Gesundheit & WohlbefindenS


Heart - Black

Trauernde laut US-Studie stärker von Herzinfarkt bedroht

Beerdigung
© AFP/Getty Images, Scott OlsenTrauernde an einem Grab in den USA
Washington - Wer einen geliebten Menschen verliert, ist einer US-Studie zufolge vor allem in den ersten Tagen der Trauer einem stark erhöhten Herzinfarkt-Risiko ausgesetzt. Dieses liege am Todestag selbst um das 21-fache über der normalen Infarktwahrscheinlichkeit, berichtete das Wissenschaftsmagazin Circulation: Journal of the American Heart Association. Während der ersten Woche der Trauerzeit sei das Risiko noch sechs Mal höher und gehe im Lauf eines Monats nur langsam zurück.

Zu diesen Ergebnissen kamen Wissenschaftler der Harvard Medical School und der School of Public Health in Boston nach einer Untersuchung von knapp 2000 Herzpatienten. Sie werteten dabei Angaben von Patienten aus, die zwischen 1989 und 1994 einen Herzinfarkt erlitten hatten. Die Betroffenen wurden zudem zu Todesfällen in ihrem Umfeld befragt.

Butterfly

Studie belegt: Meditation verdichtet graue Hirnsubstanz

indische Mönche meditieren
© myself, cc-by-sa 2.5 USArchiv: Buddhistische Mönche meditieren im indischen Jetavana-Kloster nahe Sravasti in Uttar Pradesh.
Cambridge/ USA - Wissenschaftler der Universitäten Harvard, Yale und Massachusetts haben erstmals nachgewiesen, dass Meditation die physische Struktur unseres Gehirns verändern kann. In ihrer Studie zeigen die Forscher eine Zunahme der Dichte von Teilen des Gehirns der Meditierenden, die für Aufmerksamkeit und der Verarbeitung von Sinneseindrücken verantwortlich sind.

Wie die Forscher berichten, ist die Zunahme der Dichte der grauen Hirnsubstanz in einer der Hirnregionen bei älteren Menschen deutlicher als bei jungen. Diese Erkenntnis ist für die Wissenschaftler von besonderem Interesse, da es sich bei diesen Regionen um Teile den menschlichen Kortex handelt, die mit zunehmendem Alter eigentlich dünner werden.

"Unsere Daten belegen, dass Meditation die kortikale Plastizität in Hirnregionen fördert, die wichtig für die kognitive und emotionale Verarbeitung von Eindrücken als auch für Wohlbefinden sind" erläutert die Leiterin der Studie, die Psychologin Sara Lazar von der Harvard Medical School.

Smoking

Studie: Nikotin statt Gehirnjogging - Neues aus der Forschung zur Demenz-Vorsorge

Immer wieder heißt es, der Genuss geringer Mengen Alkohols könne gesundheitliche Vorteile bringen - aber das Rauchen? Tatsächlich scheint Nikotin beginnender Demenz entgegenzuwirken. Experten warnen allerdings vor überhasteten Schlussfolgerungen.
Rauchen
© imago
Raucher brauchen eine Zigarette, um sich für eine Viertelstunde so gut zu fühlen wie Nichtraucher den ganzen Tag - so wird gern dagegen gehalten, wenn Raucher davon schwärmen, wie belebend und gleichzeitig entspannend der Tabakgenuss doch sein könne. Eine Studie verschafft nun allerdings den Rauch-Verfechtern neue argumentative Munition, jedenfalls auf den ersten Blick. Forscher aus Nashville, USA, schreiben in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Neurology, Nikotin könne die geistige Leistungsfähigkeit steigern und das Gedächtnis von Menschen verbessern, die unter ersten Anzeichen von Demenz leiden.

Geistig fitter mit Nikotin

Die Forscher untersuchten rund 70 nichtrauchende Senioren, bei denen eine "leichte kognitive Beeinträchtigung" (mild cognitive impairment) festgestellt worden war - geistige Ausfallerscheinungen, die über dem alterstypischen Normalmaß, aber noch unter der Schwelle für eine Demenz-Diagnose liegen. Zufällig wurden die Studienteilnehmer entweder der Versuchsgruppe zugewiesen und über sechs Monate mit niedrig dosierten Nikotinpflastern behandelt, oder einer Kontrollgruppe, die nur ein Plazebo-Präparat bekam.

Ambulance

Depressionen in der Jugend begünstigen chronische Erkrankungen

Wer in jungen Jahren häufiger unter emotionalen Belastungen leidet, hat als Erwachsener ein höheres Risiko für Herzkrankheiten oder Diabetes

Durham (USA) - Untersuchungen bei Erwachsenen konnten bisher nicht klären, ob Entzündungsreaktionen eine Ursache oder eher die Folge von Depressionen sind. Jetzt zeigt eine amerikanische Studie mit Jugendlichen, dass wiederholt auftretende Depressionen mit einem Anstieg des Blutspiegels an C-reaktivem Protein (CRP) einige Jahre später gekoppelt sind. Der Blutwert für CRP ist ein Maß für unterschiedliche Arten von Entzündungsprozessen im Körper. Ein anhaltend hoher CRP-Spiegel begünstigt Herz- und Gefäßkrankheiten und andere chronische Erkrankungen. Daher sei es wichtig, Depressionen in der Jugend effektiv zu behandeln, schreiben die Forscher im Fachblatt Biological Psychiatry.

Display

Leiden Hardcore-Computerspieler häufiger an Depressionen?

computerspieler, studie
© screenshotAn der Studie können auch jetzt noch interessierte Spieler teilnehmen.
Erste Ergebnisse einer Langzeitstudie zu Normal-, und Hardcore-Spielern sind »alarmierend« und zeigen, welche Auswirkungen es haben kann, länger als 21 Stunden pro Woche vor PC oder Konsole zu verbringen.

In einer Studie der Victoria University im australischen Melbourne stellt Doktorand Daniel Loton fest, dass Hardcore-Spieler, die pro Woche mehr als 21 Stunden mit Spielen verbringen, deutlich häufiger an Depressionen und Angstzuständen leiden als normale Spieler. Für Vielspieler ist laut Loton das Spielen außerdem häufiger ein Ventil dazu, persönliche Probleme zu bewältigen.

In einer Langzeitstudie forsche Loton mit zwei verschiedenen Spielergruppen. Während die erste Gruppe weniger als 21 Stunden pro Woche spielte, verbrachte die zweite Gruppe teilweise deutlich mehr Zeit vor PC und/oder Konsole. Die Forschungsergebnisse seien Lotons Meinung nach sehr alarmierend, denn ein Ergebnis sei, dass exzessive Spieler in der Erhebung Angst-, Stress- und Depressions-Werte erreichten, die eigentlich eine klinische Behandlung erforderten.

Health

US-Sozialpsychologe: Selbstdisziplin macht glücklicher und erfolgreicher

Gainesville - Die Fähigkeiten zur Selbstdisziplin werden nach Ansicht des US-Sozialpsychologen Roy Baumeister künftig mehr an Bedeutung gewinnen. "Wir müssen zwischen immer mehr Möglichkeiten entscheiden, wie wir leben wollen", sagte der Forscher im Interview des Nachrichtenmagazins Focus. Dies bedeute: "Wir müssen mit mehr Verlockungen klarkommen als je zuvor."

Der US-amerikanische Wissenschaftler vergleicht die Willenskraft mit einem Muskel: "Unsere Disziplin schwindet, wenn wir innerhalb kurzer Zeit Reaktionen auf Impulse unterdrücken." Um dem Entgegenzuwirken empfiehlt der Forscher von der University of Florida ein gezieltes Training, mit dem sich die Willenskraft stärken lasse. Forscher wie Baumeister widmen sich derzeit verstärkt dem Phänomen der Zielstrebigkeit. "Die Psychologie weiß, dass der Erfolg einer Person im Leben hauptsächlich von zwei Faktoren abhängt: Intelligenz und Willenskraft", sagte Baumeister "Focus". Personen, die sich selbst steuern könnten, seien nachweislich glücklicher, gesünder und im Job erfolgreicher.

