Das Kind der GesellschaftS


Monkey Wrench

Ehemaliger Angestellter schoss in Krankenhaus in der Bronx um sich - Zwei Tote

Ein Mann hat in einem Krankenhaus in New York auf Menschen geschossen. Mehrere wurden verletzt, eine Person starb. Danach tötete sich der Angreifer offenbar selbst.
Bronx Lebanon Hospital in New York
© dpaBronx Lebanon Hospital in New York
Ein Angreifer hat in einem New Yorker Krankenhaus um sich geschossen. Dabei wurde eine Person getötet und mehrere Menschen verletzt. Der Täter sei ebenfalls tot, teilte die örtliche Polizei mit. Die genaueren Umstände des Vorfalls im Lebanon Hospital im Stadtteil Bronx sind unklar.

Medienberichten zufolge trug der Angreifer einen weißen Arztkittel, unter dem er ein Gewehr versteckte. Zunächst habe er sich in einem der oberen Stockwerke der Klinik verbarrikadiert. Informationen des Fernsehsenders CNN zufolge wurden vier bis sechs Menschen bei dem Angriff verletzt. Der Täter erschoss sich demnach selbst. Neben ihm sei eine tote Frau gefunden worden.

Der Sender Fox News berichtete, bei dem Täter handle es sich um einen früheren Angestellten des Krankenhauses. Das Lebanon Hospital liegt in einem belebten Viertel. Das Krankenhaus wurde von der Polizei abgeriegelt.

brt/AFP/dpa/AP

Card - VISA

Mehr Panik als Realität: "Blue Whale-Challenge"

  • In Deutschland soll sich die „Blue Whale“-Challenge immer weiter verbreiten und Jugendliche zum Suizid bringen
  • Doch stimmt das überhaupt?
  • Wir klären die wichtigsten Fragen
Blue Whale Challenge
Berlin. Ein angeblich gefährlicher Trend ist auf Deutschlands Schulhöfen angekommen: Bei der vor allem über WhatsApp verbreiteten „Blue Whale“-Challenge sollen Jugendliche mit Kettenbriefen in den Selbstmord getrieben werden. In Russland soll das Spiel sogar für den Tod von 130 Jugendlichen verantwortlich sein (dazu später mehr).

Die Gefahr sei sogar so groß, dass eine Schule in Zweibrücken nun im Auftrag der Polizei eine Warnung an Eltern herausgegeben hat, wie „Bild“ berichtet. „Die Polizeiinspektion hat uns gebeten, ihre Kinder vor einem in sozialen Netzwerken kursierenden Selbstmord-Spiel zu warnen, das derzeit per WhatsApp verbreitet wird und nachweislich an den Zweibrücker Grundschulen gelandet ist“, heißt es darin. „Das Spiel nennt sich „Blue Whale“ oder „Blauer Wal“.

Was es mit der „Blue Whale“-Challenge auf sich hat

Doch was steckt hinter der „Blue Whale“-Challenge? Sind die Berichte über die dadurch verursachten Selbstmorde tatsächlich echt? Oder sind sie reine Panikmache? Wir klären die wichtigsten Fragen.

Was ist die „Blue Whale“-Challenge?

Bei dem „Spiel“ erhalten Jugendliche eine Kettennachricht oder werden in eine Gruppe eingeladen. Darin werden ihnen 50 Aufgaben gestellt, die sie in den nächsten 50 Tagen lösen müssen. Das können Aufrufe zur Selbstverstümmelung oder zum Hören bestimmter Songs sein. Haben sie alle erfüllt, kriegen sie angeblich die letzte Aufgabe gestellt: sich das Leben zu nehmen.

Dass die Challenge „Blue Whale“ heißt, rührt daher, dass es wissenschaftliche Theorien darüber gibt, dass Wale sich extra an Strände spülen lassen, um Suizid zu begehen. Allerdings sind diese nicht bewiesen.

