Das Kind der GesellschaftS


Ambulance

Polizei fahndet nach weiterem U-Bahn-Treter in Berlin

Kurz nach der Verurteilung des Berliner U-Bahn-Treters sorgt ein neuer und ähnlicher Fall für Empörung. Ein 38-jähriger Mann wurde im U-Bahnhof Alexanderplatz brutal eine Treppe hinuntergestoßen. Der Angriff ereignete sich bereits in der Nacht zum 11. Juni.
u-bahn treter berlin
© Screenshot
Mit der Veröffentlichung von Bildern sucht die Berliner Polizei nach einem Unbekannten, der am 11. Juni 2017 einen Mann auf dem U-Bahnhof Alexanderplatz die Treppe heruntergestoßen haben soll. Nach den derzeitigen Erkenntnissen wurde der zum Tatzeitpunkt 38-Jährige gegen 1.45 Uhr von hinten gegen den Kopf geschlagen.

Durch die Wucht des Schlages stürzte der Angegriffene die gesamten Stufen der Zugangstreppe hinunter und stieß mehrfach mit dem Kopf gegen das Eisengeländer. Hierbei erlitt er eine schwere Kopfverletzung und zahlreiche Prellungen am ganzen Körper, die stationär behandelt werden mussten.

Kommentar: Die Gesellschaft verfällt immer mehr. Dazu ein Beispiel aus den letzten Monaten:

Kranke Gesellschaft: Mann tritt Frau in den Rücken auf U-Bahn-Treppe


Cowboy Hat

Familienstreit eskaliert: Mann schießt mit Kalaschnikow auf Polizeibeamte - Ein Toter, ein Schwerverletzter

Tödlicher Schusswechsel im Harz: Bei einem SEK-Einsatz in Weddersleben ist am Dienstag ein Beamter verletzt worden. Die Beamten töteten den Angreifer, nachdem dieser das Feuer auf sie eröffnet hatte.
Sek beamter symbolbild, sek symbolbild
© dpa
Weddersleben - Am Vormittag war die Polizei in die Bahnhofstraße nach Weddersleben gerufen worden. Dort war offenbar ein Familienstreit völlig aus dem Ruder geraten. In der Folge soll ein 28-jähriger Mann aus dem Ort mindestens ein Familienmitglied mit einer Waffe bedroht haben.

Aufgrund der heiklen Lage rief die Polizei das Spezialeinsatzkommando hinzu. Als die SEK-Beamten das Haus betraten, entdeckten sie zwei weitere Angehörige. Sie gingen weiter bis ins Obergeschoss des Hauses, wo sie auf den 28-Jährigen trafen.

Beer

Lokführer fährt mit zwei Promille - Suspendierung vom Dienst

Während einer ruckartigen Fahrt wollten einige Fahrgäste eines Zuges bei dem Lokführer nachfragen, ob mit der Maschine alles in Ordnung wäre. Deren Überraschung war sehr groß, als sie einen völlig betrunkenen Zugführer entdeckten.
S-Bahn, bahn symbolbil
© Flickr/ kaffeeinstein
Ein stark alkoholisierter Lokführer ist am Sonntagabend in Nordrhein-Westfalen aus dem Verkehr gezogen worden. Zwei Fahrgäste hatten sich auf der Fahrt von Aachen nach Stolberg über das abrupte An- und Abfahren des Regionalzuges gewundert und den Lokführer direkt angesprochen.

Weil der 30-Jährige betrunken wirkte, alarmierten sie die Polizei. Ein Alkoholtest ergab einen Wert jenseits der zwei Promille, berichtete ein Polizeisprecher. Wie lange der Mann bereits im Dienst gewesen sei, könne man noch nicht sagen. Der Führerschein des Fahrers wurde eingezogen, ihn erwartet nun ein strafrechtliches Verfahren.

Bell

Verletzte nach Messerstecherei vor Fitnessstudio in Bochum

Zu einer Messerstecherei ist es am Sonntagabend in Bochum-Riemke gekommen. Vier Männer mussten mit Hals- und Rückenverletzungen ins Krankenhaus.
messerstecherei bochum
© KDF-TV & Picture Germany
Zu einer Messerstecherei ist es am Sonntagabend um 20.30 Uhr an der Herner Straße in Bochum-Riemke gekommen. Wie die Polizei auf Anfrage bestätigt, sollen 15 bis 20 Personen daran beteiligt gewesen sein.

