Gesundheit & WohlbefindenS


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Weißes Fruchtfleisch verhindert Schlaganfall

Wer viele Früchte isst, bleibt schlank, erkrankt seltener an Herzproblemen, Bluthochdruck und Diabetes. Die Vitaminbomben beugen auch Schlaganfällen vor. Die Farbe ist dabei entscheidend.
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© Colourbox

Fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag lautet die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für genügend Vitamine, gesunde Energie und eine figurfreundliche Sättigung. Nun fanden niederländische Forscher in einer Studie heraus, dass Obst und Gemüse, vor allem die Sorten mit weißem Fruchtfleisch, Schlaganfällen vorbeugen. Damit bestätigen die Forscher frühere Studien, die den Verzehr von Obst und Gemüse mit einem geringeren Schlaganfallsrisiko in Verbindung brachten. Die dänischen Forscher untersuchten aber erstmals, welche Rolle dabei die Farben von Obst und Gemüse spielen.

Kommentar: Die Früchte enthalten dennoch hauptsächlich Kohlenhydrate und der Verzehr von vielen Kohlenhydraten und wenig gesättigten Fettsäuren kann als ein Faktor angesehen werden, warum es überhaupt Herzkrankheiten gibt. Zumal das Herz vorrangig Fett als Energie benutzt, um zu funktionieren. [Wolfgang Lutz, 2000: Life Without Bread, S. 73]

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Sun

Falscher Ernährung folgt oft Krebs

Bottrop. Essen und Gesundheit - ein untrennbares Duo fürs Leben. Doch obwohl die Ernährung im wahrsten Sinne des Wortes unser „täglich Brot“ ist, kann bei der Zusammenstellung eines geeigneten Speiseplans so manches schief gehen.
konferenz
© Heinrich Jung

Wie eine ausgewogene Ernährung die Gesundheit erhalten kann und wie man auch bei verschiedenen Erkrankungen Mangelerscheinungen vermeidet, dazu standen beim WAZ-Medizinforum am Donnerstag Abend im MediParc des Marienhospitals vier Experten Rede und Antwort.

Lebenselement

Das Thema „moderne und gesunde Ernährungskonzepte“ geht alle an - das bewies allein der große Teilnehmerandrang beim ersten WAZ-Medizinforum nach der Sommerpause. Aytekin Sancar, Oberarzt in der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie des Marienhospitals, verdeutlichte in seinem Vortrag, wie vielschichtig das Thema Ernährung sein kann: „Jeder zweite bis fünfte Krankenhauspatient ist mangelernährt.

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People

Gesunde Grenzen: Nein sagen kann man lernen

Frustrierte Frau
© imagoBesonders Frauen haben Schwierigkeiten damit, auch mal "nein" zu sagen.

"Schatz, kannst du schnell mal das Hemd für mich bügeln?" oder "Mama, holst du mir mal den Ranzen von unten?" Es sind nur zwei Buchstaben mehr: Trotzdem fällt es vielen schwer, "Nein" statt "Ja" zu sagen. Oft steckt dahinter die Angst, eine schlechte Freundin oder Partnerin zu sein oder gar als egoistisch zu gelten. Doch Neinsagen ohne schlechtes Gewissen kann man lernen.

"Kannst du eben mal schnell...?"

Kerstin könnte sich "in den Hintern beißen". Warum nur hat sie sich wieder breitschlagen lassen? Ihr Freund wollte spontan eine Party schmeißen, jetzt bleibt die Vorbereitung des Essens an ihr hängen. Dabei hätte Kerstin gerne "nein" gesagt, als ihr Freund die typische "Kannst du mal eben schnell..."-Frage stellte. Stattdessen kam ihr ein "Na klar, mach ich" über die Lippen. Situationen wie diese passieren fast jedem: Neinsagen klingt in der Theorie definitiv leichter als es in der Praxis ist. Experten raten deshalb, das Neinsagen zu üben - so lange, bis es ohne langes Überlegen und schlechtes Gewissen ausgesprochen werden kann.

Verhaltensmuster verhindern ein "Nein"

Manche können im Job Leuten schwer Bitten abschlagen, andere knicken bei Verwandten oder Freunden ein, die ständig Wünsche und Aufträge an sie herantragen. Um zu verstehen, wann und warum aus einem Nein ein Ja wurde, müssen Betroffene sich selbst auf die Schliche kommen. "Es ist wichtig, dass man diese Situationen analysiert", sagt Monika Radecki aus Heidelberg. Die Autorin bietet zum Thema "Nein sagen" Trainingskurse an. Denn nur wer durchschaut, welche eingeschliffenen Muster ihn am Neinsagen hindern, kann diese in Zukunft bekämpfen.

Syringe

Verhütung bleibt weiterhin Frauensache - Wieder einmal wird eine Studie für die Anti-Baby-Spritze für Männer gestoppt

Baierbrunn (ots) - Was Frauen sich seit Jahrzehnten zumuten, verkraften Männer offensichtlich weniger gut: Weil zehn Prozent der 400 Test-Teilnehmer von den regelmäßigen Hormongaben zur Schwangerschaftsverhütung, über Depressionen, verringerte Libido und Gewichtsabnahmen klagten, wurde eine ansonsten vielversprechende Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) eingestellt, berichtet die Apotheken Umschau. Frühere Tests eines Pharmaunternehmens waren aus ähnlichen Gründen gescheitert. Die Zeugungsfähigkeit der Männer konnte durch Hormongaben sicher für eine Zeitlang unterbunden werden. Die Nebenwirkungen aber scheinen zur unüberwindlichen Hürde zu werden. Höchst interessant: Sie traten auch bei den Test-Männern auf, denen die Forscher gar keine Hormone verabreicht hatten - sondern Placebos.

Control Panel

Depression kann auch verantwortlich für Schlaganfälle, Diabetes und arterieller Hypertonie sein

Boston - Menschen mit Depressionen erkranken häufiger an einem Schlaganfall. Nach einer Meta-Analyse im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2011; 306: 1241-1249) könnten fast 4 Prozent aller Schlaganfälle Folge der mentalen Erkrankung sein.

Depressionen sind in den vergangenen Jahren bereits mit einer erhöhten Rate von Diabetes, arterieller Hypertonie und Herz-Kreislauf-Erkran­kungen im Allgemeinen in Verbindung gebracht worden. Die Ergebnisse, die die Gruppe um Frank Hu von der Harvard School of Public Health in Boston jetzt vorstellt, sind deshalb nicht überraschend, auch wenn die pathogenetischen Zusammenhänge unklar sind.

Am naheliegendsten ist, dass die Depression einen ungesunden Lebensstil mit zahlreichen kardiovaskulären Risikofaktoren (Rauchen, Übergewicht etc.) fördert. Auch die Nebenwirkungen von Antidepressiva, die häufig das Körpergewicht erhöhen, könnten hier eine Rolle spielen.

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Cow

Allergie und Asthma: Fettarmer Joghurt gefährdet das Baby

Frau isst Joghurt
© ColourboxKinder von Frauen, die in der Schwangerschaft häufig fettarme Joghurts aßen, bekommen später häufiger Asthma.

Der Verzehr von fettarmem Joghurt in der Schwangerschaft kann das Risiko für das Kind steigern, später Asthma oder Heuschnupfen zu bekommen. Forscher halten verschiedene Ursachen für möglich.

Gerade in der Schwangerschaft fürchten sich viele Frauen vor einer unkontrollierten Gewichtszunahme und greifen deswegen eher zu fettarmen Milchprodukten. Doch erhöht der Verzehr fettarmer Joghurts laut einer Studie das Risiko für den Nachwuchs, Asthma oder Heuschnupfen zu entwickeln.

Die Studie der Forscher der Harvard University hatte zum Ziel, nachzuweisen, ob Fettsäuren aus Milchprodukten Kinder vor Allergien schützen. Dazu untersuchten die Wissenschaftler, wie viel Milch und Milchprodukte Schwangere während der Schwangerschaft verspeisten. Gleichzeitig ermittelten sie aus verschiedenen Quellen, Melderegistern oder einer dänischen Kohorten-Untersuchung beispielsweise, wie häufig Asthma und Heuschnupfen auftraten.

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Alarm Clock

Lärm wirkt sich auf Schlaf und Herz aus

Berlin (dpa/tmn) - Hannover ist Deutschlands lauteste Großstadt. Das zeigt eine Studie. Demnach sind Straßen- und Schienenverkehr die größten Lärmquellen. Diese wirken sich negativ auf die Gesundheit aus. Schlaf und Herz werden in Mitleidenschaft gezogen.

In Hannover, Frankfurt am Main, Nürnberg, Bonn und Köln ist es deutschlandweit am lautesten. Münster und Augsburg gehören zu den leisesten Städten. Das geht aus einer wissenschaftlichen Untersuchung hervor. Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) hat nach Angaben der gemeinnützigen GEERS-Stiftung vom Dienstag (20. September) für die Studie die Lärmkarten der 27 deutschen Großstädte mit mehr als 250 000 Einwohnern ausgewertet.

Straßen- und Schienenverkehr sind demnach die Lärmquellen in deutschen Städten, die sich am stärksten auswirken. Je öfter ein Mensch von Lärm belastet ist, desto mehr kann sich das auf seine Gesundheit auswirken, warnt Michael Jäcker-Cüppers, Leiter des Arbeitsringes Lärm der Deutschen Gesellschaft für Akustik. «Wenn man nachts in der für die Erholung sehr wichtigen Tiefschlafphase ist und dann zum Beispiel ein lauter Zug vorbeifährt, verändert sich Schlaftiefe.»

