Gesundheit & WohlbefindenS


Bacon

Diabetes besiegen ohne Medikamente?

Der medizinische Fortschritt erleichtert das Leben mit Diabetes zunehmend. Neue Erkenntnisse über das Wesen der Krankheit aber auch eine Fülle an modernen Präparaten verbessern heutzutage die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten erheblich. Die beste, weil bewährte Therapie bei Typ-2 Diabetes hat jedoch wenig mit den bisherigen Errungenschaften der Diabetologie gemein: Nach wie vor ist es die langfristige und konsequente Ernährungsumstellung, auf die es im Kampf gegen die Stoffwechselerkrankung ankommt.

Der lebende Beweis dafür ist der Autor und Diabetiker Hans Lauber. Die heimtückische Krankheit wurde bei dem ehemaligen Marketing-Direktor bei ProSieben bereits 1999 diagnostiziert. Zeitweise befand sich Lauber in medikamentöser Behandlung, wählte jedoch rasch den radikalen Weg. „Ich kündigte als Marketing-Direktor bei ProSieben, machte mich selbständig, las alles über Diabetes, fing mit Eigenversuchen an. Es gab kleine Siege, große Niederlagen, aber Stück für Stück erarbeitete ich mir die Bausteine meiner Methode.“ - fasst Lauber seinen Werdegang zusammen. Heute hält der Selfmade- Ernährungsberater seinen Diabetes ohne Medikamente im Zaum und engagiert sich in diversen Vortragsreihen für mehr Aufklärung rund um das Thema der Stoffwechsel-erkrankung.

Kommentar: Auch Fett und eine kohlenhydratarme Ernährung hilft bei Diabetes Typ II:

Reduktions-Diät heilt Typ-2-Diabetes mellitus


Syringe

Das Beste aus dem Web: Impfen verursacht Nervenschäden

Im Jahre 2009 wurden die Gegner der Schweinegrippeimpfung noch von den Medien verlacht und als Verschwörungstheoretiker bezeichnet. Doch nun wurden die Vorwürfe, die gegen die Impfindustrie vorlagen bestätigt: Die finnische Regierung hat jetzt öffentlich eingeräumt, dass der Impfstoff gegen Schweinegrippe schwere Nervenschäden wie Narkolepsie, Halluzinationen und andere Leiden verursachen kann.

Die finnische Regierung hat jetzt öffentlich eingeräumt, dass es deutliche Hinweise dafür gibt, dass der Impfstoff gegen Schweinegrippe Narkolepsie verursachen kann. Bei 79 Kindern konnte eine vorliegende Narkolepsie-Erkrankung mit der Schweinegrippeimpfung in Verbindung gebracht werden. Narkolepsie ist ein chronischer Nervenschaden, der dafür sorgt, dass Betroffene von einem Augenblick auf den anderen einschlafen.

Narkolepsie ist jedoch nicht die einzige Nebenwirkung, die durch die Schweinegrippeimpfung verursacht werden kann. Finnische Wissenschaftler erklärten nun, dass 76 der oben erwähnten Kinder neben Narkolepsie zusätzlich an Halluzinationen und schweren physischen Zusammenbrüchen leiden.

Wird das Impfen gegen Schweinegrippe gestoppt?

Bemerkenswerterweise wird selbst jetzt, obwohl der Zusammenhang zwischen der Impfung gegen Schweinegrippe und permanenten neurologischen Störungen bei Kindern öffentlich eingeräumt wurde, kaum darüber geredet, wie man dieses absolut gesundheitsschädigende Impfverfahren bei Kindern in Zukunft stoppen könnte.

