Das Kind der GesellschaftS


Camera

Krawalle und sexuelle Übergriffe auf Volksfest in Schorndorf

Frauen sollen begrapscht, Polizisten mit Flaschen beworfen worden sein: Krawalle und sexuelle Übergriffe auf einem Volksfest beschäftigen Polizei und Politik in Schorndorf bei Stuttgart. Die Beamten rufen die Bevölkerung zur Mithilfe bei den Ermittlungen auf.
schorndorf
© dpa, cdt, fpt
Aalen - "Wir hoffen weiter darauf, dass sich mögliche Geschädigte oder Zeugen bei uns melden", sagte ein Polizeisprecher am Montag in Aalen. Auf einen entsprechenden Aufruf der Polizei vom Sonntag hätten sich bislang vergleichsweise wenige Menschen gemeldet.

Bei dem Volksfest hatte es am Freitag und Samstag mehrere sexuelle Übergriffe gegeben. In zwei Fällen ermittelte die Polizei einen Iraker und drei afghanische Asylbewerber als Tatverdächtige.

In der Nacht zum Sonntag hielten dann Randalierer die Einsatzkräfte in Atem. Nach Polizeiangaben hatten sich rund 1000 Jugendliche und junge Erwachsene im Schorndorfer Schlosspark versammelt - bei einem Großteil handelte es sich offenbar um Menschen mit Migrationshintergrund.

Ein Teil der Versammelten schleuderte Flaschen auf eingesetzte Polizisten sowie auf andere Festteilnehmer und die Fassade des Schlosses. Zwei junge Frauen wurden bei dem Stadtfest nach Angaben der Polizei von Flüchtlingen begrapscht.

Wolf

Schweizer setzen Lamas zum Schutz vor Wölfen ein

Lamas gegen Wölfe Schweiz
In der Schweiz lässt sich in den letzten Jahren eine erschreckende Tendenz beobachten: Die Zahl der Wölfe auf der Alp steigt, jedes Jahr reißen sie immer mehr Schafe. Die Schweizer Schäfer haben ein sehr ungewöhnliches Mittel zum Schutz ihrer Herde gewählt, und zwar Lamas.

Zurzeit gibt es auf der Alp 30 bis 40 Wölfe, berichtet die Zeitschrift Greenpeace Magazin. Erst letztes Jahr haben sie mindestens 397 Schafe gerissen, die in den Sommermonaten auf der Alp weiden.

Zuerst hatten sich die Schäfer Herdenschutzhunde angeschafft, aber dann entstand ein Problem: Die Hunde empfanden auch Wanderer und Radfahrer als Bedrohung und bissen manchmal zu. 2012 erlebte Matthieu Müller, dem eine Schafherde gehört, wie ein Hund zubiss. In der gleichen Zeit fing die Schweiz an, Lamas im Herdenschutz zu testen - Müller sprang sofort an.

Attention

Amokalarm an Esslinger Schule: Bewaffneter auf der Flucht

Wegen eines bewaffneten Mannes hat eine Schule in Esslingen bei Stuttgart Amokalarm ausgelöst. Der Verdächtige war am frühen Nachmittag noch auf der Flucht, wie die Polizei mitteilte.

Esslingen Polizei
© www.globallookpress.comAmokalarm an Esslinger Schule - Wohl Bewaffneter auf der Flucht
Zuvor hatten Ermittler am Montag einen Mann festgenommen, den sie aber wieder laufen ließen. Verletzt wurde niemand. Wie ein Sprecher der Polizei sagte, hatten Schüler der Friedrich-Ebert-Schule am Morgen gemeldet, dass ein Mann mit einer Schusswaffe an der Schule sei. Er war demnach kurz in der Schule gewesen und entfernte sich dann wieder. Daraufhin wurden die Polizei alarmiert und der Amokalarm ausgelöst.



Bell

Venezuela: Unbekannte auf Motorrädern schiessen auf Teilnehmer an Oppositions-Referendum

Venezuela Referendum Schiesserei
© RT Deutsch
Eine 61-jährige Frau starb und drei weitere Menschen wurden verletzt, nachdem gestern Unbekannte auf Motorrädern in Catia in die Menschenmenge schossen. Die meisten von ihnen waren Menschen, die beim inoffiziellem Referendum, das von der Opposition organisiert wurde, abstimmen wollten. Plötzlich ertönen Schüsse vor einem der Wahllokale. Es entsteht eine Massenpanik. Viele der Menschen drängen sich Schutz-suchend in eine Kirche.

