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Teil 2: Der Begleiter der Sonne und der dazugehörige Kometenschwarm


Kapitel 17: Die Erdung der Sonne

Okay, lasst uns an dieser Stelle ein wenig rekapitulieren. Die Theorie des elektrischen Universums postuliert, dass Kometen, Planeten und Sterne gigantische Kondensatoren sind, welche konstant elektrische Ladungen untereinander austauschen und sich hin und wieder kräftig entladen. Im Fall der Sonne treten Entladungen zwischen ihrer Oberfläche und ihrer Doppelschicht, auch bekannt als Langmuir-Mantel, auf, welche sich hinter dem Pluto-Orbit befindet. Diese Entladungen nehmen die Form gewaltiger solarer Explosionen an, die einen kraftvollen Sonnenwind aus ionisierten Partikeln erzeugen, welche in Richtung der Grenzen des Sonnensystems strömen. Die Nettoladung dieses Sonnenwindes ist leicht positiv. Begleitet wird der Sonnenwind durch einen Elektronendrift in die entgegengesetzte Richtung, von der Heliosphährengrenze zur Sonne (siehe Abbildung 48).

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Abbildung 48: Die Sonne erzeugt einen permanenten Fluss aus Ionen und Strahlung. Wo kommt diese Energie her?

Sonnenaktivität erzeugt Flecken auf der Oberfläche der Sonne, hervorgerufen durch intensive magnetische Aktivitäten. Eine Zunahme der Anzahl der Sonnenflecken geht einher mit einer Zunahme des Sonnenwindes. Mit einer Geschwindigkeit von rund 400 km/s benötigt der Sonnenwind 4,5 Tage um die Erde zu erreichen. Entladungen in einem Kondensator reduzieren die elektrische Ladung an der Anode und Kathode bis beide das gleiche elektrische Potential erreicht haben und die Entladung aufhört. Wenn aber die Elektroden ihr unterschiedliches Potential beibehalten - wenn sie an eine externe Stromquelle angeschlossen sind, welche den Kondensator kontinuierlich auflädt - dann kann eine Entladung immer und immer wieder stattfinden. Auf die gleiche Weise hat die Sonne, trotz zahlloser Entladungen über Milliarden von Jahren, niemals aufgehört zu leuchten. Es hat den Anschein, als würde sie auf eine externe Energiequelle zurückgreifen (wie in Kapitel 9 vorgeschlagen). Die Mainstream Wissenschaften jedoch behaupten, die Sonne würde von innen angetrieben:
1920 fragte die bedeutende Autorität Sir Arthur Eddington, ob die Sonne ihre Energie aus einem externen oder einem internen Mechanismus erhält. Er konnte sich keinen externen Mechanismus vorstellen, aber die neue Wissenschaft der Atomphysik lieferte eine mögliche interne Quelle: Die Fusion von Wasserstoff zu Helium.122
Die offizielle Erklärung ist die gängige nukleare Fusionstheorie, die in den Schulen gelehrt wird. Gemäß dieser Theorie wird die Fusion der Wasserstoffatome durch massiven Druck und Temperatur erreicht und führt zur Bildung von Heliumatomen (zwei Wasserstoffatome fusionieren), begleitet durch eine massive Energieabgabe. Das Problem mit dieser Theorie ist, dass sie einige signifikante Anomalien aufweist. Die auffallendste darunter betrifft die Neutrinos, elektrisch neutrale, subatomare Partikel.

Neutrinos sind der Hauptbeweis, dass eine nukleare Fusion im Sonnenkern stattfindet. Aber gemäß der gemessenen Energieerzeugung der Sonne sollte die damit einhergehende nukleare Fusion drei mal so viele Neutrinos erzeugen wie beobachtet. Mainstream Wissenschaftler haben versucht, diese Inkonsistenz mit einer ad hoc Theorie beiseite zu wischen, in der Neutrinos drei verschiedene Geschmacksrichtungen aufweisen123, die sich auf ihrem Weg vom Kern der Sonne zu ihrer Oberfläche verändern. Wie es sich jedoch auch mit der 'dunklen Materie' verhält, gibt es keine direkten Beweise dafür. Die Theorie wurde im Nachhinein entworfen um die 'anormalen' Daten zu erklären.

Das zweite Problem ist etwas, was man 'Neutrino Variabilität' nennt. Beobachtungen haben ergeben, dass der Neutrino Ausstoß der Sonne sich umgekehrt zum Sonnenflecken-Zyklus verhält. Wenn Neutrinos tatsächlich im 'nuklearen Ofen' des Sonnenkerns erzeugt würden, wäre dieser Zusammenhang unvorstellbar, denn Sonnenphysiker berechneten, dass es rund 200.000 Jahre dauert, bis die Energie der internen Fusion die Oberfläche der Sonne erreicht. Anders ausgedrückt zeigen Neutrinos und Sonnenflecken einen direkten zeitlichen Zusammenhang und keinen, der durch ein paar hunderttausend Jahre getrennt ist. Die Theorie der externen Quelle hat hingegen keine Schwierigkeiten, diese großen 'Anomalien' zu erklären.

Trotz der zur Zeit hohen Kometen-Aktivität in unserem Sonnensystem entlädt sich der solare Kondensator nicht in dem Maße, wie er es eigentlich sollte und der derzeitige solare Zyklus ist sowohl schwach als auch 'spät dran'. Es ist eine paradoxe Situation: Die Kometen-Aktivität ist seit Jahrzehnten - vielleicht seit Jahrtausenden - nicht mehr so hoch gewesen, während die Sonnenaktivität seit mindestens 100 Jahren124 nicht mehr so schwach gewesen ist. Offensichtlich hat die Ladung der Sonne irgendwie abgenommen. Warum?

Welchen Effekt würde ein sonnenähnlicher Begleiter auf unsere Sonne haben? Wäre er energetisch mit der Sonne verbunden? Würde er die Sonne 'auslaugen'? Würde er die Sonne 'erden'? Bekäme er seine Energie aus dem gleichen 'Stecker' oder der gleichen 'Steckdose' wie die Sonne? An diesem Punkt betreten wir natürlich spekulativen Boden. Nichtsdestotrotz, wenn wir den vorherigen Beobachtungen über die externen Energiequellen von Sternen folgen, sieht es danach aus, dass diese durch die galaktischen Arme angetrieben werden, und daher kommt ihre spiralförmige Anordnung entlang der galaktischen Arme.125 Wenn Nemesis sich der Sonne nähert, erhält er möglicherweise seine Energie aus der gleichen Quelle wie die Sonne - aus der lokalen Umgebung des Orion-Arms, wo sich unsere unsere Sonne befindet - und folglich leert er die Energiequelle, welche normalerweise die Sonne speist.126

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Abbildung 49: Das Super Kamiokande Neutrino Oberservatorium wurde unter dem Mount Kamioka nahe der Stadt Hida, Präfektur Gifu in Japan gebaut. Siehe das kleine Gummiboot auf der rechten Seite als Größenvergleich.
Auf die gleiche Art, wie man den Abfall der elektrischen Spannung in einem Haus bemerkt, wenn man starke elektrische Verbraucher benutzt (das Licht wird schwächer), könnte der Anschluss von Nemesis die übertragene Elektrizität aus der lokalen Region des Orion-Arms zur Sonne abschwächen.

Alternativ könnte sich eine direkte Verbindung zwischen der Sonne und Nemesis entwickeln. Wenn das der Fall ist, warum gibt es keinen sichtbaren Energietransfer zwischen den beiden Sternen? Ein Beispiel wären wiederholt auftretende Sonneneruptionen und Sonnenwinde in Richtung Nemesis' Aufenthaltsort. Ist es für zwei Himmelskörper möglich, untereinander in einer unsichtbaren und mit herkömmlichen Methoden nicht messbaren Weise Energie auszutauschen? Mathematiker und Quantenphysiker betrachten das als theoretisch möglich.

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Abbildung 50: Künstlerische Darstellung eines Wurmlochs.
1921 entwickelte der deutsche Mathematiker Hermann Weyl die Theorie des 'Wurmlochs'.127 Wurmlöcher sind hypothetische Abkürzungen durch die Raumzeit, die wie durch einen Tunnel zwei entfernte Punkte in der Raumzeit miteinander verbinden. Obgleich Wissenschaftler keine beobachtbaren Beweise für deren Existenz haben, ist es ein robustes theoretisches Konzept, welches in die Gleichungen der Theorie zur generellen Relativität passt.

