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Di, 25 Apr 2017
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Gegen die USA: Nordkorea erklärt sich bereit für Präventivschlag

Pjöngjang hat seine Bereitschaft geäußert, einen präventiven Angriff auf die Kräfte der Vereinigten Staaten zu verüben - falls notwendig. Das berichtete die Agentur AP unter Berufung auf den nordkoreanischen stellvertretenden Außenminister Han Song-ryol. „Falls die USA mit rücksichtslosen militärischen Manövern kommen, dann werden wir sie mit einem Präventivschlag konfrontieren“, sagte er.

© http://wowway.net
Nordkorea erklärt sich bereit für Präventivschlag gegen die USA
„Wir haben starke nukleare Abschreckungsmittel parat und wir werden angesichts eines präventiven Schlags der USA nicht Daumen drehen“, betonte er. „Wir vergleichen nun Trumps Politik gegenüber der Demokratischen Volksrepublik Nordkorea mit der der früheren Administrationen. Nun können wir schlussfolgern, dass sie bösartiger und aggressiver wird“, erklärte Han Song-ryol.

NBC hatte unter Berufung auf US-Geheimdienstkreise berichtet, die USA seien zu einem konventionellen Angriff auf Nordkorea bereit, wenn die Verantwortlichen von einem bevorstehenden neuen Atomwaffentest überzeugt seien. Ein Vertreter der US-Regierung dementierte später diesen Bericht, so Reuters. Das Verteidigungsministerium lehnte eine Stellungnahme ab. Man diskutiere mögliche Szenarien grundsätzlich nicht in der Öffentlichkeit.

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Türkischer Premier will zurücktreten wenn Referendum zu föderativen Staatssystem führt

Türkischer Premier tritt zurück wenn das Referendum am 16. April zu einem föderativen Staatssystem für die Türkei führt. Dies teilte Binali Yıldırım am Freitag in Ankara mit.
© REUTERS/ Umit Bektas
„Diejenigen, die sich nichts anderes mehr ausdenken können, behaupten nun, dass die Türkei infolge des Referendums auf ihr Einheitssystem verzichten wird. Aber dann wird es eine zentrale Regierung und mehrere kleine Regierungen geben“, sagte Yıldırım. „Wie kann so was sein? Wenn ein derartiges (föderatives - Anm. d. Red.) System hier in Kraft tritt, dann werde ich als Partei- und Regierungschef sofort zurücktreten“, betonte der Ministerpräsident.

Ihm zufolge ist das Thema des Übergangs zu einem Föderationssystem äußerst sensibel für die Türkei. Dies hängt mit der Situation in meist von Kurden bewohnten Regionen im Südosten des Landes zusammen.

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Trump: NATO ist nicht obsolet, ich habe mich geirrt

US-Präsident Donald Trump hat seine Worte zurückgenommen, dass die Nordatlantische Allianz eine veraltete Institution sei. "Ich habe gesagt, sie sei obsolet. Sie ist nicht mehr obsolet", sagte Trump am Mittwoch bei einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg.
© www.globallookpress.com
Donald Trump: NATO ist nicht mehr obsolet
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Mitte Januar hatte Trump in einem Interview mit der Zeitung The Times erklärt, dass die NATO bestimmte Probleme aufweise. "Ich habe schon seit Langem gesagt, dass die NATO Probleme hat. Erstens ist sie obsolet, weil sie vor sehr vielen Jahren gegründet wurde. Zweitens zahlen die Länder nicht so viel, wie sie zahlen müssten. Sie ist veraltet, weil sie sich nicht um das Problem des Terrorismus gekümmert hat", zitiert die AFP den Politiker. "Die NATO ist für mich sehr wichtig", betonte er aber gleichzeitig.

Kommentar: Ja was denn nun? Hü oder hott? Die NATO ist nichts weiter als der Terror-Arm des Westens.


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Lawrow erklärt warum der Westen nicht aufhören anderen ihren Willen aufzuzwingen

Der Westen will die Tatsache einer polyzentrischen Weltordnung nicht anerkennen und ist daher bestrebt, allen seine eigene Auffassung der Weltereignisse aufzuzwingen. Dies äußerte am Dienstag Russlands Außenminister Sergej Lawrow auf einer Sitzung der Außenamtsvertreter der russischen Regionen.
© Sputnik/ Michail Woskressenski
„Im Allgemeinen wird in der Welt Konfrontation und Konkurrenz angeheizt, dabei ist die Konkurrenz nicht immer die richtige, die für Politik und Wirtschaft üblich und natürlich ist, sondern auch eine solche, die durch Versuche unserer westlicher Partner, ihre eigene Weltauffassung aufzuzwingen, in Wertsetzung und Wertorientierung eindringt“, so Lawrow.

Die westlichen Staaten nähmen sich den Verlust ihrer Führungsrolle in der internationalen Arena schwer zu Herzen, da sie es gewohnt seien, Entscheidungen für andere zu treffen. Sie versuchten, so Lawrow weiter, ihre führende Position in der Welt, die sie über mehrere Jahrhunderte hinweg als durchaus üblich empfunden haben, um jeden Preis zu erhalten.

Kommentar: Dem bleibt nicht hinzuzufügen denn er hat recht.


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Lawrow über Tillerson: "Er hat glänzend verhandelt" und ist "stärker als Kerry"

Nach Rex Tillersons Moskau-Besuch zeigt sich ein russischer Diplomat beeindruckt von dem neuen US-Außenminister. Der frühere ExxonMobil-Chef habe glänzend verhandelt, hieß es nach dessen Abreise.
© Sputnik/ Сергей Гунеев
Der 65-jährigeTillerson war am Mittwoch in Moskau mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow zusammengetroffen und wurde dann auch von Staatspräsident Wladimir Putin empfangen. Zentrales Thema war Syrien. „Tillerson war das Thema schnell klar“, sagte im Nachhinein ein Diplomat aus Verhandlungskreisen gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Novosti.

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Trump: "Alles wird gut zwischen den USA und Russland, es wird Frieden geben!"

US-Präsident Donald Trump ist von einer Normalisierung der Beziehungen zwischen den USA und Russland überzeugt. Dies schrieb er am Donnerstag bei Twitter. Dabei hatte Trump noch vor kurzem behauptet, das amerikanisch-russische Verhältnis hätte womöglich seinen historischen Tiefpunkt erreicht.
© REUTERS/ Joshua Roberts
„Alles wird gut zwischen den USA und Russland. Zur richtigen Zeit wird jeder zur Besinnung kommen, und es wird andauernden Frieden geben!“, so Trump.


Hiliter

Trump überrascht mit neuer Sicht auf Syrien und Assad - Anlass zu Hoffnung?

© Reuters/Omar Sanadiki
Laut US-Präsident Donald Trump ist ein Rücktritt des syrischen Staatschefs Baschar Assad keine obligatorische Bedingung mehr für eine friedliche Regelung der Syrien-Krise. Dies sagte er im Interview mit der Zeitung „The Wall Street Journal“.

„Bestehen wir darauf? Nein“, so Trump. „Ich glaube allerdings, dass das auf einer bestimmten Etappe sowieso geschieht.“

Trump zufolge wird es zwar schwer, aber es ist nicht ganz unmöglich, sich ein friedliches Syrien mit Assad vorzustellen. Gleichzeitig betonte der US-Präsident, dass sein Land erneut auf die militärische Mittel zurückgreifen werde, sollte Assad wieder chemische Waffen einsetzen, schreibt das WSJ ohne Trump direkt zu zitieren. Dem Blatt zufolge soll der US-Staatschef einen erneuten Angriff auf die syrische Armee auch im Falle der Anwendung so genannter Fassbomben nicht ausgeschlossen haben.


Kommentar: Vorerst eine Anmerkung zu den sog. "Fassbomben": Diese kommen vor allem von der sogenannten "Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte", die Propaganda "vom Feinsten" verbreitet.

Trump betonte aber gleichzeitig, dass er sich „nicht all zu tief in den Syrien-Konflikt einmischen“ werde. „Es gibt andere Kämpfe, die für unser Land viel wichtiger sind“, so Trump. Gemeint sind dabei dem Blatt zufolge die inneren Probleme der USA. „Wir brauchen diesen Morast nicht.“

Kommentar: Zu dem angeblich von Assad in die Wege geleiteten Gas-Angriff selbst: Es ist durchaus möglich, dass Tillersons Besuch in Moskau etwas in Trumps Sichtweise bewirkt hat. Falls jedoch weitere derartige Anschläge unter Falscher Flagge in Syrien durchgeführt werden, wird sich diese Sicht wieder ändern, und die Strippenzieher im Hintergund bekommen, was sie wollen...


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Spannungen mit Nordkorea: Kim Jong-un droht "Überraschung" an - China mahnt USA zu Zurückhaltung

© Reuters / Damir Sagolj
Nordkorea probt für die Parade auf dem Kim Il-sung Platz im Zentrum von Pjöngjang; Nordkorea, 12. April 2017
Am Samstag wird in Nordkorea der "Tag der Sonne" zelebriert. Er markiert das Geburtstagtsjubiläum des Gründungsvaters der Republik. Nun drohte Kim Jong-un, dass am heutigen Donnerstag eine "großes und wichtiges Ereignis" geben werde. China ermahnen die USA zur Zurückhaltung.

Nordkoreanische Offizielle teilten ausländischen Journalisten mit, dass die Nuklearnation sich am heutigen Donnerstag auf ein großes und wichtiges Ereignis vorbereiten würde. Weitere Einzelheiten wurden durch die Regierungssprecher nicht bekannt. Rund 200 Journalisten befinden sich derzeit in Nordkorea, denn am Samstag wird das 105. Geburtstagsjubiläum des Gründungsvaters Kim Il-sung begangen. Dieses wird auch als “Tag der Sonne“ bezeichnet.

Während Kim Jong-un droht, sind weitere US-Streitkräfte auf dem Weg zur Küste der koreanischen Halbinsel. Die Ankündigung der Entsendung des US-Marine-Kampfverbandes zur Koreanischen Insel hatte zu einer Verschlechterung der schon angespannten Lage geführt.

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Einsatz von russischer Supertechnik? Wohin sind die Tomahawk-Raketen in Syrien verschwunden?

Nachdem nun ein paar Tage vergangen sind und beide Seiten wie auch zahllose Kommentatoren sich geäussert haben und wir also über vielerlei Daten, wenn auch unterschiedlicher Qualität verfügen, können wir uns dem verbrecherischen Überfall auf Syrien etwas konkreter zuwenden. Hierbei wird es notwendig sein, auch diverse Technikalia zu betrachten und mit einzubeziehen (ich bitte um Verständnis). Abschließend werde ich noch einen kurzen Blick auf Nordkorea und das große Schachbrett werfen.
Eine der wohl am meisten gestellten Fragen ist die, warum justamente 36 Raketen „verschwunden“ sind. Und diese Frage, genauer, eine realistische Antwort darauf, ist in der Tat sehr interessant - und vermutlich für viele völlig unerwartet.

Wir müssen hierzu den Blick einmal von Syrien ab und den *zwei* beteiligten ami Kähnen zuwenden.

Es handelt sich um arli-börk Kähne (tschuldigung, mein us-amerikanisch ist sehr schlecht und ausserdem beschreibt „börk börk!“ diese ami Kähne lautmalerisch sehr gut), also um eben jene „tohtaaal unbesiegbaren“ ami Zerstörer, die im schwarzen Meer eine sehr deutliche Lektion in Sachen alter russischer Flieger mit nicht ganz so altem Khibini System gegen arli-börk Kahn bekamen, was zu hektischer Fluchttätigkeit der ami Besatzung führte sowie die arli-börk in großer Eile den nächsten Hafen erreicht hatte.

Die börk-börks sind alle mit aegis (dem ami „wir sind total high-tech und ultra überlegen !!!!“ System) einem mk41 VLS (Senkrechtstart System) für Raketen ausgestattet, wobei es davon unterschiedliche Versionen gibt. Alle diese Versionen kommen in einer 4*2 (2 Reihen à 4 Zellen) Grundkonfiguration, wobei die börk-börks immer vorne 4 und hinten 8 solche Grundeinheiten haben. Je nach dem genauen Typ sind davon jeweils unterschiedlich viele tatsächlich bestückbar. Im Fall der hier relevanten börk-börks („porter“ und „ross“) sind vorne 29 (32 - 3) und hinten 61 (64 - 3) bestückbar, so dass insgesamt 90 Raketen mitführbar sind.

Allerdings - und das zu berücksichtigen ist wichtig - sind da keineswegs nur die Sorte tomahawks drin, die bei dem hochkriminellen Überfall auf Syrien verwendet wurden (also eine bestimmte Variante gegen Landziele), sondern auch allerlei andere Raketen wie z.B. FlA oder AS (Anti Schiff) aber auch andere tomahawk Typen.

Igloo

Russland richtet bereits zweites Zentrum zur Fernerkundung in der Antarktis ein

© Sputnik/ Alexey Nikolsky
Russland wird in seiner Forschungsstation „Progress“ in der Antarktis ein zweites Zentrum zur Fernerkundung der Erde einrichten. Das kündigte der russische Präsident Wladimir Putin am Mittwoch in Moskau an.

In Murmansk funktioniere bereits das erste Zentrum dieser Art. Ein ähnliches werde in der Antarktis entstehen, sagte der Präsident bei einer Festveranstaltung anlässlich des Tages der Raumfahrt (12. April). Details nannte er nicht.

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