Wenn es in Deutschland eine Institution gibt, deren Verlautbarungen praktisch kritiklos von den allermeisten Medien übernommen werden, dann ist es das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung unter Führung von Hans Joachim Schellnhuber. Keinen konnte es deshalb wirklich wundern, dass eben jener Experte für Klimaforschungsfolgen heute in der FAZ enthüllt, wer eigentlich hinter der Umweltenzyklika des Papstes steht: Er, HJS. Es war nicht immer leicht, diktiert Schellnhuber dem Osservatore Romano, quatsch, dem auf den Knien seines Herzens fragenden FAZ-Journalisten.
Symbolbild: Eiszeit
HJS: „Vor mehr als zehn Jahren hat die Pontifikalakademie schon einmal eine Veranstaltung zum Klimawandel gemacht. Damals war auch eine Riege prominenter ‚Skeptiker’ eingeladen, die Haltung des Vatikan seinerzeit
war eine ganz andere als heute... Es war ein hartes Stück Arbeit, die Erkenntnisse der Wissenschaft so aufzubereiten, dass im Vatikan das Klimaproblem jetzt so viel besser verstanden wird.“ Der wesentliche Fortschritt des Vatikan liegt laut Schellnhuber nämlich darin, dass die Kirche in der von ihm beeinflussten Neuauflage der Debatte jede Kontroverse ausgeschlossen hatte.
„Die Skeptiker waren da auch noch eingeladen?“, fragt die
FAZ bang.
Schellnhuber: „Nein.Allerdings hat es ein britischer Politiker, Lord Monckton, geschafft, sich bei einer Veranstaltung in diesem Jahr einzuschleichen. Er ist leider hoffnungslos eingesponnen in
Verschwörungstheorien. In Rom saß er mit seinem iPhone hinter mir, hat alles eifrig aufgezeichnet, und hinterher macht er sich in einem Blog darüber lustig, wie er die Schweizer Garde genarrt hat. Ein Auftritt wie im Tiroler Bauerntheater.“
Jetzt weiß man immerhin ziemlich genau,
wie sich Schellnhuber die Führung von Debatten vorstellt, wenn seine Große Transformation irgendwann erfolgreich beendet sein sollte. Welchen Verschwörungstheorien hängt aber ketzerische Einschleicher Christopher Monckton an? Lesen wir ihn in
seinen eigenen Worten: “Yes, there is a greenhouse effect. Yes, CO2 contributes to it. Yes, it causes warming. Yes, we emit CO2. Yes, warming will result.
But not a lot.”
Auf Deutsch: Monckton teilt die grundsätzliche Ansicht nahezu aller Klimawissenschaftler, v
eranschlagt aber den Grad der Erwärmung geringer als die Alarmisten. Und
der faktische globale Temperaturverlauf seit dem Jahr 2000 bestätigt ihn auch noch, ebenso der schwache Meeresspiegelanstieg und die Rekordausdehnung des antarktischen Eisschildes. Hätte sich Michael Manns
wissenschaftlich längst deskreditierte Hockeyschlägerkurve für die Klimaerwärmung als korrekt erwiesen,
dann dürfte Schellnhuber mit Leuten vom Schlag Moncktons überhaupt kein Problem haben. Im Gegenteil.
Aber so, wie die Dinge liegen, könnte die Potsdamer Heiligkeit versucht sein, ein paar römische Praktiken
auch in Deutschland zu etablieren. Eine Erwärmungsglaubenskongregation strikter Observanz und mit verbindlichem Auslegungsrecht wäre schon hilfreich, um einmal den Begriff einer prominenten Politikerin zu bemühen. Und sollten Wissenschaftler
wie Hans von Storch dann trotzdem den Versuch unternehmen, sich in öffentlich-rechtliche Fernsehstudios oder auf Kongresse einzuschleichen, müssen eben Wachleute mit Hellebarden her, die allerdings ein bisschen besser aufpassen sollten als damals im Vatikan.
Kommentar: Sott.net weist jetzt schon seit über 10 Jahren darauf hin, dass die menschengemachte Erderwärmung nicht existiert und wir uns wahrscheinlich schnell einer Eiszeit nähern: