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Mi, 20 Okt 2021
Die Welt für Menschen, die denken

Puppenspieler
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Eye 2

Die Pläne der Elite sind reines, ungeschminktes Übel

death image
"Die Hölle ist leer, alle Teufel sind hier." William Shakespeare, Der Sturm
Mike Yeadon ist ein Mann der leisen Töne, Mikrobiologe und früherer Vizepräsident für Allergie- und Atemwegsforschung bei Pfizer. Er arbeitete 32 Jahre für große pharmazeutische Unternehmen und ist ein führender Experte für virale Atemwegsinfektionen. Er ist auch ein Mann, der sich auf einer Mission befindet und diese Mission besteht darin, soviele Menschen wie möglich über die Strippenzieher in der Elite zu informieren, die die Pandemie als Deckmantel nutzen, um ihre wahren Ziele zu verschleiern. Hier ist Yeadon in einem aktuellen Interview:
"Wenn man einen bedeutenden Teil der Welt entvölkern wollte und das in einer Weise, die weder Umweltzerstörung mit Atomwaffen erfordert noch die Vergiftung von jedermann mit Anthrax oder Ähnlichem, und Sie nach einer plausiblen Möglichkeit suchten, das abstreiten zu können, während eine jahrelange Infektionskrise bei Ihnen läuft, dann kann ich mir keinen besseren Ausführungsplan vorstellen als das, was sich vor meinen Augen abzuspielen scheint. Ich kann nicht behaupten, dass es das ist, was sie zu tun beabsichtigen, aber ich kann mir keine wohlwollende Erklärung dafür denken, aus welchem Grund sie das tun." ("Interview mit Dr. Mike Yeadon", The Delingpole Podcast, ab Minute 44:25)
"Entvölkerung"? Wer hat irgendetwas über Entvölkerung gesagt? Ist es nicht ein bisschen weit hergeholt, von einer Massenimpfkampagne zu Unterstellungen über eine Verschwörung zur "Entvölkerung eines bedeutenden Teils der Welt" zu gelangen?

Snakes in Suits

Warren Buffett: "Es wird eine weitere Pandemie geben - Es gibt Schlimmeres als COVID-19"

Nicht nur im Deutschen Mainstream scheinen Hellseher gerade Konjunktur zu haben. US-Multimilliardär und Wirtschaftsmogul Warren Buffett ist sich sicher; es wird eine weite Pandemie geben, die die "Gefährlichkeit" von Covid-19 übertreffen könnte. Sein Freund, Milliardär und neuerdings Impfpapst, Bill Gates, wartet mit ähnlichen Prophezeiungen auf.
Buffett Gates

Archivbild: Berkshire-Hathaway-CEO Warren Buffett (r.) zeigt seinem Freund, dem Microsoft-Mitgründer Bill Gates, vor dem Berkshire-Jahrestreffen in Omaha, Nebraska, am 2. Mai 2015 die Feinheiten des Zeitungswerfens.
Der US-amerikanische Multimilliardär Warren Buffett glaubt daran, dass der Menschheit eine weitere Pandemie bevorsteht. Sie könnte schlimmer sein als die COVID-19-Pandemie, sagte er in einem Interview mit der US-Finanznachrichtenseite CNBC in der Sendung Buffett & Munger: A Wealth of Wisdom (Ein Reichtum an Weisheit). Buffett, CEO der Holding Berkshire Hathaway, erklärte, dass obwohl diese Situationen beherrschbar sind, die Welt als Ganzes nicht auf eine massenhafte Prävention vorbereitet sei.

~ RT Deutsch
Wörtlich sagte Buffet:

Eye 1

"Sorgen" wegen Delta: Merkel fordert Impfquote von 80 Prozent

Die Zeiten, in denen eine "Herdenimmunität" noch mit ca. 60 Prozent der Bevölkerung definiert wurde, sind anscheinend passé. Angela Merkel ist der Meinung, dass in Deutschland stattdessen satte 80 Prozent der Bevölkerung mit den dubiosen neuen Impfstoffen durchgeimpft sein müssen. Merkel begründet diese Abstrusität mit der "Sorge" vor der ach so aggressiven Delta-Variante, die laut den Angaben der Hellseher im Mainstream von der Omega-Variante im Herbst abgelöst werden wird.
merkel
Angesichts der sich rasch ausbreitenden aggressiveren Delta-Variante des Coronavirus wirbt die deutsche Kanzlerin Angela Merkel für hohe Impfquoten. Laut Gesundheitsminister Jens Spahn nimmt das Tempo der Impfungen derzeit ab.Man müsse bei der Impfquote Richtung 80 Prozent kommen, mahnte Merkel nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen am Montag in den letzten regulären Beratungen der CDU-Spitze vor der Sommerpause in Berlin.

