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Antibabypillen: Erhöhtes Risiko von Blutgerinseln

Laut einer Studie der US-Gesundheitsbehörde FDA erhöhen mehrere Antibabypillen wie das Präparat „Yaz“ des Bayer-Konzerns das Risko von Blutgerinnseln. Im Durchschnitt hatten die Verwenderinnen von „Yaz“ ein 75 Prozent höheres Risiko von Blutgerinnseln als Frauen, die ältere Präparate benutzten.

Mehrere neue Antibabypillen wie das Präparat „Yaz“ des Bayer-Konzerns erhöhen laut einer Studie der US-Gesundheitsbehörde FDA offenbar das Risiko von Blutgerinnseln. Für die am Donnerstag veröffentlichte Studie wurde die Krankengeschichte von 2001 bis 2007 von mehr als 800.000 Amerikanerinnen untersucht, die verschiedene Verhütungsmittel einnahmen. Im Durchschnitt hatten die Verwenderinnen von „Yaz“ ein 75 Prozent höheres Risiko von Blutgerinnseln als Frauen, die ältere Präparate benutzten. Mehr Komplikationen verursachten auch Produkte der Firmen Johnson & Johnson und Merck. Bayer Healthcare erklärte, das Unternehmen prüfe die Studie.

gxg/dapd

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Studie: Stimulation der Eierstöcke durch Hormongaben fördert Tumorentstehung

Amsterdam/Oxford (dpa) - Hormongaben vor einer künstlichen Befruchtung können einer Studie zufolge das Risiko für Eierstocktumore erhöhen.
Mann an Mikroskop
© dpa

Die Stimulation der Ovarien, wie sie vor künstlichen Befruchtungen stattfindet, steigere insbesondere das Risiko für sogenannte Borderline-Tumore. Das berichten Forscher vom Netherland Cancer Institute in Amsterdam im Journal Human Production.

Borderline-Tumore sind eine Besonderheit des Eierstockkrebses und nicht eindeutig als gut- oder bösartig klassifizierbar. Die sogenannten Grenztumore sollten nach Expertenmeinung jedoch nicht unterschätzt werden: «Borderline-Tumore sind häufig beidseitig und müssen operiert werden. Das bedeutet meist eine Entfernung des Eierstocks», erläuterte der bundesweit anerkannte Experte für Reproduktionsmedizin, Professor Michael Ludwig aus Hamburg. Die Wahrscheinlichkeit, an einem gut- oder bösartigen Eierstocktumor zu erkranken, bleibe aber sehr gering.

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Rückschau Je mehr Limonaden, desto weicher die Knochen

Jugendliche, die häufig Softdrinks konsumieren, haben weniger mineralhaltige und damit weniger stabile Knochen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Forschungsinstituts für Kinderernährung. Die Konsequenz kann nach Einschätzung der Forscher eine erhöhte Osteoporose-Gefahr im Erwachsenen-Alter sein.
Softdrinks und Osteoporose
© PAOsteoporose ist eine häufige Alters-Erkrankung, die für Knochenbrüche anfälliger macht. Verformt sich auch noch durch sog. Keilwirbel die Wirbelsäule (siehe Abb. links), entsteht der typische Witwenbuckel. Eine Studie belegt jetzt, dass bei Softdrink-Trinkern mit zunehmendem Alter die Knochen weich werden.

Viele Softdrinks führen bei Jugendlichen zu weichem Knochen: „Je mehr derartiger Limonaden Jugendliche zu sich nehmen, desto geringer der Mineralgehalt“, fasste Studienleiter Thomas Remer die Studienergebnisse der Universität Bonn zusammen.

Die Konsumgewohnheiten aus der Jugend hätten Auswirkungen bis ins hohe Alter: So könne der Mangel das Osteoporose-Risiko erhöhen.

Worauf dieser Effekt zurückzuführen ist, ist allerdings noch nicht vollständig geklärt. Zumindest bei koffeinhaltigen Softdrinks gebe es direkte Auswirkungen auf den Knochenstoffwechsel, berichteten die Wissenschaftler.

Doch komme noch ein indirekter Effekt hinzu: Wer auf zuckersüße Limonaden steht, bevorzugt der Studie zufolge eine insgesamt kohlenhydratreichere und proteinärmere Kost. Protein ist jedoch bei einer ausgewogenen Ernährung wichtig für die Knochenentwicklung.