Vier Bochumer (16, 18, 19 und 20) wurden verletzt, drei von ihnen schwer. Sie trugen Hals- und Rückenverletzungen davon. In Lebensgefahr befand sich am Montagmorgen keiner der Verletzten mehr.

Bullseye

Regisseur Emir Kusturica: Westen stellt Putin als Dämon dar - das ist eine Lüge

Filmregisseur Emir Kusturica
© Sputnik/ Jekaterina TschesnokowaFilmregisseur Emir Kusturica
Die Serben haben sich anerkannt gefühlt, als Wladimir Putin Russlands Präsident geworden war. Diese Meinung teilte der serbische Filmregisseur Emir Kusturica der französischen Zeitung „Journal du Dimanche“ mit.

„Nach seinem (Putins - Anm. d. Red.) Machteintritt hat die serbische Nation begonnen, sich respektiert zu fühlen“, so der Regisseur.

Kusturica bezeichnete Putin als „guten Typ“, den die Westmächte derzeit „als Dämon“ darstellen.

„Das ist eine Lüge! Er ist ein ehrlicher Mensch, der vom Westen akzeptiert werden will.“

MIB

Hamburg: "Schwarzer Block" sorgt für Gewalt und Chaos

Hamburg versinkt im Chaos. Am Rande des G-20-Gipfels zieht der „schwarze Block“ randalierend durch die Hansestadt, die Polizei antwortet mit entschiedener Härte. Und die Anwohner versuchen verzweifelt ihr Hab und Gut zu retten.

Hamburg G20 demonstration
Schneise der Verwüstung nach G20-Demo
Die Feuerwehr in Hamburg ist Krawalle und Ausschreitungen gewohnt - aber die Szenen, die sich am Donnerstagabend und am Freitagmorgen in der Hansestadt abgespielt haben, waren auch für erfahrene Rettungskräfte eine neue Erfahrung. Mit Brandsätzen zogen mehrere Gruppen durch den Stadtteil Altona; sie schmissen die Scheiben von Autos ein, warfen Brandsätze in die Wagen und spazierten weiter. „So haben wir das in Hamburg noch nicht erlebt“, sagte Feuerwehrsprecher Jan-Ole Unter am Morgen. Genaue Angaben zur Anzahl angezündeter Autos konnte er allerdings bislang nicht machen.

Kommentar: Entweder handelt es sich beim "Schwarzen Block" um gewalttätige Kriminelle oder um Agents Provacateurs oder beides. Wie auch immer, diese Aktionen führen nur zu noch mehr Leid, noch mehr Gewalt, noch mehr staatlicher Repression und noch mehr Spaltung in der Bevölkerung. Wer etwas verändern möchte in der Welt, sollte mit gutem Beispiel vorangehen und sich friedlich, respektvoll und zivilisiert verhalten. Siehe auch: Hamburg: "Höllen-Demo" gegen G20 nach Eskalation beendet


Crusader

Berlin: Halbnackter Mann schmeißt Gegenstände aus Wohnung und zündet Wohnung an

Am frühen Sonntagmorgen hat es in der Markgrafenstraße in Berlin-Kreuzberg einen Wohnungsbrand gegeben. Kurz darauf wurde der Mieter der Wohnung von der Polizei abgeführt.
halbnackter mann
© spreepictures
Nach B.Z.-Informationen waren Polizeibeamte am frühen Sonntagmorgen zu der Wohnung in Berlin-Kreuzberg gerufen worden, weil der Mann dort randalierte. Auch Gegenstände habe er aus dem Fenster geworfen, dabei wohl zwei Autos beschädigt. Die Beamten ließ der Mann nicht in die Wohnung, in der sich verbarrikadiert hatte.

Wenig später stieg Qualm aus den Fenstern der Wohnung empor, der Mieter stand mit nackten Oberkörper auf dem Balkon daneben. Als Polizisten mit einer Drehleiter zu ihm hinaufkamen, um ihn zu retten, wartete er schon mit erhobenen Händen. Wenig später wurde er von der Polizei abgeführt.

Binoculars

Nicht einmal auf Kopf einschlagende Weinflaschen konnten Passagier stoppen: Mann versuchte Kabinentür während Flug zu öffnen

Die Boeing 767 ist schon seit einer Stunde in der Luft, da versucht ein Passagier, die Flugzeugtür zu öffnen. Ein Crewmitglied und Mitreisende können ihn gerade noch stoppen - mit zwei Weinflaschen.
flugzeugtür seattle
© FBI via U.S. attorney’s Office in Seattle via AP
Auf einem Flug von Seattle im US-Bundesstaat Washington nach Peking hat ein Passagier offenbar wiederholt versucht, eine Flugzeugtür zu öffnen. Der Mann konnte jedoch nach einem Handgemenge überwältigt werden.

Ein Crewmitglied setzte zwei Weinflaschen als Waffen ein, wie die Washington Post unter Berufung auf Unterlagen der Bundespolizei FBI berichtet. Zunächst hatte es in Medienberichten geheißen, der Mann hätte versucht, ins Cockpit einzudringen.

Der Zwischenfall ereignete sich bereits vergangenen Donnerstag. Den Angaben zufolge war die Boeing 767 der Fluggesellschaft Delta eine Stunde in der Luft, als der 23-Jährige seinen Platz in der ersten Klasse verließ, zunächst eine Toilette aufsuchte und sich dann plötzlich auf den Hebel einer Tür warf. Zwei Flugbegleiter, die ihn stoppen wollten, seien zur Seite gestoßen und ein dritter zu Boden geboxt worden.

Fire

Gewalt in Hamburg reißt nicht ab: Erneute Zusammenstöße am späten Abend

Polizeipräsenz G20-Demo Hamburg
© REUTERS/ Fabian Bimmer
Auch nach dem Ende des G20-Gipfel gehen in Hamburg Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizei weiter, meldet dpa. Am späten Samstagabend spitzte sich erneut die Lage im Hamburger Schanzenviertel zu. Dort versammelten sich erneut rund 600 Menschen, warfen Flaschen auf Polizisten, auch Böller wurden gezündet.

Die Polizei setzte mehrere Wasserwerfer ein, um Sitzblockaden aufzulösen. Am Rande des Schanzenviertels zogen mehr als 30 schwer bewaffnete Spezialeinsatzkräfte auf. Die Räumung wurde mit Angriffen mit Steinen und Flaschen auf Polizisten begründet. Die Demonstranten seien teils vermummt gewesen. Zudem seien bei einer Sparkassen-Filiale Fenster zu Bruch gegangen.

Die Polizei vermeldete mehrere Festnahmen, scheint die Lage aber schnell in den Griff bekommen zu haben.


Der S-Bahnverkehr in der gesamten Stadt ist nach Angaben der Bundespolizei erheblich beeinträchtigt. Es gebe Informationen, wonach sich im Bereich des S-Bahnhofs Sternschanze bis zu 80 Personen im Gleis befinden sollten.

Kommentar: Rund um die Proteste in Hamburg:


Family

Akrobat stürzt bei Musikfestival in den Tod - Festival geht weiter

Tausende haben zugesehen, als ein Luftakrobat bei einem Musikfestival in Madrid abstürzte. Die Besucher waren schockiert - doch die Show ging weiter.
notfall
© KIKO HUESCA/ EPA/ REX/ Shutterstock
Ein tragischer Unfall überschattet das prominent besetzte "Mad Cool Festival" in Marid. Während einer Vorführung zwischen zwei Bandauftritten ist ein Luftakrobat aus 28 Meter Höhe abgestürzt. Viele der 45.000 Zuschauer dachten zunächst, der Sturz gehöre zur Vorführung. Doch als sie erkannten, dass Hilfskräfte zur Unfallstelle rannten und versuchten, das Opfer wiederzubeleben, realisierten sie die schreckliche Wahrheit. Für den Akrobaten kam jede Hilfe zu spät.

Der Unfall ereignete sich gegen 22.45 Uhr zwischen zwei Bandauftritten, während aus Lautsprechern der Song "Purple Rain" von Prince dröhnte. Im Internet kursierten Videos, auf denen zu sehen ist, wie ein Artist in einer Art beleuchteter Kunststoffbox neben der Bühne in den Nachthimmel aufsteigt und dann aus großer Höhe unter Schreien der Zuschauer in die Tiefe stürzt.