Gesundheit & WohlbefindenS


Evil Rays

WLAN-Strahlen können Sperma schädigen

Laptop
© Metro.co.uk
Die Internet-Strahlung kann die männliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen.

Argentinische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die WLAN-Strahlung, die von einem mit dem Internet verbundenen Laptop ausgeht, unfruchtbar machen kann. Durch die Strahlung wird die Beweglichkeit der Spermien reduziert und die DNA aufgebrochen.

Für die Studie haben die Forscher Spermaproben von 29 gesunden Männern untersucht. Die Proben wurden in zwei gleiche Teile geteilt. Eine der "Unter-Proben" wurde unter einem Laptop platziert, der via WLAN mit dem Internet verbunden war. So sollten die Arbeitsbedingungen kopiert werden, wenn ein Mann mit dem Laptop am Schoß arbeitet.

Zwar wollen die Forscher um Dr. Conrado Avendano weitere Studien machen, dennoch raten sie Männern schon jetzt davon ab, ihren WLAN-Laptop auf dem Schoß zu platzieren.

Monkey Wrench

Herzinfarkt kann im Mund beginnen

Entzündetes Zahnfleisch ist keine harmlose Erkrankung im Mund: Denn professionelle Zahnpflege sorgt nicht nur für ein schönes Lächeln, sondern schützt auch Herz, Kreislauf und Gehirn.
zahnarzt
© pa/chromorangeDer gründliche Blick und das Stochern des Zahnarztes lohnt sich: Er sollte messen, wie tief die Taschen am Zahnhals sind

Aktuelle Forschungen belegen, dass der Zustand des Gebisses auch wesentlich zur allgemeinen Gesundheit beiträgt. So haben taiwanesische Kardiologen um Zu-Yin Chen jetzt auf der Jahresversammlung der American Heart Association eine Studie vorgestellt, die keine Zweifel daran lässt, dass professionelle Zahnpflege nicht nur für ein schöneres Lächeln sorgt, sondern auch Herz und Hirn vor nachhaltigen Schäden schützt.

Das Forscherteam vom Veterans General Hospital in Taipeh analysierte die Krankenversicherungsdaten von über 100.000 Personen, und zwar aus einem durchschnittlichen Zeitraum von sieben Jahren.

Alle Probanden hatten zu Beginn des Zeitraums keinerlei Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems. Die eine Hälfte unterzog sich dann mindestens einmal jährlich einer professionellen Zahnreinigung, während sich die andere Hälfte ausschließlich auf ihre heimische Bürstenarbeit verließ.

Das Ergebnis: Wer die Prozedur beim Zahnarzt in Anspruch nahm, entwickelte ein um 13 Prozent geringeres Schlaganfallrisiko - und sein Risiko für einen Herzinfarkt war sogar um 24 Prozent kleiner. Was konkret bedeutet, dass eine professionelle Zahnreinigung für den Schutz des Herzens ähnlich wichtig ist wie körperliche Bewegung.

Radar

Influenza - Grippewellen zirkulieren zwischen den Metropolen

Bis zu einem Fünftel der Bevölkerung erkrankt jährlich an Grippe - und die nächste Welle kommt bestimmt. Nur woher stammen die stetig wiederkehrenden Erreger? Bisher ging man davon aus, dass sie aus den dicht besiedelten Ballungsräumen Südostasiens kommen. Aber so einfach ist das nicht.

Mit den Wintermonaten kommt nicht nur der Schnee zurück nach Deutschland, sondern auch die Grippewelle. Bis zu einem Fünftel der Bevölkerung erkrankt jährlich an Influenzaviren und bekommt plötzlich starkes Fieber, Husten, Muskel- und Kopfschmerzen.
H3N2
© CDCH3N2 verbreitete sich von der nördlichen Hemisphäre auf die südliche und umgekehrt.
Doch woher stammen die stetig wiederkehrenden Erreger? Aus den dicht besiedelten Ballungsräumen Südostasiens, lautete die bisherige Annahme. Tatsächlich jedoch nutzen die Viren ein weltweites Netzwerk urbaner Ballungsräume als Reservoir, berichten nun Mikrobiologen der Duke-NUS Medical School in Singapur in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (online).

