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Fr, 20 Sep 2019
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Feuerbälle

Rainbow

Sott Exklusiv: Moderne "Donnervögel" im Wonnemonat Mai - Am Himmel gab es Einiges zu sehen und zu hören!

Diesen Monat war am Himmel wieder so viel los wie in den vergangenen Monaten. Im Mai konnten die Eta-Aquariiden am Morgenhimmel beobachtet werden. Sie sind Überbleibsel des berühmten Halleyschen Kometen. Der Name „Aquariiden“ bezieht sich auf die lateinische Bezeichnung des Sternbilds Wassermann. Die Sagittariden begleiten uns seit Mitte April und die Tau-Aquariiden gibt es ab Mitte Juni bis in den Juli hinein.

In den letzten Wochen gab es viele Feuerbälle zu sehen und wieder hörte man von Explosionsgeräuschen. In Brasilien gaben sich die Meteore diesen Monat ein Stelldichein, 16 von ihnen wurden allein in einer Nacht gesehen und 7 weitere gaben ein Stell­dich­ein. Zwei sehr helle Feuerbälle donnerten diesen Monat über den Himmel von Puerto Rico und ein weiterer Meteor erschien über dem Himmel von Neuseeland. In Neuseeland und Indien wurden Explosionsgeräusche gehört, die manche Menschen in Angst und Schrecken versetzte. Im Norden von Amerika gab es zwei Meteore und seltsam riechende Steine, von denen man sagte, dass sie von einem Steinbruch angeflogen gekommen wären. Auch im Himmel von Japan sind wieder einige Feuerbälle herumgeflogen. In Europa gab es diesen Monat weniger Berichte über Feuerbälle. Es gab zwei Meteorsichtungen in Teneriffa und Italien und ein seltsames Objekt stieg am Himmel über Perm auf. Es wird behauptet, dass es eine Rakete gewesen ist, aber wer weiß? Es wird ja viel behauptet, nur um die Menschen in ihrem ruhigen Trott zu halten.

Die ersten blauen Nachtwolken erschienen über der Arktis und ein Halo wurde über Großbritannien aufgenommen. Das war nicht der einzige Sonnenring diesen Monat. Es wurde ein weiterer in Mexiko beobachtet. Es schaut so aus, als wäre das Wetter in den höheren Lagen diesen Mai noch eher winterlich gewesen. Es gab anscheinend keine lauen Frühlingslüfte da oben. Der Winter hat dort oben anscheinend nicht aufhören wollen. Ob das schon ein Vorzeichen für eine neue Eiszeit war? Wir werden sehen.
meteorito
© Unbekannt
Sehr heller Feuerball mit Knalleffekt über Puerto Rico
31.5.2015 23:15 Uhr lokale Zeit - Puerto Rico (Quelle mit Videos, Video)

Am Sonntag um 11:15 Uhr Nachts wurde über dem nordwestlichen Puerto Rico eine Explosion vernommen. Laut "Astronomical Society of the Caribbean (SAC)" konnte ein Meteor beobachtet werden, wie er in die Region eindrang.

Map Showing the Sonic Boom Report Locations 31MAY2015 Approximate Flight Path - Dirk Ross
© Dirk Ross / LunarMeteoriteHunter / Google Earth
Karte mit Berichten über Überschallknallgeräusche und ungefährer Flugroute

Comet 2

Schülerin nahm Meteorschauer über Gloucester, England auf

Schülerin Amber McKenzie aus Gloucester England, nahm am Freitag zwischen 19 und 20 Uhr Meteoren des Arietiden-Schauer auf:

Arietiden-Schauer Gloucester England Juni 2015
© Amber McKenzie
Der Arietiden-Schauer zählt mit zu den stärksten Meteor-Schauern, wo sehr oft Meteore auch am Tag sichtbar sind.

Fireball 4

Feuerball über La Palma verglüht

Santa Cruz (KM) - Am Donnerstag in den frühen Morgenstunden gegen 01:17 Uhr wurde in den Observatorien der Astrophysik auf Teneriffa und La Palma ein Meteorit beim Eintritt in die Atmosphäre beobachtet.
Bild
Gesichtet wurde das Schauspiel, als dieser in 83,8 km Höhe über dem Atlantik, als ein Feuerball erkannt wurde, welcher später in einer Höhe von 25,2 km über dem Meeresspiegel völlig verglühte.

Das weltweite Projekt AMOS, welches von namenhaften Observatorien der Astrophysik unterstützt wird, beobachtet ständig den nördlichen und südlichen Himmel des erdnahen Weltraums um nach Meteoriten und Kometen Ausschau zu halten.

Diese Daten werden dazu beitragen, das Modell der Meteoriden Bevölkerung auf der ganzen Erde zu verbessern. Diese Modelle dienen zum Schutz von Satelliten, Raumsonden und der Internationalen Raumstation ISS in der Umlaufbahn um die Erde.

Kommentar: Sehen Sie hier die Feuerbälle des letzten Jahres:




Fireball 3

Sott Exklusiv: Wieder jede Menge "merkwürdige" Geräusche und Feuerbälle rund um Ostern

meteor shower lluvia meteoritos
© NASA
Im April gab es wieder viele Sichtungen von Himmelsereignissen und Berichte von bemerkenswerten Geräuschen. Der Meteorstrom der Virginiden hat uns bis Mitte April begleitet und wurde dann von den Lyriden "abgelöst". Die Lyriden (auch April-Lyriden) sind ein jedes Jahr am 16. - 25. April auftretender Meteorstrom, der schon seit einigen Jahrhunderten vor unserer Zeitrechnung bekannt ist. Der Name leitet sich vom Sternbild Leier ab‚ dem antiken Zupfinstrument Lyra. Im Mai können die Eta-Aquariiden am Morgenhimmel beobachtet werden und zwar von Mitteleuropa aus nur etwa in der letzten Stunde vor der Morgendämmerung. Sie sind Überbleibsel des berühmten Halleyschen Kometen. Der Name „Aquariiden“ bezieht sich auf die lateinische Bezeichnung des Sternbilds Wassermann zurück.

Es gab wieder sehr viele Meteorsichtungen und Explosionsgeräusche über Nordamerika insbesondere in verschiedenen Regionen der USA, aber auch in Kanada. Auch im englischsprachigen Europa - sprich Großbritannien - wurde im April Ähnliches von Augen- und Ohrenzeugen berichtet. In Brasilien gab es drei Meteorsichtungen an drei aufeinanderfolgenden Tagen und im indischen Kerala erhellte auch in diesem Monat wieder ein Meteor den Himmel. Über dem europäischen Festland wurden wieder einige Feuerbälle gesichtet. Auch in Bayern konnte man nach dem aufsehenerregenden Feuerball letzten Monat noch einmal einen Feuerball bewundern. Das Himmelsspektakel wurde durch eine Dreifachsonne am Südpol und durch Polarlichter abgerundet. Die Meteor- und Feuerballsichtungen Ende April wurden den Lyriden zugeschrieben. Das ist eine Abwechslung zu den Aussagen früherer Monate, dass dergleichen nur sehr selten oder nur einmal im Leben erlebt werden kann. Ist hier ein Umschwung der Meinung im Gange oder handelt es nur um momentane Erklärungen?

Drei Sonnen am Südpol
April 2015 - Südpol (Quelle)

Licht-Phänomen an besonderem Ort: Während die Sonne direkt durch den gläsernen Südpol-Marker scheint, bilden sich auf beiden Seiten helle Nebensonnen - ein faszinierender Anblick. Winzige Eiskristalle in der Luft sind für diesen Halo-Effekt verantwortlich.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Der US-Polarforscher hat in dieser Aufnahme Nebensonnen über dem Eis der Antarktis eingefangen. Er wählte für seine Aufnahme die Perspektive so, dass die Sonne direkt durch die Glaskugel des Polmarkers scheint und die Nebensonnen ihn geradezu einzurahmen scheinen.

Nebensonnen entstehen, wenn die Sonnenstrahlen auf Eiskristalle in der Luft treffen. Das Licht wird je nach Eintrittswinkel dabei unterschiedlich stark gebrochen. Weil ein geringerer Ablenkwinkel als 22° aus physikalischen Gründen nicht möglich ist, häufen sich die Strahlen in einem Halo-Ring um die Sonne herum. Fallen die Sonnenstrahlen parallel zur Grundfläche der Eiskristalle ein, dann bilden sich statt eines kompletten Rings zwei diffuse Lichtflecke, die Nebensonnen.

Drei Sonnen Südpol
© Scott Smith/ National Science Foundation
Auch in früheren Jahrhunderten gab es bereits diesbezügliche Aufzeichnungen, wie im Jahr 1520 diese drei Sonnen:
3 suns 1520 / Drei Sonnen - 1520
© Taschen Verlag
1520, am fünften Tag des Monats Januar, hat man früh, als die Sonne aufgegangen ist, zu Wien die drei Sonnen gesehen, die da "Paraphog" genannt werden.