Camera

Berlin: Zwei Straßenbahnen sind frontal zusammengestoßen - 27 Verletzte

In Prenzlauer Berg sind Züge der Linie M10 frontal zusammengestoßen. Die Sperrung der Linie ist aufgehoben, es kommt aber noch zu Verspätungen.
straßenbahn berlin
© Der Tagesspiegel
Bei einem schweren Unfall mit zwei Straßenbahnen der Linie M10 wurden in Berlin-Prenzlauer Berg am Donnerstag 27 Personen verletzt - "es waren überwiegend leichte Verletzungen", sagte ein Feuerwehrsprecher in einer ersten Stellungnahme. Der Alarm ging um 11.53 Uhr ein. Anfängliche Berichte von vielen Schwerverletzten haben sich nicht bestätigt. Beide Fahrer sollen aber ins Krankenhaus gebracht worden sein. Der Unfall geschah an der Prenzlauer Allee Ecke Danziger Straße.


Warum die beiden Züge offenbar frontal zusammengestoßen sind, ist unklar. Nach Angaben eines BVG-Sprechers sind sich die Bahnen "entgegengekommen", wobei ein Zug dem anderen fast frontal in die Seite gefahren sei. Warum einer der Züge aus dem Gleis geraten ist, sei noch unklar. Möglich sei, dass eine Weiche falsch gestellt war. Die Bahn könnte aber auch durch einen Gegenstand im Gleis entgleist sein.

Brain

Für mehr Follower: YouTube-Userin schoss auf Freund, der ein Lexikon als Schutz hatte - Freund ist tot

YouTuberin Monalisa Perez alias "La MonaLisa" steht in den USA wegen Totschlags vor Gericht, weil sie während eines YouTube-Stunts ihren Freund erschoss - aus Versehen, wie sie sagt. Perez war zu dem Zeitpunkt schwanger - und die gemeinsame dreijährige Tochter musste den Tod des Vaters mit ansehen.
monalisa perez
© Screenshot
Monalisa Perez, 19-jährige YouTuberin aus Minnesota, kündigte auf ihrem Twitter-Account das "gefährlichste Video" aller Zeiten an. Für ihren Lebensgefährten Pedro Ruiz sollte es das letzte werden. Für das Video schoss Perez aus nur dreißig Zentimetern Entfernung auf ihren 22-jährigen Partner. Zum Schutz hielt er sich lediglich ein Buch vor die Brust - das Paar glaubte, die dicke Enzyklopädie würde die Kraft der Kugel abfangen.


Kommentar: Wie dumm muss man nur sein, auf so eine Idee zu kommen?


Doch der Schuss durchschlug das Buch und tötete den jungen Familienvater vor den Augen der dreijährigen Tochter.

Laut BBC sagte die Tante von Ruiz aus, das Paar hätte sich für das irre Experiment entschieden, um ihre Followerzahl zu erhöhen. So soll ihr Neffe ihr erzählt haben, "wir wollen mehr Zuschauer, wir wollen berühmt werden." Claudia Ruiz soll versucht haben, ihn von dem irrwitzigen Videodreh abzuhalten - vergeblich. Monalisa und Pedro sollen "sich sehr geliebt haben", wird die Verwandte weiter zitiert. "Es war nur ein Spaß, der aus dem Ruder gelaufen ist."

Arrow Up

Bau der Krim-Brücke läuft auf Hochtouren: Bereits 70 Prozent der Autobahnstrecke fertig

Die Bauarbeiten an der Brücke über die Straße von Kertsch laufen mit vollem Tempo: So sind aktuell 70 Prozent der Autobahnstrecke fertig, wie der Leiter der Verkehrsverwaltung „Taman“, Roman Nowikow, gegenüber RIA Novosti erklärte.
Krim Brücke
Die Brücke, die eine Autobahn- sowie Eisenbahnverbindung zwischen Russland und der Halbinsel Krim ermöglichen wird, wird auch einen störungsfreien Schiffsverkehr zwischen dem Schwarzen und dem Asowschen Meer gewährleisten.


