
Bunte Mischung im "Schwarzen Block": Linke Krawallmacher, Rechtsextrteme, Sicherheitsdienste in zivil...
Berichte über Präsenz von rechtsextremen Gewalttätern und verdeckte Einsatzkräfte der Polizei. Linke wollen UntersuchungsausschussObgleich sich die mediale und politische Debatte nach den schweren Ausschreitungen während des G-20-Gipfels in Hamburg vor allem um linksextreme Strukturen wie die Autonomen dreht, werden immer neue Details über
gewaltbereite rechte Teilnehmer und Zivilfahnder bekannt.
Sie könnten in der Anonymität des sogenannten Schwarzen Blocks Gewalt gezielt eingesetzt haben, um die Situation eskalieren zu lassen. Rechte Akteure griffen im Stadtteil St. Pauli zudem linke Szeneländen an.
Entsprechende Berichte deuten darauf hin, dass die Krawalle in Hamburg nicht nur aus einer Richtung kamen. Es besteht Klärungsbedarf, wie auch die Linken in Hamburg meinen: Sie wollen einen Untersuchungsausschuss, in dem vor allem das Vorgehen der Polizei thematisiert wird, der sie eine bewusste Eskalation vorwerfen.
Klar ist inzwischen: Im Vorfeld des G-20-Gipfels am Freitag und Samstag hatten auch verschiedene rechte Gruppierungen nach Hamburg mobilisiert.
Vor allem Strukturen aus dem Umfeld der "Autonomen Nationalisten" und der NPD zielten darauf ab, die Inhalte des globalisierungskritischen Protestes zu beeinflussen. Entsprechende Aufrufe gab es von:
- der militanten Bewegung "Hooligans gegen Salafisten" (Hogesa), die mehrfach durch extreme Gewalt auf der Straße aufgefallen sind;
- der Gruppierung Antikapitalistisches Kollektiv (AKK), deren Stärke von staatlichen Stellen auf rund 200 Personen geschätzt wird und die versucht, die Autonomen Nationalisten wiederzubeleben;
- den Jungen Nationaldemokraten, die Jugendorganisation der neofaschistischen NPD;
- der rechtsextremen "Identitäre Bewegung".
Kommentar: Egal ob die Gewalt nun von rechts oder links oder verschiedenen Lagern gleichzeitig kam, falsch ist sie in jedem Fall und wahrscheinlich kamen hier einfach Leute zusammen, die Spaß an Gewaltorgien und Zerstörung haben. Das politische Programm, wenn es eins gibt, ist dann nur Deckmantel. Die Anwesenheit von zivilen Ermittlern wirft aber wie bei so vielen Terroranschlägen auch die Frage auf: Wo hört verdeckte Ermittlung auf und wo fängt Anstiftung zur Gewalt an? Welche Rolle spielen verdeckte Ermittler in gewaltbereiten Szenen - ob rechts oder links? Warum werden diese Gruppen und deren Anführer überhaupt geduldet? Ist es vielleicht so, wie im Artikel angedeutet, dass einfach zu viele Menschen ein Interesse an solchen Gewaltausschreitungen haben? Vielleicht ja, um die breite Masse daran zu erinnern, warum wir unsere "starken Führer" brauchen? Siehe auch:
Kommentar: Ob die Opposition die Gewalt beenden will, ist fraglich. Wahrscheinlich stammten die Täter aus paramilitärischen Truppen, die von eben jener Opposition gestützt sind - unter dem Segen der USA:
- Putschversuch in Venezuela: US-gesteuerte Oppositionelle bereiten sich auf längeren Gewalt-Konflikt gegen Regierung vor
Folgendes Zitat daraus ist ein Hinweis, wie die westlichen Medien das Ereignis behandeln dürften: Das Ganze erinnert unweigerlich auch an die sogenannten Todesschützen des Maidan-Massakers: