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Di, 30 Nov 2021
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Vulkanaktivität


Attention

Ausbruch des Bulusan Vulkans auf den Philippinen schleudert Rauch und Asche in den Himmel

Bulusan volcano
© Youtube/Roman Jebulan (screen capture)
Nach Angaben des philippinischen Institutes für Vulkanologie und Seismologie (PHIVOLCS), schleuderte der Bulusan Vulkan am Montag Nachmittag den 22. Februar eine gräuliche Aschewolke bis zu 500 Meter hoch in die Atmosphäre.

In der jüngsten Mitteilung des PHIVOLCS um 18:00 Uhr, ereignete sich der Ausstoß am Bulusan Vulkan um 17:01 Uhr, zeitgleich mit einem explosionsartigen Erdbeben, das vier Minuten und zwanzig Sekunden lang anhielt.

Vor dem eigentlichen Ausbruch wurden von PHIVOLCS 12 vulkanische Erdbeben aufgezeichnet.

Die Agentur erhöhte den Alarm für den Bulusan Vulkan auf Stufe 1 und erinnerte die Öffentlichkeit daran, aufgrund von plötzlichen Dampf oder Ascheexplosionen sich nicht innerhalb der 4 Kilometer im Radius messenden permanenten Gefahrenzone aufzuhalten.




Camera

Schwarmbeben erfasste Island und andere Beben auf Hawaii und vor Indonesien

Unter dem Vatnajökull bis hin zum Herdubreid gibt es derzeit wieder ein Schwarmebeben. Mehrere Beben manifestierten sich auch am Grimsvötn.
Depressionen im Gletschereis des Vatnajökull
© RÚV
Die Erde bebte heute aber nicht nur auf Island, sondern auch auf Hawaii und vor der indonesischen Insel Halmahera. Das Erdbeben dort brachte es auf M 6,1. Das Hypozentrum lag in nur 10 km Tiefe.

Kommentar:




Fire

Aktivität von gleich vier Feuerbergen in Nicaragua nach jahrelanger Ruhe

vulkan cerro negro nicaragua
© travel-to-nature.de
Nachdem die Vulkane in dem mittelamerikanischen Land jahrelang ruhig waren, tauchen nun gleich 4 Feuerberge Nicaraguas in den Meldungen auf. Neben den bereits eruptierenden Vulkanen Masaya, Momotombo und Telicia reiht sich der Cerro Negro in den Reigen der Vulkane mit zunehmender Aktivität ein. Dort wurde die Bevölkerung vor einen möglichen Ausbruch gewarnt. Grund hierfür ist erhöhte Seismik in der Region. Am Dienstag gab ein einen Erdstoß M 4,1 der die Hauptstadt erschütterte. Es folgten mehrere schwache Erdbeben. Heute manifestierte sich ein weiteres Beben M 4,6 vor der Küste. Cerro Negro eruptierte in der Vergangenheit häufig nach Erdbeben.

Kommentar: Vulkanaktivität und Erdbeben nehmen weltweit zu.




Attention

Kilauea Vulkan auf Hawai wieder unruhig

Kilauea map volcano
In den letzten Tagen ereigneten sich am Kilauea auf Big Island Hawaii wieder vermehrt vulkanische Erdbeben. Der Mauna Loa wurde ebenfalls mehrmals leicht erschüttert. Die Wärmestrahlung, die von den beiden aktiven Kratern des Kilauea ausgeht ist sehr hoch und liegt oft über 1000 MW.

Der Spiegel des Lavasees im Halemaʻumaʻu-Krater ist in den letzten Tagen auf 30 m unter Kraterrand gestiegen. Das HVO berichtet von einem Fenster in einer Lavatube auf der Nordostflanke des Puʻu ʻŌʻō - Kraters. Der Schwefeldioxid-Ausstoß der East-Rift-Zone ist leicht gestiegen.

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Der Fuego Vulkan spukt Asche auf nahe gelegene Städte in Guatemala

Guatemala’s Fuego volcano erupts with fiery lava.

Guatemalas Vulkan Fuego eruptiert mit feuriger Lava
Offizielle Quellen berichten, dass ein unruhiger Vulkan am Mittwoch Asche auf Städte in seiner Nähre spuckte, darunter eine bei Touristen beliebte Stadt aus der kolonial Ära.

Der Ausbruch des Fuego Vulkans in der Nacht - dessen Name auf Spanisch 'Feuer' bedeutet - schleuderte eine Aschewolke bis zu 5 Kilometer hoch in die Atmosphäre und entließ Lavaflüsse mit bis zu zwei Kilometern Länge.

Noch 25 Kilometer entfernt konnten leichte Erschütterungen gespürt werden.

David de Leon, ein Sprecher des des Koordinationsservice für Katastrophen der Regierung sagte, dass starke Winde die Wolke aus 'feinen Ascheteilchen' bis in die 45 Kilometer entfernte Stadt Guatemala City trugen.


Pumpkin 2

Cascadia: Die gefährliche Ruhe vor einem Megabeben mit Tsunami in Amerikas Nordwesten?

Im Nordwesten der USA taucht eine Erdplatte unter eine andere ab. Das sorgt für gewaltige Spannungen im Untergrund. Noch aber ist es dort gefährlich ruhig.

Cascadia subduction zone, Cascadia Subduktionszone
© Christoph Niemann; Karte von Ziggymaj Getty
Der nächste große Bruch der Cascadia Subduktionszone wird die größte Naturkatastrophe in der Geschichte des Kontinents sein
Stuttgart - Am 15. Oktober ließen sich Millionen Menschen weltweit auf den Boden fallen, krabbelten unter Tische und harrten dort aus. Ein Kindergeburtstag war nicht der Grund. Die Teilnehmer folgten vielmehr dem Motto „Drop! Cover! Hold on!“ einer internationalen Übung zum Erdbebenschutz. In den Bundesstaaten Washington und Oregon an der US-Westküste hatten sich 1,5 Millionen Einwohner zu der Übung angemeldet. Denn auch dort - nicht nur an der berühmten San-Andreas-Spalte weiter südlich in Kalifornien - ist mit zerstörerischen Beben zu rechnen.

Für Washington und Oregon geht die Gefahr von der Cascadia-Verwerfung aus. Anders als bei der San-Andreas-Spalte, wo sich Erdplatten aneinander vorbeischieben, handelt es sich dabei um eine Subduktionszone: Eine Erdplatte taucht unter eine andere ab. Zwischen dem kanadischen Vancouver Island und Mendocino im Nordwesten Kaliforniens rutscht über 1100 Kilometern hinweg die Juan-de-Fuca-Platte ostwärts unter die Nordamerikanische Platte, und zwar vier Zentimeter pro Jahr. Weil es dabei immer wieder klemmt, bebt in unregelmäßigen Abständen die Erde.

Bebendesaster zum Mythos verarbeitet

In Subduktionszonen kann die Erdkruste über Hunderte von Kilometern hinweg in einem Rutsch brechen und sich um zig Meter verschieben. Darum ereignen sich dort die heftigsten Beben weltweit - Megabeben, wie sie 2004 Sumatra und 2011 Japan erlebt hat. Im Laufe der letzten drei Jahrzehnte haben Wissenschaftler zahlreiche Belege dafür gefunden, dass auch an der Cascadia-Verwerfung Megabeben zu erwarten sind. Damit gehen die typischen Gefahren einher: ein meterhoher Tsunami, weitflächige Überflutungen, zusammenbrechende Häuser.

Kommentar:




Attention

Kurze Übersicht über die weltweite Vulkanaktivität

volcano
© Rifugi Citelli
Kleine Ascheeruption vom NSEC
Heute ließ der Ätna auf Sizilien einen kleinen „Rülpser“ und eruptierte Vulkanasche aus dem Neuen Südostkrater. Gestern stieg der Tremor kurzfristig leicht an. Im Nordwesten des Vulkans wurde ein leichtes Erdbeben registriert.

Der Japaner Sakurajima ist heute ruhig geblieben, nachdem er sich gestern mit 5 Eruptionen zu Wort gemeldet hatte.

In Guatemala brach der Santiaguito gestern aus. Pyroklastische Ströme flossen über die Flanke des Domvulkans. Auch heute wurden Eruptionen gemeldet bei denen pyroklastische Ströme entstanden. Vulkanasche stieg bis auf eine Höhe von 4000 m auf.

Der Soputan auf Sulawesi ist heute mit einem größeren „Rülpser“ ausgebrochen. Vulkanasche stieg fast 8 km hoch auf und regnete auf Ortschaften in der Nähe nieder.

UPDATE: Am Soputan wird derzeit eine ungewöhnlich starke Thermalstrahlung registriert: 5175 MW sind es auf MIROVA. So einen Wert konnte ich bisher nicht beobachten. Das VAAC Darwin registrierte indes eine weitere Eruption die Vulkanasche gut 6,5 km hoch aufsteigen ließ.

Blue Planet

Japan's Sakurajima bricht aus - Atomkraftwerk nur 50 km entfernt

Japan’s Sakurajima volcano
© Kyodo / Reuters
Vulkanische Blitze sind auf diesem Bild bei dem Ausbruch des Mount Sakurajima zu sehen. Es wurde in der Stadt Tarumizu, in der Prefektur Kagoshima im Südwesten Japans am 5. Februar 2016 aufgenommen.
Japans Sakurajima Vulkan, etwa 50 km entfernt von dem Sendai Atomkraftwerk gelegen, brach aus und das meteorologische Institute gab Warnstufe Orange und riet, sich dem Vulkan nicht zu nähern.

Anwohner der Gegend wurden im August letzten Jahres evakuiert, nachdem für den Vulkan die zweithöchste Alarmstufe ausgerufen wurde. Als der Sakurajima das letzte mal 1914 ausbrach, war dies für Japan der schwerste Vulkanausbruch des 20. Jahrhunderts. Der Lavafluss füllte die Meerenge, die die Insel vom Festland trennte und machte sie somit zu einer Halbinsel.

Das Sendai Atomkraftwerk, welches etwa 50 km von dem Vulkan entfernt liegt, war das erste das nach der Fukushima Katastrophe 2011 wieder in Betrieb genommen worden, nachdem neue Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt wurden. Es wurde gebaut, um einen 15 Meter hohen Tsunami zu überstehen, weit weniger als der Tsunami von 2011, der in seiner Spitze eine Höhe von 40 Metern erreichte.

Attention

Vulkanaktivität auf der Barren Inseln im indischen Ozean berichtet

Steam / ash plume and thermal hot spot at Barren Island on 1 Feb 2016
© MODIS / VIIRS Nasa
Dampf, Aschewolken und ein thermaler Hotspot auf der Barren Insel am 1. Februar 2016
Die kleineren Vulkanaktivitäten scheinen sich auf der abgelegenen Insel fortzusetzen, zumindest zwischenzeitlich.

Gestern und dem Tag zuvor war auf Satellitenbildern schwacher Dampf und möglicherweise eine Aschewolke zu sehen. Zusätzlich war ein thermaler Hotspot sichtbar.

Übersetzt aus dem Original von Sott.net

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Kurze Übersicht weltweiter Vulkanaktivität

Popocatepetl volcano erupts
© Youtube/Millennium Kingdom (screen capture)
Chillán: der Vulkan in Chile ist seit einigen Tagen aktiv. Es entstand ein neuer Krater aus dem zusehends mehr Vulkanasche eruptiert wird. Bereits am 31. Dezember wurde erhöhte seismische Aktivität registriert und die Alarmstufe auf „gelb“ gesetzt.

Karymsky: in Kamtschatka reagierte der Karymsky wohl auf das Erdbeben vom Wochenende und produzierte eine Serie von Eruptionen. Vulkanasche stieg dabei bis zu 3 km über Kraterhöhe auf und driftete 110 km südwärts.

Sinabung: auf der indonesischen Insel Sumatra ist der Sinabung weiterhin tätig. Letzte Nacht erzeugte er eine explosive Eruption, bei der glühende Tephra Hunderte Meter hoch aufstieg.