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So, 28 Aug 2016
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Doppelt hält besser: Russland greift IS-Ziele in Syrien jetzt mit U-Boot Raketen an

Russland bekämpft die Terror-Miliz IS nun auch von einem U-Boot aus. Die Russen versuchen offenbar, den IS soweit zu schwächen, dass eine politische Lösung für Syrien möglich wird. Die USA wollen jetzt schon über einen Waffenstillstand sprechen, was Moskau ablehnt. Zahlreiche Gruppen sind von den Gesprächen ausgeschlossen.


Russland hat nach eigenen Angaben erstmals von einem U-Boot aus die Extremisten-Miliz Islamischer Staat (IS) in Syrien unter Beschuss genommen. Die Raketen seien von der im Mittelmeer kreuzenden „Rostow-am-Don“ abgefeuert worden, sagte Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Dienstag. Ins Visier genommen worden seien zwei größere Stellungen in der IS-Hochburg Rakka. Dabei seien Waffenlager, eine Fabrik zur Herstellung von Minen und Öl-Infrastruktur zerstört worden. Israel und die USA seien im Vorfeld über die Pläne informiert worden, die Angriffe von einem U-Boot zu starten.

Schoigu sagte weiter, in den vergangenen drei Tagen seien Angriffe gegen mehr als 600 Ziele in Syrien geflogen worden. Russische Kampfflugzeuge nehmen seit Ende September den IS in dem Bürgerkriegsland unter Beschuss.

Zwei Wochen nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets durch die Türkei hat Präsident Wladimir Putin den Fund des Flugdatenschreibers bekanntgegeben. „Ich bitte Sie, ihn gemeinsam mit ausländischen Spezialisten zu öffnen und alles zu dokumentieren“, sagte Putin bei einem Treffen mit Verteidigungsminister Sergej Schoigu am Dienstag in Moskau laut TASS.

Kommentar: Die Strategie der USA und Co. in Syrien:


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Lawrow: Türkei betreibt doppeltes Spiel mit Kurden - Ausbildung im Irak, wegbomben in Syrien

Die Türkei hat den russischen Su-24-Bomber unter dem Vorwand des eigenen Grenzschutzes abgeschossen. Ebenso verlegt sie ihre Militärs in den Irak - unter dem Vorwand, dort Kurden ausbilden zu wollen, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch in einem Interview gegenüber italienischen Medien sagte.

© Sputnik/ Ministry of Foreign Affairs of Russia
Die Soldaten werden aber nicht in die kurdischen Gebiete geschickt.

Ferner erinnerte Lawrow daran, dass einer der Bodentrupps in Syrien, der gegen die Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) kämpft, auch das kurdische Volksheer sei, mit dem „die Amerikaner zusammenarbeiten und das sie bewaffnen und ausbilden“.

„Gleichzeitig sind diese kurdischen Volksmilizen, darunter die Partei ‚Demokratische Union‘, von türkischem Standpunkt aus in Syrien Feinde. Deswegen muss man dies nun erklären. Außerdem, wie die Türkei als Mitglied der US-geführten Koalition die der Koalition gestellten Ziele erfüllt. Warum die Türkei nicht so sehr die Terroristen bombardiert, sondern Kurden, die von den Amerikanern mindestens als potentielle, vielleicht auch schon als echte Verbündete im Anti-Terror-Kampf betrachtet werden“, sagte Lawrow weiter.

Kommentar: An ihren Taten sollt ihr sie erkennen:


Cheese

April-Scherz im Dezember: US-Magazin "Time" kürt Merkel zur "Person des Jahres"

Das US-Magazin Time hat die deutsche Kanzlerin Angela Merkel zur „Person des Jahres“ gekürt.
© Reuters/Fabrizio Bensch
Mit dem Titel werden seit 1927 jährlich Menschen geehrt, die nach Ansicht der Redaktion die Welt im jeweiligen Jahr maßgeblich verändert haben. Im vergangenen Jahr hatten ihn die Ärzte und Pfleger im Kampf gegen die Ebola-Epidemie erhalten.

Kommentar: Jeder, der bei klarem Verstand ist, weiß, dass Putin - sowie Lawrow - diesen Titel verdient hätten. Aber was erwartet man in einer Welt, in der Friedensnobelpreise an Kriegstreiber wie Obama vergeben werden?


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Lawrow: "USA spielt religiöses Spiel in Syrien; Das ist unethisch. Muslime sollten sich vereinigen"

Der russische Außenminister Sergej Lawrow warnt die USA und ihre Verbündeten davor, mit den Religionen und Konfessionen in Syrien zu spielen.
„Die ständigen Beschwörungsformeln darüber, dass Sunniten die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung (Syriens - Anm. d. Red.) darstellten und diese (den syrischen Präsidenten Baschar - Anm. d. Red.) Assad als Vertreter eines Minderheiten-Regimes nicht anerkennen würden, was wir unter anderen von unseren amerikanischen Partnern zu hören bekommen, riecht nach nicht besonders gewissenhaften Versuchen, im Syrien-Konflikt die religiöse Karte auszuspielen“, erklärte Lawrow gegenüber italienischen Medien.

Damit würde immer wieder versucht, die Sache so darzustellen, als ob die amerikanische Koalition die sunnitische Mehrheit und Russland nur eine Minderheit aus Alawiten, einer Strömung der schiitischen Auslegung des Islams, unterstützen würde.

Kommentar: Lawrow bringt es mal wieder auf den Punkt genauso wie es Putin immer wieder tut:


USA

EU-Dummheit gegenüber Russland geht weiter: Freihandelsabkommen zwischen EU und Ukraine und Boykott der Krim

Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hat nach einem Treffen mit dem ukrainischen Premier Jatsenjuk mitgeteilt, dass am 1. Januar des Jahres 2016 das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und der Ukraine in Kraft treten wird. Russland sieht in dem Freihandelsabkommen eine Bedrohung seines eigenen Marktes, da dadurch EU-Waren via Ukraine Zugang zum zollfreien Markt der GUS-Länder erhalten. Wirtschaftsexperten sagen zudem hohe Verluste für ukrainische Produzenten voraus.
„Wir sind beides, der politischen und wirtschaftlichen Integration der Ukraine mit der Europäischen Union verpflichtet“, betonte die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Premierminister Arseni Jatsenjuk und dem EU-Kommissar für Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen, Johannes Hahn, in Brüssel.

Der Schritt ist Teil eines europäischen Versuchs, engere Beziehungen mit der Ukraine aufzubauen. Die EU ist der bedeutendste Handelspartner Kiews. Die EU-Mitgliedsstaaten tragen zu einem Drittel des gesamten Handelsvolumens der Ukraine bei. Das geht aus einer Erhebung der Europäischen Kommission hervor.


Kommentar:


Fire

Rückblick auf neun Wochen russischer Interventionen in Syrien - Schlägt das Imperium zurück?

© AP
Angesichts des bemerkenswerten Erfolgs der russischen Intervention in Syrien, zumindest bisher, sollte es nicht überraschen, dass das AngloZionistische Empire zurückschlägt. Die einzige Frage war, wie und wann. Jetzt kennen wir die Antwort auf diese Frage.

Am 24. November tat die türkische Luftwaffe etwas, das in jüngerer Geschichte keine Vorläufer hat: sie hat absichtlich das Militärflugzeug eines anderen Landes abgeschossen, obwohl es absolut offensichtlich war, dass dieses Flugzeug weder für die Türkei noch für die türkische Bevölkerung irgendeine Bedrohung darstellte. Das russische Internet ist voll mit mehr oder weniger offiziell durchgesickerten Informationen, wie das gemacht wurde. Nach diesen Versionen hielten die Türken 12 F-16 auf Patrouille entlang der Grenze, bereit zum Angriff, sie wurden durch ein AWACS-Flugzeug geleitet und durch F-15 der US-Luftwaffe „gedeckt“ für den Fall eines sofortigen russischen Gegenangriffs. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Aber das bedeutet wenig, denn es ist absolut nicht zu leugnen, dass die USA und die NATO diesen Angriff sofort „in Besitz“ nahmen, indem sie der Türkei ihre volle Unterstützung zusicherten. Die NATO ging so weit, zu erklären, sie würde Flugzeuge und Schiffe schicken, um die Türkei zu schützen, da die Türkei von Russland angegriffen worden sei. Was die USA angeht, so haben sie sich nicht nur ganz hinter die Türkei gestellt, sie leugnen jetzt auch kategorisch, es gäbe irgendwelche Beweise, dass die Türkei das Öl von Daesh kauft. Schließlich schicken die USA, wie zu erwarten war, die Flugzeugträgergruppe Harry S. Truman ins östliche Mittelmeer, offiziell um Daesh anzugreifen, in Wirklichkeit aber, um die Türkei zu stützen und Russland zu bedrohen. Selbst die Deutschen schicken jetzt ihre eigenen Flugzeuge, aber mit genauen Befehlen, keine Informationen mit den Russen zu teilen.


Kommentar: Das mag auch erklären, warum die Türkei sich so sicher fühlt und auch gleich in den Irak einmarschiert. Ob der UN Sicherheitsrat da mitspielen wird?
  • Türken Einmarsch in den Irak: Russland bringt Türkei vor den UN-Sicherheitsrat



Kommentar: Globale Pathokratie, autoritäre Mitläufer und die Hoffnung der Welt


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Türken Einmarsch in den Irak: Russland bringt Türkei vor den UN-Sicherheitsrat

Russland will den aufgeflammt Konflikt zwischen der Türkei und dem Irak vor die UN bringen. Der Schachzug könnte den Russen dazu dienen, auszuloten, wie weit die UN sich mit der Rolle der Türkei in der Region zu beschäftigen bereit sind.
© dpa
Witali Tschurkin, Ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen und im Sicherheitsrat.
Die Russen werden das Verhalten der Türkei gegenüber Russland und dem Irak vor den Vereinten Nationen diskutieren - durchaus eine Peinlichkeit für das Nato-Land.


