Gesundheit & WohlbefindenS


Heart

Oxytocin: Kuscheln gegen den Herbstblues

Zwanzig Minuten kuscheln am Tag, vor allem während der kalten Jahreszeit, soll vor depressiven Verstimmungen und psychosomatischen Erkrankungen schützen. Das sagt der Wiener Arzt Cem Ekmekcioglu. Sein aktuelles Buch handelt von Berührungen.
Kuscheln

„Eine schwere Depression kann man mit Kuscheln natürlich nicht behandeln, aber angenehme Berührung bedeutet Stressreduktion und mehr Wohlbefinden“, sagt Ekmekcioglu, der am Institut für Physiologie an der Medizinischen Universität Wien beschäftigt ist. Streicheleinheiten wirken sich positiv auf die Hormonausschüttung aus: Das Stresshormon Cortisol wird durch Kuscheln reduziert, die Produktion von Oxytocin wird angeregt. „Dieses Hormon wird bei liebevollen Berührungen ganz gemächlich, beim Orgasmus in hohen Dosen ausgeschüttet“, schreibt der Mediziner in dem Buch „Der unberührte Mensch“.

Das Kuschelhormon

Oxytocin werde auch als Kuschel-Hormon bezeichnet. Paare, die sich häufiger umarmen und gegenseitig massieren, haben höhere Oxytocin-Werte als Paare, die das seltener tun. Das Hormon helfe auch, Spannungen und Ärger zwischen den Partnern zu dämpfen.

Bell

Das Beste aus dem Web: Die dunkle Seite des Getreides und Zuckers - Teil 1

gluten free
© Colorado Springs Independent
Getreide wird uns seit langer Zeit als gesund verkauft. Laut vieler “offizieller” Ernährungsempfehlungen soll es den Großteil der Ernährung ausmachen.

Wenn man sich jedoch einmal genauer mit den wissenschaftlichen Daten über Getreide beschäftigt, dann dreht sich das vermeintlich vorhandene Ernährungswissen häufig um 180 Grad und eine kleine Welt kann über einen zusammenbrechen.

Dies ist mir vor einigen Jahren passiert, als mein damaliger Professor von einem Kongress des National Instituts of Health (NIH) aus den USA zurückkam. Er sagte mir, das die neuen wissenschaftlichen Daten zeigten, dass die ganze Hysterie über fettreiche Ernährung weitestgehend unbegründet zu sein scheint und viele grundlegende Ernährungsempfehlungen, die er seit Jahrzehnten gelehrt hat, über den Haufen geworfen werden müssten.


Kommentar: Die ganze Hysterie über das angebliche Gesundheitsrisiko durch fettreiche Ernährung scheint nicht nur unbegründet zu sein, sie ist unbegründet. Tatsächlich ist alles, was uns über gesunde Ernährung erzählt wurde, das genaue Gegenteil der Wahrheit:

Herzchirurg enthüllt die Wahrheit über fettarme Ernährung
Ende des “Fettarm-Mythos”: Harvard rehabilitiert das Fett


Kommentar: Die ketogene Ernährung - Die vielen unglaublichen Vorteile einer Ernährung basierend auf tierischem Fett - Für Körper, Geist und Seele!


Stop

Umweltschadstoffe lösen Parkinson aus

Eines der am häufigsten in der Umwelt vorkommenden organischen Lösungsmittel kann Parkinson auslösen. Das hat ein internationales Forscherteam in einer Studie an 99 Zwillingspaaren festgestellt. Zwillinge mit häufigem Kontakt mit Trichlorethylen litten später sechsfach häufiger unter Parkinson als ihre weniger stark exponierten Geschwister, berichten die Forscher im Fachmagazin Annals of Neurology.
Nervenzelle
© NIHNervenzelle
Von den insgesamt sechs getesteten organischen Lösungsmitteln hätten drei das Risiko für Parkinson signifikant erhöht. Besonders betroffen seien dabei Personen, die als Elektriker, Mechaniker und Industriearbeiter tätig waren, aber auch Künstler, Angestellte in chemischen Reinigungen und Medizinlaboranten.

Bereits zuvor hatten kleinere Studien unter anderem an Industriearbeitern sowie die Ergebnisse von Tierversuchen auf einen Zusammenhang zwischen Parkinson und Trichlorethylen hingedeutet. Jetzt habe man dies erstmals auch in einer breiter angelegten Studie nachgewiesen, sagen die Forscher. „Dies bestätigt, dass diese häufig vorkommenden Umweltschadstoffe tatsächlich das Risiko für Parkinson erhöhen können und hat damit große Bedeutung für die öffentliche Gesundheit“, schreiben Samuel Goldman vom Parkinson's Institute im kalifornischen Sunnyvale und seine Kollegen.

Attention

Studie: Zahl der Diabetiker könnte bis 2030 auf 522 Millionen steigen

Brüssel - Die Zahl der weltweit an Diabetes erkrankten Menschen könnte bis 2030 auf 522 Millionen steigen.

Das ist das Ergebnis einer Studie der International Diabetes Federation (IDF). In der Zahl sind die beiden Formen Typ 1 und Typ 2 enthalten. In Afrika rechnet die Organisation mit einem Anstieg der Diabetes-Fälle um 90 Prozent. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht von derzeit etwa 346 Millionen Diabetes-Erkrankten weltweit aus. Über 80 Prozent der Todesfälle ereignen sich dabei in Entwicklungsländern. Diese Zahl könnte sich laut IDF in den nächsten zwei Jahrzehnten verdoppeln.

Bacon

Studie: Nur zwei von drei Kindern und Jugendlichen frühstücken

Berlin - Nur zwei von drei elf- bis 15-Jährigen in Deutschland frühstücken täglich. Das ergab eine Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Laut der Untersuchung steigt der Anteil derjenigen, die morgens das Frühstück auslassen, mit dem Alter.

Bei den 15-Jährigen in Deutschland verzichtet jeder zweite darauf. Dabei findet sich ein deutlicher Einfluss der sozialen Lage: Kinder und Jugendliche aus Familien mit geringem Einkommen gehen häufiger ohne Frühstück aus dem Haus. Dass so viele Jugendliche auf das Frühstück verzichten, könnte, so die Forscher, mit dem Wunsch verbunden sein, das Gewicht zu reduzieren: Laut der Studie findet sich jedes zweite Mädchen und jeder dritte Junge zu dick, und jedes sechste Mädchen und jeder zehnte Junge machen aktuell eine Diät.

Health

Studie: Seelenzustand von Schwangeren wirkt sich auf Ungeborene aus

Schwangere Frau
© Ken Hammond (USDA)Archiv: Schwangere Frau
Irvine/ USA - Dass Ungeborene zahlreiche Informationen und Signale der körpereigenen Biochemie der Mutter aber auch - etwa in Form von Musik und Sprache - über das gemeinsame Umfeld wahrnimmt und dass sich diese nicht nur auf den Fötus im Mutterleib sondern auch auf die spätere Entwicklung des Kindes auswirken kann, ist medizinisch bewiesen. Die Ergebnisse einer neuen Studie von US-Psychologen legen nun auch nahe, dass der Fötus auch den mentalen Zustand der Mutter wahrnimmt und sich dieser auch auf das Kind und dessen Entwicklung auswirkt.

Wie die Forscher um Curt A. Sandman, Elysia P. Davis, und Laura M. Glynn von der "University of California" aktuell im Fachjournal "Psychological Science" der "Association for Psychological Science" schildern, können sich beispielsweise Depressionen während der Schwangerschaft auf die spätere Entwicklung des geborenen Kindes auswirken.

