Das Kind der GesellschaftS


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Indien: Geflügel häufiger gegen Antibiotika resistent

Hühner
© pixelio.de/Martin SchemmGeflügel: global zu viel Antibiotika im Einsatz.
Forscher des Center for Disease Dynamics, Economics & Policy (CDDEP) http://cddep.org haben in Indien hohe Werte von antibiotikaresistenten Krankheitserregern bei Hühnern nachgewiesen, die im Bundesstaat Punjab auf Farmen zur Erzeugung von Fleisch und Eiern gehalten werden. Zahlreiche Länder wie die USA erlauben Antibiotika bei der Lebensmittelherstellung - trotz des Risikos einer Ausbreitung von Resistenzen beim Menschen. Der freiwillige Verzicht der U.S. Food and Drug Administration trat erst im Januar in Kraft. Die Wirksamkeit ist derzeit nicht bekannt.

530 Tiere genau untersucht

Laut Forschungsleiter Ramanan Laxminarayan haben die aktuellen Ergebnisse nicht nur für Indien, sondern für die ganze Welt Auswirkungen. "Die übermäßige Nutzung von Antibiotika auf Tierfarmen gefährdet uns alle. Wir müssen Antibiotika aus der menschlichen Nahrungskette entfernen, außer wenn es darum geht, kranke Tiere zu behandeln. Sonst wird die Perspektive einer postantibiotischen Welt immer realer." Für die in Indien bisher in diesem Bereich größte Studie wurden Proben von 530 Tiere in 18 Geflügelfarmen gesammelt.

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Sherlock

Nach Kettensägen-Angriff: Polizei fahndet nach „seltsamem“ Mann mit Glatze

Tatort
© Reuters/ Arnd Wiegmann
Nach einem Kettensägen-Angriff auf Passanten im Schweizer Schaffhausen am Montag sucht die Polizei nun einen Mann, der laut Augenzeugen krank und seltsam aussah. Dies berichtet das Nachrichtenportal "Der Bund".

Den Augenzeugen zufolge handelt es sich bei dem Angreifer um einen Mann, der ungefähr 1,90 Meter groß sei, eine Glatze und eine "ungepflegte Erscheinung" habe.

Laut der Polizei ist der Tatverdächtige vermutlich mit einem weißen VW Caddy mit GR-Kontrollschildern unterwegs.

Zuvor hatte die Polizei bestätigt, dass der Täter mit einer Motorsäge bewaffnet war.

Heart

Zwei Elefanten aus Indischem Ozean gerettet

Video Rettung Elefanten
Die Marine von Sri Lanka hat bei einem 12-stündigen Einsatz im Indischen Ozean zwei Elefanten aus Seenot gerettet. Die armen Tiere waren laut der britischen Zeitung "Daily Mail" beim Überqueren einer Lagune ins offene Meer hinausgetragen worden.

Die Elefanten wurden rund ein Kilometer vor der Küste gesichtet, als die Küstenwache alarmiert wurde. Vermutlich passierten die jungen Dickhäuter gerade die Kokkilai-Lagune, als sie von der Strömung ins Meer hinausgezogen wurden.

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Anstatt zu helfen, filmen Jugendliche Mann beim Ertrinken, machen sich lustig und stellen Video auf Facebook ein

Ein 31-Jähriger ertrinkt in einem Teich, mehrere Teenager filmen seinen Todeskampf - und lachen, statt zu helfen. Eine Strafe bekommen sie womöglich nicht.
mann ertrinkt
© Twitter
Eine Gruppe von Teenagern in Florida hat nach Medienberichten tatenlos zugesehen, wie ein Mann in einem Teich ertrank - und sich darüber auch noch amüsiert. Die Leiche des 31-Jährigen wurde erst fünf Tage nach dem Vorfall am 9. Juli in Cocoa nahe Orlando im Wasser aufgefunden, wie unter anderem die New York Times berichtet.

Demnach filmten die jungen Leute im Alter zwischen 14 und 18 Jahren den Kampf des Mannes ums Überleben mit einem Handy und stellten die Aufnahme auf Facebook. Eine Familienangehörige des Ertrunkenen machte dann die Polizei darauf aufmerksam.

V

Demo in Italien: Menschen stehen vereint gegen entmündigenden Impfzwang auf

Video Demo gegen Zwangsimpfungen
Die italienische Regierung hat am 20.05.17 in einem Regierungsdekret beschlossen, dass eine generelle Impfpflicht für Minderjährige gilt. Nur noch das italienische Volk kann die eigene Regierung zum Umdenken bewegen. So haben sich sieben verschiedene italienische Organisationen vereint und riefen am Samstag, den 08.07.17, zu einer nationalen Kundgebung in Pesaro zum Thema: "JA zur Entscheidungsfreiheit - NEIN zum Impfzwang" auf. Kla.TV war live vor Ort und berichtet darüber in dieser Sendung.

TV

Deutsche Schüler sehen Bundeswehr scheinbar unter den Top 3 der Traumarbeitgeber

Bundeswehr symbolbild
© AFP 2017/ Christof StacheSymbolbild
Was haben die Polizei, Adidas und die Bundeswehr gemeinsam? Sie zählen unter deutschen Schülern zu den drei beliebtesten Arbeitgebern. Das berichtet am Samstag die Zeitung "Welt" unter Berufung auf eine ihr vorliegende, repräsentative Umfrage des Trendence-Instituts unter 21.000 Schülern in Deutschland.

