Stürme
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Tornado2

Sturmtief "Ruzica" tobt sich mit bis zu 130 Stundenkilometern über Deutschland aus

Sturmtief Ruzica
© Foto: DWD

Das Sturmtief "Ruzica" kommt zu einem denkbar unpassenden Zeitpunkt: Ausgerechnet an Karneval wirbelt es mit heftigen Böen und Schauern durch Deutschland. Am Abend erwarten Meteorologen auch im Osten starke Sturmböen.


Mit Sturmböen und heftigem Regen fegt Sturmtief "Ruzica" über Deutschland hinweg. Die stärksten Böen der Windstärke 12 wurden am Brocken gemessen, hier kam es zu Spitzengeschwindigkeiten von über 130 Stundenkilometern. Auch im Flachland ist es äußerst windig - das führt in zahlreichen Karnevalshochburgen zur Absage der Rosenmontagsumzüge: In Aachen gab es am Morgen bereits Windgeschwindigkeiten von 98 Stundenkilometer, in Trier von 93 Stundenkilometern. In der Westhälfte wurden dabei Böen der Windstärke 10 gemessen.

Und auch wenn sich die Situation in den Karnevalshochburgen am Vormittag erst einmal entspannter zeigte, so könnte das nur die Ruhe vor dem nächsten Sturm sein, wie n-tv Meteorologe Björn Alexander sagt: "Ab dem Mittag ziehen im Westen neuerlich Schauer und Gewitter auf. Und diese können nochmals von heftigen Windböen begleitet sein." Er rechnet noch einmal mit Windspitzen von Stärke 8 bis 10.

Tornado2

Starker Tornado fegt durch eine High School in Tennessee


Innerhalb nur weniger Minuten fegt ein kräftiger Wirbelsturm durch eine High School und bläst alles weg, was ihm im Weg steht.

Aufnahmen von Sicherheitskameras zeigen den EF-1 Tornado, der am Dienstag die Crockett County High School traf. Die Schneise des Tornados war nach Angaben des Nationalen Wetter Service 90 Meter breit und zog sich über eine Länge von vier Kilometer.

Am Dienstag trafen starke Stürme die südlichen Staaten der USA und beschädigten hunderte Häuser sowie ein Gefängnis. Es gab keine Berichte über Tote oder Verletzte.

Übersetzt aus dem Original von Sott.net

Windsock

In Schottland bläst der Wind die Wasserfälle bergauf

waterfall blowing back up the fall
Sturmwinde blasen das Wasser dem Wasserfall wieder hinauf.
Der Wind in Schottland ist so starkt, dass das Wasser scheinbar entgegen den Gesetzten der Gravitation wieder den Wasserfällen hinauf geblasen wird.

Die Aufnahmen wurden von einer Firma, die Ferienanlagen vermietet in Mull, Schottland gemacht und zeigen, wie 150 km/h starke Winde auf der Insel Mull einen Wasserfall mitten in seinem Weg aufhalten.

Diese außergewöhnlich starken Winde sind ein Produkt des Sturmes Henry, der jüngste Sturm der Saison, der schwere Wetterwarnungen und tausende Stromausfälle diese Woche erzeugte.

Obwohl Henrys Wasserfall-stoppende Kräfte sicherlich eindrucksvoll sind, trat der bis jetzt stärkste aufgezeichnete Sturm dieser Saison in Großbritannien und Irland am 29. Januar auf. Sturm Gertrude erreichte tobende Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 170 km/h

Übersetzt aus dem Original von Sott.net

Cloud Grey

Sturmfluten: Hamburger Fischmarkt steht erneut unter Wasser

Nach Sturmwarnungen hat Hamburg am Dienstagabend eine Sturmflut erreicht und Teile des Fischmarktes in St. Pauli unter Wasser gesetzt.
hamburger fischmarkt
© dpa
Hamburg - Nach Angaben des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) wurde ein Wasserstand von bis zu 1,5 Metern über dem Mittleren Hochwasser erreicht. Dabei wurde der Fischmarkt ab etwa 22.00 Uhr leicht geflutet. Noch vor Mitternacht ging das Wasser jedoch wieder zurück, wie die Feuerwehr in Hamburg bestätigte. Einsatzkräfte mussten nicht ausrücken.

(dpa)

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Cloud Grey

Dauerregen und Hochwasser: Flüsse teilweise bis zum Rand gefüllt

Der Januar geht, die Unwetter bleiben: Ausläufer eines Orkantiefs, das vom Atlantik über Deutschland hinwegzieht, beschert dem Südwesten in diesen Tagen stürmisches Tauwetter mit Dauerregen und Hochwasser.
regen
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte weiter vor unwetterartigen Niederschlägen, die vor allem an der Rheinschiene, im Schwarzwald sowie im Allgäu von Sturm- und Orkanböen begleitet werden könnten. In den Hochlagen des Schwarzwalds werden Sturmböen mit bis zu 100 Stundenkilometern erwartet.

Die Donau ist im Kreis Tuttlingen am Montagmorgen über die Ufer getreten und hat eine Kreisstraße überschwemmt. Die K5900 nahe Mühlheim wurde in beide Richtungen gesperrt, wie das Lagezentrum im Innenministerium online mitteilte. Weitere Gefahren gingen von möglichen Erdrutschen aus. Am Bodensee wurde kurzzeitig der Katamaranbetrieb wegen hohen Wellengangs und Dauerregens eingestellt.

Schmelzwasser und Regen füllen die Flüsse und Seen bis an die Hochwassergrenze, wie die Vorhersagezentrale in Karlsruhe mitteilte. Von einem Wasserstand von knapp fünf Meter ist der Rhein an der Messstelle Maxau seit Sonntagmorgen in nur 24 Stunden auf beinahe sieben Meter angestiegen. Auch Donau, Neckar und die Nebenflüsse führen demnach mehr und mehr Wasser.

Kommentar:




Windsock

Hamburger Fischmarkt nach Sturmflut unter Wasser

Hamburg Fischmarkt
© dpa/Bodo MarksTeile des Fischmarkts wurden überflutet.
Nach Sturmwarnungen für die Nordseeküste in den vergangenen Tagen hat Hamburg am Sonntagmorgen eine Sturmflut erreicht und den Fischmarkt unter Wasser gesetzt.

Das Hochwasser war bis zu 1,5 Meter höher als der Durchschnitt, wie das Bundesamt für Seeschifffahrt Hydrographie mitteilte. Teile des Fischmarkts in Hamburg-St.Pauli wurden bei einem Wasserstand von zwischenzeitlich 8,6 Metern überflutet. Die Feuerwehr musste nicht ausrücken, für nasse Füße reichte das Hochwasser aber allemal. Viele Marktstände mussten abgebaut werden.

Cloud Precipitation

Starker Regen und Erdrutsche legen das Höllental lahm

landslide
Sicherungsarbeiten oberhalb von Häusern und der Höllental-Bahnlinie
Ein Erdrutsch an der Bahnlinie und dann starker Schneefall haben im Höllental im Schwarzwald am Wochenende zu erheblichen Behinderungen im Bahn- und Straßenverkehr geführt.

Erst kamen am frühen Sonntagmorgen auf den Bundesstraßen 31 und 500 bei Hinterzarten mehrere Lastwagen nicht mehr voran, wie das Lagezentrum im Innenministerium mitteilte. Die Behörde rief Fahrer in Höhenlagen ab 600 Metern wegen des starken Schneefalls in der Nacht dazu auf, Schneeketten anzulegen oder den nächsten geeigneten Halteplatz anzufahren.

Dann gestaltete sich die Situation des Erdrutsches bei Buchenbach (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) nach nächtelangem Regen so kritisch, dass auch die unterhalb vorbeiführende B31 komplett gesperrt wurde. Dort hatte sich nach starkem Regen und schmelzender Schneedecke bereits in der Nacht zum Freitag Geröll aus einem Hang gelöst und drohte auf Wohnhäuser und auf die Gleise der Höllentalbahn zu fallen. Die Bundesstraße wurde dann gegen 11.30 Uhr wieder freigegeben.

