Gesundheit & WohlbefindenS


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Ein Virus ist schuld

Bandscheibenvorfall? Ärzte haben jetzt Hinweise darauf, dass Herpes eine Ursache ist

Die winzigen Erreger mischen bei deutlich mehr Krankheiten mit als gedacht, glauben Forscher


Ein einschießender, geradezu unerträglicher Schmerz, oft fühlen sich auch Arme oder Beine taub an - der Bandscheibenvorfall ist keine Bagatelle, als Therapie bleibt oft nur die Operation. Die Ursache ist ein "Ausquellen" der Bandscheibe in den Rückenmarkkanal, wo sie dann auf den Nervenstrang drückt. Und das wiederum, so die medizinische Lehrmeinung, wird dadurch provoziert, dass sich der betreffende Mensch zu wenig bewegt und sich eine ungünstige Körperhaltung zugelegt hat. Doch eine aktuelle medizinische Studie zwingt zum Umdenken. Denn sie bringt die Herpesviren als Auslöser ins Spiel.

Ambulance

Innovationsstress fördert Burnout

Burnout geistert immer häufiger als Modediagnose durch die Presse. Im Kern geht es um Erschöpfungszustände. Eine Erklärung dafür zielt auf "Innovationsstress" durch permanenten Veränderungsdruck in den Unternehmen, zeigt eine aktuelle Studie. Vor allem Führungskräfte bleiben davor nicht verschont.

Um im Spannungsfeld von Kostenkonkurrenz und Innovationsdruck bestehen zu können, müssen vor allem Führungskräfte Veränderungsprozesse in Unternehmen vorantreiben. Kreativität, Kompetenzentwicklung und die Suche nach Verbesserungen werden zu Daueraufgaben, parallel zum Termin- und Leistungsdruck des operativen Tagesgeschäfts. Welche Risiken und Nebenwirkungen mit derartigem "Innovationsstress" verbunden sind, wurde von Innovationsforschern des Instituts für angewandte Innovationsforschung e.V. an der Ruhr-Universität Bochum (IAI) und Gesundheitsexperten der Klinken Essen-Mitte im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes PräGO (www.praego.net) untersucht.

Roses

Aktuelle Studie belegt Wirkung einer Pflanzenkombination

Eschborn - Seit mehr als fünfzig Jahren wird die Kombination der Pflanzenstoffe Myrrhe, Kaffeekohle und Kamille in Myrrhinil-Intest® zur Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) erfolgreich eingesetzt. Um mit der CED-Langzeittherapie verbundene Nebenwirkungen und gesundheitliche Risiken zu minimieren, sind pflanzliche Arzneimittel hier von besonderem Interesse. Eine von 2008 bis 2010 durchgeführte Studie hat jetzt gezeigt, dass das Phytotherapeutikum Myrrhinil-Intest® bei Colitis ulcerosa zur Remissionserhaltung vergleichbar wirksam ist wie die Standardtherapie mit Mesalazin. "Damit haben wir erste Hinweise darauf, dass das pflanzliche Arzneimittel bei Colitis ulcerosa eine wirksame phytotherapeutische Alternative zur Remissionserhaltung darstellen kann", erklärt der Studienleiter Professor Dr. Jost Langhorst, Essen

Anlässlich der randomisierten, prospektiven Doppelblind-Studie mit Double-Dummy Design nahmen Colitis ulcerosa-Patienten älter als 18 Jahre in der schubfreien Phase über einen Zeitraum von zwölf Monaten dreimal täglich das pflanzliche Arzneimittel oder Mesalazin ein. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Krankheitsaktivität, die Rezidivrate und die Dauer bis zum ersten Rezidiv nicht statistisch signifikant unterscheiden.

Bacon

Steinzeit-Diät fördert menschliche Intelligenz und sportliche Ausdauer

Neues Buch zeigt die Vorteile von Steinzeiternährung für moderne Hobby- und Leistungssportler
cordain, paleo diät
© Sportwelt-Verlag

Gemeinsam mit dem Ausdauersportler Joe Friel verfasste der amerikanische Professor Loren Cordain ein Buch mit dem Titel: Das Paläo-Prinzip der gesunden Ernährung im Ausdauersport, das auf Deutsch im Sportwelt Verlag erschienen ist (ISBN 978-3-941297-10-4; 18,95 EUR; http://www.sportwelt-verlag.de/Leseproben/Sachbucher/SachErn/sachern.html. Prof. Cordain rät darin zum Verzehr von viel Fleisch, Obst und Gemüse und erklärt allgemein die Notwendigkeit, sich entsprechend unseres genetischen Erbes zu ernähren - und damit fit zu werden. Also: Essen wie die Steinzeitmenschen! Einen GRATIS e-book-Auszug des Buches gibt es als Download unter http://www.sportwelt-verlag.de.

Eins ist aus evolutionärer Sicht klar: Der Mensch hat sich schon immer von Fisch, Fleisch, Beeren und anderen Pflanzen ernährt - nicht jedoch von Milchprodukten oder Getreide. Diese Entwicklung führte auch zu einer starken Zunahme der menschlichen Gehirnmasse gegenüber den Menschenaffen, wobei das Gehirn das stoffwechselaktivste Organ unseres Körpers ist. Tatsächlich verbraucht es im Ruhezustand neunmal mehr Energie als jedes andere Organ. Im Gegenzug nahm die Länge des Darms ab, denn durch die verstärkt tierische Nahrung musste weniger voluminöse, faserige Pflanzenkost verdaut werden. Dieser evolutionäre Energietausch zwischen Darm und Gehirn wird Expensive-Tissue-Hypothese genannt. Auf dieser Erkenntnis basiert das Prinzip der Steinzeiternährung.

Kommentar: Mitglieder des Diskussionsforums berichten ähnliche Ergebnisse, dass ihr Gehirn durch eine fettreiche Ernährungsweise leistungsfähiger wurde. Bevor man jedoch seine Ernährungsweise umstellt, empfehlen wir, sich vorher sehr gut zu belesen, weil jede Person einzigartig ist und der Teufel, wie so oft, im Detail steckt.


Beer

Alkoholkonsum erhöht Brustkrebs-Risiko

Washington (dts) - Laut einer Studie haben Frauen, die Alkohol konsumieren, ein höheres Risiko an Brustkrebs zu erkranken als Frauen, die keine alkoholischen Getränke konsumieren. Frauen, die drei bis sechs alkoholische Getränke pro Woche konsumieren, erkranken demnach um 15 Prozent häufiger an Brustkrebs als abstinente Geschlechtsgenossinnen. Bei Frauen, die pro Tag zwei alkoholische Getränke konsumieren, erhöht sich das Brustkrebs-Risiko der Studie zufolge gar um 51 Prozent. Die Autoren der Studie, die in der Zeitschrift der “American Medical Association” veröffentlicht wurde, sagten, dass der Grund für das erhöhte Brustkrebs-Risiko bislang unklar sei.

© - dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Health

Kohlenmonoxid-Belastung verringert Gewicht von Neugeborenen

Berlin - Eine hohe Kohlenmonoxid-Belastung hat einer Studie zufolge einen negativen Einfluss auf das Gewicht neugeborener Babys. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) in Berlin. Demnach sind Babys aus Regionen, die mit hohen Kohlenmonoxid-Werten belastet sind, im Durchschnitt 289 Gramm leichter als andere. "Das ist ein klarer Hinweis darauf, wie sehr die Luftverschmutzung Kindern bereits im Mutterleib schaden kann", sagte die Familienökonomin und Mitautorin C. Katharina Spieß.

Durch erhöhte Kohlenmonoxid-Werte verschlechtere sich im Mutterleib die Versorgung der Babys mit Sauerstoff. Die Belastung ist insbesondere in verkehrsreichen Regionen höher.

dapd

Ambulance

Stress in der Schwangerschaft beeinflusst Suchtverhalten

Stress während der Schwangerschaft könnte einer Studie zufolge dazu führen, dass die Neugeborenen später suchtanfälliger werden.
Schwangere
© dpaWährend der Schwangerschaft sollten Stresssituationen so gut wie möglich vermieden werden.
Zu diesem Ergebnis sind portugiesische Forscher bei Versuchen mit Ratten gekommen. Der Einfluss könne bei den Tieren auch wieder rückgängig gemacht werden, erläutern sie im Fachblatt Molecular Psychiatry.

Um bei den Rattenweibchen vorgeburtlichen Stress zu simulieren, injizierte das Team um Ana João Rodrigues und Nuno Sousa von der Universität Minho in Braga ihnen bestimmte Stress-Hormone (Glukokortikoide). Ratten, die vor der Geburt diesen Hormonen verstärkt ausgesetzt waren, wiesen als ausgewachsene Tiere Gehirnanomalien auf, die auch bei Drogensüchtigen anzutreffen sind. Zudem waren sie suchtanfälliger - etwa für Opiate und Alkohol.

Durch Verabreichung des Neurotransmitters Dopamin - auch als „Glückshormon“ bekannt - hätten die Anomalien wieder rückgängig gemacht werden können, erläutern die Forscher in einer Mitteilung ihrer Universität. Auch das Suchtverhalten sei reversibel gewesen.

Pills

Pille kann weibliches Liebesleben negativ beeinflussen

Bloomington. Hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille können das weibliche Liebesleben negativ beeinflussen. Das fanden Wissenschaftler der Universität von Indiana in einer Studie unter mehr als 1.100 Frauen heraus. Demnach berichteten Frauen, die hormonelle Empfängnisverhütung betrieben, häufiger von niedriger sexueller Erregung und hatten weniger Orgasmen. Frauen, die Pille oder Verhütungsring nutzten, hatten zudem weniger Sex und allgemein weniger Vergnügen beim Liebesspiel als ihre Geschlechtsgenossinnen, die Kondom oder Diaphragma verwendeten. Die Forscher rieten Frauen, die hormonell verhüten und die genannten Probleme bemerken, Hilfsmittel wie Gleitgel oder andere Produkte zu nutzen.

(dts Nachrichtenagentur)

Alarm Clock

Einsamkeit raubt den Schlaf

Einsamkeit belastet uns nicht nur seelisch, sie stört auch die Nachtruhe: Sozial isolierte Menschen schlafen unruhiger als Menschen, die sich in eine Gemeinschaft integriert fühlen. Grund ist ein Urinstinkt.
Einsamer Schläfer
© ColourboxEinsame schrecken nachts öfter hoch

Nach Ansicht der Forscher ist der Einfluss der Einsamkeit auf die Schlafqualität aus evolutionärer Sicht gut erklärbar: „Der Mensch musste sich früher auf ein sicheres soziales Umfeld verlassen können, um zu überleben“, schreiben sie. Nur im Schutz der Gruppe konnten unsere Vorfahren schlafen, ohne beispielsweise Angst vor wilden Tieren haben zu müssen. Wenn dieses Gefühl der sozialen Sicherheit fehle, führe dies instinktiv zu höherer Wachsamkeit und einem Gefühl der Unsicherheit. „Dieses manifestiert sich dann in Anspannung und einem unruhigen Schlaf“, schreiben die Wissenschaftler. Die Einsamkeit scheine dabei nicht die Gesamtzeit des Schlafens zu verkürzen, vielmehr wachten die Betroffenen nachts häufiger auf.

Belege für den Zusammenhang von Schlafstörungen und Einsamkeit fanden die Forscher, als sie das soziale Umfeld, die psychische Verfassung und die Schlafqualität von Bewohnern einer sehr traditionell geprägten ländlichen Gemeinschaft untersuchten. In einer vorhergehenden Studie habe man Ähnliches aber auch bei einer Gruppe von Universitätsstudenten festgestellt, sagen die Forscher. „Ob ein junger Student an einer großen Universität oder ein älterer Erwachsener in einer ländlichen Kommune: Wir alle brauchen offenbar das Gefühl sozialer Sicherheit, um gut zu schlafen“, sagt Erstautorin Lianne Kurina von der University of Chicago.

Bulb

Magnesium senkt den Blutdruck

Bluthochdruck mit Magnesium vermeiden?

Bluthochdruck (Arterielle Hypertonie) zählt in Deutschland zu den verbreitetsten Beschwerden des Herz-Kreislauf-Systems. Als Hauptursachen für das vermehrte Auftreten von erhöhtem Blutdruck gelten dabei ungesunde Ernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel.

Die Gesellschaft für Biofaktoren e.V. unterstreicht in einer aktuellen Mitteilung vor allem die Bedeutung der Magnesium-Versorgung für den Blutdruck. So hätten zahlreiche Studien belegt, dass ein erheblicher Anteil der Bluthochdruckpatienten unter einem Magnesium-Mangel leidet, der Gefäßverengungen begünstigt und auf diese Weise den Blutdruck steigert, erläuterte die Experten. Da Bluthochdruck als Hauptrisikofaktor für Herz- und Gefäßerkrankungen gilt, könnte durch eine ausreichende Magnesium-Versorgung der Betroffenen deren Gesundheitsrisiko deutlich verringert werden, so die Mitteilung der Gesellschaft für Biofaktoren.

Kommentar: Lesen Sie auch die folgenden Artikel über Magnesium:

Welche Rolle spielt Magnesium bei Diabetes

Magnesium wirkt entzündungshemmend