Cheeseburger

Rückschau Mamis Junkfood schadet auch dem Kind

Junkfood
© GreWiAJunkfood (Illu.)
London/ England - Schlechte Ernährung während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit durch sogenanntes Fast- und Junkfood, kann beim Ungeborenen wie bei Säuglingen dauerhafte Gesundheitsschäden verursachen. Dies belegt jetzt eine aktuelle Studie am "Royal Veterinary College" in London.

Im Test an Ratten zeigte sich deutlich, dass auch die Nachkommen von fettleibigen Tieren, die hauptsächlich fetthaltige Nahrung bekommen hatten, auch noch als ausgewachsene Tiere vermehrt an erhöhten Blutfettwerten und Fetteinlagerungen in den Organen leiden. Zudem wiesen die Tiere ein erhöhtes Risiko für Diabetes auf, selbst dann, wenn sie sich selbst gesund ernährten.

"Es heißt zwar immer, dass man ist, was man ißt. Tatsächlich ist es aber auch so, dass man das ist, was die Mutter gegessen hatte", so der die Studie leitende Wissenschaftler Dr. Stephanie Bayol.

Alarm Clock

Studie: Ärzte übermüdet - Fehlergefahr wächst

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Bandaid

Beim Juckreiz ist die Medizin immer noch ratlos

Chronischer Juckreiz hat einen verheerenden Effekt auf die Betroffenen. Viele klagen über Depressionen, Angsterkrankungen oder Schlafstörungen. Die Medizin weiß immer noch keinen rechten Rat dagegen.

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© Malbert - FotoliaDer kleine Bruder des Schmerzes: Jucken
Der Schmerz peinigt, das Jucken ärgert nur - meinen die meisten Menschen. Das Gespräch mit einem Neurodermitis-Patienten könnte sie schnell eines besseren belehren. Wer dennoch nicht glauben will, was für ein unerträglicher Quälgeist das Jucken sein kann, dem sei ein Blick in die Studie der Hautärztin Seema Kini von der Emory University School of Medicine in Atlanta empfohlen. Fast ein Lebensjahrzehnt, 13 Prozent ihrer Lebenszeit, ist dort zu lesen, würde ein Patient, der unter chronischem Juckreiz leidet, dafür hergeben, endlich Ruhe zu haben. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 80 Jahren in Deutschland wären das acht geopferte Jahre.


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Studie aus Dresden belegt Risiko für Diabetes bei Herzkrankheiten

Was Experten bei der Dunkelziffer bislang unentdeckter Diabetesfälle vermuten, belegt eine neue Studie aus Dresden Die Ergebnisse der Silent-Diabetes-Studie sind kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift Diabetologia erschienen
Insulin spritzen
© dpa
Die Stiftung DHD (Der herzkranke Diabetiker), die Forschergruppe Diabetes e.V. am Helmholtz-Zentrum München und das forschende Unternehmen Roche542 Diagnostics haben die Studie unterstützt. Die Daten wurden in der Praxisklinik Herz und Gefäße in Dresden erhoben. Bei über 1000 Herzkatheter-Patienten haben die Kardiologen mit einem Zuckerbelastungstest, dem so genannten OGTT (Oraler Glukose-Toleranz-Test), und mit ergänzender Bestimmung des HbA1c-Wertes nach Störungen im Zuckerstoffwechsel gesucht. Patienten mit einem bekannten Diabetes waren von der Studie ausgeschlossen. Beim OGTT wird der Blutzucker nüchtern und nach Zufuhr einer Glukoselösung im venösen Plasma gemessen. Liegt der Blutzuckerwert nüchtern über 126 mg/dl (über 7,0 mmol/l) und zwei Stunden nach dem OGTT über 200 mg/dl (über 11,1 mmol/l), gilt die Diagnose Diabetes als gesichert. Der HbA1c als Langzeitblutzuckerwert gibt Auskunft über die Qualität der Blutzuckereinstellung im letzten Quartal. Ein Wert über 6,5% (über 48 mmol/mol) ist ein Hinweis für Diabetes.