Gesundheit & WohlbefindenS


Butterfly

Was haben Umarmungen mit Gesundheit zu tun?

umarmung
© unbekannt
Der 21. Januar liegt genau zwischen Weihnachten und Valentinstag in einer kühlen, meist noch grauen Zeit, während der die Wärme des Frühlings sehr weit weg erscheint.

Genau darum ist er ausgewählt und vor über 20 Jahren von einem amerikanischen Pastor zum Hugging-Day gemacht worden. Was wie ein Scherz klingt ist gar nicht so unernst gemeint. Leider werden körperliche Berührungen auch in Deutschland immer weniger wertgeschätzt und praktiziert. Dagegen sollte man etwas tun und genau dafür ist der „International Hugging day“ da!

Knuddeln - Mehr als wohliges Gefühl?

Dass Umarmungen der Seele gut tun, ist allgemein bekannt. Sie können trösten, versöhnen, Geborgenheit und Aufmunterung schenken. Durch eine Umarmung wird ein grauer Tag erträglicher und das liegt nicht nur an psychologischen Faktoren. Wenn man herzlich gedrückt wird, fühlt man sich geliebt und wertgeschätzt, was dazu beiträgt, dass man die Sorgen der Welt ein bisschen lockerer nehmen kann. Dadurch sollen Umarmungen sogar bei Depressionen helfen, chronische Schmerzen lindern können, oder beim Einschlafen helfen. Doch sie können noch mehr!

Ambulance

Dauerstress belastet Nebenniere

Dresden (dpa/tmn) - Normalerweise schüttet die Nebenniere stressregulierende Stoffe aus und trägt damit zum Abbau von Stresshormonen bei. Hört der Stress aber nicht auf, kann die Nebenniere aus dem Gleichgewicht geraten.

Die Niere kann unter Dauerstress leiden und so dem ganzen Organismus schaden. Darauf weist Monika Ehrhart-Bornstein vom Uniklinikum Dresden zum Auftakt der 10. Deutschen Nebennierenkonferenz am Freitag (20. Januar) hin. Es sei nachgewiesen, dass Stress eine entscheidende Ursache für Depressionen, Herz- und Kreislauferkrankungen, Diabetes sowie Neuro- und Immunerkrankungen ist, die weltweit zunähmen.

Kommentar: Éiriú Eolas ist eine ausgezeichnete, wirkungsvolle Methode Stress zu reduzieren. Sie können dieses Atemprogramm kostenlos praktizieren.


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Hochsensible Personen hören, sehen und schmecken mehr

Im Falle von Hochsensibilität - nach Schätzung sind immerhin rund 20 Prozent der Bevölkerung betroffen - gelangen auf Grund neurologischer Besonderheiten mehr Reize aus der Umwelt in die bewusste Wahrnehmung.

Jeder Mensch nimmt seine Umwelt subjektiv und auf seine ganz spezielle Weise wahr. Zahllose Sinneseindrücke wie Geräusche, Gerüche und optische Reize prasseln unaufhörlich auf uns ein. Viel zu viele, als dass wir sie bewusst wahrnehmen oder sie uns gar Probleme bereiten würden. Letzteres gilt jedoch nicht für alle von uns, denn ein Teil der Bevölkerung, nach Expertenschätzung sind es immerhin rund 20 Prozent, nimmt mehr Informationen aus der Umwelt auf als die anderen. Es handelt sich hierbei um sogenannte hochsensible Personen. Vorweg: Wenn hier von Hochsensibilität die Rede ist, ist damit eine gesteigerte Sensibilität in Bezug auf die Wahrnehmung von Reizen gemeint und nicht die emotionale „Dünnhäutigkeit“ eines Menschen.

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Stubenhocker sind öfter kurzsichtig

Frische Luft ist offenbar auch gut für die Augen.

Cambridge - Das fanden Augenärzte der britischen Universität Cambridge heraus, berichtet das Magazin "Apotheken Umschau". Die Mediziner werteten dazu die Daten von 10.000 Personen aus insgesamt acht älteren Studien aus. Jugendliche, die sich viel draußen aufhalten, sind demnach seltener kurzsichtig, als Kinder, die viel Zeit drinnen verbringen.

Jede Stunde, die Kinder pro Woche im Freien verbringen, senkt laut den Forschern das Risiko für Kurzsichtigkeit im Durchschnitt um etwa zwei Prozent. Nach Ansicht der Wissenschaftler könnten Faktoren wie die Aussetzung gegenüber natürlichem Licht und die Zeit, die die Kinder im Freien ferne Objekte ansehen, für die Ergebnisse verantwortlich sein.

dts Nachrichtenagentur

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Wie Yoga Ihren Körper ruinieren kann

Yoga
© EPA (Gero Breloer)
Yoga gilt als wahrer Segen für die Menschheit: Mittel zur Entspannung, Jungbrunnen und Antwort auf Gesundheitsprobleme aller Art. Doch Yoga kann nicht nur heilen,Yoga kann auch schaden.

An einem kalten Samstag im Jahr 2009 hielt Glenn Black eine Masterclass im Sankalpah Yoga in Manhattan. Black war fast vier Jahrzehnte Yogalehrer, mit Prominenten und bekannten Gurus unter seinen treuen Anhängern. Er ist bekannt für seine Strenge und seinen bodenständigen Stil. Aber das war nicht der Grund, warum ich ihn aufgesucht habe. Black, wurde mir gesagt, sei der Mann, mit dem man sprechen sollte, wenn man nicht über die Segen von Yoga reden wollte, sondern über die Schäden, die es anrichten kann.

Viele seiner Kunden kommen zu ihm wegen Körperarbeit und Rehabilitation nach Yogaverletzungen. So war es auch bei mir. In meinen Dreißigern hatte ich es geschafft, mir einen Bandscheibenvorfall in der Lendenwirbelsäule zuzuziehen. Die Schmerzattacken ließen sich am besten durch eine Reihe von Yogastellungen und Bauchmuskelübungen verhindern. Dann, 2007, machte ich eine Übung, die als Mittel gegen viele Krankheiten gilt („extended side angle“), als mein Rücken nachgab. Und mit ihm auch mein Glaube, naiv im Nachhinein, dass Yoga nur ein Quell der Heilung und nie des Schmerzes sei.

Attention

Antipsychotika können die Aktivität endogener Retroviren beim Menschen verstärken

Neuherberg. Die Aktivität humaner endogener Retroviren (HERVs) in Gehirnzellen von Patienten mit Schizophrenie oder bipolaren Erkrankungen kann durch die Behandlung mit antipsychotischen Medikamenten verstärkt werden. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München zeigen in der aktuellen Ausgabe des Fachjournals PLoS ONE, dass Medikamente wie Valproinsäure wahrscheinlich über epigenetische Veränderungen im Genom die HERV Expression beeinflussen.

Die medikamentöse Behandlung von Schizophrenie und bipolaren Störungen* kann die Aktivität natürlich im menschlichen Genom vorhandener humaner endogener Retroviren (HERVs)* stimulieren. Das beschreibt Olivia Diem aus dem Wissenschaftler-Team um Prof. Christine Leib-Mösch vom Institut für Virologie am Helmholtz Zentrum München in einer aktuellen Publikation im Fachjournal PLoS ONE. Eine erhöhte Expression verschiedener HERV Gruppen wurde bei Schizophrenie bereits mehrfach beschrieben und mit der Erkrankung assoziiert - dass diese Stimulation teilweise durch die Medikation der Patienten verursacht werden kann, zeigt das Team des Helmholtz Zentrums erstmalig. Der Einfluss der Medikamente, den die Wissenschaftler auf epigenetische Effekte* zurückführen, erstreckt sich jedoch nicht auf alle HERV Typen.

„Unsere Ergebnisse zeigen, dass Medikamente grundsätzlich auch daraufhin untersucht werden sollten, ob sie in den Zielzellen zu epigenetischen Veränderungen führen. Nicht nur endogene Retroviren, auch zelluläre Gene könnten aktiviert oder inaktiviert werden und dadurch möglicherweise schwerwiegende Nebenwirkungen auslösen“, erklärt Leib-Mösch den Hintergrund der Studie.

Megaphone

Das Beste aus dem Web: Sachbuch outete Tamiflu bereits 2011 als weitgehend nutzlos und gefährlich

Buch: Die Viren Lüge
Der Wirkstoff Tamiflu schafft es diese Tage als Story in die großen Leitmedien - nur warum? Über die weitgehend nutzlosen Einsätze während der Vogel- und Schweinegrippesaison berichtete das bei Carl Hanser im August 2011 erschienene Sachbuch "Die Viren-Lüge" ausführlich. Lesen Sie nachfolgend einen exklusiven Buchauszug - und somit die Originalversion der an sich längst abgeschlossenen Tamiflu-Diskussion. Mehr zum Thema finden Sie können Sie an dieser Stelle in der ARD Mediathek abrufen.