~ Sputnik
Auch Merkel scheut nicht vor Prophezeiungen zurück. Vor allem ungeimpfte Kinder werden laut Angela im Herbst verwundbar sein.

Bulb

Hellseher im Mainstream sind sich sicher: „Nach Delta kommt Omega“

Im neuesten ZDF-Talk von Maybrit Illner wird die Bevölkerung anscheinend bereits jetzt auf das Erscheinen neuer Coronavirus-Varianten im Laufe des Sommers und Herbst eingestellt und natürlich auf die "altbewährten" Methoden zu "Eindämmung" dieser "neuen Varianten".
Maybrit Illner

ZDF-Talk Maybrit Illner
"Maybrit Illner" kennt beim Thema Corona keine Sommerpause. Am Donnerstagabend ging es im ZDF darum, ob sich in Deutschland im Sommer 2021 alles wiederholen wird, wie im Jahr 2020, als nach dem vermeintlichen Sieg über Corona die zweite Pandemie-Welle anrollte. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht.

Einiges ist in der Tat ähnlich wie im Sommer 2020: Damals hat Deutschland sich selbst quasi als Weltmeister der Pandemie-Bekämpfung gerühmt. Den eingeschriebenen Unkern - da denkt man in erster Linie an den SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach - wollte kaum jemand noch glauben. Was dann im Herbst und im Winter kam, ist allen bekannt.
"Es ist genau wie im letzten Jahr, und es ist etwas, was ich nicht verstehe", sagte Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern. "Letztes Jahr hatten wir die gleiche Diskussion, und es ist genauso nichts passiert."
~ snanews.de
Wüsste man es nicht besser, könnte man fast meinen, der Mainstream erwartet mit sehnsüchtiger Freude neue Einschränkungen. Denn im Grunde genommen scheint das Verfolgen dieser erzwungenen "Ausnahmesituationen" für nicht wenige unsere Mitbürger ein spannend-erregendes Hobby geworden zu sein, das offenbar gemeinschaftlich erlebte Dinge wie z. B. den Fußball ersetzt hat. Mal schauen, wie lange sich die Menschheit an dieser Situation noch "ungestraft" erfreuen kann, bevor Mutter Natur ein Machtwort spricht.

Übrigens hat sich der Fußball jetzt zu einem sogenannten "Corona-Booster" entwickelt.
Corona-Booster Fußball

Die Fußball-EM komme 2021 noch dazu, bei der Tausende Fußballfans zwischen einem Dutzend Austragungsorten in Europa hin und her pendeln, während an jedem einzelnen dieser Orte unterschiedliche Pandemie-Regeln gelten.

"Es ist ein Problem, dass wir die Leute jetzt alle überallhin reisen lassen", meinte die Tübinger Pandemiebeauftragte Lisa Federle. Das jetzige "Dicht-an-dicht-Sitzen" auf den Tribünen der Fußball-Europameisterschaft sei "ganz schlimm". "Das wird uns einholen, auf jeden Fall" - in Abwesenheit von Karl Lauterbach übernahm die Tübinger Ärztin die Cassandra-Rolle.

Auch der FDP-Chef Christian Lindner wunderte sich, "warum wir nicht eine abgestimmte Strategie in Europa haben, unter welchen Bedingungen Reisen und Freizügigkeit möglich sind".

"Wenn ich die Bilder sehe, denke ich: Hoffentlich geht's gut", beschrieb er seine Eindrücke von den Fan-Massen auf den Tribünen. "Wir haben uns jetzt mit einem hohen Preis etwas erarbeitet, und jetzt dürfen wir nicht wieder zurückfallen", mahnte er."Zurückfallen" sei allerdings so gut wie garantiert, äußerte die Virologin Helga Rübsamen-Schaeff.