Cloud Lightning

Sturmtief „Marita“ hält Feuerwehr und Polizei in Atem

Wales, UK storm
© Rex Features
Sturmtief „Marita“ hat im Norden Schleswig-Holsteins in der Nacht zum Samstag Straßen überflutet, Holzteile durch die Luft gewirbelt und Schilder umgeweht.

Polizei und Feuerwehr rückten zwischen Freitagnachmittag und Samstagmittag in Hamburg und Schleswig-Holstein insgesamt 19 mal aus, um Schäden des Sturmes zu beseitigen, wie Sprecher der Rettungsleitstellen sagten. Die meisten Vorfälle gab es demnach im Norden Schleswig-Holsteins. Der Deutsche Wetterdienst hatte am Samstagmorgen eine Windwarnung für die Nordseeküste herausgegeben. Mit Böen von bis zu 75 Stundenkilometern fegte der Wind über die Küstengebiete von Nordfriesland und bis zur Elbmündung hinweg. Im Osten Schleswig-Holsteins blieb es hingegen eher ruhig. Hier hatten die Rettungsleitstellen keine Einsätze zu verzeichnen. Menschen wurden bei dem Sturm nicht verletzt.

Ice Cube

Fast 8 Zentimeter große stachelige Hagelkörner fielen in Tehama County, Kalifornien

3 inch hailstones
© Jeff Boyce/NWS SacramentoFast 8 cm große Hagelkörner
Nahezu 8 cm große Wunder fielen während eines Gewittersturms am Samstag im Norden von San Francisco.

Diese ernsthaft gefährlichen Hagelkörner könnten einen Schädelbruch verursachen, ähnlich wie aus Haubitzen verschossene Wunderkugeln in Jumbogröße.

Diejenigen, die während eines schweren Gewittersturmes am Samstag in Tehama County, Kalifornien, etwa 250 Kilometer nördlich von San Francisco fielen, waren jedoch etwas anderes. Mit ihrer einschüchternden Panzerung aus Spitzen sahen sie aus, als würden sie sich wie Dartpfeile direkt in deinen Kopf bohren und beim Herausziehen eine Blutfontäne hinterlassen.

Das war jedoch nicht das einzige bemerkenswerte Detail dieser Hagelkörner. Die Seestern ähnlichen Körner, die fast wie miteinander verschmolzene Eiszapfen aussahen, übertrafen in ihrer Größe sogar den von 1960 in San Diego gesetzten Rekord. Ihr Durchmesser von Spitze zu Spitze betrug wahnsinnige 8 Zentimeter, wie man auf dem Bild von Jeff Boyce sehen kann, welches kürzlich durch den nationalen Wetterservice veröffentlicht wurde.

Lesen sie den Artikel hier weiter auf Englisch: 3 inch spiky hailstones fall in Tehama County, California
Übersetzt aus dem Original von Sott.net

Windsock

Riesige Wellen treffen die bereits angeschlagene Pazifica Küste in Kalifornien

Properties along Esplanade Ave
© Leah Millis, San Francisco Chronicle Man sieht Häuser entlang der Esplanade Ave an der Kante eines bröckelnden Kliffs am 23 Dezember 2016 in Pacifika, Cali
Massive Wellen nagen unerbittlich an Pazifica.

Sky 7 HD flog am Samstag über die Küstenstadt und dokumentierte, wo die jüngsten Stürme die Küste beschädigte und Häuser bedroht.

In Pacifica gilt bis 22:00 Uhr die höchste Warnstufe. Die durch El Ninio getriebenen Stürme haben die Küste der Stadt verwüstet und Häuser sind vom Einsturz gefährdet.

Seit dem 15. Dezember haben Stürme den Pacifica Pierm und den Milagra Watershed beschädigt und einen massiven Erdfall verursacht. Grobes Geröll wurde in das Loch gekippt um es temporär zu sichern.

Appartementhäuser an einem wegbrechendem Kliff der Esplanade Avenue sind ebenfalls gefährdet. Sie wurden vor mehreren Jahren verlassen. Neue Grundstücke in der Nähe könnten als nächstes dran sein.