Wissenschaft und TechnologieS


Bulb

Video: Krähe löst bislang schwerste 8-stufige Denkaufgabe mit Bravur

Ein Videoausschnitt aus einer BBC-Dokumentation "Inside the Animal Mind" zeigt eine Krähe beim Lösen einer 8-stufigen Denkaufgabe. Der Krähenforscher Dr. Alex Taylor bezeichnet den Versuchsaufbau als die bislang schwerste Denkaufgabe, die den intelligenten Vögeln je gestellt wurde. Diese Denkaufgabe löst das Tier dennoch mit Bravour.

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Auckland (Neuseeland) - Bei der auf den Spitznamen "007" getauften Krähe handelt es sich um die bislang im Umgang mit Werkzeugen geschickteste der von Taylor zu Studienzwecken gefangenen Neukaledonischen Krähen, die der Forscher später wieder freilassen wird.

Galaxy

Astronomen meinen den bislang "ältesten Stern" im Universum entdeckt zu haben, der "kurz nach dem Urknall" entstanden sein soll

Australische Astronomen haben den bislang ältesten bekannten Stern im Universum entdeckt. Dieser sei schon "kurz" nach dem Urknall vor rund 13,7 Milliarden Jahren entstanden. Die Entdeckung ermöglicht es den Wissenschaftlern nun erstmals die Chemie der ersten Sterne überhaupt zu untersuchen und eröffnet so einen Einblick in die Beschaffenheit des frühen Universums.

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© NASASymbolbild: Expansion des Universums und Entwicklungsstadien als Modell (Illu.).
Canberra (Australien) - Wie die Forscher um Dr. Stefan Keller und Professor Mike Bessell von der Australian National University aktuell im Fachjournal Nature berichten, sei es das erste Mal, dass man den chemischen Fingerabdruck eines der ersten Sterne des Universum untersuchen könne. "Dies ist einer der ersten Schritte zu einem Verständnis darüber, wie diese ersten Sterne beschaffen waren."

Kommentar: Die ignorierte Plasma-Kosmologie: Pseudowissenschaft/-ler und ihre Glaubensdoktrin des "Urknalls" und des "sich ausdehnenden Universums"


Magic Wand

Forschertagung: Hexerei in den Medien früher und heute

Wie wurden Hexen und ihre Verfolgung in den Medien der Frühen Neuzeit - etwa auf Flugblättern oder in "Hexenzeitungen" - dargestellt? Wie gehen Film und Fernsehen zum Beispiel in Afrika heute mit dem Thema um? Mit diesen Fragen befassen sich Wissenschaftler vom 20. bis 22. Februar im Tagungszentrum Hohenheim.
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© gemeinfreiStereotype Hexendarstellung zwischen Altertum und Moderne (Gemälde von Luis Ricardo Falero 1880: Die Hexe auf dem Sabbath)
- Bei dieser Meldung handelt es sich um einen Presseinformation der Universität des Saarlandes

Saarbrücken (Deutschland) - Veranstalter ist der Arbeitskreis für Interdisziplinäre Hexenforschung, den der Saarbrücker Kulturhistoriker Wolfgang Behringer leitet. Der Professor für Frühe Neuzeit zählt zu den führenden Forschern auf dem Gebiet der Hexenverfolgungen.

Fireball 4

Armageddon: »Erde hätte keine Chance«

Prof. Bruno K. Meyer
© rhaUm zu zeigen, wie Bewegungsenergie in Deformationsenergie verwandelt wird, ließ Prof. Bruno K. Meyer eine Kugel in eine Schüssel voll Sand fallen.
Die Rettung der Welt stand im Mittelpunkt des vierten Vortrags der Reihe »Physik im Blick«, die in diesem Jahr das Thema »Physik und Film: Realität und Fiktion« unter die Lupe nimmt. Bei der Vorlesungsreihe ging es diesmal um den Realitätsgehalt des Katastrophenfilms »Armaggedon«.

Wäre die Erde tatsächlich zu retten, wenn wie im Katastrophenfilm »Armageddon - Das jüngste Gericht« ein Asteroid mit einem Durchmesser von 1000 Kilometern auf die Erde zusteuern würde? Prof. Bruno K. Meyer vom I. Physikalischen Institut der Justus-Liebig-Universität hatte einige Zweifel: »Vielleicht hätte man besser »Das jüngste Gerücht« als Titel genommen.«

Heute sind in Erdnähe über 7400 Asteroiden und Kometen bekannt. Es handelt sich um Überbleibsel aus der planetaren Urzeit. Staubreste verdichteten sich durch die Anziehungskraft der Massen untereinander nach und nach zu größeren Objekten. Die größten unter ihnen sind die Planeten. Die kleineren Asteroiden und Kometen unterscheidet man nach ihrer Zusammensetzung. Asteroiden bestehen aus Stein oder Metall. Kometen werden aufgrund ihrer Mischung aus Eis, Gestein und Gas auch »schmutzige Schneebälle« genannt.

Telephone

Ohne Internet kein Telefonieren mehr

telefon
© pdTelefonbuchsen sollen bald überflüssig sein. Dafür wird das Internet notwenig - sogar um Notfalltelefonate zu tätigen.
Bis Ende 2017 will die Swisscom alle Festnetzanschlüsse auf IP-Technik umstellen. Die Telefon­buchse würde überflüssig - und damit auch die Grundgebühr. Entscheidet man sich zur Zeit bei der Swisscom für ein Kombipa­ket aus Festnetz, Internet und TV, so bekommt man mit dem Abo­wechsel unweigerlich auch eine neue Technologie mitgeliefert.

Schweiz - Bis­her wurde analog über Kupferka­bel telefoniert, doch bald soll dies über eine IP-Technologie möglich sein, berichtete der Tagesanzei­ger am Freitag. Diese nennt sich «Voice over IP» und funktioniert über das Internet.

Gear

3-D-Drucker setzen Zulieferer schwer zu

In der Luftfahrtindustrie zeichnet sich ein Technologiewandel ab, der die Strukturen der gesamten Branche verändern könnte. Seit Jahrzehnten bauen Airbus und Boeing in ihren Endmontagehallen die von den Zulieferfirmen hergestellten Teile zum fertigen Modell zusammen. Fehlt ein einziges Bauteil oder fällt ein Zulieferer aus, kann dies die gesamte Auslieferung blockieren. Airbus und Boeing haben aktuell vor allem deshalb Rekordauftragsbestände und jahrelange Lieferfristen, weil die Zulieferer derzeit nicht mehr produzieren können.

Doch die extreme Abhängigkeit von den Lieferanten könnte sich mit dem rasanten Fortschritt des industriellen 3-D-Drucks ändern. Vereinfacht ausgedrückt entstehen dabei Bauteile, indem sie Schicht für Schicht aus Plastik- oder Metallpulver gedruckt und speziell gehärtet werden. Fachleute sprechen vom "Additive Layer Manufacturing". Es gibt bereits gedruckte Titanteile mit 1,5 Meter Länge. Der britische Luftfahrtkonzern BAE Systems hat schon Kleinteile für den Kampfjet Tornado gedruckt. Im europäischen Merlin-Projekt erforschen Triebwerkshersteller wie Rolls-Royce und MTU die Produktion gedruckter Antriebsschaufeln.

Better Earth

Hummeln können den Mount Everest überfliegen

Die pelzigen Insekten können problemlos mehr als 9.000 Meter hoch fliegen

Hummeln sind bessere Flieger als gedacht: Sie steigen bis in 9.000 Meter Höhe auf und könnten sogar den Mount Everest locker überfliegen - trotz dünner Luft und geringerem Auftrieb. Das belegt jetzt ein Experiment von US-Forschern. Die pelzigen Überflieger schafften es dabei erstaunlich gut, die dünne Luft durch einen raumgreifenderen Flügelschlag auszugleichen, wie die Forscher im Fachmagazin "Biology Letters" berichten.
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© gemeinfrei Hummel im Flug
Hummeln galten lange Zeit als eher schlechte, ja sogar "unmögliche" Flieger. Denn im Verhältnis zu ihrem pummeligen Körper scheinen ihre Flügel viel zu klein und schwach, um ihr Gewicht zu tragen. Dummerweise fliegen die pelzigen Insekten trotzdem - und das gar nicht so schlecht. Hummeln finden sich sogar in Gebirgsregionen auf 4.000 Metern Höhe, wo sie Blumen auf Almwiesen bestäuben.

