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Mi, 08 Feb 2023
Die Welt für Menschen, die denken

Tiere

Bizarro Earth

Ausbreitung extrem großer afrikanischer Krokodile in den Sümpfen Floridas

Nilkrokodile dürften von Zoos und Tierhändlern eingeschleppt worden sein
junges nilkrokodil
© ap/joe wasilewski
Ein junges Nilkrokodil aus der Umgebung von Homestead, Florida. Mittlerweile scheint sich die große Krokodilspezies in dem Bundesstaat zu etablieren.
Miami - Eine besonders große Art von Bioinvasoren breitet sich offenbar im Südosten der USA aus: US-Wissenschaftern sind im Bundesstaat Florida ausgewachsene afrikanische Nilkrokodile ins Netz gegangen. Der Fund von zwei, möglicherweise sogar drei Exemplaren in den Sümpfen Floridas sei bestätigt, erklärten Zoologen von der Universität von Florida im Fachmagazin Herpetological Conservation and Biology.

Die Tiere stammten demnach vermutlich aus mehreren Gruppen von Krokodilen, die in den vergangenen zehn Jahren von Zoos und Tierhändlern importiert wurden. Nilkrokodile sind normalerweise in Afrika heimisch. Sie erreichen durchschnittliche Längen von etwa vier Metern, können aber auch über sechs Meter lang werden und fressen hauptsächlich Fische, Vögel und Insekten, aber auch größere Säugetiere. Damit können sie auch Menschen gefährlich werden.

Bug

Tiersterben: Hunderttausende Krabben an kalifornische Küste angeschwemmt

tote krabben
© Kevin Sullivan/The Orange County Register via AP
Die Krabben sind zurück an den Stränden Südkaliforniens, hier an Laguna Beach
Tausende rote Krabben sind diese Woche an Stränden in Süd-Kalifornien angeschwemmt worden. Rettungsschwimmer schätzten die Anzahl der in Newport Beach im Bezirk Orange zwischen den US-Metropolen Los Angeles und San Diego gestrandeten Tiere auf Hunderttausende. Auch im benachbarten Laguna Beach fanden Surfer und Strandgänger massenweise die Tiere.

Experten vermuten, dass Ursache das Klimaphänomen El Niño ist, das zu einer ungewöhnlichen Erwärmung des Meeres führt.


Treffen sie auf kaltes Wasser, sterben sie

Die roten Krabben, die zur Art Pleuroncodes planipes gehören, leben normalerweise im Meer vor dem mexikanischen Bundesstaat Baja California. Warmes Wasser kann die Tiere aber nordwärts lotsen, wie die US-Wetterbehörde NOAA mitteilte.

Kommentar:
  • Massentiersterben: Tonnen von toten Garnelen und Krabben in Chile angeschwemmt



Pumpkin

Canuck die soziale Wunderkrähe

Sie fiel aus dem Nest, ein Kanadier päppelte sie auf. Seitdem folgt die Krähe ihm auf Schritt und Tritt. Auf Facebook ist Canuck ein Star. Sogar Geschenke bringt sie. Nur eine Eigenart nervt.
cancuck
© Shawn Bergman
Innige Freundschaft: Shawn Bergman und die Krähe Canuck aus Vancouver
Eine Krähe feiert am 9. Mai Geburtstag, und auf Facebook feiern Tausende Fans mit. Canuck aus der kanadischen Stadt Vancouver ist ein Social-Media-Star. Ihr Alltag wird von Shawn Bergman dokumentiert, der zum besten Freund der Krähe geworden ist.

Die Welt: Wie beginnt Ihr Tag?

Shawn Bergman: Canuck taucht auf, wenn ich das Haus verlasse und folgt mir bis zum Coffeeshop. Er wartet draußen, bis ich meinen Kaffee geholt habe, und dann gehen wir "Gassi". Er fliegt, ich laufe. Dann muss ich zur Arbeit, und er bringt mich zum Bus. Danach macht er sein Krähending und nimmt meinen leeren Pappbecher mit.