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Zahnfüllungen aus Amalgam sind gefährlich

Studien bestätigen: Wer sich Amalgam in das Gebiss einsetzen lässt, hat oft auch zu viel Quecksilber im Blut. Doch viele Ärzte halten das gesundheitliche Risiko für gering.
amalgam
© PICTURE-ALLIANCE / DPA/GLOBUS/GLOBUS
Quecksilber ist das giftigste nicht-radioaktive Element, das die Menschheit kennt: Schon zwei Gramm sind tödlich. Im Prinzip ein Gefahrengut - und doch haben es viele im Mund: Amalgamfüllungen bestehen zu etwa 50 Prozent aus dem Schwermetall. Akut toxisch ist es zwar nur in gelöster Form und nicht, wenn es wie im Mund mit anderen Metallen gebunden und ausgehärtet ist. Unbedenklich sind amalgamhaltige Plomben dennoch nicht.

Wer sie im Gebiss hat, hat im Durchschnitt einen viermal so hohen Quecksilber-Wert im Blut wie amalgamfreie Menschen. Das wurde im Zuge verschiedener Studien - zuletzt unter anderem vom German Amalgam Trial unter Leitung des Zentrums für naturheilkundliche Forschung der TU München - nachgewiesen. Was die gesundheitlichen Folgen angeht, gehen die Meinungen auseinander: Sehen die einen ein deutliches Vergiftungsrisiko, schätzen andere das als gering ein.

Dieser Zwiespalt zeichnet sich auch innerhalb der Zahnärzteschaft ab. So hat mancher seit Jahrzehnten keine Amalgamfüllung gelegt, während andere keinen Grund sehen, davon abzulassen. „Natürlich können wie bei jedem Fremdkörper, der dauerhaft im menschlichen Organismus verbleibt, unerwünschte Nebenwirkungen auftreten“, erklärt Reiner Zaijtschek vom Freien Verband Deutscher Zahnärzte.

Kommentar: Wenn diese Füllung so umstritten ist, warum wird sie dennoch bei Patienten eingesetzt?


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Antikörper IgE schützt vor Hirntumor

Menschen, die einen leicht erhöhten Immunglobulin E Wert besitzen, zeigen laut einer Studie von amerikanischen und englischen Forschern ein geringeres Risiko, an einem Hirntumor zu erkranken. Besonders für Allergiker ist dies eine gute Nachricht, denn der Antikörper ist an einem Großteil der bekannten Allergien beteiligt. Parallel dazu beeinflusst die Krebstherapie den Immunglobin Wert nicht.

Allergiker können aufatmen

Für die Untersuchung werteten die Forscher mehrere 10.000 Datensätze aus, die sie in vier Studien gesammelt haben.

Sie konnten eindeutig nachweisen, dass bei Personen mit einem leicht erhöhten Immunglobulin E (IgE) Wert das Risiko, an einem Hirntumor zu erkranken, deutlich sinkt. Jedoch muss hier die Betonung auf leicht liegen, denn bei Probanden mit einem sehr hohen Wert konnte kein Unterschied zu Personen mit einem „normalen“ Immunglobulin Wert festgestellt werden.

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Diabetes auf dem Vormarsch

Das Interesse an der chronischen Krankheit Diabetes ist ungebrochen. Das zeigte die Resonanz auf dem 17. Diabetikertag am Sonnabend in der Rolandhalle in Perleberg. Rund 250 Gäste verfolgten Referate zum diesjährigen Thema "Bewegung", kamen mit Experten ins Gespräch, konnten sich über neueste Behandlungsmethoden informieren. Vorbereitet und moderiert wurde die Veranstaltung von der Diabetologin Dr. Susann Lehrmann-Götze.

Einen Trend kann sie aus ihrer langjährigen Praxiserfahrung bestätigen: Die klassische Altersdiabetes vom Typ II bekommen immer häufiger junge Menschen. "Das sind vor allem die Altersgruppen 50 bis 66 Jahre, zunehmend aber auch die 40- bis 50-Jährigen", sagte sie. Selbst Kinder und Jugendliche seien betroffen. Ursachen: falsche Ernährung, zu wenig Bewegung, starkes Übergewicht. Dr. Lehrmann-Götze spricht von 14-Jährigen, die bis zu 130 Kilogramm wiegen. Ihre Bauchspeicheldrüse sei zwar intakt, könne aber für so ein Körpergewicht nicht genug Insulin produzieren.