~ snanews.de

Eye 1

Wer kritisiert, wird verfolgt? Hausdurchsuchung bei Impfexperte Hockertz

Dr. Stefan Hockertz

Immunologe und Toxikologe Dr. Stefan Hockertz
Wer in diesen Tagen auf Twitter nach aktuellen Wortmeldungen des bekannten Immunologen und Toxikologen Professor Dr. Stefan Hockertz sucht, fischt im Trüben. Sein Account ist nicht auffindbar.

Wie der Corona Ausschuss berichtete, fand am 18. Juni 2021 bei dem Wissenschaftler eine Hausdurchsuchung statt. Der Journalist Boris Reitschuster äußerte auf "Servus TV" bei Talk im Hangar 7, dass ihn Hockertz zehn Minuten vor der Sendung angerufen hatte. Die Steuerfahndung habe bei ihm die ganze Wohnung auf den Kopf gestellt. Allerdings gehe der Anwalt des Impfexperten davon aus, dass die Hausdurchsuchung politische Hintergründe hat.

"Das ist jetzt noch zu früh, ich kann es nicht sagen", schildert Reitschuster. Im Blog des Journalisten sind bislang keinerlei Einzelheiten zu finden.

Hockertz gilt als einer der bekanntesten Kritiker der COVID-19-Impfstoffe. Er bezeichnet die neuartigen mRNA-Technologien als "gentherapeutisches Material" und warnte vor "Menschenexperimenten". Für den erfahrenen Toxikologen ist es unerklärlich, dass die Gen-Impfungen bei bestimmten Parteien keine Bedenken hervorrufen, hingegen aber gentechnisch veränderter Mais in Deutschland für große Bedenken sorgt.

Arrow Down

EU-Außenminister beschließen weitere Sanktionen gegen Weißrussland

Heute einigten sich die EU-Außenminister auf neue Sanktionen gegen Weißrussland als Reaktion auf die Notlandung einer Ryanair-Maschine und die Festnahme des Journalisten Roman Protassewitsch.
Heiko Maas
© www.globallookpress.com Felix Zahn
Bundesaußenminister Heiko Maas mit seinen Amtskollegen in Luxemburg am 21.06.2021.
Maas erfreut sich an diesen neuen und vollkommen ungerechtfertigten Sanktionen und redet von der finanzielen Austrocknung dieses Regimes. Ganz nebenbei wird auch erwähnt, dass deutsche Firmen darunter leiden werden.
Der Beschluss soll in den kommenden Tagen umgesetzt werden. Nach Angaben von Außenminister Heiko Maas werden die Strafmaßnahmen unter anderem die Kali- und Düngemittelindustrie sowie Mineralölunternehmen und den Finanzdienstleistungssektor betreffen. Der SPD-Politiker sagte am Montag:
"Wir wollen auf die Art und Weise einen Teil dazu beitragen, dass dieses Regime finanziell ausgetrocknet wird."
Maas räumte ein, dass die Sanktionen allerdings auch unerwünschte Nebenwirkungen für die deutsche Wirtschaft mit sich brächten. "Wir werden auch im Energiebereich, wo es Verbindungen gibt, sicherlich betroffen sein." Die Auswirkungen auf den Energiebereich in Deutschland ergeben sich demnach daraus, dass Weißrussland viele Erdölprodukte nach Deutschland exportiert.

Diese machten im Jahr 2020 nach Angaben der weißrussischen Botschaft in Berlin rund 37 Prozent der Ausfuhren des Landes in die Bundesrepublik aus. Zudem werden nach Angaben von Diplomaten die Tabakindustrie sowie Unternehmen, die zum Beispiel Waffen oder Überwachungstechnik anbieten, betroffen sein. Von den geplanten Sanktionen gegen den weißrussischen Finanzdienstleistungssektor werden nach Angaben aus EU-Kreisen unter anderem österreichische Banken betroffen sein.

~ de.rt.com

Bulb

"NATO hat Cyberraum zum Militärbereich erklärt, nicht wir" - Putin fordert Kooperation im Cyberspace

Im Gespräch mit dem US-Sender NBC News weist der russische Präsident Wladimir Putin die Vorwürfe über Cyberattacken auf die USA zurück. Er erinnert daran, dass Washington wiederholt Vorschläge für eine gemeinsame Bekämpfung von Bedrohungen im Cyberraum abgelehnt hat.

Putin
Cybersicherheit war eines der Hauptthemen im großen Interview des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit dem US-Sender NBC. Korrespondent Keir Simmons wies den russischen Präsidenten Wladimir Putin darauf hin, dass US-Behörden Russland für Hackerangriffe auf sensible staatliche und private Infrastruktur wiederholt verantwortlich machten. Der Kremlchef nannte die Anschuldigungen haltlos und forderte erneut Beweise für die Russland zugeschriebenen Cyberattacken:
"Hätten sie doch etwas auf den Tisch gelegt, damit wir es sehen und darauf reagieren können."
Ohne Belege seien die Vorwürfe eine endlose Farce, so Putin.

Der russische Präsident äußerte Unverständnis darüber, dass die USA eine Kooperation zwischen den beiden Staaten bei der Abwehr von Cyberbedrohungen ablehnen. Putin erinnerte daran, dass die Verhandlungen hierüber am Ende der zweiten Amtszeit von US-Präsident Barack Obama kurz vor dem Abschluss gestanden hatten. Der neuen Regierung unter US-Präsident Joe Biden schlug der russische Staatschef erneut eine Zusammenarbeit im Bereich der Cybersicherheit vor. "Es ist unsere große Hoffnung, dass wir diesen Prozess mit unseren US-Partnern in Gang setzen können", erklärte Putin und merkte an, dass auch in Russland die Hackerkriminalität zugenommen habe.

Der US-Korrespondent schlug vor, "im laufenden Cyberkrieg einen Waffenstillstand einzulegen". Hierauf stellte Putin klar, dass sich Russland in keinem Krieg befindet. "Russland führt Krieg auf diesem Gebiet. Ist das so?", hakte der Reporter. "Nein, das ist nicht der Fall", antwortete Putin und verwies darauf, dass die NATO den Cyberraum als eine Sphäre für Kampfhandlungen ansieht. Putin wörtlich:
"Ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass die NATO offiziell bekannt gegeben hat, dass sie den Cyberspace als eine Domäne für Kampfhandlungen betrachtet und militärische Übungen im Cyberspace durchführt. Wir selbst reden niemals darüber."

Kommentar: Der Journalist, der dieses Interview für politische Propaganda nutzt und damit den Boden der Neutralität verlässt, ist leider schon lange kein Einzelfall mehr. Dieses Manöver ist wieder ein Beispiel pathologischer Projektion für das, was die USA und ihre westlichen Vasallen selbst tun:


Eye 1

Aus für Netanjahu: Mehrheit im Parlament für neue Regierung in Israel

Das Ende der Ära von Ministerpräsident Netanjahu in Israel ist eingeläutet. Eine knappe Mehrheit der Abgeordneten im israelischen Parlament hat am Sonntag für eine neue Regierung ohne Benjamin Netanjahu gestimmt
Netanjahu ne uspijeva formirati izraelsku vladu
Eine hauchdünne Mehrheit der Abgeordneten im israelischen Parlament hat am Sonntag für die neue Regierung gestimmt. 60 von 120 Knesset-Mitgliedern votierten nach stürmischen Debatten für das Acht-Parteien-Bündnis unter Führung von Naftali Bennett von der ultrarechten Jamina und Jair Lapid von der Zukunftspartei. 59 stimmten dagegen, es gab eine Enthaltung. Dies bedeutet das vorläufige Ende der Ära des rechtskonservativen Langzeit-Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu.

~ de.rt.com
Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass sich in Israel mit diesem Wechsel etwas zum Guten wenden wird, denn das politische System befindet sich anscheinend schon seit geraumer Zeit im Zersetzungsprozess. Netanjahu kündigte jedoch bereits seine Rückkehr an:
Der 71-Jährige betonte, er sei schon in der Vergangenheit aus der Opposition zurückgekehrt. "We will be back soon" ("Wir kommen bald wieder"), sagte er auf Englisch, auch in Richtung Teherans.

~ de.rt.com

Snakes in Suits

G7: Biden verwechselt Syrien und Libyen mehrmals und wandert ziellos umher

Schon vor der illegalen Machtergreifung der Demokraten bei den letzten US-Wahlen stellte man beim neuen Präsidenten Joe Biden immer wieder gravierende Verwirrungs-Zustände und Gedächtnisausfälle fest, die auf Alzheimer schließen lassen. Jetzt leistete sich Biden einen weiteren Fauxpas dieser Art. Beim G7-Gipfel verwechselte der "mächtigste Mann der Welt" mehrmals Syrien mit Lybien und wanderte ziellos umher.
Joe B.
© Reuters/Kevin Lamarque
Cornwall 13. Juni 2021: US-Präsident Joe Biden scheint schon seit geraumer Zeit nicht mehr alle Latten am Zaun zu haben
Bidens neuester Versprecher lässt erneut Spekulationen über seinen geistigen Zustand hochkochen. In einer Rede auf dem G7-Gipfel verwechselt er die Länder Syrien und Libyen. Zuvor lief er offensichtlich orientierungslos in einem Café umher, bevor ihn seine Frau wieder einfing.

Beobachter sind pessimistisch über Joe Bidens bevorstehende Treffen mit Wladimir Putin, nachdem der US-Präsident durch eine Rede stolperte, Syrien und Libyen verwechselte und fälschlicherweise behauptete, Russland sei am libyschen Konflikt beteiligt.


~ de.rt.com
Übersetzt sagte Biden:
"Wir können mit Russland zusammenarbeiten - zum Beispiel in Libyen. Wir sollten die Passage öffnen, um in der Lage zu sein, durchzugehen, Lebensmittelhilfe zu bieten und wirtschaftliche ... Ich meine, lebenswichtige Unterstützung für eine Bevölkerung, die in echten Schwierigkeiten ist"

~ de.rt.com
Indes scheint er sich während des G7-Gipfels verirrt zu haben. Ziellos wanderte Biden umher, bis ihn offenbar seine Frau aufgreift und ihm sagt, wo es lang geht.

Camera

Steilvorlage geliefert: Einige Corona-Teststellen unter Betrugsverdacht

Gegen mehrere Betreiber von Teststellen wird wegen Betrugs ermittelt. Gesundheitsämter befürchten: Das könnte nur die Spitze des Eisbergs sein. Die Kritik an Gesundheitsminister Spahn ist groß.
Jens Spahn
© www.globallookpress.com Roland Weihrauch/dpa
Jens Spahn besucht Krankenpflege-Campus. 1. September 2020 (Symbolbild)
In Nordrhein-Westfalen wird bereits ermittelt, jetzt schließt sich Bayern an: Im Freistaat untersuchen Behörden möglichen Abrechnungsbetrug bei Corona-Tests. Dem Gesundheitsministerium sei "konkret ein Fall bekannt, in dem die Behörden ermitteln", sagte ein Ministeriumssprecher der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag in München. Um welche Teststelle es sich handelt, wollte er "wegen des laufenden Ermittlungsverfahrens und der noch geltenden Unschuldsvermutung" nicht sagen.

Zuvor waren Ermittlungen in Nordrhein-Westfalen wegen des Verdachts auf Abrechnungsbetrug bekannt geworden. Wie die Staatsanwaltschaft bestätigte, wurden im Ruhrgebiet bereits Geschäftsräume und Privatwohnungen durchsucht. Dabei seien auch Unterlagen beschlagnahmt worden.

25.000 Tests gemeldet - und nicht ein positiver Fall

Das Kölner Gesundheitsamt befürchtet, dass es sich nur um die Spitze des Eisbergs handelt. Man habe die große Sorge, dass dies nicht der einzige Fall sei, "sondern dass noch weitere Fälle uns in Zukunft beschäftigen werden", sagte Behördenleiter Johannes Nießen in der ARD. Laut "Tagesschau" befürchten Gesundheitsämter zudem, dass falsche Testmeldungen die Datenlage über den Pandemieverlauf verfälschen könnten. So seien von drei Teststandorten, an denen WDR, NDR und SZ recherchiert hätten, innerhalb von einer Woche 25.000 Tests gemeldet worden, darunter aber kein einziger positiver Fall.


Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kündigte "stichprobenartig mehr Kontrollen" an. "Egal ob bei Masken oder beim Testen - jeder, der die Pandemie nutzt, um sich kriminell zu bereichern, sollte sich schämen", schrieb der Minister im Kurznachrichtendienst Twitter.


Kommentar: Die Bundesregierung hat dazu eine Steilvorlage geliefert.