Gesundheit & WohlbefindenS


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Djokovic - mehr Erfolg ohne Gluten?

Düsseldorf. Das Tennis-Jahr 2011 steht ganz im Zeichen von Novak Djokovic. Der Serbe beherrscht die Szene trotz starker Konkurrenz in Person von Roger Federer und Rafel Nadal. Mit dem Finalsieg bei den US Open baute er seine unheimliche Bilanz auf 66:2-Siege aus. Die Gründe seines Erfolgs wirken mysteriös.
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© GETTY IMAGES NORTH AMERICA, AFP

Die jüngste Niederlage erlitt er im August im Endspiel von Cincinnati gegen den Schotten Andy Murray. Doch streng genommen verlor der 24-Jährige dort gegen den eigenen Körper, denn eine Schulterverletzung zwang ihn zur Aufgabe bei dem Vorbereitungsturnier auf Flushing Meadows.

Die erste Niederlage der Saison dürfte ihn im Rückblick deutlich mehr schmerzen. Denn diese Niederlage verhinderte Djokovics Grand Slam. Drei der vier bedeutendsten Tennisturniere der Welt gewann der in Belgrad geborene Profi in der laufenden Saison: die Australian Open, Wimbledon und nun auch die US Open. Lediglich die French Open in Paris fehlen in dieser Reihe. In Roland Garros unterlag er im Halbfinale dem Schweizer Federer.

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Studie: Erektionsstörungen ist Zeichen für Herz-Problem

Erektionsstörungen können ein Zeichen für Herz-Probleme sein. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschern aus Graz. Sie stellten in ihren Untersuchungen bei 65 Prozent von 184 Patienten mit Herz-Kreislauf-Krankheit (KHK) eine Potenzschwäche (ED) fest.

KHK und ED beruhen beide auf Endothelschäden, die über eine chronische Entzündung zur Atherosklerose fortschreiten. Allgemein steigt das ED-Risiko ab dem 50. Lebensjahr, bei Männern über 70 beträgt es 67 Prozent. Diabetes, Bluthochdruck und Rauchen machen besonders anfällig. 30 bis 90 Prozent der Diabetiker und 17 bis 55 Prozent der Hypertoniker haben eine ED, ebenso 55 Prozent der rauchenden, aber nur ein Fünftel der nichtrauchenden Herzpatienten.

Kommentar: Es sei angemerkt, dass es, sobald man unabhängige Studien zu Nikotin studiert, deutlich wird, dass die Verteufelung des Rauchens reine Propaganda ist. Sicherlich, wenn man konventionelle Zigaretten raucht, denen schädliche chemische Zusatzstoffe hinzugefügt werden, dann hat das tatsächlich negative Auswirkungen auf die Gesundheit. Purer, biologischer Tabak jedoch ist ein uraltes pflanzliches Arzneimittel.
Rezeptoren für Acetylcholin fallen in zwei Kategorien, die auf den Chemikalien basieren, die die Aktionen des Acetylcholins auf seine zahlreichen Zielzellen imitieren oder ihnen entgegenwirken. In klassischen Studien war Nikotin, isoliert von Tabak, eine der Chemikalien, die benutzt wurden, um Acetylcholin-Rezeptoren zu unterscheiden. Das ist der Grund, warum es Nikotin-Rezeptoren für Acetylcholin gibt. Nikotin verhält sich als ein Agonist (d.h. er imitiert) gegenüber den Acetylcholinrezeptoren, was wichtig fürs Lernen, Gedächtnis und kognitive Funktionen ist. Tägliche Nikotin-Infusionen erhöhen tatsächlich die Anzahl der Acetylcholin-Rezeptoren um bis zu 40%.

Die Nikotin-Rezeptoren im zentrale Nervensystem werden neuronaler Plastizität und dem Überleben von Gehirnzellen zugeordnet, was äußerst wichtig für die Aufrechterhaltung von Gehirnfunktionen ist, wenn wir altern, uns von einem Trauma erholen, für emotionale Adaption und fürs Lernen. Doch damit nicht genug: Nikotin wurde in etlichen klinischen Situationen als Therapie eingesetzt, z.B. bei Nierenversagen, Sepsis, Colitis ulcerosa, Alzheimer, etc.
Da die meisten meiner "Freunde" und Freunde auf Facebook mit unseren Forschungen bezüglich des Rauchens und dem Haufen an Beweisen vertraut sind, dass die Anti-Raucher-Kampagne eine Psy-Op (psychologische Operation) ist, bestand die nachfolgende Diskussion darin, was man zwischen Freunden erwarten würde, die das gleiche Level an Wissen und Gewahrsein über ein Thema haben. Mein genereller Grundsatz zum Rauchen ist dieser: Ich tue es und ich denke, dass es für viele Menschen gut ist. Ich denke, dass kommerzielle Zigaretten wegen ihrer chemischen Zusätze meistens schädlich sind. Doch purer Tabak, Nikotin, ist nicht nur für einige Menschen gut, sondern wirkt schützend auf eine Weise, die in dieser derzeitig so vergifteten Welt verzweifelt gebraucht wird.
Nichtsdestotrotz glaube ich nicht, dass Rauchen gut für jedermann ist.
(übersetzt und zitiert aus Freedom of Association, Smoking and Psychopathy, zu Dts.: "Vereinigungsfreiheit, Rauchen und Psychopathie", ein Artikel der zur Zeit für die deutsche Leserschaft übersetzt wird.


Bandaid

Studie: Lachen scheint vor Schmerzen zu schützen

London (dpa) - Lachen kann nach einer britischen Studie möglicherweise vor Schmerzen schützen. Davon gehen Forscher der Universität Oxford nach mehreren Experimenten mit Menschen aus, deren Schmerzempfindlichkeit sie testeten.

Das Lachen, vor allem in Gruppen, könnte Endorphine freisetzen und die Reizschwelle erhöhen.

Die Teilnehmer mussten sich entweder ein lustiges Video oder eine faktenreiche Dokumentation anschauen, schreiben die Forscher im Fachblatt Proceedings of the Royal Society B. In Tests habe ausgiebiges Lachen die Reizschwelle gegenüber physischem Schmerz erhöht, zum Beispiel wenn eine Manschette zur Blutdruckmessung am Oberarm immer stärker aufgepumpt wurde. Diesen Effekt konnten die Experten bei Zuschauern ernster Vorführungen nicht feststellen. Dies sei am besten mit der Aktivität von Endorphinen zu erklären.

Penis Pump

Wenn Männer Väter werden, sinkt ihr Testosteronpegel

In der ganz kruden Version der Evolutionspsychologie sind Männer wenig daran interessiert, sich um ihren Nachwuchs zu kümmern: Ist ein Baby erstmal auf dem Weg, so die Theorie, treibe ein innerer Trieb sie dazu an, nach weiteren Verbreitungsmöglichkeiten für ihre Gene zu suchen. Dem widerspricht jetzt eine Studie, die sogar eine biologische Grundlage für echte Vatergefühle gefunden haben will: Das Forscherteam um den Anthropologen Lee Gettler von der Northwestern University in Evanston berichtet im Fachmagazin PNAS (online) über einen direkten Nachweis, dass der Spiegel des Sexualhormons Testosteron sinkt, wenn Männer Väter werden.

Völlig unerwartet ist diese Nachricht allerdings nicht. So kennt man entsprechende Effekte aus dem Tierreich, und bereits 2002 berichteten Harvard-Forscher, dass Väter unterdurchschnittliche Testosteron-Werte aufweisen. Ungeklärt blieb damals jedoch, ob der niedrigere Hormonspiegel tatsächlich eine Folge der Vaterschaft ist. Schließlich könnte es auch so sein, dass Männer mit niedrigem Testosteron-Pegel leichter eine Partnerin finden und statistisch häufiger Nachwuchs bekommen.