Die gute Nachricht für junge Diabetiker sei, dass sie bei einer Änderung ihres Lebenswandels die Krankheit besiegen können: "Gelingt es ihnen, ihr Gewicht entscheidend zu reduzieren, kann ihr Körper ausreichend Insulin produzieren. Meistens geht damit auch der Bluthochdruck wieder zurück", so die Expertin.

Kommentar: Jede Aufnahme von Kohlenhydraten führt zu Blutzuckerschwankungen und diese sind die Grundlage für die Entstehung von diabetischen Folgeschäden. Deshalb empfiehlt Dr. Bernstein in seinem Buch, The Diabetes Solution, eine kohlenhydratarme Diät.


Health

Der Boom der sanften Medizin

Die Österreicher wollen mehr als reine Schulmedizin: Zwei Drittel setzen auf ergänzende Therapien, zeigt eine Studie.
Erkältete Frau
© dpa

Greifen Sie bei Fieber zuerst einmal auf Essigpatscherln und schweißtreibenden Lindenblütentee nach Omas Rezept oder lieber gleich zu starken Medikamenten? Wer auf Ersteres schwört, dürfte eher zum "naturorientierten Typus" zählen. Die Vertreter haben gute Erfahrungen mit ergänzenden und sanften, zum Teil pflanzlichen Arzneien gemacht. Wer lieber gleich auf Medikamente setzt, gehört zum "Schulmedizin-orientieren Typus", dem Kräuter und Tees gestohlen bleiben können.

Im Rahmen einer neuen, am Montag veröffentlichten Studie definierte die Karmasin Motivforschung auch einen dritte Kategorie: Der "Offene Typus" vertraut Schul- und Komplementärmedizin gleichermaßen. Er würde bei Fieber wohl zuerst Hausmittel anwenden. Und erst zu Medikamenten greifen, wenn das nichts nützt.

Die Studie zeigt aber: Mit dem heimischen Gesundheitssystem sind die Österreicher zufrieden - weitgehend. Am auffälligsten ist der Wunsch nach mehr Gesprächszeit mit dem Arzt und einer persönlicheren Betreuung. Das spielt für drei Viertel der Befragten die Hauptrolle. Gleich danach rangieren die komplementärmedizinischen (ergänzenden, Anm.) Methoden. "Die Österreicher vertrauen zwar der klassischen schulmedizinischen Behandlung. Diese wird nur von sechs Prozent total abgelehnt", sagt Studienleiterin Sophie Karmasin.

Penis Pump

US-Studie: Porno-Konsum kann Erektionsstörungen verursachen

Washington (dts) - Der übermäßige Konsum von Pornos kann zu Erektionsstörungen bei Männern führen. Das berichtet das Magazin Psychology Today unter Berufung auf eine US-Studie. Demnach verursacht häufiges Ansehen von pornografischen Filmen oder Fotos eine Desensibilisierung des Betrachters. Entsprechend fühle sich ein Großteil der Porno-Konsumenten durch reale Reize nicht mehr ausreichend erregt. Das menschliche Gehirn könne irgendwann nicht mehr auf die ständigen Signale reagieren und verweigere schließlich die Ausschüttung von Glückshormonen. Das Problem sei so weit fortgeschritten, dass viele Männer in ihren Zwanzigern Erektionsstörungen als normal einstufen. Durch das Internet stünden dem geneigten Mann jederzeit und kostenlos ein unerschöpfliches Angebot an Pornographie zur Verfügung, sodass in vielen Fällen eine Abhängigkeit von Pornos entstehe.

© - dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Attention

Bisphenol-A: Plastikchemikalie macht Mädchen aggressiv

Bislang geriet der Kunststoff-Weichmacher Bisphenol-A vor allem wegen Langzeitfolgen für kleine Jungen unter Beschuss. Nun zeigt eine Studie: Auch Mädchen entwickeln sich unter dem Einfluss von BPA anders.
Plastikflaschen
© colourboxAuch in Plastikflaschen steckt das verdächtige Bisphenol A

Offenbar tendieren Mädchen, die bereits im Mutterleib mit Bisphenol-A in Kontakt gekommen sind, eher zu auffälligem Verhalten. Das zeigt eine Studie, die die Harvard School of Public Health (HSPH) gemeinsam mit dem Cincinnati Children´s Hospital and Medical Center und der kanadischen Simon Fraser University in Vancouver durchführte.

Das Problem: BPA ist zwar mittlerweile für sehr viele Babyprodukte verboten. Doch ist es nach wie vor nahezu unmöglich, der Chemikalie ganz aus dem Weg zu gehen, denn sie steckt in sehr vielen Alltagsgegenständen - beispielsweise in der Beschichtung von Konservendosen, aber auch in Produkten, die der Zahnarzt verwendet. Immer mehr Studien weisen darauf hin, dass der Stoff die Entwicklung stören kann und möglicherweise auch mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes in Zusammenhang steht.

Die aktuelle Studie, die in Pediatrics erschienen ist, widmete sich kleinen Mädchen ab drei Jahren. Dazu sammelten die beteiligten Wissenschaftler Daten von 244 Müttern und ihren dreijährigen Töchtern. Alle stammten aus der Region Cincinnati. Die Mütter hatten zwei Urinproben während der Schwangerschaft und eine zum Zeitpunkt der Geburt abgegeben, die auf BPA getestet wurden. Ihre Kinder wurden im Alter zwischen eins und drei jährlich auf Bisphenol-A untersucht. Als die Mädchen drei Jahre alt waren, machten die Frauen darüber hinaus Angaben zum Verhalten ihrer Töchter.

Syringe

Neues zum Thema der sogenannten "Schutzimpfung" und der Impfpflicht

Die Welt ist sich einig, dass Schutzimpfungen der Segen der Menschheit sind, keine Nebenwirkungen haben und ein zivilisiertes Leben erst ermöglichen und vielleicht sogar die Menschwerdung des Affen erst bewirkten ... (okay, da werde ich polemisch).

Aber überhaupt: “Schutz”-Impfung hört sich ja auch erst einmal gut an, denn es soll uns ja vor etwas schützen. Doch Polemik gibt es zum Thema Impfen ja genug, deswegen schauen wir einmal auf die Fakten.

In Deutschland sind kaum öffentlich Zahlen zu bekommen, jedenfalls tue ich mich schwer damit.
In den USA ist es etwas anderes, denn da müssen diese Zahlen veröffentlicht werden.

Zunächst einmal sollte man wissen, dass die USA eine Impfpolitik verfolgen, so dass jeder Bürger dieses (absolut freiheitlichen Landes) kaum eine andere Wahl hat, als seine Kinder der staatlich verordneten (freiheitlichen) Impfverordnung zu unterwerfen. Die kleinen US-Staatler werden in den ersten Lebensjahren einer Kanonade von Impfungen gegen alles mögliche ausgesetzt, einmal, zweimal, mehrmals. Insgesamt werden den Babys und Kleinkindern bis zu 30 verschiedene Impfungen zugemutet, mit Substanzen in den Seren, die unter normalen Umständen nicht einfach im Hausmüll, sondern als Sondermüll entsorgt werden müssen. Vielleicht erinnern Sie sich noch an die Diskussion um die sogenannten „Wirkverstärker in Impfstoffen“?

Nun: Wer sich in den USA gegen die „Schutzimpfungen“ wehrt und seine Kinder nicht impft, bekommt keine Einschulung, keinen Kindergartenplatz und wird auch anderweitig von offizieller Seite „bestraft“.
So muss es für jedes unkritische Gemüt, das alle diese Dinge als selbstverständlich hinnimmt, wie eine kalte Dusche erscheinen, wenn Veröffentlichungen erscheinen, die die angeblich so nebenwirkungsfreie Schutzimpfung als doch nicht so unproblematisch ausweist.

So geschehen auf einer Webseite, die nicht von heimatlosen, unpatriotischen Alternativmedizinern betrieben wird, sondern von der U.S. Department of Health and Human Services unter der Rubrik „National Vaccine Injury Compensation Program“.

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