Das Kind der GesellschaftS


Ambulance

Das Beste aus dem Web: Verrohung der Gesellschaft, weil es die Eliten nicht kümmert: Messerangriffe in Großbritannien sind um 24% angestiegen

Dieses Jahr sind fast 40 Menschen bei einem Messerangriff ums Leben gekommen. Die Ursache wird in der sozialen Verwahrlosung gesehen.
UK homeless
© Chris Helgren / Reuters
Islington Green, London, an einem Sonntagnachmittag. Entlang der Abzäunung des kleinen Parks stehen 30 Protestschilder. Auf jedem sieht man ein anderes Bild junger Menschen, dazu der Hashtag #EnoughIsEnough (genug ist genug). Darunter Namen und Slogans wie „Meine Kinder hören mich nicht mehr“, oder „Ich hatte eine Zukunft“. Die Mehrzahl dieser Opfer erlag brutalen Messerangriffen, fast alle Opfer und Täter waren unter 25 Jahre alt.

Väter und Mütter ermordeter Kinder sprechen hier im Park vor ein paar 100 Demonstranten. Für eine Londoner Demo ist das klein und unbedeutend, trotz der Schwere des Themas. „Es geht mir so, als wäre es erst gestern passiert“, sagt Yvonne Lawson, Mutter des ermordeten Godwin Lawson. Tränen vermischen sich mit Beifall anderer Opferfamilien.

Die Londoner Metropolitan Police (Met) verbucht in diesem Jahr einen 24-prozentigen Anstieg in ihrer Kategorie „Messerkriminalität“ im Vergleich zum Vorjahr. Konkret waren es 4.415 Messerattacken mit Verletzung und 61 Tote. Auch 2017 scheint die Gewalt weiter zu steigen, und das vollkommen unabhängig von den drei Terrorattacken in London, bei denen bei der Attacke an der London Bridge und Westminster Bridge auch Messer benutzt wurden. Die Facebookgruppe Anti-Knife UK, die Messerattacken dokumentiert, glaubt sogar, dass es eine Dunkelziffer von Angriffen und Opfern gibt.

Kommentar: Weltweit geht in letzter Zeit - eigentlich seit vielen, vielen Jahren - wirklich einiges schief, jedoch wird momentan ein negativer Höhepunkt erreicht. Da ist Beispielsweise die fassungslose Polizeibrutalität, die unzählige Unschuldige Menschen ermordete und misshandelte in den USA. Es scheint, als ob die USA und andere Teile der Welt nicht nur wirtschaftlich, sondern ebenso ökologisch und gesellschaftlich verfallen, und zusätzlich das Wetter immer extremer wird, und dass sich diese Faktoren gegenseitig bedingen und verursachen.

echcc abbildung 202, mandat des himmels, dynastischer zyklus
© Sott.netAbbildung 202: Der Dynastische Zyklus, den die Chinesen beschrieben haben (sott.net).
Hier ein Auszug aus Earth Changes and the Human Cosmic Connection (Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung):
Es ist sehr wichtig, Rom zu verstehen, denn scheinbar basieren die Hauptaspekte unserer gegenwärtigen Zivilisation - besonders der Justiz- und Regierungsbereiche - darauf, womit Rom angeblich vor 2500 Jahren begann. Es ist sicher, dass das Christentum durch das römische Imperium geformt wurde und es könnte gesagt werden, dass es eine Erweiterung desselben ist. Das Christentum formte dann die westliche Zivilisation, weil es das Werkzeug war, die Ideologie, mit welcher die pathologischen Führer die wachsenden Menschenmassen, die das finstere Mittelalter überlebt hatten, blendeten und in Anspruch nahmen, damit sie deren Anforderungen Folge leisteten. Aus dieser gesamten Periode, während derer sich diese Phasenübergänge manifestierten, existieren viele Beschreibungen von Desastern, die mit Kometen/Asteroiden zusammenhingen. Die Quintessenz ist folgende: was mit dem römischen Imperium geschah, war nicht einfach eine bloße Transformation: es handelte sich um das Ende einer Zivilisation, die danach über 800 Jahre lang den Boden unter den Füßen nicht wiedererlangte.



Camera

Fahndung läuft: Unbekannte junge Frau sticht in Essen plötzlich auf Rentnerin ein

Essen. Eine Rentnerin saß am Donnerstag in Essen-Huttrop am Alsenplatz auf einer Bank, als plötzlich eine junge Frau mit einem Messer auf sie losging.
spurensicherung symbolbild
© Justin Brosch
Frau stach mehrmals auf Seniorin ein

Gegen 14.50 Uhr stach die Täterin mehrmals auf die Seniorin ein und floh dann vom Tatort. Sanitäter und Notarzt versorgten die Verletzte und brachten sie in ein Krankenhaus.

Die Polizei bittet dringend um Hinweise

Die genauen Hintergründer der Tat sind noch nicht klar. Die Täterin soll circa 25 Jahre alt und mutmaßlich deutscher Herkunft sein. Sie hat dunkelblonde, lange, gewellte Haare. Sie trug eine lange Jeans und ein graues T-Shirt.

People 2

Es fehlt an Wissen: "Lieber tanz ich als G20" - Demonstration in Hamburg

Tausende Demonstranten haben in Hamburg friedlich gegen den G20-Gipfel protestiert.
g20 demonstration
© APADemonstranten in Hamburg dürfen nun doch Schlaflager aufbauen.
Hamburg. Etwa 11.000 Menschen zogen am Mittwochabend zu lauter Techno-Musik unter dem Motto "Lieber tanz ich als G20" durch die Innenstadt, wie die Polizei mitteilte. Die Kundgebung sei ohne größere Zwischenfälle verlaufen.

300 Schlafzelte

Unterdessen erhielten die G-20-Gegner nun doch die Erlaubnis, in zwei Protest-Camps zu übernachten. Im Elbpark Entenwerder genehmigte das Oberverwaltungsgericht Hamburg den Aufbau von 300 Schlafzelten. Auch im Altonaer Volkspark dürfen die Demonstranten übernachten, hier wurden nach Angaben der Polizei ebenfalls 300 Zelte zugelassen.

Kommentar: Es ist gut, dass die Demonstration friedlich verlief und niemand zu Schaden kam, doch um Politik und die Männer im Hintergrund zu verstehen, sollten viele Politische Ponerologie lesen:

Politische Ponerologie
© de.pilulerouge.comPolitische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke
Viele Demonstrationen sind heutzutage mehr Gaudi und eine Party, als ein wahrer Protest, um ein Zeichen zu setzen.


Bulb

65 % der Franzosen meinen: Frankreich hat zu viel Ausländer

Laut einer von der französischen Tageszeitung Le Monde in Auftrag gegebenen Umfrage über das Institut Ipsos finden 65 Prozent der Franzosen, dass es in Frankreich "zu viele Ausländer" gibt. Zudem sagen 60 Prozent, dass sie sich nicht mehr zu Hause fühlen.
Paris Eiffelturm
© Benoit TessierLaut statista.com lag der Ausländeranteil in Frankreich in 2016 bei 6,6 Prozent. In Deutschland lag er bei 10,53 Prozent.
Über 60 Prozent der Franzosen sind der Ansicht, dass Einwanderer sich nicht genug Mühe dabei geben, sich zu integrieren. 46 Prozent räumen ein, dass Integration ein komplizierter Prozess ist. Dabei variieren die Prozentsätze je nach der politischen Ausrichtung der Befragten. So sagen 95 Prozent der Anhänger des Front National, dass es zu viele Ausländer in Frankreich gibt. Bei den Republikanern liegt die Zahl bei 83 Prozent, eine Zunahme von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Bei den Sozialisten finden 46 Prozent, dass es zu viele Ausländer in Frankreich gibt.