Das Referendum zielte darauf ab, den Plan von Präsident Nicolas Maduro zu verurteilen, eine Verfassungsänderung auf den Weg zu bringen. Seit Monaten liefern einander Regierungsanhänger und Oppositionelle Straßenschlachten. Über 90 Menschen sind infolge dieser gestorben. Maduro rief nun die Opposition auf, sich gemeinsam mit ihm an einen Tisch zu setzen, zu verhandeln und die Gewalt zu beenden. Bei dem Referendum sollen über sieben Millionen Menschen abgestimmt haben.

Kommentar: Ob die Opposition die Gewalt beenden will, ist fraglich. Wahrscheinlich stammten die Täter aus paramilitärischen Truppen, die von eben jener Opposition gestützt sind - unter dem Segen der USA: Folgendes Zitat daraus ist ein Hinweis, wie die westlichen Medien das Ereignis behandeln dürften:
Dafür können sie auf die aktive Beteiligung der großen Kommunikationsmedien, der Maschinerie des Imperialismus bauen. In deren Darstellung gibt es in Venezuela keine Paramilitärs, keine ausgebildeten Stoßtrupps und für Zerstörungen bezahlte kriminelle Banden, sondern es handelt sich um Studenten, hungerndes Volk, Jugendliche, die sich gegen die Diktatur wehren. Und sie erklären alle Gewaltakte - den Hubschrauber, von dem Granaten auf den Obersten Gerichtshof geschossen wurden, das Inbrandsetzen von Lebensmitteln etc. - zu angeblich von der Regierung selbst inszenierten Putschen.
Das Ganze erinnert unweigerlich auch an die sogenannten Todesschützen des Maidan-Massakers:


X

Dank Unterstützung des Westens: Ukrainische Extremisten bringen Menschenopfer dar

Eduard Bassurin
© Sputnik/Sergei Averin
Ex-Mitglieder des ukrainischen „Rechten Sektors“ haben das uralte ostslawische Fest „Opferwahl für Perun“ mit der Darbringung eines Menschenopfers gefeiert. Das teilte der Vizechef der Volkswehr der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR), Eduard Bassurin, mit.

Wie Bassurin unter Hinweis auf Aufklärungsangaben sagte, haben Soldaten der 57. Grenadierbrigade mot. der ukrainischen Armee, die früher dem „Rechten Sektor“ angehört hatten, in einem Waldgebiet bei der Wohnsiedlung Perwomaiskoje einen Opferaltar für den heidnischen Gott Perun gebastelt und dort einen Mann getötet. Der Unglückliche hatte bis dahin als vermisst gegolten.

Bassurin sagte ferner, in der ukrainischen Armee nehme die Zahl der Soldaten zu, die die Teilnahme an den Kampfhandlungen in der Region Donbass verweigern würden.

Kommentar:


Ambulance

Madrid: Achterbahn-Unfall mit mindestens 26 Verletzten

Polizei Madrid,Achterbahnunfall Madrid
© CC BY-SA 2.0 / Contando Estrelas / Vigo / Vuelta Ciclista a España 2013. Salida de la Etapa 3
Mindestens 26 Menschen sind am Sonntag nach Angaben von dpa bei einem Achterbahn-Unfall in der spanischen Hauptstadt Madrid verletzt worden.

Demnach sollen zwei Züge in einem Freizeitpark im Westen der Stadt unmittelbar vor Ende der Fahrt aufeinandergestoßen sein, erläuterte der örtliche Notdienst.

Fire

Minsk: Akku von E-Zigarette in Handtasche explodiert

Zigaretten-Werbung
© Quelle: www.globallookpress.comRauchen im Bett tabu, so eine Werbetafle in Brest, Weissrussland. Dass aber Vapes ebenfalls brandgefährlich sein können, bekam eine Frau in Minsk zu spüren
Sag da noch einer, Dampfen sei gesünder als Rauchen: In einer U-Bahnstation in Minsk explodierte die Batterie einer elektronischen Zigarette, die gemeinhin als Vape bekannt ist, in der Handtasche einer Frau.

Aufnahmen der Überwachungskamera der Minsker U-Bahn zeigen, wie der Akku Feuer fängt und brennend zu Boden fällt, bevor er von einem Angestellten der U-Bahn ausgetreten wird.

Die meisten elektronischen Zigaretten werden von Lithium-Ionen-Batterien angetrieben, die durch äußere Temperaturen überhitzen können.

Kommentar:


Handcuffs

Katzen-Massenmörder in USA gefasst - 16 Jahre Haft

Katze
Im US-Bundesstaat Kalifornien ist ein 26-Jähriger wegen der Tötung von 21 Katzen zu 16 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Dies berichtet USA Today.

Der Täter Robert Roy Farmer bekannte sich demnach in 21 Anklagepunkten der Tiermisshandlung schuldig.

Im September 2015 begannen in der Stadt San Jose plötzlich Katzen zu verschwinden. Später hatte man sie tot aufgefunden. Farmer soll die Tiere aus anderen Häusern angelockt und später getötet haben.

Bomb

G20-Randale: Auch Rechtsextremisten und Zivilfahnder im "Schwarzen Block"

G20 schwarzer Block
Bunte Mischung im "Schwarzen Block": Linke Krawallmacher, Rechtsextrteme, Sicherheitsdienste in zivil...
Berichte über Präsenz von rechtsextremen Gewalttätern und verdeckte Einsatzkräfte der Polizei. Linke wollen Untersuchungsausschuss

Obgleich sich die mediale und politische Debatte nach den schweren Ausschreitungen während des G-20-Gipfels in Hamburg vor allem um linksextreme Strukturen wie die Autonomen dreht, werden immer neue Details über gewaltbereite rechte Teilnehmer und Zivilfahnder bekannt. Sie könnten in der Anonymität des sogenannten Schwarzen Blocks Gewalt gezielt eingesetzt haben, um die Situation eskalieren zu lassen. Rechte Akteure griffen im Stadtteil St. Pauli zudem linke Szeneländen an.

Entsprechende Berichte deuten darauf hin, dass die Krawalle in Hamburg nicht nur aus einer Richtung kamen. Es besteht Klärungsbedarf, wie auch die Linken in Hamburg meinen: Sie wollen einen Untersuchungsausschuss, in dem vor allem das Vorgehen der Polizei thematisiert wird, der sie eine bewusste Eskalation vorwerfen.

Klar ist inzwischen: Im Vorfeld des G-20-Gipfels am Freitag und Samstag hatten auch verschiedene rechte Gruppierungen nach Hamburg mobilisiert. Vor allem Strukturen aus dem Umfeld der "Autonomen Nationalisten" und der NPD zielten darauf ab, die Inhalte des globalisierungskritischen Protestes zu beeinflussen. Entsprechende Aufrufe gab es von:
  • der militanten Bewegung "Hooligans gegen Salafisten" (Hogesa), die mehrfach durch extreme Gewalt auf der Straße aufgefallen sind;
  • der Gruppierung Antikapitalistisches Kollektiv (AKK), deren Stärke von staatlichen Stellen auf rund 200 Personen geschätzt wird und die versucht, die Autonomen Nationalisten wiederzubeleben;
  • den Jungen Nationaldemokraten, die Jugendorganisation der neofaschistischen NPD;
  • der rechtsextremen "Identitäre Bewegung".

Kommentar: Egal ob die Gewalt nun von rechts oder links oder verschiedenen Lagern gleichzeitig kam, falsch ist sie in jedem Fall und wahrscheinlich kamen hier einfach Leute zusammen, die Spaß an Gewaltorgien und Zerstörung haben. Das politische Programm, wenn es eins gibt, ist dann nur Deckmantel. Die Anwesenheit von zivilen Ermittlern wirft aber wie bei so vielen Terroranschlägen auch die Frage auf: Wo hört verdeckte Ermittlung auf und wo fängt Anstiftung zur Gewalt an? Welche Rolle spielen verdeckte Ermittler in gewaltbereiten Szenen - ob rechts oder links? Warum werden diese Gruppen und deren Anführer überhaupt geduldet? Ist es vielleicht so, wie im Artikel angedeutet, dass einfach zu viele Menschen ein Interesse an solchen Gewaltausschreitungen haben? Vielleicht ja, um die breite Masse daran zu erinnern, warum wir unsere "starken Führer" brauchen? Siehe auch:


Bulb

Vermutlich falsche Frequenz gewählt: Ägyptische Passagiermaschine wird über Würzburg abgefangen

Es knallte zweimal gewaltig am Freitagabend - zu hören über Würzburg und über dem Rhein-Main-Gebiet. Dahinter stecken Bundeswehrjets.
AF Tornados fly above RAF Akrotiri in southern Cyprus December 3, 2015
© Darren Staples / Reuters
Zwei gewaltige Knalle haben am Freitagabend Menschen in Hessen und Bayern verunsichert. Auslöser waren nach Angaben der Polizei zwei Kampfjets. Die Flugzeuge hatten offenbar in großer Höhe die Schallmauer durchbrochen. Nun ist auch der Auslöser für den Überschallflug klar: Deutsche Behörden konnten eine ägyptische Passagiermaschine mehr als fünf Minuten lang nicht kontaktieren. Daraufhin hätten sie routinemäßig die Luftwaffe alarmiert.

Die beiden Bundeswehrjets waren im bayerischen Neuburg an der Donau gestartet und dem Flugzeug mit hoher Geschwindigkeit hinterher geflogen. Dabei durchbrachen sie die Schallmauer und lösten laute Knalle aus.

Kommentar: Das ist das vierte Ereignis in diesem Jahr innerhalb Deutschlands, wo kein Funkkontakt bestand: