Greenbelt/ USA - Eine neuen NASA-Studie offenbart, dass einige der Grundbausteine des Lebens im All auf gleich zwei und damit nicht nur wie bislang bekannt, auf eine Art entstehen können. Der Nachweis dafür, dass es mehr als eine Art und Weise gibt, wie die wichtigsten Bausteine des Lebens im Al entstehen können, erhöht zugleich nicht nur die Wahrscheinlichkeit, dass Leben auch an anderen Orten im Universum entstanden ist sondern auch, dass das irdische Leben selbst möglicherweise durch Meteoriten und Kometeneinschläge auf die Erde gelangte - ursprünglich also außerirdischen Ursprungs ist.In ihrer aktuell im Fachmagazin
Meteoritics and Planetary Science veröffentlichten Studie haben die Wissenschaftler um Dr. Aaron Burton vom Astrobiology Analytical Laboratory am Goddard Space Flight Center der NASA Proben von 14 kohlenstoffreichen Meteoriten (sog. kohligen Chondriten) untersucht, deren Mineralbestandteile darauf hindeuteten, dass sie hohen Temperaturen von teils über 1.000 Grad Celsius ausgesetzt gewesen sein müssen. In diesen Proben fanden die Forscher Aminosäuren und damit die Bausteine von Proteinen, wie sie chemische Reaktionen beschleunigen und selbst die Grundlage für Gewebestrukturen wie Haare, Haut und Nägel darstellen.
Zuvor hatten das Goddard-Team und andere Forscher allerdings Aminosäuren auch in kohlenstoffreichen Meteoriten nachgewiesen, deren Mineralogie darauf hindeutet, dass sie durch Prozesse (die sog. Strecker-Cyanhydrin-Synthese) entstanden sein mussten, die vergleichsweise niedrige Temperaturen benötigen und an denen Wasser, Aldehyd und Keton-Bestandteile, Ammoniak und Zyanid beteiligt sind.
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