Kommentar: Wie üblich werden an dieser Stelle Impfungen empfohlen, die faktisch belegt schädlich sind. Hier ein Link zur Grippe-Lüge.

Anzumerken sei hier in Bezug auf eine gesunde Lebensweise und somit Stärkung des Immunsystems, dass sich Erfahrungsberichte von Menschen häufen, die der Paleo-Ernährungsweise folgen, und die aussagen, dass sie sich vitaler, gesünder und besser fühlen, Übergewicht verlieren und nicht mehr krank werden.

Da es der massive Konsum von Kohlenhydraten ist - der Energiestoffwechsel des Körpers läuft also auf Basis von Zucker ab - der Zivilisationskrankheiten wie Krebs, Diabetes, Herzkrankheiten und Übergewicht verursacht, ist es unter Einbeziehung unabhängiger Forschungen naheliegend, seinen Körper auf den Energiestoffwechsel auf Basis von Fett umzustellen - was wiederum das Immunsystem stärkt und somit weniger anfällig für Krankheiten wie die Grippe macht. Hierbei sollte nicht vergessen werden, dass Nahrung dazu da ist, den Körper mit den optimalen Brennstoff zu versorgen - jedoch stopfen sich die meisten Menschen unaufhörlich mit Giften voll... eine Schwächung oder gar ein Zusammenbruch des Immunsystems ist somit logische Folge.


Bacon

Bloß nicht hungern oder fasten

Wer abnehmen möchte, sollte vor allem auf eines verzichten: Diäten. Dass Hungerkuren auf Dauer erfolglos sind, haben jetzt Mediziner in Australien erneut bewiesen: Mediziner um Priya Sumithran von der Universität Melbourne unterwarfen 50 Adipöse im Alter von Mitte 50, die durchschnittlich etwa 100 kg auf die Waage brachten, für zehn Wochen einer Restriktionsdiät. Am Ende wogen die Probanden fast 14 kg weniger. Doch ihr Hormonsystem rebellierte.

Nach der Hungerkur waren die Leptinspiegel im Blut fast aller Testpersonen um zwei Drittel gefallen. Sinkende Leptinspiegel bewirken nicht nur einen gesteigerten Appetit. Auch der Energiestoffwechsel wird gedrosselt - eine Folge unserer Evolution, die dem menschlichen Gehirn beigebracht hat, in mageren Jahren den Verbrauch zu drosseln. Doch nicht nur die Fettzellen melden einen Notstand. Auch der Darm teilt dem Gehirn mit, dass der Nachschub ausbleibt. Eines der wichtigsten Hormone im Magen-Darm-Trakt ist Ghrelin. Die Substanz steigert den Hunger und regt das "gastric inhibitory polypeptide" an - das dem Körper vermittelt, schleunigst Energiereserven zu bilden. Sumithran hat die Probanden, die bei der Stange blieben, ein Jahr lang immer wieder untersucht. Sein Fazit: Die Neigung des Hormonsystems, das neu eingestellte Körpergewicht zu akzeptieren, ist äußerst gering.

Health

Träume lenken als Therapie gegen Alpträume

Berlin - Jeder zwanzigste Deutsche quält sich nachts regelmäßig mit Albträumen. Mindestens einmal pro Woche und meist über Jahre hinweg raubt ihnen eine angsteinflößende Filmsequenz den Schlaf. Unter den nächtlichen Angstfantasien leidet nicht nur die psychische Leistungsbereitschaft am Tag. Das erschreckte Aufwachen belastet auch das Herzkreislaufsystem. Forscher der Goethe-Universität in Frankfurt am Main wollen das Volksleiden mit einer neuen Therapie in den Griff bekommen.

"Die wenigsten wissen, dass Albträume psychotherapeutisch schnell und effektiv behandelt werden können", sagt Professor Ulrich Stagnier vom Institut für Psychologie. In der dortigen Ambulanz für Verhaltenstherapie läuft bis Mitte nächsten Jahres eine großangelegte Studie zur Wirksamkeit der "Imagery Rehearsal Therapy" (IRT), ein in den USA seit fast 20 Jahren bei traumatisieren Soldaten erfolgreich genutztes Verfahren.

Auch bei den ersten 30 Studienteilnehmern an der Universität wurden erste Erfolge registriert. "Wir haben innerhalb von einer Therapiestunde Menschen geholfen, die seit Jahrzehnten unter Albträumen litten", sagt Verhaltenstherapeutin Kathrin Hansen stolz. Selbst bei Patienten, die acht bis zehn Albträume in der Woche durchmachten, habe sich die Zahl nach der Therapie deutlich reduziert. "Es gibt keine Technik, die in der Kürze der Zeit so effektiv ist." Allerdings behandeln Hansen und ihre Kollegin Tana Kröner mit ihrer Verhaltenstherapie lediglich die Symptome. Psychische Erkrankungen, die bei einem Teil der Studienteilnehmer Auslöser der Albträume sind, müssen in einer späteren Psychotherapie kuriert werden.

Health

Traumschlaf sorgt für seelische Gesundheit

In der Redensweise „Schlaf heilt alle Wunden“ steckt offenbar mehr Wahres als gedacht. Forscher haben herausgefunden, dass unser Gehirn schmerzhafte und emotionale Erfahrungen vor allem während des Traumschlafs verarbeitet. Dabei werde das Erlebte zwar als Erinnerung gespeichert, aber die damit verbundenen Gefühle stark abgedämpft, berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin „Current Biology“.
Schlaf
© HermeraRätsel Schlaf
„Die Traumphase des Schlafs liefert uns eine Art Übernacht-Therapie, die die scharfen Kanten der emotionalen Erfahrungen des Tages glättet“, sagt Erstautor Matthew Walker von der University of California in Berkeley. Dadurch erinnere man sich am nächsten Tag zwar noch an belastende Ereignisse, aber diese Erinnerung rufe nicht mehr die volle Wucht der damit verbundenen Gefühle hervor.

Abnahme von Norepinephrin im Gehirn

Bewirkt wird dieser dämpfende Effekt durch eine Hemmung von Stress-Schaltkreisen und -Botenstoffen während der sogenannten REM-Phase des Schlafes, dem Traumschlaf. Das stellten die Forscher fest, als sie die Gehirnreaktionen von Probanden beim Betrachten belastender Bilder und während des darauffolgenden Schlafens untersuchten.

Bandaid

Homöopathie - die Heilmethode der Wahl

Die Klassische Homöopathie Samuel Hahnemanns ist, neben der Hildegard-Medizin der Heiligen Hildegard von Bingen, der Spagyrik / der Signaturen-Lehre des Paracelsus und der Anthroposophischen Medizin Rudolf Steiners, eines der großen Medizin-Systeme und eine der bewährten Heilmethoden des Abendlandes. Sie ist - im Gegensatz zur Schul-„Medizin“ - kostengünstig, frei von Nebenwirkungen, einfach, empirisch, logisch und holistisch (ganzheitlich) sowie effektiv und uneingeschränkt einsetzbar. Alle Erkrankungen und Verletzungen, die nicht der Chirurgie / Operation bedürfen, können homöopathisch grundsätzlich geheilt werden.

Die klassische Homöopathie, begründet und entwickelt von dem deutschen Arzt, Apotheker, Bibliothekar und Übersetzer Christian Friedrich Samuel Hahnemann (1755 - 1843), steht unter den natürlichen Heilmethoden in vorderster Reihe. Kostengünstig und frei von Nebenwirkungen oder Risiken, ist sie umfassend und fast uneingeschränkt erfolgreich einsetzbar, von Infektions-Krankheiten im frühen Kindesalter bis zu chronischen Leiden im hohen Alter. (Ausnahmen sind schwere Verletzungen mit Organschäden [Hirn- / Herzinfarkt, Muskel- / Sehnenriß, Knochenbruch etc.], die durch Unfälle verursacht wurden. Hier sind medizinische Maßnahmen [z. B. Operationen] nötig, wie sie nur die „Orthodoxe Schulmedizin“ [z. B. die Chirurgie] durchführen kann. Aber auch hier kann [und sollte] homöopathisch äußerst effektiv Erste Hilfe und Nachbehandlung angewendet werden.) Ihr auf Naturgesetzen beruhendes Heilungs-Prinzip war schon in der Antike dem großen griechischen Arzt Hippokrates und ist heute immer noch in den drei großen asiatischen Medizin-Systemen (Klassische Indische, Klassische Tibetische und Traditionelle Chinesische Medizin) bekannt. Sie ist klar zu unterscheiden von der modernen „Klinischen Homöopathie“ und der „Komplex-Homöopathie“, die mit der originären Lehre Hahnemanns fast nichts mehr gemein haben


Brick Wall

Magersüchtige haben emotionale Störungen

Bochum - In einer aktuellen Studie untersuchen Philosophen und Neurowissenschaftler, ob magersüchtige Frauen Sprache anders verstehen. Denn Frauen, die an der Essstörung "Anorexia nervosa" leiden, scheinen eine Störung zu haben, wenn es um die Benennung von Emotionen geht. Forscher konnten bereits belegen, dass Magersüchtige im Vergleich zu gesunden Frauen eine Störung in Bezug auf emotionsgeladene Wörter haben. "Magersucht ist nicht nur Untergewicht - es ist eine psychische Krankheit", sagt Studienleiter Markus Werning vom Institut für Philosophie der Ruhr-Universität Bochum http://ruhr-uni-bochum.de .

Ziel der Wissenschaftler ist es, neue Therapieansätze zu entwickeln. Dabei stehen bestimmte Besonderheiten beim Verstehen von Sprache im Mittelpunkt. Ungewöhnlich daran ist der fachübergreifende Ansatz aus Neurowissenschaften und Philosophie. Für die Studie suchen die Forscher anorektische junge Frauen im Alter zwischen 18 und 28 Jahren, die einen Body-Mass-Index (BMI) kleiner als 17,5 haben. Der BMI berechnet sich aus dem Gewicht in Kilogramm geteilt durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. Eine Diagnose muss noch nicht vorliegen.

Bug

Zwei Drittel aller Deutschen haben einen Parasiten - im Kopf

Bild
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Sein Name lautet Toxoplasma gondii und er lebt bei vielen Deutschen als Untermieter - unter Umständen dringt er bis in das Gehirn vor und vollzieht dort unschöne Veränderungen.

Einer Studie der University of Leeds zufolge infizieren sich Menschen in den meisten Fällen durch Katzenkot, aber auch durch rohes Fleisch oder ungewaschenes Obst und Gemüse. Hierzulande geht man von etwa 60 Prozent der Bundesbürgerinnen und -bürger aus, da ebenso viele Antikörper gegen den Parasiten haben und somit bereits einmal mit ihm infiziert gewesen sein müssen.

Bandaid

Placeboeffekt: Die Kraft des Nichts

Jahrelang wurden Placeboeffekte als Produkt der Einbildung belächelt. Doch sie sind real und könnten viel besser genutzt werden, sagt die Münchner Forscherin Karin Meißner.

Placebos enthalten keinen Wirkstoff, wieso helfen sie trotzdem?

Weil dabei eigentlich unsere Psyche wirkt. Wir nehmen die Umgebung und die Worte des Arztes wahr, wenn er uns eine Pille verschreibt, und diese Signale können im Gehirn Linderungsprozesse anstoßen.

Der Placeboeffekt stand lange in der Schmuddelecke der Medizin. Nun findet er breite Aufmerksamkeit unter Forschern und Ärzten. Warum?

Bis vor Kurzem gab es noch keine wissenschaftlichen Erklärungen für dieses Phänomen. Es war bekannt als unvermeidlicher Nebeneffekt in Arzneimittelstudien, galt aber sonst als Produkt menschlicher Einbildung und wurde deshalb häufig belächelt. Mittlerweile verstehen wir jedoch genauer, was da im Körper vor sich geht.

Was zum Beispiel?

Patienten mit Schmerzen schütten unter Scheinmedikamenten die gleichen Hemmstoffe aus wie nach einer Morphiumgabe. Das lässt sich auf Gehirnbildern verfolgen. Früher dachte man: Wenn die Schmerzen nachlassen, obwohl jemand eine reine Zuckerpille geschluckt hat, kann es so schlimm nicht gewesen sein. Doch das ist falsch. Placebos lindern reale, massive Schmerzen, und zwar bis auf die körperliche Basis.