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Tausende Syrer protestieren gegen Ankaras Vorgehen in Aleppo

Aleppo Syrien
© REUTERS/ Mahmoud Hebbo
Tausende Syrer sind auf die Straßen der Stadt Afrin in der Provinz Aleppo gegangen, um gegen das Vorgehen der Türkei in Nordsyrien zu protestieren, wie Rejzan Hedu, kurdischer Politiker und Mitglied des oppositionellen Demokratischen Rats Syriens, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Novosti am Donnerstag mitteilte.

Unter den Demonstranten seien Kurden, Araber, Christen, Alawiten und Schiiten. Sie protestieren demnach gegen die türkischen Streitkräfte in Syrien und gegen den Einmarsch der türkischen Truppen in Afrin.

​Hedu warf dabei der Türkei vor, „jede politische Entscheidung zu bremsen“.

Kommentar: Syriens Außenministerium: Türkei verstößt gegen internationales Recht


Book 2

Ransomsoftware "Petya" legt mehrere Milka-Werke lahm

Droht uns bald ein Milka-Mangel in den Supermärkten? Schon seit Tagen stehen einige Werke der Lebensmittelfirma Mondelez still. Diese stellt Marken wie Milka, Toblerone und Oreo her. Der Grund für den Produktionsausfall ist überraschend: Die Erpressersoftware "Petya" hat die Systeme verschlüsselt.
dark chocolate, schokolade symbolbild
Mondelez-Werke stehen still

Der Lebensmittelriese Mondelez zählt zu den Opfern der Cyberattacke durch die Ransomware "Petya". Zu den Produkten der Firma zählen Kassenschlager wie die Milka-Schokolade oder Oreo-Kekse. Doch nun stehen schon seit Tagen einige Werke von Mondelez still. So etwa in Lörach, Bad Fallingbostel und in der Zentrale in Bremen.

Normalerweise gehen dort täglich Millionen von Schokoladen-Tafeln über das Fließband. Logistiker berichteten nun, dass sie seit Tagen nichts mehr ausgeliefert hätten. Eine Mondelez-Sprecherin erklärte, dass man bereits mit Hochdruck an der Behebung der Schäden arbeite. Ob es zu einem Engpass von Milka-Produkten in Supermärkten kommen wird, ist bisher noch nicht abzusehen.

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Busunglück in Südafrika fordert 18 Menschenleben

Bei einem Busunglück in Südafrika sind mindestens 18 Menschen getötet worden.
paris ambulance
© Loic Venance
Johannesburg - Die meisten starben noch an der Unfallstelle, zwei Menschen erlagen ihren Verletzungen im Krankenhaus, wie am Dienstag der Sprecher eines Rettungsdienstes, Russel Meiring, sagte. Mindestens zwölf Menschen seien zudem verletzt worden.

Ein Bus und ein Lastwagen kollidierten demnach außerhalb des Ortes Machadodorp in der Provinz Mpumalanga im Nordosten des Landes. Die Helfer retteten Meiring zufolge mehrere Menschen aus dem Inneren des Busses und befreiten weitere, die unter dem Fahrzeug eingeklemmt waren.

Kommentar:


Fire

Gefährliches Fundstück: Kind bringt alte Brandbombe mit in den Kindergarten

Die Mitarbeiter einer Darmstädter Kita trauten ihren Augen kaum: Ein Mädchen hatte von einem Spaziergang eine Brandbombe mitgebracht.
brandbombe
© Polizeipräsidium Südhessen
Fast immer, wenn Kinder rausgehen, bringen sie etwas mit: Stöcke, besondere Steine oder Tannenzapfen. Das gehört dazu in der Kita, nur schön, wenn die Sachen nicht so viel Dreck machen.

Ein Mitbringsel kam den Erzieherinnen einer Darmstädter Kita allerdings merkwürdig vor: Vergleichsweise groß, aus Metall, rostig, Schmutz vom Waldboden war auch daran. Ein Mädchen hatte das Ding mitgebracht und in ein Regal gelegt.

So unglaublich es ist: Das muss eine Bombe sein, sagten die Erzieherinnen, und riefen sofort die Polizei an. Die besprach mit ihnen das weitere Vorgehen: Ruhe bewahren, alle verlassen geordnet das Haus, Hilfe ist unterwegs. Kinder wie Mitarbeiter gingen zügig zu einem Spielplatz in sicherer Entfernung.

Beaker

Großvater erschießt achtjährigen Enkel

Familiendrama in Oberbayern: Eine Mutter findet ihren achtjährigen Sohn mit einer Schusswunde. Einsatzkräfte können das Leben des Jungen nicht mehr retten. Der Tatverdacht richtet sich gegen einen engen Verwandten.
polizeiabsperrung
© dpa
Ein Großvater soll in Oberbayern seinen acht Jahre alten Enkelsohn erschossen haben. Der 79-Jährige wurde am Mittwoch lebensgefährlich verletzt in einem nahe gelegenen Waldstück in Vogtareuth gefunden. Er kam in ein Krankenhaus und ist nach Angaben eines Polizeisprechers bis auf weiteres nicht vernehmungsfähig. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ermitteln gegen den Mann. "Wenn sowas passiert, ist das ein Riesenschock", sagte Bürgermeister Rudolf Leitmannstetter.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, soll der Junge im Rollstuhl gesessen haben. Seine Mutter habe ihn über die Straße ins Haus geschoben, dann sei ein Schuss gefallen. Das berichten Nachbarn der Zeitung. "Geh weg, geh weg", soll die Mutter noch geschrien haben - dann sei ein zweiter Schuss gefallen.

Arrow Up

China: Russische Aktivisten retten 1300 Hunde und Katzen vor Schlachtung bei Yulin-Festival

Hundefleisch-Festival China, Tiertransport Hunde China
Der russischen Freiwilligengruppe United Love Animals ist es gelungen, 1.300 Hunde und Katzen vor deren sicherem Tod auf dem Hundefleischfest im chinesischen Yulin zu retten. Das Fest erntet seit Jahren scharfe internationale Kritik, da auf ihm tausende Hunde und vereinzelt auch Katzen geschlachtet und verspeist werden. Vor ihrem Tod werden sie in kleine Hühnerkäfige gezwängt, teilweise bis zu zehn Hunde in einen.

Wie die Leiterin der russischen Aktivisten, Olga Gusak, erklärt, fanden sie auch bei ihrer Rettungsaktion viele verendete Tiere auf Grund der viel zu kleinen Käfige und weil diese verdursteten. Viele hatten durch den Transport in den Gitterkäfigen auch offene Wunden. Drei russische Tierärzte aus Guangzhou arbeiteten zusammen mit Freiwilligen mehrere Tage daran, die Katzen und Hunde zu behandeln. Die Gruppe war gezwungen, ihre alte Unterkunft zu verlassen, nachdem sie dreimal von wütenden Hundefleischhändlern und Einheimischen angegriffen wurde. Sie versuchen nun, für die Tiere ein sicheres Zuhause zu finden.

Eigentlich hieß es im Mai dieses Jahres noch, dass der Hundefleischverkauf auf dem Festival eingestellt und verboten werde. Diese Ankündigung der Behörden erwies sich nachweislich als substanzlos, als das zehntägige Fest im Juni tatsächlich veranstaltet wurde. Händler boten Hunde und Katzen unverhohlen in den Käfigen an. Beobachter schätzen, dass für das Fest jährlich etwa 10.000 Hunde geschlachtet werden. Weil sich die Aufzucht infolge des teuren Futters nicht rechnet, stehlen Händler in vielen Fällen die Tiere einfach von deren Besitzern. Auch streunende Hunde werden für das Fest gefangen. Immer wieder sieht man Hunde mit Halsbändern in den Käfigen.

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