Zur Sprache kommen sollen sowohl der Abschuss eines Kampfjets durch die türkische Luftwaffe als auch die Präsenz der türkischen Armee im Irak sein. Stattfinden soll die Sondersitzung unter dem Vorsitz der USA offenbar nach einer Ratssitzung zur Westsahara. Wie die russische Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf diplomatische Kreise am Dienstag berichtet, handelt es sich nicht um eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats, wie türkische Medien zunächst behauptet hatten. Es werden bei der fraglichen Sitzung auch keine Entscheidungen getroffen.

Für die Türkei und für die Nato ist die Befassung der UN mit dem Thema trotzdem unangenehm: Russland hatte bereits angekündigt, auch seine Belege einer Komplizenschaft der Türkei mit dem IS vor den Sicherheitsrat bringen zu wollen. Es ist denkbar, dass die Russen aktuelle Meeting dazu verwenden wollen, um einmal vorzufühlen, wie der Sicherheitsrat zu dem Thema steht und wie massiv der Widerstand der USA ist.

Question

US Druck auf Russland? Schwere Gefechte: Lage in Ost-Ukraine gerät außer Kontrolle

In der Ost-Ukraine droht die Lage erneut außer Kontrolle zu geraten: Sowohl russische als auch ukrainische Medien berichten über neue schwere Kämpfe in der Region. Die OSZE bestätigt die Kampfhandlungen.
© dpa
US-Vizepräsident Joe Biden und der ukrainische Präsident Petro Poroschenko am 7. Dezember in Kiew.
Die russische Nachrichtenagentur Tass berichtet am Montag, dass ukrainische Truppen in der Nacht etwa 90 Minen und Granaten auf den nördlichen Stadtrand von Donezk abgefeuert haben. Tass beruft sich auf Angaben von Vertretern der von Rebellen augerufenen Volksrepublik Donezk. Laut der Quelle waren vor allem die Siedlungen in Sparak und Zhabichevo von dem Beschuss

Die ukrainische Agentur Ukrinform meldet am Montag ebenfalls Kriegshandlungen. Innerhalb der letzten 24 Stunden sei ein ukrainischer Soldat getötet und drei verwundet worden. Zudem gab es laut Pressezentrum des Stabs der Antiterror-Operation (ATO) 51 Schießereien im Stadtgebiet von Donezk.

Kommentar: Eins auf den Deckel bekommen in Osnabrück: "Nazi Klitschko go home!"


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Syrien: Russland schickt hochmoderne Panzer im Kampf gegen US im A von ISIS

Russland verlegt zahlreiche Panzer der Klasse T-90 nach Syrien. Diese sollen gegen den von den USA unterstützte al-Kaida-Ableger al-Nusra und gegen den IS eingesetzt werden.

© edmaps.com
Syrische Truppen, Rebellen und der IS kämpfen um die Stadt Aleppo.
Russland verlegt Dutzende von Kampfpanzern der Klasse T-90 nach Syrien. Die Panzer sollen nach Informationen von Debkafile in Aleppo, Damaskus und Palmyra stationiert werden. In Aleppo und Damaskus sollen die Panzer gegen die Rebellen und in Palmyra gegen den IS eingesetzt werden. Zuvor wurden die Panzer im Tschetschenien-Krieg eingesetzt.

Syrien verfügt bereits jetzt über eine operationelle Flotte von 500 Panzern, von denen die meisten der Klasse T-72 angehören. Russland will diese Flotte weitgehend durch T-90-Panzer ersetzen. Der T-90 ist eine aktualisierte Version des T-72.

Kommentar:


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Der Feind als Freund: Bundesregierung ignoriert kritischen BND-Bericht über Saudi Arabien

Uneinigkeit über den Umgang mit Saudi Arabien offenbarten die jüngsten Verwicklungen rund um eine kritische Studie deutscher Geheimdienste, die in Berlin hohe Wellen schlug. Während der BND in einer Analyse für die Bundesregierung eindringlich vor der "impulsiven Außenpolitik" der Saudis warnte, gab die Bundesregierung zu verstehen, dass die absolutistische Golfmonarchie ein "essentieller Partner“ im Nahen Osten bleiben wird.


Kommentar: Ein ganz schön gnadenloser Partner, unter der Schirmherrschaft der USA...


© Reuters
Die deutsche Regierung weigerte sich am Wochenende, näher auf Erkenntnisse der Geheimdienste einzugehen, die auf eine von der Golfmonarchie verfolgte Strategie zur Erlangung der Hegemonie innerhalb der arabischen Welt hindeuten.


Kommentar: Damit passen die Saudis eindeutig zu den USA. Beide Länder werden wahrscheinlich von Menschen ohne Gewissen regiert.


Dem Sender Arabi21 zufolge habe die Regierung in Berlin geäußert, dass die Saudis ein „essentieller Partner“ im Nahen Osten bleiben würden.

Kommentar: Mehr Informationen zu den Saudis: