Die Europäer machen dem neu gewählten US-Präsidenten Donald Trump in der Syrien-Frage Druck: „Der Blinde will den Sehenden führen“, schrieb dazu Alexej Puschkow, Chef des russischen Föderationsrates für Informationspolitik, auf seinem Twitter-Account am Sonntag.

President-elect Donald Trump
© Jonathan Ernst/Reuters
U.S. President-elect Donald Trump
Wie die britische Zeitung „The Telegraph“ schreibt, will sich das britische Außenministerium darum bemühen, Donald Trump und sein Team davon zu überzeugen, den aktuellen US-Kurs in der Syrien-Frage weiter fortzusetzen. Insbesondere betreffe das die Notwendigkeit von dem Rücktritt des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad.


Kommentar: Sorry aber Trump fährt die Linie nicht und dass ist auch gut so:

Man hat begonnen, Druck auf Trump in der Syrien-Frage auszuüben. London erklärte, man wolle ihn dazu überreden, nicht mit Putin zusammenzuarbeiten. Der Blinde will den Sehenden führen“, kommentierte Puschkow.

Außerdem betonte er, dass der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg aus Schwarz Weiß mache: Die Truppenverlegung an die Grenze zu Russland soll angeblich „einem Konflikt vorbeugen“. Puschkow bezeichnete dies als „eine zynische Kasuistik“.

Zuvor hatte der designierte US-Präsident Donald Trump in einem Interview mit der US-Zeitung „Wall Street Journal“ erklärt, dass man in Syrien gegen die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) kämpfen sollte, anstatt zu versuchen, Assad zu stürzen.