Magnify

Diabetische Neuropathie: Süßer Angriff auf die Nerven und was man tun sollte

Bei einer diabetischen Neuropathie treten nicht nur Schmerzen und Empfindungsstörungen auf. Auch Teile des autonomen Nervensystems können betroffen sein. Wie die Nervenschädigung frühzeitig erkannt und behandelt wird, fasst die neue Nationale Versorgungsleitlinie zur diabetischen Neuropathie zusammen.
zucker
© Fotolia/photocrew

Bei der autonomen Neuropathie mit Schäden an Nervus vagus und Sympathikus manifestiert sich die Erkrankung an verschiedenen Organsystemen (siehe dazu Tabelle). Auch das neuroendokrine System ist gestört: Die Betroffenen nehmen Hypoglykämien häufig schlechter wahr, weil sympathikusvermittelte Warnzeichen wie Zittern oder Schwitzen weniger intensiv auftreten. Das ist auch deswegen problematisch, weil bei ihnen die hormonelle Gegenregulation zur Anhebung des Blutzuckerspiegels (etwa die Ausschüttung von Glucagon) nicht mehr ausreichend funktioniert. Alle Formen von neuropathischen Folgeschäden schränken die Lebensqualität der betroffenen Patienten deutlich ein.

Das Risiko für eine diabetische Neuropathie erhöht sich mit zunehmender Diabetesdauer und schlechter Einstellung der Blutzuckerwerte. Auch Patienten mit einer Hypertonie, peripherer arterieller Verschlusskrankheit, Hyperlipidämie, anderen diabetischen Folgeschäden wie Retino- oder Nephropathien sowie viszeraler Adipositas leiden häufiger an Nervenschädigungen. Alkohol- und Nikotinabusus tragen ebenfalls zu einer Neuropathie bei. Die aktuelle Leitlinie empfiehlt, diese Risikofaktoren zu kontrollieren. Allerdings ist eine tatsächliche Risikoreduktion noch nicht für alle Faktoren eindeutig durch Studien belegt. Apotheker sollten ihren diabetischen Patienten raten, auf das Rauchen zu verzichten und Alkohol höchstens in geringen Mengen zu sich zu nehmen. Als Obergrenze gelten dabei 10 Gramm Alkohol pro Tag für Frauen und 20 Gramm für Männer.


Kommentar: Dr. Bernstein ist es in seiner langjährigen Praxis und selbst als Diabetiker gelungen, Folgeschäden zu verbessern oder gar zu heilen. Dies erreichte er, indem er seine Ernährung auf wenige Kohlenhydrate (ca. 35gr/Tag) über den gesamten Tag einstellte und dabei viel Fett aß. Dies garantiert, dass Kohlenhydrate den Blutzucker nicht zum 'Schwanken' bringen, was die Krux überhaupt ist, um Folgeschäden zu vermeiden und ebenso zu verbessern.

Welche Rolle spielt Magnesium bei Diabetes

Diabetischer Fuß, Folgen von kohlenhydratreicher Ernährung

Reduktions-Diät heilt Typ-2-Diabetes mellitus


Play

Das Beste aus dem Web: Fluor: Sondermüll für die Gesundheit!


Cult

Die gefährliche Illusion vom Essen, das gesund macht

Moderne Lebensmittel sollen nicht nur satt, sondern auch gesund und jung machen. Das Versprechen wird selten gehalten - und ist sogar schädlich.
essen,Joghurt
© PA/IMAGE SOURCEProbiotische Joghurts sollen gesund machen. Stimmt das?

Es ist ziemlich leicht, der Lebensmittelindustrie ein paar Euro zusätzlich zu bescheren, wenn man im Supermarkt fürs Frühstück einkaufen geht. Die kommen schnell zusammen, wenn man sich statt Lebensmitteln, die einfach nur satt machen und schmecken, solche kauft, die einen Mehrwert versprechen, eine sogenannte Funktion: die Cholesterin senkende Margarine für 2,99 statt der 99 Cent für die herkömmliche Margarine, den mit Calcium und Vitamin C versetzen Saft, der 20 Cent teurer ist als der normale Saft des Herstellers, den Viererpack probiotischen Joghurt für 1,99 Euro statt der rund halb so teuren einfachen Joghurts. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. In der Bäckerei gibt es Omega-3-Brot und -Brötchen, im Reformhaus Frühstückseier mit zugesetzten Molekülketten.