Info

Serie "SpongeBob" schlägt Kindern aufs Gehirn

Die Zeichentrickserie SpongeBob Schwammkopf führt bei Kindern bereits nach kurzer Zeit zu Aufmerksamkeits- und Lernproblemen. Das zeigt eine US-Studie.
spongebob
© PADie Fernsehserie "SpongeBob Schwammkopf" wurde bereits mit dem begehrten US-Fernsehpreis Emmy für die beste Zeichentricksendung unter einer Stunde ausgezeichnet

Die Zeichentrickserie "SpongeBob" führt laut einer neuen US-Studie zu kurzzeitigen Aufmerksamkeits- und Lernproblemen bei Kindern. Wenn Vierjährige die Serie nur neun Minuten lang sehen, könnten diese Symptome bereits auftreten, heißt es in der Studie, die in der Zeitschrift Pediatrics veröffentlicht wurde.

Für die Studie mussten 60 Kinder entweder "SpongeBob" oder die ruhigere US-Zeichentrickserie "Caillou" ansehen und danach psychologische Funktionstests absolvieren. Die "SpongeBob"-Kinder schnitten deutlich schlechter ab.

Magic Wand

Mit Lieblingsmusik gegen Tinnitus

Ihre Lieblingsmusik soll Tinnitus-Patienten helfen, das lästige Pfeifen im Ohr zu bekämpfen. Das Uniklinikum Münster will auf erste Therapieerfolge aufbauen und sucht nun im Münsterland 300 Patienten für eine größere Untersuchung. Eine im vergangenen Jahr veröffentlichte Studie hatte demnach gezeigt, dass die Intensität der Ohrgeräusche durch das Musiktraining im Durchschnitt um 25 Prozent sinkt.
Tinnitus
© APA

"Musik hat alle unsere Kulturen und Entwicklungsstadien begleitet und fast alle Menschen mögen sie", sagte Professor Christo Pantev vom Institut für Biomagnetismus und Biosignalanalyse. Bei dem Therapieansatz sucht jeder Patient seine Lieblingsmusik aus. "Wir schneiden dann bestimmte Frequenzen aus dieser Musik heraus", sagte Pantev. Der herausgefilterte Teil des Klangteppichs hätte für gewöhnlich die Tinnitus-Nervenzellen angesprochen. Das falle dann allerdings weg, nur deren Nachbarn würden gereizt. Diese Nachbarzellen wiederum sollen die Tinnitus-Neuronen hemmen. Werde diese "laterale Hemmung" häufig wiederholt, könne das Pfeifen dauerhaft zurückgehen, sagte Pantev.

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Erdbeben zeigt messbare Spuren an den Herzen

PARIS (ob). Das schwere Erdbeben im Februar 2010 in Chile hat in den Herzen vieler Einwohner messbare stressbedingte Spuren hinterlassen.

Wie Dr. Edgardo Escobar vom nationalen Telemedizinischen Zentrum (ITMS) in Santiago kürzlich beim Kardiologenkongress in Paris berichtet hat, war in landesweit gemessenen "Real-Time"-EKG-Aufzeichnungen eine deutliche Zunahme von subepicardialen Myokardläsionen zu beobachten.

An seinem Zentrum laufen innerhalb von 24 Stunden bis zu 1500 zehnminütlich gemessene EKG-Aufzeichnungen ein. An einem normalen Wochenende liegt die Inzidenz von subepikardialen Läsionen bei 0,7 bis 2,0 Prozent (im Schnitt: 1,35 Prozent).

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Das Beste aus dem Web: Zusatzstoffe: Wenn unser Essen krank macht