(c) dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Sun

Bräunen im Solarium: Gefährliche Strahlung

UV-Strahlen in Solarien gelten als Hauptrisikofaktor für Hautkrebs. Strengere Regelungen sollen die Nutzer von Sonnenstudios besser schützen
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Die Tage sind kurz, die Sonne zeigt sich nur hin und wieder: für Millionen Deutsche Grund genug, sich künstlicher UV-Bestrahlung auszusetzen. Nirgends sonst in Europa ist die Lust auf die Sonne aus der Röhre so groß wie in Deutschland. Eine Umfrage aus dem Jahr 2009 zeigte, dass mehr als fünf Millionen Menschen regelmäßig - mindestens einmal im Monat - ein Solarium aufsuchen.

Ambulance

Unverarbeitete Probleme belasten

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© dapd
Häufiges Aufwachen in der Nacht ist oft ein Zeichen für Stress

Regensburg (dapd). Der Puls rast, man springt aus dem Bett und will loslaufen. Nächtliches Aufschrecken kann ein wahres Schreckgespenst sein. Jürgen Zulley, Psychologe am Schlafmedizinischen Zentrum in Regensburg weiß: "Das nächtliche Wachwerden ist häufig ein Zeichen für Stress und unverarbeitete Probleme."

Bis zu 28 Mal wird jeder Schläfer pro Nacht wach. Das klingt ganz schön viel. "In der Regel vergessen wir diese Wachmomente aber sofort wieder, weil wir problemlos wieder einschlafen." Belastend werden die wachen Phasen, wenn an Schlaf nicht mehr zu denken ist und die Betroffenen wachliegen. "Es ist wichtig, diese Störung des Schlafes jetzt möglichst gelassen zu bewerten", rät Zulley. Denn: Wer nun frustriert im Bett liege und sich darüber ärgere, zu wenig zu schlafen, schlafe auch nicht. "Anspannung ist das schlechteste Mittel, um wieder einschlafen zu können."

Bad Guys

ADHS: Armut und Diabetes der Mutter potenzieren Risiko

Vorgeburtliche und soziaökonomische Einflüsse fördern Auftreten der Aufmerksamkeitsstörung bei Kindern

Kinder haben ein 14-fach erhöhtes Risiko für die Aufmerksamkeitsstörung ADHS, wenn sie aus ärmeren Verhältnissen stammen und ihre Mutter unter einem Schwangerschaftsdiabetes litt. Das haben US-amerikanische Forscher in einer mehrjährigen Studie herausgefunden. Einzeln führe eine Schwangerschaftsdiabetes der Mutter oder das Aufwachsen in Familien mit geringem Einkommen nur zu einer Verdopplung des Risikos. Träfen sie jedoch zusammen, potenziere dies die Wahrscheinlichkeit, dass ein sechsjähriges Kind die für die Aufmerksamkeitsstörung typischen Defizite in der Entwicklung seiner geistigen Leistungen und seines Verhaltens zeige, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin "Archives of Pediatrics and Adolescent Medicine".

Kinder, die an der Aufmerksamkeitsstörung ADHS leiden, sind meist hyperaktiv und haben Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts sind in Deutschland rund 3,9 Prozent der Schulkinder von dieser Störung betroffen. Nach bisheriger Kenntnis spielen neben einer genetischen Veranlagung auch vorgeburtliche Einflüsse sowie psychosoziale Faktoren eine Rolle für den Ausbruch der ADHS.

Pills

Das Beste aus dem Web: Nebenwirkungen der Antibabypille

Die Antibabypille kann viele Nebenwirkungen verursachen - von Antriebsschwäche angefangen, bis hin zur Krebserkrankung. Solche Informationen finden in der Mainstream-Presse leider keinen Widerhall.
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Nebenwirkung: Keine Lust auf Sex

Zu den noch als harmlos geltenden Begleiterscheinungen dieser Manipulation gehören Kopfschmerzen, Depressionen, Zwischenblutungen, Ausfluss, Pilzbefall, Gewichtszunahme durch Wassereinlagerungen oder durch den Appetit steigernden Effekt der Gestagene, Übelkeit, Spannung in den Brüsten, Ausbleiben der Regel und schließlich Verminderung bis Verschwinden der Libido
(= Freude an Sex).