Bis Anfang 2011 ließ sich die Zahl der Todesopfer infolge einer Schweinegrippe-Infektion in allen Ländern der EU auf lediglich 4600 beziffern. Zum Vergleich: Allein in Deutschland sterben jährlich rund 20000 Menschen an der saisonalen Grippe. Pandemien, so lernen es schon Medizinstudenten, sehen anders aus. Dennoch ließen bereits im Herbst 2009 die auch in Deutschland auftretenden ersten Todesfälle im Zusammenhang mit der Schweinegrippe die Bedenkenträger auf der medizinischen Seite zur Minderheit werden. Getragen vom H1N1/A-Hype berichteten Medien nahezu täglich über die Schweinegrippe, und empfahlen dabei das, was ihnen die PR-Mühlen der Pharmaindustrie vorsetzten: Neuraminidasehemmer und Vakzine als Schutzschild gegen die vermeintlich so lebensbedrohliche Seuche.

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Vitamin D gegen Depressionen

Rund 60 Prozent der Deutschen leiden unter Vitamin-D-Mangel. Der Tagesbedarf eines Erwachsenen liegt bei 20 Mikrogramm

Der Bedarf an Vitamin D kann nicht alleine durch die Nahrung gedeckt werden. 90 Prozent werden mithilfe des Lichts der Sonne im Körper gebildet.

Ein Mangel an Vitamin D kann das Entstehen von Depressionen und Osteoporose begünstigen

Wir kennen es alle. Den unglaublichen Drang in den Süden. Das Leben ist einfach schöner, wenn die Sonne scheint. Gerade bei dem derzeit vorherrschenden dämmrigen Winterwetter leiden viele Menschen unter mangelnder Sonnenbestrahlung. Und das nicht ohne Grund. Unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit hängen nämlich direkt mit dem UVB-Licht der Sonne zusammen.

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Schlafdefizit weckt Hunger auf Süßes

Donut
© SXCZu wenig Schlaf macht Hunger auf die Krankmacher.

Nach einer durchwachten Nacht meldet der Körper vor allem eines: Hunger.

Er sucht dabei besonders energiereiche Nahrung und fühlt sich durch sie stärker belohnt als sonst. Das berichten Forscher aus Schweden, Deutschland und der Schweiz im “Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism”. “Die schlechten Schlafgewohnheiten der Bevölkerung dürften wesentlich zum Übergewichts-Problem beitragen”, sagt Studienleiter Christian Benedict von der Universität Uppsala im pressetext-Interview.

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Fluglärm macht krank

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„Fluglärm macht krank“ ist sicher ein guter Slogan für Demonstrationen. Das vor allem, weil Fluglärm tatsächlich krank macht! Schon 2010 veröffentliche das Umwelt Bundesamt (UBA) eine ausführliche Pressemeldung, die zahlreiche klinische und empirische Studien auflistet, die diese Aussage zweifelsfrei untermauern.

Fluglärm erhöht Risiko für Kreislauferkrankungen

Eine repräsentative Umfrage des UBA ergab, dass ein Drittel der Bevölkerung über Fluglärm klagt und fünf Millionen Bürger sich hochgradig belästigt fühlen. Diese Klagen der Bevölkerung sind begründet, wie auch die UBA-Studie „Risikofaktor nächtlicher Fluglärm“ von Prof. Greiser zeigt. Geiser und sein Team werteten die Daten von circa einer Million Menschen aus dem Raum Köln Bonn aus. Gemeinsam hatten alle Personen, dass sie krank waren. Etwa 200.000 der Patienten leben in einem Gebiet mit Fluglärm. Für Herz- und Kreislauferkrankungen ist nachgewiesen: Im Vergleich zu Personen, die keinem Fluglärm ausgesetzt sind, steigt das Erkrankungsrisiko betroffener Personen mit zunehmender Fluglärmbelastung. Auch bei psychischen Erkrankungen findet sich ein relevanter Befund: Bei Frauen sind die Erkrankungsrisiken für Depressionen signifikant erhöht.