Die Bundeswehr hat demnach den Sprung von Platz vier im Vorjahr auf Platz drei geschafft. Überraschend ist insbesondere deren Ansehen bei Mädchen. 11,4 Prozent der Schülerinnern der achten bis 13. Klassen nannten die Bundeswehr nämlich als einen von maximal drei Arbeitgebern, bei denen sie sich "am ehesten bewerben" würden. Vor zwei Jahren sollen es noch 8,4 Prozent gewesen sein.

Zum siebten Mal in Folge landete die Polizei (15,5 Prozent) auf Platz eins, schreibt die Welt. Adidas erreichte 13,7 Prozent und damit den zweiten Platz im Ranking.

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Hardhat

Explosion eines Kühlcontainers in Dissen: Mehrere Verletzte

Bei der Explosion eines Kühlcontainers auf einem Firmengelände im niedersächsischen Dissen sind mehrere Menschen verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen waren nah bei dem Container einer Tiefkühlspedition Schweißarbeiten durchgeführt worden, wie ein Polizeisprecher am Samstag sagte.
feuerwehr symbolbild
© dpa
Das Kühlaggregat werde mit Propangas betrieben und sei gerade mit Hilfe von Stickstoff gereinigt werden worden, als es zur Explosion kam. Es sei möglich, dass sich das Gasgemisch durch Funkenflug entzündet habe, sagte der Sprecher.

Zwei Männer im Alter von 20 und 27 Jahren wurden schwer verletzt mit Hubschraubern in Krankenhäuser nach Nordrhein-Westfalen geflogen. Zwei Leichtverletzte seien nach ersten Erkenntnissen vor Ort behandelt worden. Auch zwei Feuerwehrleute zogen sich demnach bei den Löscharbeiten leichte Verletzungen zu.

Fire

Hochhausbrand in Honolulu fordert drei Tote und mehrere Verletzte

Drei Tote, mehrere Verletzte und ein Dutzend schwer beschädigte Wohnungen: Das ist die Bilanz eines Hochhausbrandes im US-Bundesstaat Hawaii, der einen Großalarm in dem Urlauberparadies von Honolulu auslöste.
hochhaus honolulu
Mehr als 100 Feuerwehrleute kämpften nach Behördenangaben stundenlang gegen die Flammen in den oberen Stockwerken eines Wohnkomplexes an. Die Brandursache wird noch untersucht.

Eine 85-jährige Frau und ihr 54 Jahre alter Sohn seien unter den Todesopfern, wie die Zeitung Honolulu Star-Advertiser am Samstag unter Berufung auf Angehörige berichtete. Auch eine 71-jährige Bewohnerin kam ums Leben. Der Brand war am Freitagnachmittag (Ortszeit) im 26. Stock des Gebäudes in der Hauptstadt Honolulu ausgebrochen. Dort seien auch die drei Toten gefunden worden, teilte Feuerwehr-Chef Manuel Neves mit.

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Hearts

Indien: Dorfbewohner retten Elefantenbaby vor dem Ertrinken

Elefantenbaby
Im Netz ist ein herzzerreißendes Video aufgetaucht: Ein Elefantenbaby ist in einen Pool gefallen und konnte nicht selbstständig herauskommen. Drei Stunden lang haben die Bewohner eines nahegelegenen Dorfes das Tier vor der Ertrinken gerettet, bis die Rettungskräfte eintrafen. Der Vorfall ereignete sich im indischen Bundesstaat Westbengalen.

Laut den Bewohnern ist es nicht selten, dass wilde Tiere die menschliche Infrastruktur erreichen, um in diversen Wasserreservoirs ihren Durst zu löschen.

Fire

Venezuela: Demonstranten versuchten staatlichen TV-Sender zu stürmen

venezuela protests
© Carlos Garcia Rawlins / ReutersOpposition supporters clash with riot security forces in Caracas, Venezuela, May 18, 2017
Gestern ist es in der venezolanischen Hauptstadt zu schweren Zusammenstößen gekommen. Dutzende gewaltbereite Oppositionsdemonstranten versuchten, die Büros des staatlichen TV-Senders „Venezolana de Television“ zu erstürmen. Die Polizei ging mit Tränengas und Gummigeschossen gegen den Versuch vor. Die Opposition rief für gestern zu einem Generalstreik auf. Außerdem setzten die Oppositionellen mehrere Sicherheitseinrichtungen in Brand.

Landesweit kam es zu Protesten und Ausschreitungen. Vielerorts errichteten die Protestler Straßenbarrikaden. Zahlreiche Geschäfte blieben geschlossen. Bei den Ausschreitungen kamen zwei Menschen ums Leben. Diese Eskalation kommt nach mehr als drei Monaten von Anti-Regierungs-Protesten. Die venezolanische Regierung verurteilte mehrfach die Straßengewalt, die die Proteste mit sich bringen. Über 100 Menschen sind bereits bei den Ausschreitungen gestorben.


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