Better Earth

Propaganda: Geldregen für "Klimaskeptiker"

Ein US-Forscher deckt die milliardenschweren Finanzströme an die Verleugner der globalen Erderwärmung auf

Es klafft eine Lücke zwischen der Klimaforschung und ihrer Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. Besonders frappant ist dies in den USA. Gemäss einer Umfrage aus dem Jahr 2012 denken nur 45 Prozent der US-Bürger, die Fachwelt sei sich einig, dass der Mensch für die globale Erwärmung verantwortlich ist. Tatsächlich sind aber mehr als 99 Prozent aller Klimaforscher dieser Ansicht, wie eine Studie Anfang 2014 gezeigt hat: Von 9136 Autoren, die zwischen November 2012 und Dezember 2013 insgesamt 2258 Publikationen zum Klimawandel in begutachteten Zeitschriften veröffentlichten, bestritt gerade mal ein einziger Autor die Verantwortung des Menschen.


Kommentar: Was jedoch, wenn dieser einzige Autor recht hat? Bei einem Thema von derartiger Wichtigkeit, sollten wir nicht erfahren, was dieser eine Autor zu sagen hat? Was, wenn der Klimawandel tatsächlich nicht direkt von Menschen verursacht wird, sondern mit Veränderungen der Sonne und unserem Sonnensystem zusammenhängt?


Ornament - Red

Neuer Einschlagkrater auf dem Mars entdeckt

Der Mars ist einem kosmischen Dauerbombardement ausgesetzt: Hunderte Meteoriten krachen jedes Jahr auf den Roten Planeten. Doch nur wenige hinterlassen so spektakuläre Krater wie den, der jetzt von einem Nasa-Satelliten fotografiert wurde.
einschlagkrater mars
© Nasa
Der Meteorit war eher klein, doch sein Ende muss ein beeindruckender Anblick gewesen sein: Als das Geschoss auf dem Mars einschlug, riss es einen Krater mit einem Durchmesser von rund 30 Metern. Staub und Gestein flogen bis zu 15 Kilometer weit.

Jetzt hat der Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) der US-Weltraumbehörde Nasa das Loch fotografiert. Entstanden ist eines der vielleicht schönsten Marskrater-Bilder überhaupt. Das Einschlagsloch ist kreisrund, heller und dunkler Staub ließen ein Muster aus Strahlen entstehen. Auf dem Bild leuchten der Krater und Teile des Musters blau, da der rötliche Staub nachträglich herausgerechnet wurde.

Meteor

Russische Wissenschaftler entdecken neuen Asteroiden

asteorid
© SXC.hu
Auf der Liste der kleinen Planeten ist ein weiterer Name aufgetaucht. Wissenschaftler der Ussurijsker astrophysischen Sternwarte der Fernost-Abteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften haben einen neuen Asteroiden entdeckt.

Russische Experten sind der Meinung, dass diese Entdeckung ein großer Erfolg sei. Der einzigartige Fund ist dem stärksten Teleskop des Hamilton-Systems im Fernosten zu verdanken. Diese Ausrüstung hatte die Sternwarte erst im Herbst 2013 erhalten.

Für die Wissenschaftler aus Ussurijsk ist die Entdeckung ein wahres Freudenfest. Die Spezialisten der Sternwarte konnten erstmals einen kosmischen Unbekannten zwischen anderen Himmelskörpern des Haupt-Asteroidengürtels entdecken. „Wir haben den himmlischen Gast mehrere Nächte nacheinander beobachtet, bis wir den sensationellen Schluss gezogen haben, dass dieser Asteroid der Welt noch nicht bekannt ist“, erzählte Alexej Matkin, einer der Entdecker, der Stimme Russlands.