Comet

Damals schlug ein Feuerball in Glanerbrug ein

Es war exakt 19:32:38 Uhr MEZ, als am 7. April 1990 ein Meteorit das Dach des Wohnhauses der Familie Wichmann in Glanerbrug zwischen Gronau und Enschede durchschlug.
Bild
Gronau/Glanerbrug - Schätzungsweise 4 bis 5 Milliarden Jahre hatte seine Reise durch das Weltall gedauert, bevor er an der Gronausestraat spektakulär niederging. Für die Hausbewohner verlief der Einschlag glimpflich, waren sie doch nicht zu Hause.

Ein solcher Fall, dass ein Meteorit in ein Haus einschlägt, war bis dato nur aus den USA gemeldet worden. Entsprechend elektrisiert reagierten Fachwelt und Öffentlichkeit auf dieses Ereignis. Anfänglich hatte in Glanerbrug und Umgebung niemand etwas von der Bruchlandung mitbekommen, doch stellten Fachleute aus den Niederlanden binnen kürzester Zeit fest, der „Meteorit von Glanerbrug“ ist eindeutig echt.

Schon rasch bekam das Objekt aus dem Weltraum seinen offiziellen Namen nach dem nächstgelegenen Postamt Glanerbrug. Als „The Glanerbrug Meteorite Fall“ sollte der Niedergang in der Folgezeit zu einem der am besten dokumentierten Meteoriteneinschläge der Welt werden. Dabei hatte sich der Steinmeteorit beim Aufschlag in Hunderte kleine Fragmente zerlegt. Bei einer Aufschlagmasse von rund 800 Gramm wog das größte Bruchstück gerade mal 135 Gramm. Wissenschaftliche Untersuchungen klassifizierten das Material als „gewöhnlichen“ (dennoch seltenen) L/LL5-Chondriet mit Brekzie.

Kommentar:




Comet

Sott-Exklusiv: Meteore, seltsame Geräusche und himmlische "Zeichen und Wunder" im März

Meteor shower
© argus/Shutterstock
Auch diesen Monat rissen die Himmels-Ereignisse nicht ab. Der Meteorstrom der Virginiden wird uns noch bis Mitte April begleiten. Die Virginiden (benannt nach der Konstellation Jungfrau, lat. Virgo) sind ein im März und April auftretender Meteorstrom, dessen Sternschnuppen scheinbar aus dem Sternbild Jungfrau kommen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Sternschnuppen-Schwärmen ist die beste Beobachtungszeit der Virginiden nicht am Morgenhimmel, sondern schon gegen Mitternacht, wo das Sternbild annähernd im Süden steht. Ende April (22.4.2015) kann man die Lyriden und Anfang Mai (6.5.2015) die Eta-Aquariiden am Morgenhimmel beobachten.

Über den deutschsprachigen Raum zog diesen Monat ein Meteor, der trotz nächtlicher Stunde von sehr vielen beobachtet und in Bild und Film festgehalten wurde. Darüber hinaus war den ganzen Monat weltweit einiges los im Himmel. Neben Süddeutschland, Österreich und der Schweiz wurden auch in Spanien Japan, den britischen Inseln, Finnland, Südrussland, und an vielen Stellen in Nordamerika Feuerbälle gesichtet. Auch Donner und andere merkwürdige Geräusche wurden diesen Monat erneut vernommen, wenn auch weniger häufig als in den letzten Monaten. Ein Sonnensturm sorgte dafür, dass bis in unsere Breiten Nordlichter gesichtet wurden. Bleiben wir aufmerksam...

Feuerball fliegt über Cordoba hinweg
31.3.2015 - Cordoba, Spanien (Quelle YouTube Video)

Dieser Feuerball wurde am 31. März über Cordoba aufgenommen. Die Ursache dieses Ereignisses war ein Kometenfragment.

cordoba fireball

Fireball 2

Riesiger Feuerball über Puerto Rico

Übersetzung von Sott.net

Am Himmel von Puerto Rico wurde letzte Nacht ein riesiger Feuerball gesichtet.

Feuerball Puerto Rico 3 April 2015

Feuerball über Puerto Rico am 3. April 2015
Diee Astronomical Society of the Caribbean (SAC) berichtete, dass es sich um Weltraumgestein handelte, dass letzten Freitag um etwa 19:42 Uhr am Himmel auseinandergebrochen ist.

"Wir erhielten Berichte von einem bis zum anderen Ende der Insel, da viele Leute es von Städten wie Rincon, Ponce, San Juan und sogar Vieques aus sehen konnten", sagte die SAC.


