Gesundheit & WohlbefindenS


Sherlock

Mikroimplantate gegen Parkinson & Co.

Volksplagen in unserer verwirrenden Zeit sind oft neurologischer Natur. Eine davon im medizinischen Bereich ist Morbus Parkinson: das alternde Gehirn bildet nicht mehr genügend Botenstoff Dopamin. Es gibt eine Therapie; sie ist bisher nur wenigen bekannt, aber bereits über Jahre erfolgreich erprobt: Mikro-Implantate im Außenohr stimulieren den gestörten körpereigenen Energiefluss dauerhaft positiv, und das ohne Nebenwirkungen. Weitaus erfolgreicher verhindern indes gewisse „Fachkreise“, dass die Öffentlichkeit von dieser neuroregenerativen Therapie erfährt. Die weitreichende Ersparnis an Arzneimitteln würde den Pharmagöttern Milliarden entziehen - dieser bedrohlichen Hungerkur begegnen sie skrupellos.

Vorab etwas zur Geschichte der Akupunktur

Bisher glaubte man, allein die Chinesen hätten die Akupunktur gepachtet - und das bereits seit 10.000 Jahren. Erstaunlich, aber auf der Haut der Gletschermumie Ötzi entdeckte man kleine Hautverletzungen: Akupunkturpunkte, die gegen Beschwerden der Lendenwirbelsäule helfen. Und tatsächlich, Ötzi, der Mensch aus der Bronzezeit war in diesem Wirbelsäulenabschnitt degenerativ verändert.
Bereits vor 2.000 Jahren kannten die Chinesen 20 Heilpunkte auf dem Ohr. Sie implantierten sogar schon kleine Catgutfäden unter die Oberhaut. Das sind Schafs- oder andere Naturdärme, die Chirurgen benutzen. Danach verschwand das Wissen um die selbstheilende Wirkung der Ohrakupunktur Jahrtausende in der Zeitspirale der Menschheitsgeschichte. Erst in der Neuzeit erweckte der französische Arzt Nogier das Wissen um die Ohrakupunktur aus seinem dogmatischen Schlummer. 1956 präsentierte er ein konformes Abbild sämtlicher Körperteile und Organe auf dem äußeren Ohr: das Bild eines auf dem Kopf stehenden Embryos mit seinen korrespondierenden Akupunkturpunkten.

Ambulance

Studie: Bluthochdruck erhöht Risiko für Geburtsfehler

London. Laut einer neuen Studie führt zu hoher Blutdruck bei Schwangeren häufig zu Komplikationen bei der Geburt. Früher galten Blutdruck senkende Mittel als Hauptursache, doch erhöhter Blutdruck stellt auch ohne Medikamenteneinnahme bereits ein Risiko dar.
Schwangere
© imagoBluthochdruck erhöht das Risiko von Geburtenfehlern.

Bluthochdruck in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft erhöht das Risiko für Geburtsfehler beim Neugeborenen - unabhängig davon, ob die werdende Mutter mit ACE-Hemmern behandelt wurde, wie es in einer in der Online-Ausgabe des British Medical Journal veröffentlichten Studie heißt. Dies, so erklären die Wissenschaftler, legt die Vermutung nahe, dass der Bluthochdruck als solcher und nicht das Medikament für Geburtsfehler verantwortlich ist.

Lange galten blutdrucksenkende Mittel als Ursache

Frühere Forschungen haben gezeigt, dass die Einnahme von ACE-Hemmern in den letzten zwei Dritteln einer Schwangerschaft eine toxische Wirkung auf den Fötus hat. Das Medikament sollte deshalb nicht verschrieben werden. Nicht untersucht wurden bislang mögliche Nebenwirkungen im ersten Schwangerschaftsdrittel. Die Forscher um De-Kun Li vom Gesundheitsdienst Kaiser Permanente werteten die Daten von 465,754 Müttern in Nordkalifornien aus, die zwischen 1995 und 2008 ein Kind zur Welt gebracht hatten.

Cow

Propaganda-Alarm: Milch ist gesund

Mit erstaunlicher Geschwindigkeit breitet sich derzeit eine Art Verschwörungstheorie gegen die Milch aus: Angeblich verschleimt sie den Körper. Dabei ist sie gerade für Kinder ein wichtiger Lieferant von Eiweiß und Kalzium.
Milch
© dpa

In Zeiten, in denen jeder alles wissen kann, sind Verschwörungstheorien besonders attraktiv. Wer böse Kartelle, hinterlistige Allianzen und unmoralische Interessen durchschaut, fühlt sich besser als der Rest der Menschheit, der tumb glaubt, was er liest.

Aber auch unter den Verschwörungstheorien sind nicht alle gleich viel wert. Besonderen Reiz haben jene, die das in Frage stellen, was bislang jeder für eine Binsenweisheit hielt. Und von dieser Art anti-fundamentalistischer Überzeugungen greift eine derzeit mit erstaunlicher Geschwindigkeit um sich. Die von der gefährlichen Milch.

"Gib deinem Kind bloß keine Milch zu trinken!", "Milch verschleimt den Körper!", "Sie ist nur was für Kälber", rufen nicht nur Veganer, sondern auch ganz gewöhnliche Mütter und engagierte Öko-Aktivisten einander zu. Und man muss nicht lange suchen, um welche zu finden, die erzählen, dass es ihnen viel besser gehe, seit sie das Teufelszeug aus dem Kuheuter nicht mehr konsumieren.

Kommentar: Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis ein Artikel wie dieser veröffentlicht wird. Sobald die Menschen darauf kommen, dass das was von offizieller Seite als gesund angepriesen wird tatsächlich ungesund ist, und diese Menschen sich dann austauschen und ihre Lebensgewohnheiten verändern, kommt es seitens der Propagandamaschinerie zur Schadensbekämpfung - denn oh, wieviel Geld steckt dahinter, dass die Menschen weiterhin ihre Milch trinken und ihr Brot essen.

Es hat nichts mit Verschwörung zu tun, sich gegen Milchprodukte auszusprechen, sondern mit fundierter, unabhängiger Forschung und mit gesundem Menschenverstand. Der Mensch ist das einzige Lebewesen auf der gesamten Welt, das sich von Milchprodukten ernährt. Milch ist für Kuhkinder gedacht und nicht für Menschenkinder. Ein anderer Faktor ist Kasein, der natürlich in dem Artikel keine Erwähnung findet, da ansonsten die Schlagzeile der Verschwörung und Vermutung nicht mehr haltbar ist, sondern zu einer real wissenschaftlichen Gefahr wird. Lesen Sie dazu den folgenden Artikel:

Warum Milch so schädlich ist


Newspaper

Studie: Mehr Schokolade führt zu weniger Schlaganfällen

Stockholm - Gute Nachrichten für weibliche Schokoladen-Fans: Einer neuen Studie zufolge sinkt bei Frauen, die viel Schokolade essen, das Risiko eines Schlaganfalls. Zwar hätten frühere Untersuchungen bereits gezeigt, dass Schokoladenverzehr blutdrucksenkend wirke, es handele sich aber um die erste Langzeitstudie, die einen klaren Zusammenhang zwischen der Schokolade und Schlaganfällen aufzeige, sagte Forscherin Susanna Larsson vom Karolinska-Institut in Stockholm, wo die im Journal of the American College of Cardiology veröffentlichte Studie erstellt wurde.

Für ihre Untersuchung hatten die Wissenschaftler 1997 rund 33.000 Schwedinnen im Alter von 49 bis 83 Jahren zu ihren Essgewohnheiten befragt. Sie sollten angeben, wie oft sie im Jahr zuvor durchschnittlich Schokolade und 95 andere Lebensmittel aßen. Innerhalb der folgenden zehn Jahre registrierten die Forscher unter den Frauen 1600 Schlaganfälle. Nachdem alle Risikofaktoren untersucht wurden, stellten die Experten fest, dass die Frauen, die mit null bis acht Gramm pro Woche am wenigsten Schokolade aßen, diejenigen waren, die die meisten Schlaganfälle erlitten. Die Frauen, die durchschnittlich 66 Gramm Schokolade und damit am meisten aßen, erlitten am seltensten einen Schlaganfall.

Ambulance

Studie: Autoimmunkrankheiten erhöhen Krebsrisiko

Vermutet worden ist es zwar schon länger. Jetzt hat eine Studie herausgefunden, dass Menschen mit bestimmten Autoimmunerkrankungen besonders gefährdet sind, Krebs zu bekommen.
Medikamente
© dpaMedikamente gegen Autoimmunerkrankungen können dazu führen, dass das Krebsrisiko steigt.

Bei Autoimmunerkrankungen wie Morbus Crohn, Schuppenflechte oder Multiple Sklerose bekämpft das Immunsystem körpereigene Strukturen. Wie Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) errechnet haben, haben Menschen mit bestimmten Autoimmunerkrankungen ein erhöhtes Risiko, Krebs im Verdauungstrakt zu bekommen.

Eine mögliche Ursache für das erhöhte Krebsrisiko bei solchen Erkrankungen könnten die verabreichten Medikamente sein, teilte das DKFZ mit. Denn viele der Autoimmunerkrankungen werden mit Mitteln behandelt, die das Immunsystem drosseln. Es kann den Forschern zu Folge dann Tumorzellen nicht mehr effizient bekämpfen - das Krebsrisiko steigt.

Sherlock

Studien zu Sucht und Gehirnveränderungen - Kooperation von Natur- und Geisteswissenschaftlern

Neurowissenschaftler und Philosophen ergründen die Mysterien des Gehirns
Gehirn-Elektroden
© Leo SeidelEine Doktorandin forscht nach Wegen, das Suchtgedächtnis zu löschen.

Im Fokus von Corinde Wiers’ Forschung steht die Sucht. Sie erforscht am Beispiel Alkoholkranker, wie sich Suchtverhalten und Gehirn beeinflussen. „Trotz psychologischer und pharmakologischer Therapien ist die Rückfallquote bei Alkoholikern, aber auch bei anderen Suchtkranken selbst viele Jahre nach einer Entziehungskur sehr hoch“, erklärt die Doktorandin der Graduiertenschule Berlin School of Mind and Brain. Denn Sucht verändert das Gehirn; was sich einmal im Suchtgedächtnis eingegraben hat, kann auch Jahre nach der Entwöhnung durch bestimmte Reize unabhängig vom Willen des Patienten aktiviert werden und zu Rückschlägen führen. So ist eine der großen Herausforderungen für Suchtforscher, das Suchtgedächtnis zu „löschen“ oder es zu verändern.

Ohne gesundheitliche Schäden und praktisch „online“ ist es heutzutage möglich, das menschliche Suchtgedächtnis mit Hilfe der funktionellen Magnet-Resonanz-Tomographie (fMRT) ins Visier zu nehmen. Während der Proband im Kernspintomographen liegt und beispielsweise Fotos von alkoholischen Getränken anschaut, wird die Reaktion des Gehirns sichtbar gemacht. „Mein Ansatz basiert auf Versuchen, bei denen Probanden die Aufgabe hatten, Tafeln mit Getränkeabbildungen nach eigener Wahl an sich heranzuziehen oder wegzustoßen“, erklärt Corinde Wiers, die aus Holland kommt und dort Psychologie und Psychobiologe studiert hat. „Auffällig war dabei, dass ehemalige Alkoholabhängige Abbildungen mit alkoholischen Getränken immer schnell an sich herangezogen haben.“ Sie will nun herausfinden, ob man das Suchtgedächtnis von Alkoholkranken verändern kann, etwa indem man sie alkoholische Motive wegschieben lässt.

Bad Guys

Störenfriede im Hormonhaushalt

Eine große Anzahl Umweltchemikalien beeinträchtigt das Gleichgewicht der Hormone in Organismen - nicht zuletzt auch bei Menschen. Forscher versuchen, die molekularen Wirkmechanismen solcher Fremd- oder Xenohormone zu verstehen, um medizinische und ökologische Schäden einzudämmen.

Bacon

Krebsvorsorge: Obst und Gemüse überschätzt

Unsere Ernährung und unser Lebensstil wirken sich auf das Risiko aus, später einmal an Krebs zu erkranken. Aber: Viele der früheren Annahmen müssen korrigiert werden, verdeutlicht der Epidemiologe Rudolf Kaaks vom Deutschen Krebsforschungszentrum im pressetext-Interview. So zeigt Gemüse in neuen Studien kaum eine Wirkung bei der Krebsvorsorge. Zu dem Ergebnis kommen Forscher des Europäischen Forums für Evidenzbasierte Prävention (EUFEP) - und verraten, was besser schützt.
Obst und Gemüse
© Archiv t-onlineNeue Studien: Obst und Gemüse schützen weniger als gedacht vor Krebs.

Obst und Gemüse überschätzt

Dass sich der Lebensstil deutlich auf das Krebsrisiko auswirkt, legen die bis zu zehnfachen Unterschiede im Auftreten einzelner Krebsarten zwischen verschiedenen Ländern nahe. Welche Rolle die Ernährung spielt, ist jedoch noch nicht vollständig geklärt. Dabei schien früher alles viel eindeutiger. "Große Studien der vergangenen Jahrzehnte verglichen Krebspatienten mit Gesunden und besagten, dass Obst und Gemüse das Krebsrisiko enorm reduzieren. Neue Forschungen widerlegen das jedoch", so Kaaks.

Kommentar: Tatsächlich enthält Gemüse Anti-Nährstoffe, die dem menschlichen Körper schaden. Nicht nur das Tier will nicht gefressen werden und läuft daher weg oder wehrt sich - Pflanzen haben ihre eigenen Verteidigungsmechanismen.

Darüber hinaus ist es der extreme Kohlenhydratkonsum, der zu den Zivilisationskrankheiten wie Diabetes mellitus, Krebs, Übergewicht und Herzkrankheiten führt; in anderen Worten: Zucker. Auch Vollkorngetreide wird im Körper letzten Endes schlicht als Zucker behandelt, was über Jahre hinweg die Bauchspeicheldrüse extrem belastet und u.a. neben Übergewicht zu einer Insulinresistenz führt.

Dieser Artikel ist demnach ein typisches Beispiel für die Propaganda der Nahrungsmittel-Industrie: Es wird uns all jenes als gesund empfohlen, was tatsächlich krank macht, und das, was gesund und notwendig für den Körper ist, wie bspw. Fleisch und tierische Fette, wird dämonisiert. Es liegt also an uns, selbst nachzuforschen und den offiziellen Empfehlungen nicht blind zu glauben.


Attention

Rückschau Das Beste aus dem Web: Eine Aufzählung der vielen Möglichkeiten wie Zucker unsere Gesundheit beeinträchtigen kann

Beigetragen von Nancy Appleton, PhD, Autorin des Buches „Lick The Sugar Habit“ Neben einer Störung der Homöostase können überschüssige Zucker zu einer Reihe von anderen bedeutenden gesundheitlichen Folgen führen. Folgend finden Sie eine Auflistung von einigen durch Zucker verursachten metabolischen Konsequenzen, zusammengefasst aus einer Vielzahl von medizinischen Fachzeitschriften und anderen Publikationen.

sugar
© Dorothee Gödert
1. Zucker kann Ihr Immunsystem unterdrücken und beeinträchtigt Ihre Abwehrkräfte gegen Infektionskrankheiten

2. Zucker stört das Verhältnis der Mineralien in Ihrem Körper: Ist z. B. eine der Ursachen von Chrom- und Kupfer-Mangel und beeinträchtigt die Resorption von Calcium und Magnesium.

3. Zucker kann zu einem raschen Anstieg von Adrenalin führen und Hyperaktivität, Ängstlichkeit, Konzentrationsstörungen und Reizbarkeit bei Kindern verursachen

4. Zucker kann zu einem signifikanten Anstieg des Gesamt-Cholesterins, Triglyceriden und schlechtem Cholesterin führen und zu einem Rückgang des „guten“ Cholesterol.

5. Zucker verursacht einen Verlust von Gewebe-Elastizität und -Funktion.

6. Zucker füttert die Krebszellen und wird mit der Entstehung von Krebs der Brust, der Eierstöcke, Prostata, des Rektums, Pankreas, der Gallenwege, Lunge, Gallenblase und des Magens in Verbindung gebracht.

7. Zucker kann bei erhöhtem Fasten den Glukosespiegel senken und ist oft die Ursache für eine reaktive Hypoglykämie.

Coffee

Laut Studie begünstigen Stress und Kaffee Halluzinationen

Berlin. Koffein und Stress können die Wahrnehmung beeinträchtigen. Australische Forscher haben jetzt eine Studie veröffentlicht, der zufolge gestresste Kaffeetrinker Lieder hörten, die gar nicht gespielt wurden.
Uhr und Kaffee
© imagoViel Koffein und Zeitdruck kann die Tendenz zu Halluzinationen verstärken.

Koffein kann in Verbindung mit Stress die Wahrnehmung trüben. Das berichtet das Magazin ZEIT Wissen in seiner aktuellen Ausgabe und beruft sich dabei auf Forschungsergebnisse der australischen La Trobe Universität. Neurowissenschaftler Simon Crowe habe in Experimenten herausgefunden, dass Personen, die unter Stress standen und starke Kaffeetrinker waren, häufiger Halluzinationen hätten.

In den Tests wurde den Probanden zunächst ein Lied vorgespielt, danach ein Rauschen. Die Personen mussten angeben, wie oft sie das Lied darin erkannten. Obwohl das Lied nie gespielt wurde, meinten besonders die gestressten Kaffeetrinker, es dennoch zu hören.

(dapd)