Dabei haben die allermeisten Käufer gar keinen Bedarf für diese Lebensmittel. Eine Studie der Verbraucherzentralen und des Bundesinstituts für Risikobewertung stellte etwa fest, dass fast jeder zweite Deutsche, der cholesterinsenkende Margarine isst, keinerlei Probleme mit seinem Fettstoffwechsel hat.

Kommentar: Lesen Sie auch den folgenden Artikel:

Probiotischer Joghurt fördert keine Bakterien-Ansiedlung


Attention

Probiotischer Joghurt fördert keine Bakterien-Ansiedlung

Laut einer US-Studie von Ernährungswissenschaftlern fördert probiotischer Joghurt keine Ansiedlung von gesundheitsfördernden Bakterien im Darm. Auch wird durch den Joghurt nicht die Zusammensetzung der Darmflora verändert, wie medial immer wieder berichtet wird. Allerdings können die probiotischen Wirkstoffe das Verhalten der Darmmikroben positiv verändern. Die Wirkungsweise hält jedoch nur bei täglichem und regelmäßigen Verzehr an. Die Studienergebnisse wurden zuvor in dem Fachjournal Science Translational Medicine veröffentlicht.

Probiotischer Joghurt regt die Verdauung an und fördert die Siedlung von positiven Bakterienstämmen. So oder so ähnlich lautet die ungefähre Werbeaussage der Hersteller. Ein Probiotikum enthält lebensfähige Mikrobiologische Organismen und wird zahlreichen Lebensmitteln - vorzugsweise in Joghurts und Mixgetränken - zugefügt. Solche funktionellen Lebensmittel mit angeblichen gesundheitsfördernden Wirkungen werden in Ernährungswissenschaftlichen Kreisen kontrovers diskutiert. Es gibt neben den Funktionsnahrungsmitteln auch eine Reihe von Arzneien, denen vorzugsweise Milchsäurebakterien zur Behandlung von entzündlichen Darmkrankheiten zugefügt werden. Bis heute gibt es widersprüchliche Aussagen und Studien zu den tatsächlichen Nutzen dieser funktionellen und diätetischen Nahrungsmittel. Eine neue US-Studie konnte nun einen Teil der Veränderungen im Darm ausfindig machen und widerlegte damit einige Werbebotschaften der Hersteller.

Attention

Vorsicht mit Blutdruck-Medikamenten

US-amerikanische Forscher entdeckten bei einer Studie, dass Frauen, die in der Vergangenheit mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert waren und dann später aufgrund von Bluthochdruck oder Herzproblemen ACE-Hemmer und/oder Beta-Blocker einnehmen mussten, ihr Risiko, einen Brustkrebs-Rückfall zu erleiden, durch diese Medikamente möglicherweise erhöhten - was wieder einmal beweist, dass die mannigfaltigen Auswirkungen von Medikamenten auf den menschlichen Organismus nicht annähernd bekannt sind.

Auf Tabletten steht keine Adresse

Der menschliche Körper besteht nicht aus Einzelteilen, die unabhängig von einander funktionieren. Alle Zellen stehen miteinander in Verbindung, kommunizieren und tauschen sich über Neuigkeiten aus. Trifft eine Kopfschmerztablette ein, dann erfährt davon sicher nicht nur der Kopf - so wie wir das vielleicht gerne hätten - sondern der gesamte Organismus. Auf der Kopfschmerztablette steht also keine - für den Körper leserliche - Adresse (wie z. B. "rechte Schläfe"), so dass auch kein Mensch, pardon, keine Zelle und kein Organ weiß, was mit dem eintreffenden Fremdstoff überhaupt geschehen soll.

Arrow Up

Gerichtsurteil: Stevia wurde in Joghurts erlaubt

Der natürliche Süssstoff der Stevia-Pflanze ist schon seit einiger Zeit ein umstrittenes Thema. In einigen Ländern wie der Schweiz ist die Pflanze und deren Inhaltsstoffe schon längst als Lebensmittel zugelassen - nur in der EU war die Verwendung von Stevia in Lebensmitteln immer noch nicht erlaubt. Bis jetzt. Ein Gericht in Bayern hat nun entschieden, dass Stevia-Tee in Joghurts verwendet werden darf.