Comet 2

Wurden Gesteinsbrocken vom Meteoriten vom 15. März gefunden?

Riedöschingen - Der Meteorit, der vor knapp zwei Wochen über Süddeutschland hinweg zog, hat wom
Bild
© Hauptvogel
Gesteinsbrocken landeten auf dem Vordach eines Hauses in Riedöschingen. Sind es Stücke von jenem Meteoriten, der am 15. März über Süddeutschland abstürzte?
öglich in Riedöschingen Spuren hinterlassen. Kleine Gesteinsbrocken regneten auf ein Dach am Anwesen von Reinhard Metzger in der Otto-Efferenn-Straße.

Fragte man in diesen Tagen Menschen auf der Straße, was am Sonntagabend, 15. März über unseren Köpfen am Himmel geschehen ist, würden sich vermutlich die wenigsten daran erinnern, dass damals gegen 21 Uhr ein Meteor mit einem hellen Feuerschweif über Süddeutschland verglühte, der von sehr vielen Mitbürgern am Himmel teils mit Bewunderung, teils mit einer gewissen Sorge beobachtet wurde. Die schreckliche Nachricht vom Absturz des Airbus A 320 über Südfrankreich hatten die Meteorgeschichte längst verblassen lassen.

Moon

Laut Wissenschaftlern könnte Bombardement durch Mikrometeoriten Merkur seine dunkle Farbe verliehen haben

Die Oberfläche des Merkur ist deutlich dunkler als die des Mondes
© NASA/JHUAPL / Messenger Team
Die Oberfläche des Merkur ist deutlich dunkler als die des Mondes
Staubiger Regen: Die ungewöhnlich dunkle Farbe des Merkur gibt Planetenforschern schon lange Rätsel auf. Jetzt könnten US-Forscher eine Erklärung gefunden haben: Kohlenstoffhaltige Mikrometeoriten könnte verantwortlich sein. Weil in Sonnennähe besonders viele Kometen ausgasen und zerbrechen, regnet es auf dem Merkur besonders viel kosmischen Staub, so die Forscher im Fachmagazin "Nature Geoscience".

Der Merkur ist gleich in mehrerer Hinsicht ungewöhnlich: Der innerste Planet unseres Sonnensystems hat einen extrem großen Kern, er ist im Laufe seiner Existenz geschrumpft und seine Oberfläche ist ungewöhnlich dunkel. Im Vergleich zum Erdmond, der ebenfalls keine Atmosphäre besitzt und ähnlich zusammengesetzt ist, erscheinen die Krater und Ebenen des innersten Planeten geradezu düster.

Eisen kann es nicht erklären

Eine dunkle Oberfläche kann bei luftlosen Himmelskörpern auf die Verwitterung von Eisenpartikeln im Regolith zurückgehen. Der Mars hat von diesem "Rost" seine rote Farbe. Doch Messungen der NASA-Sonde MESSENGER zeigen, dass die Merkuroberfläche viel zu wenig Eisen enthält, um seine dunkle Farbe zu erklären. "Die Daten sprechen für maximal zwei bis drei Prozent Eisenoxid - das lässt sich nur schwer mit der niedrigen Reflexivität der Planetenoberfläche vereinbaren", erklären Megan Bruck Syal vom Lawrence Livermore National Laboratory und ihre Kollegen.

Fireball

Feuerball-Explosion: Augenzeugenbericht aus Balingen

Vor einer Woche schauten viele Menschen wohl mit einem Fragezeichen im Gesicht zum Abendhimmel. Was sie sahen, war ein riesiger Feuerball, der alles für zehn Sekunden erleuchtete.

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Der Meteor erleuchtet am Abend des 15. März den Himmel über Süddeutschland. Foto: Sauter
Die Erklärung: Ein Meteor geriet um 20.45 Uhr in die Erdatmosphäre, wo er dann aufgrund der entstehenden Hitze hell aufleuchtete. Viele Menschen hatten dem erstaunt zugesehen. Dies zeigte meine eröffnete Diskussionsrunde im Internet.

Ich selbst war Zeuge dieses Ereignisses, als ich am Sonntagabend auf den Plettenberg bei Dotternhausen ging, um ein paar Fotos vom Sternenhimmel zu machen. Ich hätte nie gedacht, dass mich an diesem Abend eine so spektakuläre Erscheinung überraschen würde.

Kommentar: Das Feuerball-Ereignis von dem der Schüler berichtet: