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Laut Experte kann weniger Schlaf bei Depressionen helfen

Depressive flüchten sich gerne ins Bett - und in den Schlaf. Doch das ist nicht unbedingt das beste Mittel gegen Depressionen, so Experten.
Schlafende Person
© picture alliance/dpa

MÜNCHEN. Depressive fühlen sich oft müde und kraftlos. Doch viel Schlaf hilft ihnen nach Ansicht des Psychiaters Ulrich Hegerl nicht. In Therapien könne ein kontrollierter Schlafentzug die Stimmung der Patienten sogar kurzfristig stark verbessern, sagte der Direktor der Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Leipzig am Donnerstag bei einem Fachkongress in München.

Im Schlaflabor werden die Betroffenen dazu nach wenigen Stunden geweckt und bis zum nächsten Abend wach gehalten. Damit unterbrechen die Forscher den gestörten Nachtschlaf der Depressiven und verhindern, dass sie beispielsweise stundenlang wach liegen. Am nächsten Tag fühlten sie sich deshalb deutlich besser. Ein Ziel der Forschung sei es nun, den positiven Effekt des Schlafentzugs dauerhaft zu erhalten, sagte Schlafforscher Axel Steiger vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München.

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Diabetes erhöht Risiko für Grünen Star

Diabetes schädigt nicht nur die Netzhaut der Augen. Auch der "Grüne Star" (Glaukom), bei dem der Druck im Auge erhöht ist, tritt bei Diabetikern häufiger auf

Diabetes-Patienten entwickeln amerikanischen Forschern zufolge 35 Prozent häufiger einen erhöhten Augeninnendruck (auch "Grüner Star" oder Glaukom genannt), als Menschen ohne Diabetes. Bei Bluthochdruck steigt das Risiko um 17 Prozent - und bei gleichzeitigem Vorliegen von Diabetes und Bluthochdruck um 48 Prozent.

Die Forscher hatten die Daten von mehr als zwei Millionen Erwachsenen über 40 Jahren ausgewertet, die im Rahmen eines strukturierten Behandlungsprogramms zwischen 2001 und 2007 ein- oder mehrmals beim Augenarzt waren.

Attention

Paläo-Diät: Essen wie in der Steinzeit ist gesund!

Die Paläo-Diät: Wie gesund ist die Steinzeit-Diät wirklich?

Unter Fitness-Praktikern und aktiven Sportlern ist die Paläo-Diät mittlerweile sehr beliebt. Die Anhänger dieser neuen Diätform essen vor allem viel Fleisch, Fisch, Eier, frisches Obst, Gemüse und Nüsse. Hauptsächlich verzehren die Anhänger dieser Kost Fleisch und Fisch im Übermaß.

In den USA und auch in Deutschland findet die Paläo Kost immer mehr Anhänger. Auf dem Speiseplan stehen Obst, Gemüse, Eier und jede Menge Fleisch. Die Grundidee besteht darin, vor allem das zu essen, was Urmenschen vor mehr als 20.000 Jahren in der Steinzeit verzehrt hatten. Daher wird die Ernährungsform auch „Steinzeit-Diät“ oder „Steinzeiternährung“ genannt. Anders als in der kohlenhydratreduzierte Diät sind in der Steinzeit-Kost kohlenhydrat-reiche hochglykämische Früchte wie getrocknete Feigen oder Datteln erlaubt. Demnach werden nur Lebensmittel gegessen, die von Menschen in Steinzeit ebenfalls zubereitet und verzehrt wurden.

Kommentar: Das Beispiel von Cordain, sollte nicht unbeachtet bleiben, die Eskimos stellen heutzutage immer noch ein Beispiel dar. Weston A. Price führte damals Untersuchungen zu den Zahnzustand von Bevölkerungen durch und reiste dabei durch die ganze Welt. Er verglich die Zähne von Menschen die eine herkömmliche Diät bevorzugten oder sich vorrangig von Fleisch ernährten, die Unterschiede waren gravierend zu Gunsten einer 'Fleisch-Diät'.

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Mit Schlafentzug gegen Depressionen

Schlafentzug verbessert kurzfristig die Stimmung bei Depressionen
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Normalerweise gilt viel Schlaf als besonders heilsam. Doch bei Depressionen ist Schlafentzug für die Therapie von Vorteil, viel Schlaf wirkt hier eher kontraproduktiv, so die Aussage der Experten wie Psychiater Prof. Dr. Ulrich Hegerl auf dem 27 Symposium der Arbeitsgemeinschaft für Neuropsychopharmakologie und Pharmakopsychiatrie (AGNP) in München.

Mattheit und Müdigkeit zählen zu den typische Symptomen einer Depression. Die Betroffenen fühlen sich regelmäßig müde und antriebslos, jedoch hilft gründliches Ausschlafen hier nicht, erläuterten die Mediziner auf dem AGNP-Kongress. Stattdessen könne ein kontrollierter Schlafentzug förderlich sein, die Stimmung der Depressionspatienten kurzfristig relativ deutlich zu verbessern, erklärte der Psychiater und Direktor der Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Leipzig, Ulrich Hegerl. Derzeit suchen die Forscher nach Möglichkeiten, um die bisher lediglich kurzfristigen positiven Effekte des Schlafentzugs dauerhaft zu erhalten.

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Evil Rays

Windräder machen krank durch Infrschall

Die Symptome kommen einem sehr bekannt vor: Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Tinnitus, Ohrendruck, Benommenheit, Schwindel, Übelkeit, verschwommenes Sehvermögen, Herzrasen, Reizbarkeit, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Panikattacken und Zittern. Sie könnten als Hinweis auf Alkoholismus im Spätstadium gedeutet werden. Doch handelt es sich hierbei um Beschwerden nüchterner Landbewohner, die lediglich das Pech haben, nur wenige hundert Meter von Windkraftanlagen (WKA) entfernt zu wohnen. Da es sich bei den geschilderten Symptomen sozusagen um Allerweltsbeschwerden handelt, die außer von einem übermäßigen Alkoholkonsum auch von Stress und Überarbeitung herrühren könnten, wurden sie bislang weder von den meisten Ärzten noch von den Genehmigungs- und Aufsichtsbehörden als Hinweis auf schädliche Einflüsse der WKA gedeutet und dem entsprechend ernst genommen.
Windrad-Terror
© Unbekannt

Ganz anderer Meinung ist da die kalifornische Medizinerin Nina Pierpont. In einer vor knapp zwei Jahren veröffentlichten Studie, der die medizinische Beobachtung von zehn Familien mit insgesamt 38 Personen zugrunde lag, deutet Pierpont die oben geschilderten Symptome als Hinweis auf ernste Störungen des vestibulären Organs im Innenohr, dem Gleichgewichtssinn, durch den von WKA erzeugten Infraschall. Pierpont spricht deshalb vom Windturbinen-Syndrom. Unter Infraschall versteht man weitgehend unhörbare Luftschwingungen (Druckschwankungen) mit sehr tiefen Frequenzen unter 100 Hertz (im engeren Sinn unter 20 Hertz). Solche Schwingungen werden von WKA zweifelsohne erzeugt. Das streiten nicht einmal deren Planer und Betreiber ab. Nur behaupten sie, unhörbarer Schall könne nicht schädlich sein. Sie können sich dabei sogar auf die bislang geltende Rechtsverordnung TA Lärm nach dem deutschern Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) berufen, denn diese beschäftigt sich nur mit der Messung und Begrenzung von hörbarem Lärm. Die genannten Beschwerden von WKA-Anwohnern beruhen nach Ansicht der WKA-Befürworter auf Angst und Einbildung.

Ambulance

Autoabgase steigern Frühgeburtenrate

In Gegenden mit starker verkehrsbedingter Luftverschmutzung steigt das Risiko für schwangere Frauen, eine Frühgeburt zu erleiden. An einem Anstieg der Frühgeburten um bis zu 30 Prozent sind besonders die in Feinstaub enthaltenen polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAH) beteiligt. Eine Erhöhung der Rate um rund zehn Prozent haben hohe Konzentrationen an Substanzen wie Benzol oder Dieselruß zu verantworten. Hohe Werte von Kohlenmonoxid, Stickoxiden und Feinstaub haben den größten Anteil an dem Risiko einer Frühgeburt. Das geht aus einer Studie hervor, über die US-amerikanische Wissenschaftler im Fachmagazin Environmental Health berichten.

Health

Mehr Gesundheit durch Familie und gute Freunde

Freunde oder Angehörige sind hinter dem eigenen Verhalten bei Ernährung und Sport der zweitwichtigste Faktor, der die Gesundheit beeinflusse. Das ergab eine große Umfrage in zwölf Ländern. Sie wurde nun beim European Health Forum in Gastein präsentiert.
Wandern
© UnbekanntWandern als Quelle der Gesundheit für alle Generationen.

43 Prozent der insgesamt 15.000 Befragten meinten dabei, dass Angehörige und Freunde den größten Einfluss auf die persönliche Gesundheit haben. Für ein Drittel sind sie der wichtigste Faktor beim eigenen Ernährungsverhalten. Das zeigt diese Studie des Edelman Health Barometers.

„Sünden“ weit verbreitet

Mehr als jeder Zweite räumte ein, mindestens eine ungesunde Angewohnheit zu haben, etwa ungünstige Ernährung, fehlende Bewegung oder Rauchen. Knapp zwei Drittel wollen das ändern, aber die Hälfte hat es nicht geschafft, hauptsächlich, weil eine Abhängigkeit bestand oder weil ihnen der Genuss oder der Belohnungseffekt fehlte. Aber auch mangelnde Unterstützung der unmittelbaren Umgebung - wie Familie oder Partner - war ein Grund, dass es beim gesunden Vorsatz blieb.

Health

Schwangere leiden häufig an Vitamin D-Mangel

Schwangere, Babys und auch Jugendliche nehmen häufig zu wenig Vitamin D zu sich. Dabei würde oftmals schon frische Luft genügen.
Schwangere Frau isst Obstsalat
© UnbekanntSchwangere müssen mehr Vitamin D zu sich nehmen

Eine Studie der Universität Gießen hat gezeigt, dass viele Frauen während der Schwangerschaft zuwenig Vitamin D zu sich nehmen. Dadurch kann der Knochenaufbau beeinträchtigt werden. Bei der Studie wurde das Blut von über 80 schwangeren Frauen sowie deren Säuglingen untersucht. Es stellte sich heraus, dass bei 90% der Schwangeren und bei 88% der Säuglinge ein Mangel an Vitamin D vorliegt.

Schwangere und Jugendliche brauchen mehr Vitamin D

Auch die Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) empfiehlt laut der Augsburger Allgemeinen eine höhere Vitamin D-Zufuhr für Schwangere und auch Kinder und Jugendliche. Dies könne beispielsweise durch Nahrungsergänzungsmittel geschehen.

Bell

Pharmazeutische Zeitung online: Mit Körper und Geist gegen Stress

Meditation, Yoga und Thai-Chi statt High-Tech-Operationen: Zunehmend ist die aus den USA stammende Mind-Body Medicine (Körper-und-Geist-Medizin) auch in Deutschland auf dem Vormarsch. Nach diesem Konzept sollen Bewegung, Entspannungstechniken und gesunde Ernährung zu seelischem und körperlichem Wohlbefinden verhelfen und teure Operationen überflüssig machen. Aus Sicht des Berliner Spezialisten für Naturheilkunde, Professor Dr. Andreas Michalsen, sind die Erfolge "unglaublich groß". Die Methoden müssten aus seiner Sicht aber noch stärker etabliert werden. "Dann wäre viel mehr Gesundheit in Deutschland möglich", sagte der Chefarzt des Zentrums für Naturheilkunde und der Tagesklinik für Mind-Body-Medicine am Berliner Immanuel-Krankenhaus in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.

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Butterfly

Das Beste aus dem Web: Heilsame Berührung: Umarmung ersetzt Pillen

Auf dem Münchner Marienplatz trafen sich wildfremde Menschen zu einer Massenumarmung. Dass dieser Flashmob einen ernsten Hintergrund hat, zeigen zahlreiche Studien zur heilsamen Wirkung von Berührungen.
umarmung,hug
© elultimodeseo/deviantart.com

Berührung ist nonverbale Kommunikation, Berührung ist tröstlich. Und sie ist selten geworden, fand eine Studie heraus, die der Südwest-Verlag in Auftrag gegeben hat: Sie zeigt, dass die meisten Deutschen Berührung als wichtig empfinden und gleichzeitig das Gefühl haben, zu wenig körperliche Nähe zu erfahren.

„Nach einer Umarmung geht es beiden ein bisschen besser“, sagt Flashmob-Teilnehmerin Isabella auf dem Münchener Marienplatz. „Das sieht man schon daran, wie schnell mit einer Umarmung ein Streit beigelegt ist.“ Rentnerin Erna kann sich auch gesundheitliche Vorteile des Knuddelns vorstellen, „vorausgesetzt man gerät an den Richtigen“. Andernfalls sollte man sich eher um seine Handtasche sorgen.