Gesunde Ernährung liegt im Trend. Doch so sehr die Menschen in Europa auch darauf achten, dass sie vitaminreich und fettarm essen - Lebensmittelallergien sind auf dem Vormarsch. Dafür verantwortlich sind aber nicht die Lebensmittel selbst, sondern Zusatzstoffe aller Art.
nahrungsmittel,geschäft
© Victor Machado/stockxchange Im Lebensmittel-Shop bräuchte man eigentlich eine Tabelle, mit der man die Zusatzstoffe auf Dosen und Packungen verifizieren kann.
Mittlerweile ist es europaweit vorgeschrieben, dass Inhaltsstoffe auf einer Zutatenliste angegeben werden, die auf der Verpackung abgedruckt wird - es ist schon ziemlich interessant, was sich heute in Basislebensmitteln wie Brot oder Margarine so tummelt. da finden sich Emulgatoren in Margarinen, Süßstoffe in kalorienreduzierten Produkten, Geschmacksverstärker in Gewürzmischungen oder Verdickungsmittel in Mayonnaisen. Nicht alles davon ist wirklich gesund. Zusatzstoffe sind in den meisten Fällen künstlich hergestellt und dienen dazu, Lebensmittel wie Wurst oder Käse im Geschmack zu verstärken und länger haltbar zu machen. Auf den ersten Blick klingt das vernünftig. Vor allem bei den Einkaufsgewohnheiten, die der Mensch hat, und die im Wesentlichen daraus bestehen, den Kühlschrank möglichst voll zu bekommen und das in einer möglichst leckeren Auswahl. Dummerweise können bestimmte Inhaltsstoffe in Lebensmitteln auf Dauer krank machen. Sie lösen Allergien und Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten, wie die Laktose-Intoleranz aus. Hier ein Überblick über die gängigsten Zusatzstoffe in Lebensmitteln, und was sie bewirken können.

Kommentar: Auf Gluten , Milch und Zucker sollte vollkommen verzichtet werden, da diese Stoffe abhängig machen und sich auf das Nervensystem auswirken, selbst wenn keine Glutenintoleranz durch Tests festgestellt werden kann. Eine Gluten-Sensitivität reicht schon aus, um den Körper negativ beeinflussen zu können.

Auch sollte beachtet werden, dass der Mensch das einzige Lebewesen auf der Erde ist, das die Milch von anderen Säugetieren trinkt, die eigentlich jedoch ausschließlich für den Nachwuchs der jeweiligen Tierart gedacht ist.

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Cow Skull

SOTT Fokus: Das verlorene Paradies

Dieser Artikel ist ursprünglich in der 13. Ausgabe von SOTT's The Dot Connector Magazine erschienen.

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Wenn man einmal die bestehende Literatur über Gesundheit und Ernährung von einem evolutionären Standpunkt aus betrachtet, kommt man zu dem unausweichlichen Ergebnis, dass sich die menschliche Spezies in Sachen Ernährung seit tausenden von Jahren auf einem Holzweg befindet. Selbst wenn die gesamte Menschheit wie durch ein Wunder von heute auf morgen ihre Ernährungsweise umstellen würde, bliebe dennoch eine entscheidende Frage offen: Haben wir unsere Umwelt bereits derart manipuliert, dass es kein Zurück mehr gibt?

Im Gegensatz zu der allgemeinen Überzeugung vieler Anthropologen, dass Ackerbau eine der bedeutendsten Errungenschaften der Menschheit sei, gibt es zunehmend Beweise, die darauf hindeuten, dass die menschliche Spezies mit dem Beginn der Agrargesellschaft in Wahrheit eine selbstzerstörerische Richtung eingeschlagen hat.

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US-Studie: Fäkalbakterien in Plastiktüten

Hamburg (ots) - Mehrmals benutzte Plastiktüten sind wahre Bakterienschleudern. Nach einem Bericht des Männer-Lifestylemagazins Men's Health (Ausgabe 10/2011, EVT 14.09.2011) haben Wissenschaftler der US-amerikanischen Loma Linda University in Kalifornien dies in einer Studie festgestellt. Die Forscher hatten 84 wiederverwendete Tüten untersucht, die sie von Supermarkt-Kunden in Los Angeles, San Francisco und Tucson eingesammelt hatten. In mehr als der Hälfte der Plastikbeutel fanden sie Fäkalbakterien wie Escherichia coli. Nach den Erkenntnissen der Wissenschaftler werden die Keime vor allem durch loses Obst sowie undichte Gemüse- und Fleischverpackungen auf die Tüten übertragen. Wird das Fleisch auch noch länger im Auto gelagert, steigt die Keimbelastung um ein Vielfaches. "Men's Health" empfiehlt daher dringend auf Plastikbeutel zu verzichten und stattdessen lieber Baumwolltaschen für den Einkauf zu benutzen. Die umweltfreundlichen und hygienischen Tüten kann man waschen, wodurch die Keim-Belastung um 99,9% gesenkt wird.