Gesundheit & WohlbefindenS


Pills

Das Beste aus dem Web: Die Pharma-Mafia, Märchenerzähler in weißen Kitteln

Pharmakonzerne verheimlichen gefährliche Nebenwirkungen mit teilweise tödlichen Folgen. Das ist Organisierte Kriminalität! Tempora mutantur - Die Zeiten ändern sich und wir ändern uns in ihnen.
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Die Zeiten verändern sich, und im Zeitgeist manipulieren sind diese Konzerne des gegenwärtig stattfindenden heimlichen 3. Weltkrieges unbestritten Weltmeister.

Sicherlich ist es unendlich wichtig, dass wir im Risikofall auf hilfreiche Chemie zurückgreifen können, um dem Tod zu entgehen. Doch die Macht- und Profitgier, die auf diesem Boden Nahrung findet, kann nicht übertroffen werden. Wer glaubt, dass die Mafia nur italienisch spricht, der irrt. Sie spricht vor allem lateinisch.

Pharmakonzerne verheimlichen gefährliche Nebenwirkungen mit teilweise tödlichen Folgen; deren Handlanger in nahezu allen Bereichen des öffentlichen Lebens, in der Politik und vor allem bei den Medien sitzen.

Candle

Eine Geschichte des Kakaos und was er alles kann

Sie kann trösten, satt machen, das Leben versüßen. Und möglicherweise noch viel mehr, etwa Herzkrankheiten vorbeugen. Warum das funktionieren könnte und wie sie wird, was sie ist: Eine Geschichte von wertvollen Bohnen, entschlüsselten Genomen und einer Sucht, die eine Sehnsucht ist.

Unter rauschenden Palmen, an den weißen Stränden der Karibik, leben die Kuna. Ganz im Nordwesten Panamas, auf den kleinen Inseln des San-Blas-Archipels. Das Meer ist hier noch voller Hummer, Krebse und Krabben, Meeresschildkröten knabbern an Korallenriffen, unter Kokospalmen wachsen Kochbananen und Kakaobäume. Ganz Tropenidyll. Die Kuna, ein ursprüngliches Volk, leben in Bambushütten, stellen kunstvoll verzierte Baumwollstoffe her, fahren kein Auto, kochen Reis im Wasser der Kokosnüsse, essen Seafood, Reis - und trinken mindestens fünfmal am Tag eine Schale Kakao. Die soll verantwortlich sein für das, was die Kuna von fast allen anderen Völkern dieser Welt unterscheidet: Sie kennen keine Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Attention

Ärzte warnen vor Internet-Doktor "DrEd"

Es erscheint so viel bequemer, sich per Mausklick von zu Hause behandeln zu lassen, und trotzdem kann das Internet keinen Arztbesuch ersetzen. Arztverbände warnen deswegen besonders vor dem neuen Internetportal "DrEd" aus London.
dred, dr ed
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Ärzteverbände warnen vor dem neuen Internetportal "DrEd" aus London. "Es kann einen Arztbesuch nicht ersetzen", sagte der Sprecher der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Roland Stahl. Auch ein Beitrag zur Verbesserung der Krankenversorgung sei das Portal nicht.

Diagnose und Behandlung allein über das Internet könnten nicht im Interesse des Patienten sein, heißt es auch von der Bundesärztekammer. Die Ärzteschaft sehe Angebote wie dieses äußerst skeptisch.

Patienten mit Asthma, Bluthochdruck, Blasenentzündung und weiteren Krankheiten können sich bei "DrEd" per Mausklick behandeln lassen, bekommen ihr Rezept per Post oder die Medikamente durch eine Online-Apotheke zugesandt. Die Patienten müssen nur Fragebögen beantworten. "Ein Telefongespräch mit dem Arzt ist möglich, wenn nötig", erklärt Sprecher Jens Apermann. Für akute Erkrankungen und Notfällen sei das Portal nicht geeignet, erklärt er. Eine Praxisgebühr entfällt, doch die Behandlungen kosten bis zu 29 Euro.

Pills

Studie: Antibabypille steuert die Erinnerung

Los Angeles (dts) - Bei Frauen, die mit der “Pille” verhüten, prägen sich emotionale Ereignisse anders ein als ohne die künstlichen Hormone. Das berichtet das Magazin “Apotheken Umschau”. Kalifornische Wissenschaftler ließen demnach Frauen nach einer Woche den Bericht von einem Unfall mit einem Kind nacherzählen. Diejenigen, die keine Pille nahmen, erinnerten sich klarer an neutrale Details. Pillen-Nutzerinnen hatten sich dagegen vor allem den Kern der Geschichte gemerkt. Das sei eine eher typisch männliche Art der Erinnerung, glauben die Forscher. Die Antibabypille ist das von Frauen in Industrienationen seit 1960 am häufigsten verwendete Mittel zur Verhütung einer Schwangerschaft.

© - dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Info

Stillsitzen ist ungesund

Berlin - Wenn Kinder lange still sitzen müssen, fangen sie an, auf dem Stuhl umher zu rutschen oder zu kippeln. Das sei sinnvoll und notwendig, sagt der Sport- und Bewegungswissenschaftler Dieter Breithecker. Er spricht von "gesunder Bewegungsunruhe", die unverzichtbar sei für die geistige und körperliche Entwicklung von Heranwachsenden.

Unter Fachexperten ist unstrittig, dass Kinder einen natürlichen Bewegungsdrang haben. "Bewegung ist ein Grundbedürfnis - wie Essen, Trinken und Schlafen", sagt Breithecker. Den meisten Menschen sei dies aber nicht bekannt.

Kinder erkunden ihre Umwelt durch körperliche Aktivität. Sie hüpfen, springen oder balancieren und fördern dabei ihr Koordinationsvermögen, motorische und kognitive Fähigkeiten sowie ihre Sozial- und Risikokompetenz.

Fish

Ernährung gegen Demenz: 1 x Fisch pro Woche schützt vor Alzheimer

Gegrillter Fisch
© ColourboxGegrillter Fisch ist gut fürs Gehirn.
Die richtige Ernährung kann offenbar das Alzheimerrisiko senken. Wer wöchentlich mindestens einmal gebackenen oder gegrillten Fisch isst, macht seine grauen Zellen stark gegen Alzheimer.

Gebacken oder gegrillt: Wer mindestens einmal in der Woche Fisch genießt, der schützt so seine grauen Zellen vor dem Untergang durch die Alzheimerkrankheit. Das zeigt eine Studie, deren Ergebnisse anlässlich des Jahrestreffens der Radiologischen Gesellschaft von Nordamerika (RSNA) bekannt gegeben wurde. „Das ist die erste Studie, die eine direkte Verbindung zwischen dem Fischkonsum, der Gehirnstruktur und dem Alzheimerrisiko herstellt”, sagt Cyrus Raji von der University of Pittsburgh. „Die Ergebnisse zeigten, dass im Gehirn von Menschen, die mindestens einmal pro Woche gebackenen oder gegrillten Fisch aßen, die graue Masse besser hielt - vor allem in den Arealen, die üblicherweise von der Alzheimerkrankheit betroffen sind.“

Für die Studie wurden 260 gesunde Erwachsene aus einer größeren Studie, der „Cardiovascular Health Study“ ausgewählt. Die Informationen über den Fischkonsum wiederum stammten aus dem „National Cancer Institute Food Frequency Questionnaire“. 163 der Patienten gaben an, wöchentlich Fisch zu verspeisen - der Großteil von ihnen ein- bis viermal pro Woche. Zudem machten die Forscher eine 3-D-Aufnahme des Gehirns jedes Patienten. Insbesondere wurde so das Volumen der grauen Materie ermittelt. Sie ist maßgeblich für die Gesundheit des Gehirns. Nimmt sie ab, zeigt das an, dass Gehirnzellen schwinden.

Shoe

US-Forscher beweisen: "Zu viele Kopfbälle machen dumm"

Schlechte Nachrichten für alle Fußballer, die den Ball gerne köpfen: Amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass zu viele Kopfbälle dumm machen.
Kopfball
© dpaEine neue Studie von US-Wissenschaftlern kommt zu dem Ergebnis, dass sich bei Fußballern, die das Spielgerät häufig köpfen, Anzeichen von einem Schädel-Hirn-Trauma zeigen.
Müssen die "Kopfballungeheuer" Kalle "Air" Riedle und Uwe Seeler um ihre geistige Unversehrtheit fürchten? Eine neue Studie von US-Wissenschaftlern kommt zu dem Ergebnis, dass sich bei Fußballern, die das Spielgerät häufig köpfen, Anzeichen von einem Schädel-Hirn-Trauma zeigen. Die Ergebnisse ihrer Forschung stellten die Wissenschaftler der Yeshiva University in New York nun auf dem Kongress der Nordamerikanischen Radiologen-Gesellschaft vor.

Nicht ohne Folgen

38 Männer wurden vom Forscherteam um Michael Lipton untersucht. Alle spielen seit ihrer Kindheit Fußball. Die Amaterufußballer sollten angeben, wie oft sie im vergangenen Jahr einen Kopfball gespielt hatten. Anschließend wurden die Hobbyfußballer mittels einer sogenannten diffusionsgewichteten Magnteresonanztomografie untersucht. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigten: Die Kopfbälle bleiben nicht ohne Folgen.

Beer

Krebsrisiko steigt mit jedem Schluck Alkohol

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Mit jedem Glas Alkohol steigt das Krebsrisiko. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) weist in einer aktuellen Pressemitteilung darauf hin, dass sich bereits ab einer täglichen Dosis von zehn Gramm Alkohol bei Frauen und 20 Gramm Alkohol bei Männern, die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung deutlich erhöht.

Der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zufolge wären bei Männern 90 Prozent und bei Frauen 50 Prozent der alkoholbedingten Krebserkrankungen und -todesfälle vermeidbar, wenn die Dosis von maximal zehn (Frauen) beziehungsweise zwanzig Gramm (Männer) täglich eingehalten würde. Zehn Gramm Alkohol stecken laut Aussage der DGE zum Beispiel in einem Glas Bier, Wein oder Schnaps. Die DGE basiert ihre Aussagen auf eine aktuelle Übersichtsstudie, die die Ergebnisse mehrerer Meta-Analysen zu den potenziell durch Alkohol bedingten Krebserkrankungen zusammenfasst. Demnach ist Alkohol schätzungsweise für zehn Prozent der Krebserkrankungen bei Männern und für drei Prozent bei Frauen verantwortlich, erläutert Ernährungswissenschaftlerin Angela Bechthold in der Pressemitteilung der DGE.

Health

Erhöhte Zufuhr von B-Vitaminen vermindert Stress

Untersuchung in Australien zeigte: Stressniveau der Testpersonen sank um fast 20 Prozent

Eine aktuelle klinische Studie hat gezeigt, dass eine erhöhte Zufuhr von B-Vitaminen zu einer deutlichen Verminderung der Stressbelastung beitragen kann. Im Rahmen der dreimonatigen Studie an der Swinburne University of Technoloy in Melbourne, Australien, nahmen die Probanden zum einen hochdosierte Vitamin-B-Präparate und zum anderen Placebos ein. Die Untersuchungsergebnisse werden in der Wissenschaftszeitschrift Human Psychopharmacology veröffentlicht.

Zu Beginn der Studie, die von Con Stough geleitet wurde, bestimmten die Forscher die Persönlichkeit, die Arbeitsbelastung, den Gemütszustand und die Ängste und Sorgen der insgesamt 60 Teilnehmer. Nach 30 beziehungsweise 90 Tagen wurden diese Faktoren bei den Probanden erneut evaluiert. Nach drei Monaten berichteten die Teilnehmer der Vitamin-B-Gruppe von einer weitaus gringeren Stressbelastung als noch zu Beginn der Studie. Tatsächlich sank das Stressniveau der Testpersonen um fast 20 Prozent. Die Placebo-Gruppe wies dagegen keine deutlichen Veränderungen auf, so Stough.

Pills

Paracetamol: Studie warnt vor schleichender Überdosierung

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Viele greifen bei Schmerzen zu Paracetamol - einem der verbreitetesten Schmerzmittel. In Apotheken ist es ohne Rezept zu bekommen. Dennoch ist der Wirkstoff nicht ungefährlich. So machten bereits frühere Studien auf den Zusammenhang zwischen Leberversagen und Paracetamol aufmerksam. Auch Vergiftungsfälle wurden bekannt. Jetzt warnt eine Studie vor schleichender Überdosierung.

Studie untersucht Auswirkungen von Paracetamol

Nehmen Schmerzpatienten immer ein wenig mehr Paracetamol zu sich, als sie sollten - beispielsweise wenn sie das Gefühl haben, dass das Mittel nicht richtig wirkt - kommt es zu einer schleichenden Überdosierung. Auf lange Sicht wird so die Leber geschädigt. Im British Journal of Clinical Pharmacology stelltendie Wissenschaftler um Craig Darren ihre Studie vor. Sie untersuchten zwischen 1992 und 2008 663 Patienten, die aufgrund eines durch Paracetamol verursachten Leberversagens behandelt wurden. 161 von ihnen hatten das Schmerzmittel unabsichtlich überdosiert und erlitten eine schleichende Vergiftung. 58,2 Prozent gaben an, das Schmerzmittel regelmäßig zur Linderung von Schmerzen wie Kopf-, Zahn- oder Muskelschmerzen benutzt zu haben.