Streit um Stevia

Der Streit in der EU um Stevia - den gesunden Zuckerersatz mit vielfacher Süsskraft im Vergleich zu normalem Zucker - dauert nun schon lange an. Nicht nur für Bio-Hersteller, die herkömmlichen Zucker auf Grund seiner negativen Eigenschaften ersetzen möchten, sondern auch für die gesamte Getränke-Industrie, könnte das Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichts in München von Nutzen sein.

Nachdem die Andechser Molkerei Scheitz einen Tee aus Stevia-Blättern in Ihren Bio-Joghurts als Süssstoff verwendet hatte, entfachte der Rechtsstreit um die südamerikanische Pflanze.

Zulassungsverfahren für Stevia

Normalerweise müsste auch Stevia-Tee nach der Novel-Food-Verordnung der EU ein umfassendes Zulassungsverfahren durchlaufen, bevor es in Lebensmitteln als Süssstoff verwendet werden darf. Da stellt sich einem doch die Frage, warum ein natürlicher, gesunder Zuckerersatz wie Stevia, im Vergleich zu einem synthetischen, ungesunden Süssstoff wie Aspartam, nicht zugelassen wird, oder?

Question

Auslöser für Multiple Sklerose womöglich gefunden

Forscher sind dahinter gekommen, was die Krankheit Multiple Sklerose auslösen könnte. Es liegt an der Darmflora.
Begehbares Modell eines menschl Darms
© ArchivbildEine Frau steht in München in dem begehbaren Modell eines menschlichen Darms.

Lange schon forschen Wissenschaftler nach dem Auslöser der Autoimmunkrankheit Multiple Sklerose (MS). Offenbar befinden sie sich auf einem guten Weg. Denn wie deutsche Forscher im Fachmagazin Nature (DOI:10.1038/nature10554) berichten, ist wahrscheinlich die natürliche Darmflora des Menschen der lange gesuchte Auslöser. Die unter normalen Bedingungen unschädlichen Bakterien können bei genetisch vorbelasteten Menschen eine Überreaktion des Immunsystems auslösen, so die Forscher. Als Folge greife die köpereigene Abwehr das eigene Nervensystem an und löse damit die MS aus.

Multiple Sklerose: Ernährung spielt zentrale Rolle

Die neuen Erkenntnisse könnten bedeuten, dass auch der Ernährung eine zentrale Rolle bei der MS zukommt. Denn was wir essen, bestimmt maßgeblich, welche Bakterien den Darm besiedeln. «Veränderte Essgewohnheiten könnten beispielsweise eine Erklärung dafür sein, warum die multiple Sklerose in asiatischen Ländern in den letzten Jahren zugenommen hat», erklärt Hartmut Wekerle, Direktor am Max-Planck-Institut für Neurobiologie und einer der Autoren der Studie.

Syringe

Genesung kann nicht einsetzen: Hälfte hört nicht auf Arzt

50 Prozent der Patienten nehmen ihre Medikamente nicht und benutzen nicht die ihnen verschriebenen Hilfsmittel. Zu diesem Fazit kommt die Deutsche Schlaganfall-Hilfe.

Jeder zweite Patient in Industriestaaten hört Studien zufolge nicht auf Anweisungen des Arztes und steigert so erheblich das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten und Schlaganfälle. Darauf hat die Deutsche Schlaganfall-Hilfe in Gütersloh anlässlich des Weltschlaganfalltags am 29. Oktober hingewiesen.

Bis zu zehn Milliarden Euro Mehrkosten entstünden dem deutschen Gesundheitssystem jährlich allein durch fehlende Therapietreue, sagte die Stiftungschefin Brigitte Mohn laut Mitteilung. "Zu viele Patienten wissen oft nicht um die Gesamtzusammenhänge zwischen ihrer Erkrankung und ihres beeinflussbaren Verhaltens auf ihre Gesundheit."