Mit einer geplanten Länge von 19 Kilometern gilt sie als eine der schwierigsten Bauprojekte in der Ingenieur-Praxis Russlands. Laut Plänen soll die Brücke Ende Dezember 2018 für den Automobilverkehr und 2019 für den Eisenbahnverkehr freigegeben werden.

Info

Mäusekot, Schaben und Co: Deutsche Behörden verschwiegen Ekelfunde bei Bäckereien

Käfer, Mäusekot, Schimmel: Ekelerregende Zustände in Bäckereien
Brot, Getreide, Gluten
© monticellllo/fotolia.comMäusekot, Schaben, Schimmel: In manchen Bäckereien herrschen oft ekelerregende Zustände. Die Behörden verschweigen die Missstände.
Vor wenigen Jahren sorgte der Lebensmittelskandal um die bayerische Großbäckerei Müller-Brot für wochenlange Schlagzeilen. In den Produktionsstätten war damals Ekliges wie Mäusedreck und Kakerlaken gefunden worden. Der Skandal hat offenbar nicht für eine wesentliche Verbesserung gesorgt. Noch immer herrschen in manchen Bäckereien gravierende Hygienemängel, wie ein aktueller Bericht zeigt. Von den Behörden werden die Zustände verschwiegen.

Behörden hatten Kunden nicht informiert

Anfang 2012 kamen nach und nach Berichte über katastrophale hygienische Bedingungen an die Öffentlichkeit, die seit Jahren in der bayerischen Großbäckerei Müller-Brot herrschten.
„Die Behörden hatten schon früh davon gewusst, die Kundinnen und Kunden der Bäckerei jedoch nicht informiert. Die mediale Empörung über den Mäusekot, die Kakerlaken, die Würmer, vor allem aber über die späte Information der Öffentlichkeit war groß“,
heißt es im Report „Bayerisches Brot“ der Verbraucherorganisation Foodwatch. Fünf Jahre nach dem Skandal stellt sich die Frage, ob Verbraucherinnen und Verbraucher mittlerweile besser über Hygienemängel in Bäckereien und anderen Lebensmittelbetrieben informiert werden. Die Verbraucherorganisation meint: „Nein“.

Kommentar: Abgesehen von der Schädlichkeit von Gluten ist das also wohl noch ein Grund mehr, sein Essen so weit wie möglich selbst zuzubereiten.

Warum erzählt uns niemand über die Schädlichkeit von Gluten? Ein bisschen Gluten ist wie ein bisschen schwanger


Ambulance

London: Wieder fährt ein Fahrzeug in eine Menschenmenge

U-Bahnstation King's Cross London
© Reuters/Olivia Harris
Das Auto soll mit hoher Geschwindigkeit gesteuert worden sein. Die Polizei teilte mit, dass eine Person in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht wurde. Der Vorfall ereignete sich in der Pentonville Road. Es wird nicht davon ausgegangen, dass es sich um ein Attentat handelt.

Ein Augenzeuge berichtete:
Der Fahrer hatte nicht die Kontrolle verloren, er fuhr mit irrer Geschwindigkeit.
Das Fahrzeug kam in einem Starbuckscafé zum Stillstand.



Kommentar: Ob dies ein Unfall war oder etwas anderes, können erst weitere Untersuchungen zeigen. Die Häufung diverser Fahrzeug-Ereignisse in London in den vergangenen Monaten ist jedenfalls recht frappierend:


Card - MC

Rassistische Bahnmitarbeiter? Video zeigt Übergriff von DB-Mitarbeitern auf Schwarzfahrer

Eine Journalistin hat am Dienstag auf Facebook ein Video veröffentlicht, in dem zu sehen ist, wie ein Fahrgast in einer Münchner S-Bahn von Mitarbeitern der Deutschen Bahn brutal angegangen wird. Dennoch gehen die Schilderungen zum Vorfall auseinander.
bahnmitarbeiter
© Screenshot
München - Mit schmerzverzerrtem Gesicht klammert sich ein Mann an eine Stange. Ein Sicherheitsbeauftragter der Deutschen Bahn, das verrät seine Kleidung, nimmt ihn in den Schwitzkasten. Der Fahrgast ist still - bis ein weiterer Sicherheitsbeauftragter versucht, seine Hände von einer Stange zu zerren, an der er sich krampfhaft festhält. Als das Zupacken der beiden Männer kräftiger wird und sie ihn aus der S-Bahn zerren wollen, gibt der Fahrgast mehrere gequälte Schreie von sich. Im Hintergrund: Die Stimmen anderer Fahrgäste, die die Sicherheitsleute immer wieder auffordern, den Mann loszulassen und ihm nicht weiter weh zu tun.

Bulb

GreWi-Faktencheck: Google Maps zeigt keine Mars-Station! Es war ein Aprilscherz

Zahlreiche Leser haben uns diverse Links zugeschickt, die sich letztendlich auf ein Bild aus der Mars-Variante des Online-Globus „Google Maps“ beziehen, auf dem eine sehr irdische Station auf dem Roten Planeten zu sehen sein soll. GreWi hat die Sache überprüft. Das Ergebnis: Eine Solche Station gibt es nicht - noch nicht...
Mars
© google.com/maps/space/mars/Gesamtansicht der falschen Mars-Station auf Google Maps Mars
Mountain View (Deutschland) - Quelle des Internethyps ist wieder einmal ein Youtube-Video eines zwar für seine zahlreichen Fake-UFO-und Alien-Videos bekannten, aber leider nichts desto trotz immer wieder und tausendfach gelikten und geteilten einschlägigen Youtube-Kanals.

Darin wird behauptet, in der Mars-Variante des Online-Atlanten Google Maps sei auf einem der Satellitenbilder, die von bisherigen und aktuellen Mars-Missionen und deren Orbitalsonden stammen, sei eindeutig eine menschlich-technologische Siedlung zu erkennen.

Grundsätzlich stimmt das zwar auch, wie jeder auf unserer obigen Originalabbildung und direkt HIER sehen kann.

Hiliter

Öffentlicher Sex, Alkohol und Waffen-Spiele: Blamage für Berliner Polizei in Hamburg

Polizei Berlin,Bundespolizei
© CC BY-SA 2.0 / JouWatch / Polizei Polizisten
Alkohol, öffentlicher Sex und gewagte Spielchen mit der Dienstwaffe: Drei Berliner Hundertschaften haben sich mit Feierexzessen in Hamburg blamiert und wurden wie unartige Schüler nachhause geschickt. Ein herber Image-Verlust für die Berliner Polizei, sagt Polizeisprecher Thomas Neuendorf.

Eigentlich sollten die Berliner Beamten helfen, den G20-Gipfel in Hamburg abzusichern, doch offenbar war ihnen der Aufenthalt in der Hansestadt nicht aufregend genug: In ihrer Unterkunft in Bad Segeberg sollen Angehörige von gleich drei Hundertschaften aus Langeweile exzessiv gefeiert haben und dabei erwischt worden sein.

„Die Hamburger Polizei hat uns benachrichtigt, dass die Kollegen zurückgeschickt werden sollen. Es gibt Vorwürfe, dass die Kollegen in der Öffentlichkeit uriniert haben sollen. Es soll auch ein Geschlechtsverkehr in der Öffentlichkeit durchgeführt worden sein. Und eine Polizistin soll im Bademantel mit einer Dienstwaffe rumgefuchtelt haben. Dazu hat man viel Alkohol getrunken, war laut“, erklärt Thomas Neuendorf, Pressesprecher der Polizei Berlin, gegenüber Sputnik.