Die Welt: Wie reagieren die Leute, wenn Sie mit Canuck umherspazieren?

Eye 2

Zwei Tiger in den Niederlanden geflüchtet - Wohlbehalten wieder eingefangen

Zwei Tiger, die aus einem Tierheim für Raubkatzen in den Niederlanden ausgebrochen waren, sind erst nach mehreren Stunden in einer Waldgegend wieder eingefangen worden, wie die französische AFP meldet.
tiger
© Flickr/ Tambako The Jaguar
Zuvor war mitgeteilt worden, dass die Tiger Radjah und Dehli aus einem Tierheim für Raubkatzen, das Großkatzen aus Zoos und Zirkussen aufnimmt, in der Stadt Oldeberkoop aus ihrem Gehege durch eine offen gelassene Gittertür entkommen seien. In dem Tierheim werden die Tiere gepflegt und späterhin in eine Tierzuchtfarm in Südafrika gebracht.

Vier Stunden lang sollen die Tiere in einem in der Nähe liegenden Waldgebiet umhergestreift sein, bis sie gefunden worden seien. Nachdem die Tiger mit Betäubungsmunition ruhig gestellt worden seien, haben Polizisten und Tierärzte sie in das Tierheim zurückgebracht.

Fish

2,5 Meter langer Hai verirrt sich ins Hafenbecken von Mallorca

Ein Hai hat sich auf der spanischen Ferieninsel Mallorca in ein Hafenbecken der Insel-Hauptstadt verirrt. Dies berichtet die lokale Presse am Donnerstag.
Hai Video verirrt Mallorca
© Screenshot
Augenzeugen haben den Raubfisch im Hafen von Porto Pi gefilmt und die Ortspolizei darüber informiert. Die örtlichen Sicherheitskräfte der Guardia Civil haben am Mittwoch den 2,50 Meter langen Blauhai mit einem Motorboot ins offene Meer zurückgetrieben. Mit geringem Erfolg: Der Meeresräuber kehrte einen Tag später in den Hafen zurück und musste erneut vertrieben werden.

Alarm Clock

Krokodile sind keine Kuscheltiere: Dompteur wurde fast der Kopf abgebissen

In Thailand hat ein Krokodil während einer Touristen-Show seinem Trainer in den Kopf gebissen. Der Mann konnte lebend davongekommen.
krokodil
© Flickr/ Steve Slater
Das Tier schnappte zu, nachdem der Trainer seinen Kopf in das geöffnete Maul des Krokodils steckte, wie pattayathailand berichtet. Der Mann konnte sofort wieder freikommen, offenbar aber mit einer Kopfverletzung.


Arrow Down

Massensterben von Fisch und Meeresfrüchten: Aufstände und Proteste der hungernden Bevölkerung in Chile

Wegen Massenfischsterben wurde für die Región de los Lagos im Süden Chiles der Notstand ausgerufen. 40 000 Tonnen Lachs und 8000 Tonnen Sardinen wurden bislang tot angespült. Wir bekamen folgende Nachricht von unserer Netzfrau Birgit aus Chile:
Notstand Fischsterben Chile
© Netzfrauen
„Katastrophengebiet im Süden Chiles, wo zigtausende Fische und Meeresfrüchte gestorben sind. Es gibt nichts mehr zu fischen und die Menschen hungern. Die Regierung macht die Algen dafür verantwortlich, unter der die Region alljährlich zu leiden hat. Die Jahre vorher war das Aufkommen der Algen geringer. Die Fischer machen die Lachsfarmen verantwortlich, da sie vor kurzem mehr als 39 Tonnen toten Lachs mit Chemie ins Meer geworfen haben. Auch Tiere und Orte, die nie Probleme mit den Algen hatten, sind betroffen. Seit Tagen gibt es einen Aufstand und brutale Proteste. Da es sich um eine Insel handelt, deren Zugangsstraßen gesperrt wurden, gibt es nichts mehr zu essen. Es ist dramatisch, ich habe mit einigen „Compañeras“ gesprochen, die als Sammler am Meer arbeiten. Es herrscht hier ein Chaos, bitte teilt es den Menschen mit, da ich selber nichts in Deutschland gefunden habe.

Kommentar: Das massenhafte Sterben von Fischen, anderen Meerestieren - und auch Vögeln - findet auf dem gesamten Planeten statt. Sicherlich haben Chemikalien schlimme Auswirkungen, doch vielleicht haben diese weltweiten Geschehnisse der Massentiersterben eher etwas mit den globalen klimatischen Umwälzungen zu tun, in denen wir uns z.Zt. befinden. Erfahren Sie mehr über das wahre Ausmaß dieser Veränderungen:


Black Cat

Territoriales Verhalten? Schwan ertränkt fremde Gänseküken

Mein lieber Schwan: An einem Hamburger Kanal verfolgen Spaziergänger geschockt ein Naturschauspiel - ein Höckerschwan tötet alle Gänseküken, die er entdeckt. Ein Zaun muss her. Mindestens.
Alsterschwan
© dpa
Alsterschwan (unschuldig)
Vielleicht ist es der Nestbeschützerinstinkt? Oder er hasst flauschiges Gelb? Am Hamburger Osterbekkanal spielt sich zurzeit ein tierisches Drama ab: Sobald eine Gans mit ihren Küken aufs Wasser geht, stürzt sich ein männlicher Höckerschwan auf den Nachwuchs.

Wie die Morgenpost berichtet ("Dieser Schwan ist ein Killer!"),schwimme der große Vogel auf die Gössel zu, tauche die Jungen mit seinem großen Schnabel immer wieder unter Wasser, bis sie erschöpft ertrinken. Sein Weibchen brütet derweil am anderen Ufer.

Cow Skull

Straßburg, Frankreich: Hund biss Baby tot

Baby in China wird mit 15 Fingern und 16 Zehen geboren .
© action press
Strassburg - Ein Hund hat in einem Dorf im Elsass einen 18 Monate alten Buben getötet. Der Hund der Familie hat das Kind am Freitagnachmittag in Epfig südwestlich von Straßburg attackiert und mehrfach gebissen

Die französische Regionalzeitung L'Alsace berichtete am Freitag unter Berufung auf erste Angaben von Ermittlern der Gendarmerie. Das Tier sei angeleint gewesen und soll der Familie des Opfers gehören. Es handle sich um einen American Staffordshire Terrier, der als Kampfhunderasse gilt.

Nähere Details zum Hergang wurden zunächst nicht genannt. Nach Angaben der Regionalzeitung leitete die Staatsanwaltschaft von Colmar eine Untersuchung ein.

Kommentar:




Gold Seal

Oberleitung beschädigt: Marder legte aufgrund von Kletterei Zugverkehr lahm

marder
© Imago
Ein Marder hat am Donnerstag die Bahnstrecke von Berlin nach Dresden bei Elsterwerda (Elbe-Elster) lahmgelegt. Erst am Abend kurz nach 19 Uhr konnte der Streckenabschnitt wieder freigegeben werden, wie eine Bahnsprecherin mitteilte. Das Tier war am Morgen auf einen Mast geklettert. Dabei kam es zu einem Spannungsüberschlag und die Oberleitung riss. Ein Güterzug verfing sich im gerissenen Kabel, und es kam zu einem größeren Schaden. Fernzüge wurden über Leipzig-Jüterbog umgeleitet. Im Regionalverkehr auf den Linien RE5, RB31 und RB45 ersetzten Busse im Bereich Elsterwerda die Züge. Fahrgäste im Fernverkehr mussten aufgrund der Umleitung mit einer längeren Fahrzeit rechnen. Auch der Güterverkehr musste umgeleitet werden. Der Marder bezahlte seine Kletterei mit dem Leben.

(BM/dpa)