Anfänglich wurde vorausgesagt, dass Wurmlöcher nur auf einer mikroskopisch kleinen Ebene (weniger als 10-33 Zentimeter) und nur für eine sehr kurze Zeitspanne existieren könnten.128 Allerdings legten Untersuchungen des russischen Physikers Sergei Krasnikov129 die Vermutung nahe, dass Wurmlöcher für eine lange Zeitspanne stabil bleiben könnten. Zusätzlich wurde die Möglichkeit von Makro-Wurmlöchern durch den amerikanischen theoretischen Physiker John Archibald Weeler etabliert:
Die durch die Quantengeometrodynamik vorausgesagten 'Wurmlöcher' sind eine Eigenschaft des ganzen Raumes, sind submikroskopisch, und sie, sowie der Fluss durch sie hindurch entstehen spontan durch Quantenfluktuationen. Nichts hindert uns daran, ein einzelnes Wurmloch mit makroskopischen Dimensionen anzunehmen, welches von Anfang an existierte, mit einem festgelegtem Feldfluss, welches sich in Übereinstimmung mit den klassischen Feldgleichungen deterministisch in der Zeit entwickelt. Allerdings hat diese klassische elektrische Ladung nicht die geringste Verbindung mit den Ladungen in der realen Welt der Quantenphysik und benötigt daher hier auch keine Beachtung.130
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Abbildung 51: Klassisches Geometrodynamisches Konzept von Ladung als 'elektrische Kraftlinien gefangen in der Topologie des Raums'
In Abbildung 51 ist die Geometrie des Raumes in drei Dimensionen abgebildet. Aber tatsächlich befinden sich dort vier Dimensionen (drei für unseren eigenen Raum und eine für das Wurmloch). Der Einfachheit halber wurde deshalb unser Raum auf zwei Dimensionen reduziert (das rote Rechteck entlang der x- und der y- Achse), während die dritte Dimension (z-Achse) die unsichtbare Dimension des Wurmloches darstellt. Das Wurmloch (dargestellt durch die blaue verbindende Röhre) verbindet zwei Regionen unseres eigenen dreidimensionalen Raumes. Ein Beobachter mit einem nicht ausreichend auflösungsstarkem Messinstrument würde eine Seite des 'Wurmloch-Portals' als positive Ladung und die andere Seite als negative Ladung wahrnehmen (dunkelblaue Ellipsen).131 Stellen Sie sich die Distanz zwischen den zwei Potalen, gemessen in unserem eigenen Raum, als 10 km vor (dargestellt durch die flache Ebene). Einsteins Feldgleichungen würden eine solche Distanz erlauben, wenn auch die Distanzen durch das Wurmloch gemessen radikal anders wären, sagen wir 10 Meter - oder sogar weniger. Wenn wir dies auf den galaktischen Maßstab ausdehnen, können Wurmlöcher theoretisch weit entfernte Punkte des Universums über ein wesentlich kürzeres Wurmloch miteinander verbinden.

Zusammenfassend gesagt könnte die energetische Verbindung zwischen der Sonne und Nemesis in ihrer Natur nicht-lokal sein. Trotz der großen Distanz und nicht messbaren Nachweisen (mit den derzeitigen Instrumenten) einer Interaktion zwischen der Sonne und Nemesis könnten sie nichtsdestotrotz in einer Art miteinander wechselwirken, die einige sehr handfeste und beobachtbare Veränderungen auf der Sonne und auf der Erde hervorrufen würden.

Fußnoten:

122
Scott, D.E., The Electric Sky, p.84
123Die drei 'Geschmacksrichtungen' der Neutrinos sind 'tau-Neutrino', 'mu-neutrino' und 'elektron-Neutrino'
124'Seltsames Verhalten unserer Sonne' Wall Street Journal, 10 November 2013.Siehe: online.wsj.com/news/articles/SB10001424052702304672404579183940409194 498
125Ibid.
126Erinnern Sie sich, was oben über binäre Sternensysteme gesagt wurde: Wenn eine Sphäre geteilt wird . . . bleibt die Gesamtmasse gleich . . . aber die Gesamtoberfläche des Paares wird im Vergleich zur originalen Sphäre etwa 26% größer sein. Dies vergrößert die Gesamtoberfläche, welche einem elektrischen Feld ausgesetzt ist, und verursacht daher eine Verringerung der Stromdichte (Ampere pro Quadratmeter). Demnach ermöglicht die elektrisch induzierte Teilung Sternen, den elektrischen Stress dem sie unterworfen sind, auf zwei oder mehr Sterne zu verteilen.
127‘Herman Weyl’, Stanford Encyclopedia of Philosophy. Siehe: plato.stanford.edu/entries/weyl/
128Redd, N.T., What is a Wormhole, Space.com. Siehe: www.space.com/20 881-wormholes.html
129Krasnikov S., ‘Traversable wormhole’, Physical Review D, 2000, Vol.62(8)
130Wheeler, J.A., Superspace and Quantum Geometrodynamics, p. 265-267
131Op. cit., p.266