Bacon

Kakao schützt laut Studie vor Herzinfarkten

Schokolade
© Simone Hainz / pixelio.deKakao senkt das Herzinfarkt-Risiko.

Schokolade senkt offenbar das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Herzinfarkten. Im Rahmen einer umfassenden Metastudie werteten die britischen Forscher um Oscar Franco von der University of Cambridge sieben Untersuchungen mit insgesamt über 114.000 Teilnehmern aus.

Das Ergebnis: Ein sehr hoher Verzehr von Kakao-Produkten senkt das Risiko von Herzinfarkten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 37 Prozent gegenüber Probanden, die keine beziehungsweise kaum Kakao-Produkte genießen. Auch das Schlaganfall-Risiko sei bei Personen mit hohem Kakao-Konsum um 29 Prozent geringer, berichten Oscar Franco und Kollegen in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins British Medical Journal. Nach Einschätzung der britischen Wissenschaftler geht die gesundheitsfördernde Wirkung des Kakaos vermutlich von dem enthaltenen Flavonol aus.

Bacon

Kokosöl und seine Rolle für unsere Gesundheit

Kokosöl besitzt eine einzigartige Eigenschaft unsere Gesundheit auf vielen Ebenen zu fördern. Es spielt eine wichtige Rolle bei: Herzgesundheit, Gewichtsabnahme, Stärkung unseres Immunsystems und Metabolismus sowie Funktionsunterstützung der Schilddrüse. Die Anwendung von Kokosöl wirkt sich auch sehr vorteilhaft auf die Haut und frisches, junges Aussehen aus.

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© freepik.com
Das Kokosöl ist ein natürliches gesättigtes Fett. Es gibt zwar viele gesättigte Fette, aber viele von ihnen sind leider Erzeugnisse eines künstlichen Vorgangs namens Hydrogenation. Während der Hydrogenation werden die pflanzlichen Öle und Samenöle erhitzt und mit dadurch erstandenem Wasserstoff angereichert. So manipuliertes Öl wird ranzig und verdickt. Diese ungesättigten Öle sind auch als Transfette bekannt und gesundheitsschädlich.

Wo kommt die besondere Kraft der Kokosnuss her?

Die Antwort lautet: Laurinsäure: 50 % des Inhalts des Kokosöls besteht aus diesem wertvollen Stoff, der sonst sehr selten in der Natur vorkommt. Laurinsäure hat antibakterielle Eigenschaften, die das Kokosöl zum natürlichen Abwehrmittel gegen Krankheiten macht. Hinzu kommt, dass es keine anderen Nahrungsmittel gibt, die mehr Laurinsäure beinhalten würden als das Kokosöl.

Außer Laurinsäure enthalten Kokosnüsse auch sog. Caprinsäuren, die ebenso antibakterielle Wirkung aufweisen. Das sind nur einige von gesundheitlichen Vorteilen, die das Kokosöl für uns bereithält.

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Laut Studie kann Senfkonsum vor Schäden an der Erbsubstanz schützen

Freiburg (ots) - Eine Forschergruppe um Prof. Dr. Volker Mersch-Sundermann und Dr. Evelyn Lamy am Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene der Universität Freiburg hat sowohl in einer Vorstudie in Kulturen menschlicher Zellen als auch in einer unabhängigen Studie am Menschen nachgewiesen, dass handelsüblicher scharfer Senf vor der Wirkung krebsauslösender Stoffe, die mit der Nahrung aufgenommen werden, effektiv schützt. "Der Konsum von scharfem Senf schützt beispielsweise vor den erbgutschädigenden Wirkungen der beim Grillen und Braten von Fleisch entstehenden polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen, kurz PAK", erläutert Institutsleiter Prof. Dr. Volker Mersch-Sundermann. PAK sind als krebsauslösende Stoffe - sogenannte Karzinogene - bekannt.

Die Probanden der Studie nahmen täglich 20 Gramm scharfen Senf zu sich. Dann wurde ihnen Blut abgenommen und das Blut mit krebsauslösenden Stoffen, sogenannten Karzinogenen, versetzt. "Wir haben gesehen, dass weiße Blutkörperchen von Probanden, die vorher scharfen Senf konsumiert hatten, viel besser mit solchen gefährlichen Substanzen umgehen können", so Mersch-Sundermann weiter. Im Gegensatz dazu waren die Werte bei den Probanden ohne Senfkonsum (Referenzwerte) weitaus schlechter.

Auch deuten die Studienergebnisse darauf hin, dass der Schutzeffekt eine gewisse Zeit nach dem Konsum von scharfem Senf anhält und nicht, wie etwa für Vitamin C gezeigt, nur sehr kurzfristig ist. Regelmäßiger Konsum von scharfem Senf könnte daher tatsächlich dazu beitragen, nachhaltig das Krebsrisiko zu verringern.