenkrebs

Studie: Nikotin alleine macht nicht süchtig, es sind andere Tabakstoffe


Coffee

Weshalb Kaffee in Wirklichkeit müde macht

Traurig? Müde? Unkonzentriert? All das muss nicht am Wetter oder gar an der Psyche liegen, sondern am Kaffee. Dass das Getränk die Konzentration steigert, ist nur ein subjektiver Eindruck. In Tests zeigt sich etwas ganz anderes
Bild

Die Party war rauschend, doch der Kater am nächsten Morgen ist dafür umso härter. Also wird der Kaffee aufgebrüht, um die vernebelten Geister zu wecken und mit dem Auto zur Arbeit fahren zu können. Doch diese Hoffnung ist trügerisch. Denn ein Forscherteam der Northern Kentucky University hat ermittelt, dass Koffein - der Hauptwirkstoff des beliebten Muntermachers - nicht unbedingt verkehrstauglich macht. Und zusammen mit Alkohol wird es sogar zu einem echten Unfallrisiko.

Die amerikanischen Wissenschaftler überprüften das Reaktionsvermögen von 80 Personen im Alter von 18 bis 40 Jahren, die zuvor ein wirkungsloses Placebo-Getränk oder aber drei unterschiedlich große Mengen eines koffeinierten Soft-Drinks verzehrt hatten. Die Probanden sahen auf einem PC-Monitor eine Folge von Bildern und sollten dann jedes Mal, wenn grüne Gegenstände darin auftauchten, auf eine bestimmte Taste drücken.

Das Ergebnis: Nur die Gruppe mit dem geringsten Koffeinkonsum zeigte eine wirklich relevante Verkürzung der Reaktionszeit um fast zehn Millisekunden. In der Gruppe mit den hohen Koffeinwerten reagierte man hingegen kaum besser und manchmal sogar schlechter als sonst. Was im Fazit bedeutet: Wer sich müde fühlt und das mit besonders viel Kaffee bekämpft, macht genau das Falsche. Denn eine Tasse reicht völlig.

Attention

Behandlung von Schlaganfallpatienten: Implantate außer Kontrolle

Ein Metallröhrchen weitet Adern im Gehirn und soll Schlaganfall-Patienten helfen. Aber sie steigern das Sterberisiko. In Deutschland will davon keiner etwas wissen.
Stent
© ap/Boston ScientificEin Stent

Berlin - Es war eine große Hoffnung für Tausende Schlaganfallpatienten und wurde der Öffentlichkeit als medizinischer Durchbruch verkauft: "Maschendraht verhindert Schlaganfall" betitelte das Universitätsklinikum Heidelberg seine Pressemitteilung vom 24. Oktober 2007 und verkündete stolz: "Die Implantation einer winzigen, maschenartigen Metallröhre ("Stent") in ein verengtes Blutgefäß im Gehirn kann gefährdete Patienten vor einem Schlaganfall bewahren."

Dies habe eine internationale Studie gezeigt, die in der Abteilung Neuroradiologie der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg koordiniert wurde.

Document

Emotionale Dissonanzen im Beruf machen krank

Emotionsarbeit in Dienstleistungsberufen kann die Psyche des Dienstleisters gefährden - bis hin zum Burnout. Daher sind psychische Probleme bei Beschäftigten im Gesundheitswesen, im Bildungswesen, in beratenden und ähnlichen Berufen besonders häufig. Professor Dr. Friedemann Nerdinger (Rostock) warnt in Report Psychologie: Bereits bei der Berufswahl sollte darauf geachtet werden, ob der Betroffene sich für eine Arbeit in unmittelbarem Kontakt mit Menschen eignet. "Im Zuge der Ausbildung sollten die Mitarbeiter zudem besser auf die emotionalen Anforderungen ihrer Aufgaben vorbereitet, und es sollten ihnen auch adäquate Techniken der Emodionsarbeit vermittelt werden."

Nerdinger - und in anderem Zusammenhang - Prof. Dr. Winfried Hacker sehen als Kernproblem die soziale Dissonanz: Der Dienstleistungsnehmer - also Patient, Schüler, Kunde usw. - erwartet eine Zuwendung und Emotion, die der Dienstleister in Wahrheit nicht hat, jedoch vorzutäuschen versucht.

Pills

Aspirin-Wirkstoff kann zu inneren Blutungen führen

Aspirin
© imago
Wer gesund ist und als Vorsichtsmaßnahme für Herz-Kreislauf-Erkrankungen Aspirin einnimmt, tut sich nichts gutes. Denn der blutverdünnende Wirkstoff Acetylsalicylsäure (ASS) kann zu inneren Blutungen führen. Davor warnen jetzt Forscher von der St. George's Universität in London.

ASS verdünnt das Blut

Für Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann die prophylaktische Einnahme von ASS sinnvoll sein. Der Stoff verdünnt das Blut und vermeidet so, dass Blutplättchen die Gefäße verstopfen. Doch auch viele gesunde Menschen nehmen den Wirkstoff täglich ein, um beispielweise einen Herzinfarkt vorzubeugen. Damit gehen sie ein erhebliches Risiko ein, wie die Meta-Analyse von Professor Kausik Ray und seinem Team belegt. Bei dieser stützen sich die Forscher auf neun Studien, die jeweils mehr als 1.000 Teilnehmer zählten. Insgesamt wurden die Ergebnisse von 102.621 Patienten ausgewertet und untersucht, wie sich deren Blutwerte veränderten.

Syringe

Antibakterielle Imprägnierung von Kleidung gefährdet Gesundheit und Umwelt

Eine neue Studie der schwedischen Chemikalienagentur weist nach, dass Chemikalien aus Kleidungsstücken durch den Waschvorgang freigesetzt werden

Die schwedische Chemikalienagentur analysierte insgesamt 30 Textilien, denen entweder Silber, Triclosan oder Triclocarban zur Geruchsdämmung beigesetzt wurden. Alle Textilien wurden nach dem Kauf und vor dem ersten Waschgang analysiert, und anschließend mehrere Male gewaschen.

Manche Textilien verloren in den Waschvorgängen zum Beispiel bis zu 98 Prozent des Silbers, bei einigen Proben wurde schon nach nur drei Waschgängen die Hälfte des Silbers freigesetzt.

Diese sogenannte Biozide gelangten anschließend trotz Kläranlagen in die Umwelt. Sie landeten zum Beispiel auch auf Feldern, auf denen Lebensmittel angepflanzt wurden. Die Nanopartikel werden anschließend mit der Nahrung von den Menschen aufgenommen.

Magnify

Studie untersucht Zusammenhang zwischen Deodorants und Brustkrebs

Deodorants sind möglicherweise nicht so ungefährlich wie angenommen.
Deo
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Genfer Forscher haben nachgewiesen, dass der Deo-Inhaltsstoff Aluminiumchlorid (ein Aluminiumsalz) Brustzellen schädigt. Das wirft die Frage auf, ob die Produkte mitverantwortlich sein könnten für Brustkrebs.

In den vergangenen Jahrzehnten ist die Zahl der Brustkrebsfälle in industrialisierten Ländern gestiegen. Gleichzeitig habe es immer mehr Fälle gegeben, in denen der Brustkrebs im äußeren Teil der Brustdrüse - nahe den Achseln - entstand, teilte die Universität Genf mit.

Das ließ vor ein paar Jahren den Verdacht aufkommen, dass bestimmte schweißhemmende Inhaltsstoffe in Deodorants bei der Krankheitsentstehung eine Rolle spielen könnten. Bisher habe es aber nur ganz wenige Daten gegeben, die für oder gegen diese Hypothese sprechen würden, teilte die Universität in einer Aussendung mit.